Ich bin so ratlos - vor ein paar Wochen ging es noch gut - ich hab ihn in die Wiege gelegt und er ist eingeschlafen... das ist jetzt seit ner gefühlten Ewigkeit vorbei 
Warum schläft er nicht, wie viele andere Babys in meinem Umfeld, unterm Mobile oder der Krabbeldecke ein?
Nein, es endet immer in Gebrüll - er kann einfach nicht loslassen.
Ab wann gehen Tagesschläfchen auch ohne Kiwa, Manduca und Co.?
Danke für eure Tipps
C. mit Zwergi, fast 4 Monate
Warum kann mein Baby mittags nicht einfach einschlafen?
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Beitrag von claudiw83 - 26.01.12 - 11:11 Uhr
Beitrag von raevunge - 26.01.12 - 12:18 Uhr
Mein Großer hat mit 14 Monaten das erste Mal seinen Mittagsschlaf drinnen in seinem Bett gemacht
Das ist jetzt nicht das, was du hören wolltest, oder?
Wenn es schonmal geklappt hat, dann kommt das sicher wieder. Das sind immer so Phasen
Und im ersten Lebensjahr gibt es so viele Babys, die nur in Bewegung, sprich Tragetuch, Kinderwagen etc. schlafen. Ich weiß, dass das anstrengend ist. Meine Mausi ist fast 7 Wochen alt und schläft bisher nur im Tuch. Ich weiß, dass das ganz normal und natürlich ist, hätte mir aber ehrlich gesagt ein bisschen auch mal so ein "Wunderbaby" gewünscht, das man mal in sein Bettchen legen kann, da ich ja auch noch nen 3 jährigen hier habe
Bin mal gespannt, wie sich das alles dieses Mal entwickelt 
GLG
Beitrag von kapril - 26.01.12 - 13:41 Uhr
Leider kann ich dir vermutlich auch nicht weiterhelfen, aber ich habe auch das Problem.
Mein kleiner hat nur sehr sehr selten in seinem Bett Mittagsschlaf gehalten. Meistens war es anders. Also am anfang im tragetuch, dann auf dem Bauch von mir mit eingeschuckelt werden, später im Kinderwagen und nun schläft er momentan nur noch im auto ein.
Er ist jetzt 19 Monate alt. Ich habe aufgehört ihn mit Gewalt an den Mittagsschlaf im Bett zu gewöhnen, das war immer ein Geschrei.
Dafür schläft er am Abend in 3 minuten ein... Und das ist mir wichtiger.
Wann brauchen die kleinen eigentlich keinen Mittagsschlaf mehr?
Beitrag von sim123 - 26.01.12 - 18:50 Uhr
Hm ich weiß nicht, ob ich dir helfen kann. Mein Sohn (fast 6 Monate) macht mittlerweile gern seine Schläfchen im Bettchen oder auf dem Sofa. Auch sein längeres Mittagsschläfchen.
Wann und wie bringst du ihn denn zum schlafen, bzw. versuchst es?
Beitrag von claudiw83 - 26.01.12 - 19:03 Uhr
hi, immer wenn er müdigkeitszeichen zeigt, wie augen reiben, gähnen, blick abwenden usw. ... dann leg ich ihn in seine wiege oder unser bett.
er liegt dann ne ganze weile und guckt und erzählt, dann ist ihm langweilig und er schreit...
trotz müdigkeit findet er leider nicht in den schlaf - manchmal klappt es, wenn ich ihn stille...
ich hab manchmal das gefühl, dass er unbedingt alles mitkriegen möchte und daher nicht loslassen kann
Beitrag von sim123 - 26.01.12 - 20:28 Uhr
"er liegt dann ne ganze weile und guckt und erzählt, dann ist ihm langweilig und er schreit..."
--> Das kenne ich.
Ich weiß nicht ob es Langeweile ist, warum er schreit. Wenn er richtig müde ist, würde ich eher darauf tippen, dass er versucht in den Schlaf zu kommen. Babys haben 2 Möglichkeiten zur Selbstregulation: Schreien oder Nuckeln. Er versucht sich quasi in Schlaf zu schreien, was nun halt nicht so toll ist. Zur zweiten Möglichkeit Nuckeln: hat er was an dem nuckeln kann (Schnuller, Daumen, Schnuffeltuch)?
Wie kommt er denn am Abend in den Schlaf?
Beitrag von claudiw83 - 26.01.12 - 20:36 Uhr
ja, nuckel hat er auch und ein tuch - darauf kaut er auch wie wild rum 
den nuckel spuckt er irgendwann aus...
am abend ist es komischerweise nicht so problematisch. da muss ich zwar ständig den nuckel reintun, aber irgendwann schläft er dann.
ich weiß auch nicht warum es am tag so anders ist.
hab das auch mal am tag probiert (wie abends), aber da hab ich mind. ne halbe stunde zu tun bevor er viell. mal schläft - am abend lass ich mich da gern drauf ein, weil ich ja weiß: er schläft seine 5-6 std., aber für 1/2 std. tagesschlaf???
länger schläft er nämlich nicht 
ich will es mal mit pucken versuchen - hab mir jetzt mal so ein puck schlafsack gekauft...
mal sehen
Beitrag von sim123 - 26.01.12 - 20:56 Uhr
Es gibt schon ein paar Gründe warum das Einschlafen abends einfacher ist als tagsüber: Der Kleine ist fertig vom Tag, es ist dunkel und er hat ein eingespieltes Abendritual das er kennt.
Geht es dir um die Dauer oder das Schreien?
Also er beruhigt sich schon mit dem Schnuller, er fliegt nur raus und du müsstest ihn ihm öfters wieder geben? Verstehe ich das richtig?
Ich glaube vom Verhalten ist mein Sohn ganz ähnlich wie deiner, nur dass er nicht schreit beim einschlafen sondern sich mit dem Schnuller gut beruhigt, auch wenn es nicht immer mit 5 min getan ist. Manchmal dauert es auch bei meinem Sohn 30 min. Ich lasse mich aber nicht davon stressen, wenn ich merke, dass er nicht gestresst ist. Meistens liegt er auf der Coach neben mir und ich kann nebenbei lesen oder im Internet surfen. Und ja, 2 der 3 Schläfchen dauern dann nur 30 min. Danach ist er aber wieder fit.
Für das längere Mittagsschläfchen lege ich ihn aber in sein Bettchen, mache vorher alles dunkel, spiele seine Musik (also wiederhole das Abendritual).
Wenn es tatsächlich länger als 30 min dauern sollte oder er gestresst ist, weiche ich auf Alternativen aus: in den Schlaf stillen, Tragetuch, Spazieren gehen oder es später nochmal versuchen.
Pucken würde ich in dem Alter nicht mehr. Wahrscheinlich wird er es auch nicht mehr akzeptieren, wenn du es jetzt neu einführst.
Hilft dir das?
Beitrag von claudiw83 - 26.01.12 - 21:12 Uhr
ja, er schreit sich auch manchmal in rage und dann nimmt er nicht mal mehr den schnuller... ich werde es mal mit abdunkeln des zimmers versuchen - viell. bringt das ja was.
mit dem pucken bin ich deshalb drauf gekommen, weil ich es mal mit nem handtuch probiert hab und er gut reagiert hat (allerdings abends) - leider kriege ich das aber nicht so fest, weil er immer so rumwribbelt, daher habe ich mir mal probeweise so einen schlafsack bestellt.
wenn es nicht klappt, schicke ich ihn einfach zurück.
lieben dank!
p.s. ein einziges mal ist er mal auf der couch eingeschlafen während ich am rechner saß ;o) weiß aber nicht wieso, das klappt sonst nie
Beitrag von sim123 - 26.01.12 - 21:20 Uhr
Wenn er sich in Rage schreit, würde ich wirklich auf Alternativen zurückgreifen oder eben nicht hinlegen. Vielleicht ist er dann nicht müde genug und wollte nur mal kurz eine Verschnaufpause aber eben nicht schlafen.
Ist das mit dem in Rage schreien die Regel oder eher die Ausnahme?
Wenn er gut auf das einwickeln reagiert, dann kann das pucken tatsächlich eine gute Alternative sein 
"p.s. ein einziges mal ist er mal auf der couch eingeschlafen während ich am rechner saß ;o) weiß aber nicht wieso, das klappt sonst nie"
Hast du direkt neben ihm auf der Coach gesessen oder bist du dabei am Schreibtisch gewesen? Ich sitze immer direkt neben ihm und halte auch oft Händchen oder er kuschelt sich manchmal an meinen Arm.
Beitrag von claudiw83 - 26.01.12 - 21:22 Uhr
nein, in rage schreit er sich nicht oft, weil ich ihn notfalls stille - dabei schläft er ja manchmal auch ein.
ich saß nicht bei ihm, sondern am schreibtisch...
wie alt ist denn dein baby?
das mit dem einkuscheln macht meiner (noch?) nicht - er ist, glaub ich mit 3 1/2 monaten noch zu klein...
Beitrag von sim123 - 26.01.12 - 21:35 Uhr
Mein Sohn ist fast 6 Monate alt.
Keine Ahnung ab wann Babys sich anschmiegen. Er macht das auch nicht immer.
Ich würde dir empfehlen bei deinem Sohn zu bleiben bis er eingeschlafen ist. Du musst ihn dafür nicht unbedingt in den Schlaf stillen, denn das wird leicht zur Gewohnheit (habe ich selbst erfahren) oder wiegen oder tragen (auch Gewohnheitsrisiko). Es reicht meist daneben zu sitzen und Händchen zu halten und wenn er einen schlechten Tag hat oder übermüdet ist, dann auf die Alternativen wie pucken und co zu wechseln.
Das wird schon
Beitrag von marysa1705 - 27.01.12 - 13:42 Uhr
Hallo,
zum Einschlafen brauchen Kinder 3 Dinge:
- Müdigkeit
- Mitbestimmung
- Entspannung
Die Aufgabe der Eltern ist es, bei kleinen Kindern für die Entspannung zu sorgen, weil sie das meist noch nicht selber können.
Für die Entspannung ist also zumindest die Anwesenheit der Eltern nötig, meist erfordert es aber noch mehr, z.B. stillen, tragen, schaukeln, ...
"Der ernüchternde Befund der Evolutionsbiologie lautet also, dass
kleine Kinder nicht auf selbstständiges Schlafen angelegt sind."
http://kinderverstehen.de/images/KV_Kap_4_fuer_Webseite_incl.pdf
Es gibt kaum Kinder, die von Anfang an alleine einschlafen können und bei denen das auch immer so bleibt. In den meisten Fällen ändert sich das früher oder später.
LG
Beitrag von esha - 27.01.12 - 19:06 Uhr
Huhu,
also mein Sohn ist jetzt 11 Monate alt...und schläft immer begleitet ein...nie ohne irgendwelche Rituale und vor allem: nie ohne mindestens einen von uns, also Mama oder Papa.
das wird sich ändern, wenn er nicht mehr so hilflos ist und auf uns angewiesen. Also...es wird noch dauern...und vor allen Dingen... die Kleinen sind nicht immer müde, wenn wir es gerne wollen
LG esha mit zwei Engeln im herzen und mäusezahn fest im Arm, der gerade noch rumturnt...Gestern zu der Zeit hat er schon tief geschlummert
Beitrag von steffiwagner2011 - 27.01.12 - 21:24 Uhr
Hallo Claudi!
Oh man, das kenn ich nur zu gut. Du hast mein vollstes Mitleid!! Mein Nils ist morgen 4 Monate u. 3 Wochen und hat bis vor 1 1/2 Monaten nur in seinem Kinderwagen geschlafen. Da wir im 1. OG wohnen hieß das für mich: jeden Tag mittags bis zu 3 Stunden spazieren gehen. Das hat mich echt fertig gemacht, weil er morgens u. nachmittags zu seinen halbstündlichen Schläfchen dann echt unausstehlich war u. immer nur mit Gebrüll irgendwann aufm Arm eingeschlafen ist.
Ich habe irgendwann angefangen, nur noch einen kurzen Spaziergang zu machen und die Kinderwagentasche mit hochzunehmen. Diese hab ich dann ins Kinderbett gestellt (darunter haben wir Sleepy Einschlafhilfe-Füße, damit wackelt das Bett, war auch die letzte Möglichkeit Nils irgendwie in den Schlaf zu bekommen
) Wo war ich stehengeblieben, ach so, Kinderwagentasche ins Bett. Bei den kurzen Schläfchen habe ich dann angefangen Nils quasi ausgehfertig anzuziehen, ihn in die Kinderwagentasche gelegt u. ab ins Bett damit. Hat dann nach ein paar Tagen gut geklappt, auch Mittags. Dann haben wir angefangen, nur noch den Fußsack ins Bett zu legen, da hat er sich dann immer angekuschelt. Mittlerweile braucht er nur noch einen nach mir riechenden zusammengeknoteten Schal zum rankuscheln.
Hat viele Nerven gekostet, aber mittlerweile klappt das super. Haben jetzt schon wirkliche feste Schlafzeiten, morgens um 8:30 eine halbe Stunde, dann wieder um 11 eine halbe, mittags von 13-16 und dann nochmal um 17.30. Ich leg ihn dann einfach immer wach mit seinem Schal u. seinem Schnuller ins Bett.
Ach so, u. das Zimmer hab ich abgedunkelt, wenn ichs hell lass schläft er auch nich, dann guckt er erst rum u fängt irgenwann an zu "rufen". Ich denke er braucht einfach absolute Ruhe u. Abschirmung, er muss absolut von allen Reizen abgeschirmt sein.
Viel Glück
Steffi
mit Nils, der wieder um 19.30 einfach so allein eingeschlafen is
