Hallo!
Muss maich mal bissl ausheulen. Sorry!
Mir gehts grad gear nciht gut. Mir is z.Z. alles zuviel.
Mein kleines Kind (20Monate aber entwicklungsstand 6 Monate, behindert) hat grad übelste Bronchitis mit harnäckigen Husten. Und is demnach auch so drauf. Macht auch grad keinen Mittagsschlaf. Is deswegen umso ningliger.Dar sie aber auch nicht in den Schlaf ningeln lassen, wel Papa nebenan schläft. Schläft demnach abends auch sehr schlecht ein. Aber wenn sie dann mal schläft, schläft sie auch.
Ich bin auch grad zeimlich angeschlagen. Gesundheitlich. Bei mir föngts im Hals auch schon an und Schluckbeschwerden hab ich auch schon. Nervlich geht es mir auch nicht besser. Durch die ganze geburtliche Vorgeschichte bin ich nervlich schon ziemlich labil.
Dann kommt mein Mann und erwartet natürlich von mir, wenn ich ja eh zu Hause bin, kann ich ja auch den kompletten HH schmeißen samt behindertem Kind, was jetzt zu Hause is). Dann getrau ich mich schon gar nicht mehr zu sagen, das mir was weh tut etc, weil es ihm natürlich immer n Hauch schlechter geht. Wenn ich sag, ich bin halb tot, sagt er dann, er is schon tot. Mir darf nix fehlen. Muss immer da sein. Krank geht gar nicht.
Dann kommt noch die große (5Jahre) und im besten Zickenalter. Könnt ich mich auch über alles aufregen. Hören is z.Z. nicht ihr Ding.
Hab gar keine Kraft mehr. Funktioniere nicht mal mehr. Könnt nur noch heulen. Am liebsten würd ich hier abhauen. Einfach mal weg. Ohne Mann und ohne Kinder! Aber mein Mann versteht das irgendwie nicht. OK, er hat durch die Geburt und alles drum rum viel durchgemacht. Aber darf es mir jetzt nicht mehr schlecht gehen? Ich kann nicht mehr! Hab zu nichts mehr Lust. Nicht mal mehr zum Essen und trinken (3 Tassen Kaffee/Tag is das höchste).
Sorry, fürs ausheulen! Soll ja angeblich helfen. Aber bestimmt nicht, wenn die Kleine immernoch rumningelt.
M.
Ich kann nicht mehr
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Beitrag von binamEnde - 26.01.12 - 12:56 Uhr
Beitrag von feststellung - 26.01.12 - 13:23 Uhr
du badest in Selbstmitleid und fühlst dich von deinem Mann nicht ernstgenommen.
Beitrag von juju277 - 26.01.12 - 14:58 Uhr
Lass stecken...
Beitrag von blaue-rose - 26.01.12 - 13:24 Uhr
Hallo M,
ich glaube es ist höchste Zeit das du dir Hilfe holst. Geh zu eurem Hausarzt und erzähle im wie es dir geht. Suche eine Beratungsstelle auf und erkundige dich ob und wo du Unterstützung bekommen kannst.
Und versuch mit deinem Mann zu reden. Auch wenn du den ganzen Tag zu hause bist kannst du von ihm Unterstützung verlangen.
Ich denke eure Situation spiegelt sich auch im Verhalten eurer großen Tochter wieder. Sie wird merken das bei euch einiges nicht stimmt und wird sich eventuell daher so verhalten.
Hast du jemand mit dem du über alles reden kannst, der dich versteht?
PS: Männer können sich auch im Haushalt nützlich machen.
Freundliche Grüße blaue-rose
