Hallo, da es zur Zeit in den Medien um die Keime in Hühnchen geht und es sich ja dort auch oftmals um multiresistente ESBL Keime handelt, habe ich eine Frage:
Unser Sohn wurde vor 3 Jahren als Frühchen geboren und hatte im KH einen nachgewiesenen ESBL Keim (ESBL Klebsiella). Er wurde, wie etliche andere damals, isoliert und wir mussten die Hygienevorschriften beachten.
Erzählt wurde uns damals dazu wenig, nur dass es gesunden Kindern nichts ausmacht und der Keim, wenn man denn nach Hause geht, von anderen Keimen überlagert wird.
Auch der Kia hat das Ganze nie wieder erwähnt (stand im U-Heft, daher hat er es gesehen) und es war auch sonst nie irgendetwas.
Jetzt frage ich mich, ob der diesen Keim noch hat oder eben nicht? Muss man da irgendwas tun? Er hatte mal eine Stuhluntersuchung, da wurde definitiv kein ESBL gefunden.
Mein Mann und ich müssen den Keim damals doch sicher auch gehabt haben, oder? Wir hatten doch intensiven Kontakt zu unserem Kind...
LG Honolulu
Frage zu ESBL
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von 98honolulu - 26.01.12 - 09:14 Uhr
Beitrag von mansojo - 26.01.12 - 10:03 Uhr
hallo,
wa war denn der keim damals
sicherheit gibt nur ein nachweis mittels abstrich,stuhlprobe oder blutentnahme
ESBL- erkrankte müssen isoliert werden das ist richtig
patienten mit einer immunschwäche können sehr schwer erkranken
gesunden menschen macht der keim weniger aus
wir haben schon spontanheilung miterlebt(der keim war ohne behandlung bei der nächsten kontrolle nicht mehr nachweisbar)
ob es sich dabei um einen laborfehler oder eine verunreinigung bei der ersten abnahme handelte kann nicht mehr nachgewiesen werden)
das problem der esbl bildenen keime sie reagieren nicht auf antibiotika
da die beta-laktamasen diese unwirksam machen
es gibt einige wenige antibiotika die noch wirken
das sit evolution pur
die bakterien produzieren wirkstoffe gegen unsere arznein
es gibt momenatn keine aussagekräftige studie über eine therapie zu esbl infektionen
dafür ist das noch zu neu
hier etwas literatur zum thema
http://www.aerzteblatt.de/archiv/47507
lg
