Kater: Akutes Nierenversagen, spontan, gibts Hoffnung? Hat das schonmal jemand gehabt?

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Beitrag von dunkelelfe28 - 26.01.12 - 12:16 Uhr

Moin.

Vorgestern bin ich mit unserem Kater (Maine Coon, 2,5 Jahre) zum Tierarzt, weil er sich komisch verhielt. War ganz schlapp, lag nur noch vor demTrinknapf rum, trank und fraß aber nicht. Außerdem hatte er die ganze Bude (sorry) vollgekotzt. Nur Flüssigkeit. Er war auch sehr, sehr abgemagert, nichts mehr dran am Tier. Zwei Tage zuvor war noch alles normal.

Der Doc hat Blut abgenommen und das Ergebnis hat uns beide aus den Socken gehauen.
Der Harnwert im Blut war um das 300fache erhöht, mindestens, denn sein Messgerät geht nur bis 300.
Also hat der Kater Spritzen und vor allem eine Infusion bekommen.
Den Tag darauf ging es ihm etwas besser, Fell nicht mehr so stumpf, tapste wackelig auch etwas umher, aber trinken und fressen war immernoch nicht.

Heute das ganze nochmal... und jetzt kommts: der Harnwert war auf einmal wieder bei 0.

Selbst der Doc konnte sich das nicht erklären. Hat er so noch nie gehabt.
Die Nieren haben wohl spontan ausgesetzt, daher der erhöhte Harnwert, der Kreatininwert jedoch immer bei 0.
Die nieren hat er geschallt und sind in Ordnung.

Heut gucken, ob er frisst oder trinkt. Wenn ja, dann erst am Samstag das ganze Prozedere nochmal. Wenn nicht, dann gleich morgen früh.

Wir, vor Allem die Kinder, machen uns solche Sorgen um unseren "Dicken", sitzen aber sowas von zwischen den Stühlen, ob wir nun noch Hoffnung haben, daß wir ihn wieder hinbekommen, oder eben nicht...

So, jetzt meine Frage: Hat jemand von Euch schonmal ähnliches erlebt und evt. eine erklärung für das Ganze? Und hat die Katze es überlebt?

LG Dunkelelfe.

Beitrag von 130402 - 26.01.12 - 19:25 Uhr

Hallo

Ich möchte dir Hoffnung machen :-D

Genau das selbe Problem hatte der Kater von meinen Eltern.

Er war richtig schlapp, hat nix mehr getrunken und gegessen und war fast schon ausgetrocknet. Er war so gut wie nicht mehr zu Hause...

Naja, bis meine Eltern zum Tierarzt sind, nach ein paar Infusionen ging es ihm dann immer besser. Aber es war echt knapp :-(

Seither ist er wie ausgewechselt, er ist wieder viel zu Hause, schmusiger und auch wieder fit #huepf

LG

Beitrag von dunkelelfe28 - 26.01.12 - 20:26 Uhr

Hui... dann hoffen wir mal weiter.
Hat man denn rausfinden können, an was es lag?
Trotz zig Jahren Berufserfahrung auf dem Buckel tappt unser Doc nämlich im Dunkeln.
Es ist natürlich erstmal am wichtigsten, daß er überhaupt wieder gesund wird, aber interessieren tuts mich schon sehr.