Hat jmd das schon durch?
Ich darf-welch ein Glück-nächste Woche ins KH zur Spiegelung aufgrund Angstattacken!
Ich bekomme eine "Narkose" mit Propofol...Ich kenne das Zeugs ja schon von den Punktionen im Rahmen der künstl.Befruchtung...da habe ich tiiief und fest geschlafen (allerdings wurde ich da auch beatmet für die 15 Minuten!) Das geht doch bei einer Magenspiegelung nicht??????
Außerdem habe ich echt Angst vor dem Ergebnis....Magendruck & Brennen, hin und wieder saures Aufstoßen....wer weiß was das ist 
Vielleicht kann mich jmd bissl aufbauen... DANKE!
Magenspiegelung mit Propofol...
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Beitrag von lina1512 - 25.01.12 - 13:44 Uhr
Beitrag von emilyessi - 25.01.12 - 14:15 Uhr
Was meinst du wie es bei Menschen ist, die ins künstliche Koma gelegt werden?????
Ist mir selbst erst voriges Jahr passiert. Propofol hilft da schon seeehhhrrrrr......
Die Beatmung wurde in den ersten beiden Wochen entweder über den Mund-Rachenraum oder über den Nasen-Rachenraum gelegt. Da wurde der Schlauch zwischen den Stimmbändern durchgelegt. Mir ist Zeitgleich auch noch eine Magensonde gelegt worden.
Nach zwei Wochen muß (mittlerweile, war nicht immer so) ein Luftröhrenschnitt unterhalb des Kehlkopfes gemacht werden.
Während des künstlichen Komas wurde dann auch noch mehrmals eine Lungenpunktion gemacht.
Ich habe das alles nicht mitbekommen, aber es hat auch geklappt.
Die Beatmung, die du während der künstlichen Befruchtung kennengelernt hast, ist wahrscheinlich eine Beatmungsmaske gewesen.
Wie es bei einer Magenspiegelung genau läuft, weiß ich nicht, da ich keine hatte.
Es wird da auch bei dir funktionieren.
Lg.
Beitrag von lina1512 - 25.01.12 - 14:58 Uhr
Oha, dass tut mir Leid was Du hinter Dir hast!
Ja, ich habe auf einer GastroSeite gelesen, dass eine VOLLnarkose nicht geht-warum auch immer! Richtig, bei den PUs hatte ich immer eine Maskennarkose; letzte Woche bei der BauchOP wurde ich intubiert.
Aber so ne MS ist ja auch recht kurz....von daher...wahrs.ist es wirklich nur ein Tiefschlaf....
LG
Beitrag von michi3005 - 25.01.12 - 15:11 Uhr
Warum muß nach 2 Wochen ein Luftröhrenschnitt gemacht werden?
Wo steht das?
LG
Beitrag von emilyessi - 25.01.12 - 15:27 Uhr
Es ist mittlerweile so.
Warum ist mir nicht gesagt worden.
ABER nachdem ich ca. 4 Wochen im künstlichen Koma lag und ich einen Luftröhrenschnitt bekam (die Narbe wird mir für immer bleiben), muß es einen Grund haben.
Ich lag im Uniklinikum von München. Da es ein Lehrkrankenhaus ist, können aber dort auch andere Regeln gelten.
Ich habe vor geraumer Zeit eine Dame kennengelernt, die lag etwa 8 Wochen im künstlichen Koma, bekam aber keinen Schnitt. Bei ihr war das ganze "Spektakel" aber auch schon 1998.
Lg.
Beitrag von michi3005 - 25.01.12 - 15:49 Uhr
Wir hatten das "Spektakel" vor einem 3/4 Jahr und es wurde nach 8 Wochen ein Luftröhrenschnitt gemacht, aber erst nach dem Aufwachstadium!
Wir sind nicht so weit von München weg.
LG
Beitrag von emilyessi - 25.01.12 - 16:26 Uhr
Komisch.
Ich bin nach etwas mehr als 2 Wochen im künstlichen Koma mit dem Luftröhrenschnitt versehen worden.
Eigentlich (es war schon immer wieder der Versuch mich rauszuholen) wollten die Ärzte ganz ohne auskommen.
ABER ich habe da nicht mitgemacht.
Die Maske war gar nicht mein Ding.
Jedesmal wenn die Ärzte den Versuch gestartet hatten, mich aufwachen zu lassen, habe ich hyperventiliert, Herzrasen bekommen und die Situation war um ein vielfaches extremer.
Mein Mann war 2 mal dabei und er sprach davon, daß ich gänzlich "abdrehte".
Meine Krankengeschichte (wie ich dazu kam) war folgt:
-ignorierte Erkältung
-verschleppte Bronchitis
-Lungenentzündung
-Schweinegrippe, die sich "draufsetzte"
-ein Langzeitantibiotukum, welches mir die weißen Blutkörperchen "zerschossen" hat
Wegen der Lungenentzündung und der Schweinegrippe wäre ich zwar auch auf der Intensivstation gewesen, aber das Antibiotikum hat mir den Rest gegeben.
Mein Blutbild entsprach dem Blutbild, daß nach einer Chemotherapie existiert.
Eine Woche lang war gänzlich unklar, was ich wirklich hatte (außer der Lungenentzüdung, da diese im CT sichbar wurde).
Ich hatte nur noch 600 weiße Blutkörperchen (6000 sind normal).
Bei mir wurde mehrfach eine Bronchoskopie gemacht. Ebenso wurde eine Knochenmarkpunktion gemacht.
Ich hatte einen Zugang von 16!!!!!!! Medikamenten, eine Magensonde, einen Zugang in der Leiste und an der linken Halsseite wurde mir die künstliche Nahrung verabreicht (worauf ich einen Ausschlag bekam).
Nachdem ich "über dem Berg war" mußten mir 2 Bluttransfusionen gegeben werden, da meine roten Blutkörperchen zuwenig wurden.
Das Ganze fing im letzten Quartal 2010 an. Zwischen Weihnachten und Sylvester 2010 war es dann "richtig" an, so daß ich mit über 40 Grad Fieber rumhing. Kurz nach Neujahr 2011 bin ich von meinem Mann ins Krankenhaus gebracht worden. Da bin ich Aufrecht laufen in die Notaufnahme spatziert.
Dieses Krankenhaus wollte mich nicht behalten und schoben mich an die LMU ab.
Einen Tag später bin ich dann auch schon ins künstliche Koma gelegt worden.
Eigentlich eine Geschichte zum Abgewöhnen und etwas worauf ich gut verzichten hätte können.
Lg emilyessi.
Beitrag von michi3005 - 25.01.12 - 16:42 Uhr
Du hast echt ganz schön was mitgemacht
, kannst Du mir sagen ob Du irgendwas mitbekommen hast, von der Beatmung, oder dem Koma?
Für mich war es ganz schlimm meine Oma halbwach, daliegen zu sehen, sie schaffte es nach dem langem Koma nicht mehr selber zu atmen und sie warteten mit dem Luftröhrenschnitt ewig, der Beatmungsschlauch steckt noch 3 TAGE im Mund, als sie schon fast ganz wach war, sie hat so gewürgt, das muß total eklig sein, einen Schlauch da drin stecken zu haben, es war ein ähnlicher Anfang, verschleppte Bronchitis, dann Lungenentzündung, dazu kam bei ihr aber noch Wasser in der Lunge, durch Herzinsuffizienz, dann MRSA.
LG
Beitrag von emilyessi - 25.01.12 - 17:54 Uhr
Nee, mitbekommen habe ich nicht viel.
Es gab ein paar "komische" Situationen, die ich mir etwas zusammengereimt habe.
So nach dem Motto:
-Drittes Kind bekommen
-Mann hat Freund und da gibt es auch eine Schwangerschaft
-Wollte mein Handy haben, da es ewig gepiest hat (waren aber die Monitore)
-Mein Vater hätte den Hund unter der Jacke versteckt und auf Station mitgenommen
-Wäre auf einer Hüpfburg für Kinder eingeschlossen
etc......

Ich glaube aber, daß es für die Angehörigen dramatischer ist, das alles anzuschauen, als für den betroffenen Selbst.
Ich bin ein Mensch, der manchmal etwas Ironisch oder Sarkastisch ist. Und im nachhinein, wenn ich da ein wenig gefrözelt habe, war das für meinen Mann wie ein Schlag ins Gesicht.
Lg.
Beitrag von michi3005 - 25.01.12 - 18:03 Uhr
Jedensfalls schön, dass Du alles gut überstanden hast und eine Narbe am Hals hab ich auch die trage ich mit Stolz
)
LG
Beitrag von emilyessi - 25.01.12 - 19:34 Uhr
Die Narbe am Hals ist auch kein Beinbruch.......
Das ist eine Tatsache/ Geschichte, die nun mal zu meinem Leben dazu gehört.
Interessanterweise bin ich "nur" einmal darauf angesprochen worden.
Und zwar von Kindern.
War der letzte Geburtstag meiner Großen vor 10 Monaten. Das Pflaster ist etwa 2 Wochen zuvor entfernt worden. Die Narbe selbst war noch etwas gerötet (habe auch ein absolut besch.... Bindegewebe).
Mir saß beim Essen ein sehr neugieriges, aufgeschloosenes Mädchen gegenüber. Die kam (aus heiterem Himmel heraus) auf die Frage, was ich denn da hätte, weil die Stelle am Hals komisch aussehen würde......
Habe dann grob erklärt, daß die Ärzte mich da haben aufschneiden müssen, damit ich weiterleben kann/ mit den Kindern heute feiern könnte......
War recht ammüsant.....
Ich hoffe, deine Oma hat es einigermaßen gut gepackt (oder diese "Quälerei" war möglichst schnell vorbei).
So ein Koma und das ganze "Theater" wünsche ich noch nicht mal meinem ärgstem Feind. Wenn ich mir überlege, wie heftig/dramatisch/extrem ich diese Abhängigkeit später vom Personal empfand (nachdem ich wieder rausgeholt wurde, aber ich noch nicht so konnte wie ich es wollte).
Das war für mich die eigentliche Grausamkeit......
Lg.
Beitrag von michi3005 - 25.01.12 - 19:51 Uhr
Ich werde auf meine Narbe auch meistens von Kindern angesprochen ( habe keine Schilddrüse mehr), denen erkläre ich dann auch immer dass die Ärzte da reingeschaut haben 
Meine Oma ist nach der 7. Intensivstation ( sooft wurde sie in versch. KH verlegt
) gestorben, nach 9 Monaten Quälerei, ja 2011 war ein hartes Jahr 
LG
Beitrag von emilyessi - 26.01.12 - 08:14 Uhr
Mist, hat doch noch so lang gedauert......
Ein besseres Jahr 2012 für dich dann noch.
Lg.
Beitrag von michi3005 - 26.01.12 - 08:58 Uhr
Danke und für Dich auch.
LG
Beitrag von connykati - 25.01.12 - 14:22 Uhr
Hallo,
du brauchst keine Angst zu haben, das Propofol verlegt dich nur in einen Tiefschlaf, aber du atmest dabei völlig normal weiter und musst nicht beatmet werden.
Ich hatte im vergangenen Jahr gleich 5 oder 6 Eingriffe unter Propofol (darunter auch Magenspiegelungen) und wurde dabei nie beatmet 
Viel Glück für die Spiegelung, damit nix böses festgestellt wird 
Bei mir wurden hauptsächlich Darmspiegelungen gemacht und letztendlich hat sich gezeigt, dass bei mir eine schwere Darmerkrankung festgestellt wurde und man mir nach vielen Monaten Krankenhaus-Behandlung den kompletten Dickdarm entfernen musste und ich nun als Beuteltier weiterlebe - aber das ist eine andere Geschichte.
Viele liebe Grüße,
Connykati
Beitrag von lina1512 - 25.01.12 - 15:02 Uhr
Oje, da hast du ja auch schon einiges hinter Dir!
Dann will ich mal hoffen dass ich feste schlafe 
Also wie gesagt-ich kenne es nur von den ICSIs...da wurde ich immer beatmet mit einer LarynxMaske....dass war okay....
Werde es auf jd Fall nochmal ansprechen...im Vorgespräch.
Und danke für die Wünsche. Ich denke und hoffe dass es nix schlimmes ist....tippe eher auf eine Magenschleimhautreizung. Bin halt seit einer Krebsvorstufe/Entfernung Großteil GMHals sehr ängstlich.
Beitrag von fuxx - 25.01.12 - 14:45 Uhr
Ich hatte zur Magenspiegelung gar keine Vollnarkose. Lediglich ein Medikament, was mir die wunderbare "Scheiss-Egal-Einstellung" beschert hat.
Wäre das nicht eine gute Alternative?
Beitrag von lina1512 - 25.01.12 - 14:56 Uhr
Hey
Dass hatte ich bei der Darmspiegelung-Dormicum! Ne danke! Richtig, mir war es zwar schxxegal....aber ich habe die Schmerzen gemerkt und konnte mich, weil ich so "lahm" gelegt war nicht richtig bemerkbar machen. war keine schöne erfahrung. Ich möchte g a r nichts mitbekommen.
Beitrag von allesbanane - 25.01.12 - 17:44 Uhr
Hallo!
Mein Lebensgefährte hat heute gerade einen Termin zur Magenspiegelung bekommen, auch mit Propofol. Der Arzt meinte, dass Dormicum gar nicht mehr gegeben wird.
Er hatte letztes Jahr mit Propofol ein Schluck-Echo, ich war auch dabei, er hat einfach geschlafen, aber normal geatmet, war danach ca. eine Stunde noch benommen und konnte sich an nix erinnern. Und er hatte vorher auch Angst vor diesem Zeug und wollte am liebsten die Untersuchung ohne alles machen.
Ich habe schon zwei Magenspiegelungen ohne Medikament gemacht (aufgrund einer früheren Medikamentensucht durfte ich kein Dormicum, was damals noch verabreicht wurde..) und habe es auch so überstanden, es war natürlich unangenehm, aber machbar.
Ich denke, wenn Du zu große Angst vor dem Propofol hast, geht es auch so. Aber so wie ich es bei meinem Lebensgefährten erlebt habe, war das nix Schlimmes mit dem Propofol. Nächste Woche hat er seinen Termin.
Viele Grüße und nur Mut!
Beitrag von allesbanane - 25.01.12 - 17:46 Uhr
Hab noch etwas vergessen zu erwähnen:
Im "Aufwach- Ruhe-Raum" nach seiner Untersuchung hat er mir im "Propofol-Rausch" einen Heiratsantrag gemacht, den ich aber nicht wirklich ernst nahm
.
Als ich ihm später davon erzählte, sagte er, er kann sich auch daran nicht erinnern!!
Naja, zum Glück hat ihm niemand einen Kaufvertrag für einen Ferrari vorgelegt...
Beitrag von lina1512 - 25.01.12 - 20:51 Uhr
...danke auch für deine Nachricht
Das mit dem Heiratsantrag ist ja cool 
LG
Beitrag von raindrops2 - 26.01.12 - 07:48 Uhr
Guten Morgen!
Bei mir wurde im August letzten Jahres ein Herz-Echo über die Speiseröhre gemacht.
Man gab mir auch Propofol. Ich hab einfach nur geschlafen, wurde nach 10 Minuten wieder wach und die Untersuchung war vorbei.
Beatmet wurde ich nicht. Ist ja keine Vollnarkose sondern nur ein Tiefschlaf.
Von der Untersuchung habe ich - Gott sei Dank - nichts mitbekommen.
Ich drücke Dir die Daumen, daß bei der Untersuchung nichts Schlimmes raus kommt. So wie sich das anhört ist Dein Magen vielleicht einfach nur übersäuert. Hatte ich auch schon mal. Habe dann Pantoprazol verschrieben bekommen. Das Mittel bindet die Magensäure. Bei mir waren die Beschwerden schnell verschwunden.
Alles Gute!
Silvia
