17,5 Wochen Baby - Nachts ständig munter

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Beitrag von julia0501 - 26.01.12 - 13:39 Uhr

Liebe Mädels,

vielleicht habt ihr einen Rat!! Vielleicht ist es bei uns "nur" der 19 Wochen Schub...
Unser süßer Karl wird seit einer Woche in der Nacht bis zu 6-8 mal munter... Meine Augenringe sehen dementsprechend aus!!

Er wird gegen 19-19:30 ins Bett gebracht.. Das Einschlafen kann bis zu 30min dauern, aber das ist ok.. Das hatten wir schon schlimmer!!;-)
Wenn mein Partner und ich gegen 21:30-22:00 ins Bett gehen, kann es passieren, dass er munter wird... Ansonsten wird er gegen 23:00 munter und wacht aller 1,5-3h auf.. Er schläft nicht von alleine ein.. Ich lasse ihn dann erstmal meckern.. Dann probiere ich es mit Schnuller reinstecken, wenn er dann immer noch meckert oder weint und sich nicht beruhigt, kommt er an die Brust... Momentan gegen 1, 3 und 6...
8:30 stehen wir dann topmüde auf..
Am Tag schläft er max 3h!!
...
Muss sagen, dass wir bisher nur 3 Nächte hatten, in der er 2mal munter wurde.. Sonst immer mehr...
Ich überlege, ob es besser ist, wenn er im kizi schläft.. da er dort mehr ruhe hat.. Oder wird es besser,
wenn er Beikost in 2 Monaten bekommt?!?

...
Ich hoffe es ist nur eine Phase und wir haben bald wieder Nächte, in denen er 3mal munter wird... Ich beneide diejenigen, deren Kinder nur 1-2mal munter werden.. Es nervt total, wenn man gerade eingeschlafen ist und schon wieder geweckt wird..

Ich bin ganz schön müde und geschafft am Tag!!

LG
Julia mit Karl (4Monate)

Beitrag von muehlie - 26.01.12 - 14:34 Uhr

Hallo Julia,

ja, ich denke schon, dass es der Schub ist. Allerdings würde ich den Zwerg weder meckern lassen (macht ihn nur noch munterer) noch ihm den Schnuller in den Mund schieben. Nimm ihn einfach direkt an die Brust. Er braucht zurzeit eben mehr Nähe und auch mehr Energie, also solltest du ihm auch beides geben. Darüber hinaus regt er durch das vemehrte Trinken die Brust dazu an, die Milchproduktion auf "reifere" Milch umzustellen. Das häufigere Stillen ist also ein wichtiger Vorgang, mit dem gewährleistet wird, dass deine Milch auch weiterhin den Ernährungsbedürfnissen deines Kindes entspricht.

Das alles ist tatsächlich nur eine Phase, das wird irgendwann mal wieder besser, aber auch durchaus wieder schlechter. Mit der Beikost hat das allerdinsg herzlich wenig zu tun, sondern wirklich nur mit den Entwicklungsphasen.

Schläft dein Kleiner denn unmittelbar neben dir? Oder musst du zum Stillen extra aufstehen?

Beitrag von julia0501 - 27.01.12 - 19:47 Uhr

Hey,

das Bett steht einen halben Meter von unserem entfernt.. Wenn er gestillt wird, nehme ich ihn mit ins große Bett und dann lege ich ihn wieder in seines. Er pennt meist schon beim Stillen ein.

Beitrag von muehlie - 27.01.12 - 20:14 Uhr

Und wie wäre es dann damit, dass du von seinem Bett eine Gitterseite abmontierst, seine Matratze auf die Höhe deiner Matratze bringst und sein Bett einfach an deines stellst, sozusagen als Bettverbreiterung? Er schläft weiterhin in seinem Bett, ihr habt weiterhin Platz im Bett für euch, aber du musst nachts zum Stillen nicht mehr aufstehen, sondern drehst dich einfach zu ihm um und schläfst eventuell mit ihm zusammen während des Stillens wieder ein. :-)