Warum es keinen harmlosen Klaps gibt!

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Beitrag von anico - 25.01.12 - 20:29 Uhr

Nabend #winke

http://www.rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/elternsein-wissenswertes/1242-warum-es-keinen-harmlosen-klaps-gibt

Ein Buchtipp zwischendurch.
Nicht alle Menschen wissen, dass es falsch ist sein Kind/er zu klapsen. Es ist nicht harmlos, es ist keine Erziehungsmethode und hat schwere Folgen.

Viele Grüße,
Anico

Beitrag von marion2 - 25.01.12 - 20:40 Uhr

Gute Nacht,

http://www.kinderrechte.gv.at/home/im-fokus/kr-auf-schutz/psychische-gewalt/experten--innenstimme/content.html

Gruß

Beitrag von anico - 26.01.12 - 09:43 Uhr

hallo marion,

vielen dank für deinen link. psychische gewalt darf nicht sein, genauso nicht wie körperliche.

anico

Beitrag von tauchmaus01 - 25.01.12 - 21:36 Uhr

Es gibt eben Eltern die erziehen ihre Kinder und Eltern die dressieren ihre Kinder!

Leider, leider.........

Mona

Beitrag von twins - 25.01.12 - 23:06 Uhr

Hi,

Ich Befuehrworte klapsen nicht, nur wenn ich diese Horror-Kinder sehe, die Null erzogen sind, weil die Eltern eine lässige bis gar keiner Erziehung machen....da könnte ich mehr ausflippen.

Diese Eltern schrein nur " lässt Kinder Kinder sein" meinen aber wohl immer, das man sie nicht erziehen muss....

Grüße lisa

Beitrag von lisasimpson - 26.01.12 - 09:09 Uhr

und was soll uns das in diesem Zusammenhang sagen?
daß "diese Eltern" besser daran täten, ihre Kinder zu schlagen?

Beitrag von mamavonyannick - 26.01.12 - 09:22 Uhr

Sollte man dann nciht besser die Eltern klapsen?

m.

Beitrag von lisasimpson - 26.01.12 - 09:30 Uhr

#rofl so habe ich das noch gar nicht gesehen

Beitrag von mansojo - 26.01.12 - 09:36 Uhr

so ganz kann ich den zusammenhang nicht verstehen

meinst du das eltern die ihre kinder körperlich unversehrt lassen nur psychischen druck ausüben?

Beitrag von anico - 26.01.12 - 09:42 Uhr

hallo,

wenn eltern gar nicht erziehen, haben sie ein problem.

wenn eltern kinder klapsen, haben sie ein problem.

das eine hat nix mit dem anderen zu tun.

eines haben sie aber gemeinsam: es entstehen probleme.

anico

Beitrag von boesesbunny - 26.01.12 - 10:22 Uhr

Meistens sind die Eltern dieser "Horror-Kinder" genauso schlimm bzw. noch schlimmer, denn Erziehung bedeutet in erster Linie ein gutes Vorbild zu sein.
Ich finde an dem Spruch, dass Kinder der Spiegel der Eltern sind, ist viel wahres dran.

LG Yvonne

Beitrag von anico - 26.01.12 - 10:28 Uhr

"Ich finde an dem Spruch, dass Kinder der Spiegel der Eltern sind, ist viel wahres dran."

#pro#pro#pro

das kapieren so viele nicht. dabei ist es nur logisch :-)

anico

Beitrag von trixipaulchen - 26.01.12 - 09:53 Uhr

Wenn beispielsweise das Kind immer und immer wieder an die Steckdose geht, es mit "nein" und wegnehmen nicht begreift, dass es an der Steckdose nichts zu suchen hat, kann man sich jetzt überlegen was schlimmer ist: ein Klaps auf die Hand oder ein Kind am städtischen Stromnetz. Oder man hält für ein knapp 1. Jahr altes Kind ein Referat! Vieleicht hilft es!

PS: Meine Kleine (jetzt 11 Jahre) ist nie wieder an eine Steckdose gegangen! Fragt sie mal, ob sie sich an den Klaps von vor 10 Jahren erinnern konnte?

Mein Neffe wird wirklich sehr antiautoritär erzogen (um nicht zu sagen weichgespült). Bis zu seinem 5. Lebensjahr hat meine Schwester fest geschworen, dass er noch nie gehauen wurde. Als er aber wiederholt über die Straße gelaufen war und einmal ein Auto mit quitschenden Bremsen ihn um ein Haar verfehlt hatte hat er mit Verlaub, den Arsch voll bekommen. Das war das Letzte Mal dass er auf eine Straße gerannt ist!

Keiner nimmt sich vor wenn er ein Baby bekommt: Wenn du auf der Welt bist und nicht hören willst dann mußt du fühlen.

Ich denke aber es besteht ein Unterschied darin, ob so etwas bei jeglichem "Verstoß" erfolgt oder ob er "gut abgewägt" passiert. Was wäre die Alternative bei meinem Neffen??? Ich hätte mir keinen Kopf mehr um die Geschenke zur Einschulung machen müssen...

Beitrag von hummelundbiene82 - 26.01.12 - 10:13 Uhr

#gruebel Da hätte auch eine Steckdosensicherung weiter geholfen.

Beitrag von trixipaulchen - 26.01.12 - 10:18 Uhr

Die habe ich überall drin. Finde aber nicht, das die ein Freibrief für das Kind sind an der Steckdose zu spielen! Sie sollen im unbeobachteten Moment Schlimmes verhindern - mehr nicht.

Was hätte denn bei dem Auto geholfen? Ne Hundeleine???

Beitrag von lisasimpson - 26.01.12 - 10:25 Uhr

ähm, "den arsch voll", NACHDEM ein kind auf die straße rennt hilft doch herzlich wenig.

ein 5 jähriger sollte mMn schon lange gelernt haben, sich im straßenverkehr adäquat zu verhalten. daß das dennoch nicht imemr klappt, erlebe ich an mir jeden tag. auch ich renen ab und an gedankenverloren auf die straße, übersehe einen radfahrer, wen nich im auto sitze oder sonstiges.
sollte ich jetzt jeden tag den arsch voll bekommen?

der junge sollte LERNEN, wie und warum er nicht einfahc auf die straße renne nsollte.
ich gehe davo aus, daß ein normal entwickelter 5 jähriger das lange begriffen hat.
daß er fehelr macht, macht ihn zum menschen
daß die mutter vor schreck in dieser situation vielleicht unangemessen reagiert macht sie zum menschen.
"den arsch voll" als gute maßnahme und das spätere verhalten des kindes (nicht merh auf die straße rennen) ist aber doch lächerlich

und zur steckdose bei einem baby sag ich jetzt mal nichts

Beitrag von anico - 26.01.12 - 22:13 Uhr

"und zur steckdose bei einem baby sag ich jetzt mal nichts " schade.

:-) lieben gruß.. anico

Beitrag von hummelundbiene82 - 26.01.12 - 10:25 Uhr

Hundeleine, der ist gut ;-),
nein jetzt mal im Ernst , bei deinem Neffen ist ja grundlegend was schief gelaufen,
Ich denke man sollte von Anfang an klare Grenzen setzten , wenn dies allerdings
nicht geschieht- und das lese ich aus deinem Beitrag raus- muss man sich nicht
wundern , wenn es zu solchen Situationen kommt. Dann allerdings das Kind für das
Fehlverhalten der Eltern zu bestrafen find ich nicht ok. Haben sie denn daraus gelernt?
Oder wird er immer noch " weichgespült" ?
Lg

Beitrag von ayshe - 27.01.12 - 11:08 Uhr

Ich wundere mich trotzdem immer, daß so wie du manche tatsächlich Klapsen oder eben Gewalt als einzige Lösung sehen.

Also ist dann das Kind ja selber schuld, weil es nur noch darauf reagiert (bevor es sich daran gewöhnt) ?

Schuldverschiebung?

Also am effektivsten wäre einfach bewußtlos schlagen, da kann dann echt nichts mehr passieren :-)

Beitrag von marion2 - 26.01.12 - 14:44 Uhr

#gruebel und dann fasst das Kind nicht mehr in die Steckdose?

Sicherungen verschieben Probleme nur nach hinten.

Beitrag von anico - 26.01.12 - 20:13 Uhr

sicherungen sind helfer, die solange in ansruch genommen werden können, solange das kind noch nicht versteht oder es einfach noch nicht begreifen will.

Beitrag von pollypo - 27.01.12 - 14:25 Uhr

Daheim vielleicht. Aber nicht überall wo man zu Besuch ist, gibt es diese Sicherungen.

Beitrag von meinemupfi - 26.01.12 - 10:41 Uhr

Es tut mir leid, aber wenn man es nicht schafft einen bereits 5-jährigen dazu erzogen zu haben, dass man nicht einfach auf die Straße laufen darf, dann hat man sich an die eigene Nase zu packen und nicht dem Kind den Hintern zu versohlen.

Meine Tochter (4,5) läuft z.B. immer an der inneren Seite des Bürgersteiges und hat so kaum die Möglichkeit einfach auf die Straße zu laufen, weil sie dazu erstmal an mir vorbei müsste. Wenn es trotzdem mit ihr durchgehen würde und ich wäre unachtsam, würde ich natürlich auch schimpfen und ihr deutlich sagen, dass das Rennen auf die Straße für alle Beteiligten gefährlich ist. Ich möchte damit sagen, dass ich nicht die Hand dafür ins Feuer lege, dass meinen Tochter das niemals machen würde, aber ich würde ihr trotzdem deshalb nicht den Hintern versohlen.

Naja, die Situation mit der Steckdose ist natürlich auch nicht die feine Art, aber ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, dass du noch schreibst, dass man es vorher "gut abwägt", das finde ich macht deine Schilderung eigentlich schlimm. Wenn man erschrickt und dem Kind aus Reflex auf die Hand haut, weil man Angst hat, dass es eine gewischt bekommt, könnte man ja noch verstehen, aber darüber noch nachzudenken und dann zu hauen, finde ich doch befremdlich.

Ich möchte dazu gleich gestehen, dass ich meiner Tochter auch mal auf die Hand gehauen hatte, nachdem ich ihre Hand mitten im Gesicht hatte (sie damals c.a.3,5), ich sage aber nicht, dass ich das im Nachhinein als gute Erziehungsmethode ansehe, sondern selbst darüber erschrocken war und mich dafür entschuldigte. Weil ich eben die Erwachsene von uns beiden bin und es hätte besser wissen müssen. Deshalb verurteile ich niemanden, dem es passiert, weil Kinder uns Erwachsene auch in nervliche Extremsituationen bringen können, wichtig ist allerdings der Umgang damit im Anschluss, dass man weiß dass man so etwas einfach nicht darf und sich darüber auch bewusst sein muss.

Viele Grüße

Beitrag von anico - 26.01.12 - 20:19 Uhr

"wichtig ist allerdings der Umgang damit im Anschluss, dass man weiß dass man so etwas einfach nicht darf und sich darüber auch bewusst sein muss."

#pro

geplantes hauen ist kein hand ausrutschen, du sagst es. und wenn man etwas plant, hält man es für richtig.

anico

Beitrag von anico - 26.01.12 - 20:10 Uhr

ein baby, das seine welt erkundet, haut man nicht, sondern unterstützt es. meinst du, dein baby hat es damals verstanden und wollte dich nur ärgern mit der hinfasserei? arme frau.

einem baby macht man die umgebung so sicher, dass es kaum verbote in der erkundungsphase gibt, sonst resigniert es. und wenn eines sein muss, dann immer wieder hingehen und zwar konsequent. und wenn man 100x hingehen muss, ja dann ist das so. nur so lernt ein kind auf dauer, WARUM es etwas nicht machen soll und das die eltern immer gleich reagieren.

zum neffen: wenn er noch so unsicher mit seinen 5j. im straßenverkehr ist, immer an die hand nehmen und immer wieder alles erklären und miteinander sprechen.

bis du dir sicher, dass du nur einen einzigen klaps verteilt hast?
nimm dir meinen buchtipp bitte zu herzen, falls du noch kleine kinder hast oder in der planung steckst.

anico