hallole,
unser schnuckes wird am 7.2. per ks entbunden.
nun ist es so dass ich meine nachsorge-hebamme, genau wie alle anderen besucher, irgendwie nicht da haben will... frage ist nur, geht das? also dass ich sofern nichts gravierendes ist auf die nachsorge verzichte und evtl. lieber zum arzt geh, damit der nach der wunde schaut?
hat jemand sein wochenbett allein hinter sich gebracht? 
würde mich über antworten freuen.
danke & grüßle,
yvonne und hugo (37+4)
KS-Wochenbett ohne Hebamme?
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Beitrag von sugarfrett77 - 26.01.12 - 13:46 Uhr
Beitrag von mami0488 - 26.01.12 - 14:29 Uhr
darf ich mal fragen, warum du keine nachsorgehebi haben willst??
ich wollte auch keine nachsorgehebi haben, aber ich war soo dankbar, dass sie doch immer zu mir gekommen ist. meine maus kam auch per ks zur welt und hatte die gelbsucht. die säuglingsschwester hatte darauf gemeint, ob ich schon eine hebi hätte, die sich die kleine anschauen kann. ich sagte darauf, nein, ich will auch keine haben. aber sie bestand regelrecht darauf. also habe ich mal bei einer hebi angerufen und sie gefragt, ob sie mal nach uns schauen könnte.
ok, einen tag später war sie dann da. und was soll ich sagen! gott sei dank hab ich sie angerufen. meine narbe war etwas geschwollen und es lief wundsekret aus. sie hat mir dann ein paar tipps gegeben, was ich machen kann, damit sie besser heilt. und das hab ich gemacht. ein paar tage später sah die narbe super aus und hatte keine schmerzen. sie sorgte auch natürlich für die kleine. gab uns tipps was wir gegen koliken machen konnte. sonst wären wir aufgeschmissen gewesen. ist ja unser erstes kind!
lg mami
Beitrag von sugarfrett77 - 26.01.12 - 14:44 Uhr
zum einen ist das unser drittes kind, also betrete ich kein neuland 
zum andern bin ich nicht allzu glücklich mit meiner wahl, trau mich aber nicht richtig das mitzuteilen. ich will sie nicht vor den kopf stoßen, aber unsere anschauungen gehen doch etwas arg auseinander... ich krieg einfach keine vertrauensbasis zu ihr, mag ihr das mit dem ks garnicht sagen (sie hat mir ihre meinung dazu mehr als deutlich gesagt
) und auch sonst ist die wellenlänge einfach nicht optimal.
Beitrag von hebigabi - 26.01.12 - 21:09 Uhr
Fairerhalber solltest du ihr aber trotzdem vorher Bescheid sagen, dass du sie nicht brauchst.
Ich kann es nicht leiden wenn die Frauen sich vorher anmelden, ich dafür nachfolgende Anfragen absage, weil es sonst zu viele wären und diese Frauen sich einfach nie wieder melden, da krieg ich echt nen Hals.
LG
Gabi
Beitrag von lieke - 26.01.12 - 22:22 Uhr
"fairerhalber" geiles Wort!
Die TE moechte ja absagen, ist sich nur noch unsicher, ob das einfach so geht und fragt deshalb nach Erfahrungen.
Ich "kriege nen Hals" (klingt jetzt nicht wirklich professionell) wenn man sich in der 12.SSW am liebsten schon fuer alles festlegen muss. Ein bisschen Flexibilitaet gehoert doch auch zum Geschaeft, man weiss ja vorher auch nicht, wie arbeitsintensiv eine Familie ist.
Vielleicht liegt es ja daran, dass so viele Frauen sich nicht mehr melden.
LG
Beitrag von hebigabi - 27.01.12 - 05:00 Uhr
Sie möchte diese Hebamme nicht mehr, der sie zugesagt hat, weil sie sich anscheinend nicht dabei wohlfühlt.
Ist absolut gerechtfertigt , nur sollte man dann einfach sich melden, damit man auch als Hebamme planen kann.
Auch Hebammen dürfen einen "Hals kriegen" und ich schreib hier nicht nur als Hebamme, sondern auch als Familienmensch und Mutter mit allem was da dran hängt und du wirst selbst wissen, wie man da manchmal alles durchplanen muss, damit es auch funktioniert und daher geht es nicht nur mir, sondern vielen meiner Kolleginnen so, dass man sich immer wieder über Frauen ärgert, die sich zwar dringlichst an- aber dann nicht wieder abmelden.
Und wenn ich dann keine anderen Frauen mehr angenommen habe, weil sonst die Qualität meiner Arbeit drunter leidet und anderen dafür absage und dann doch gekonnt hätte ist es mehr als ärgerlich.
Hebammen arbeiten da schon sehr flexibel, denn Geburtstermin hin- oder her- hält sich doch eh fast kein Kind dran und bei Problemen im Wochenbett muss man durchaus auch zu Zeiten raus, wo man garnicht mit geplant hat - deswegen ist die andere Planung umso wichiger.
Im übrigen springen bei mir seltenst Frauen ab- also nicht viele, wie du anscheinend meinst- hier geht es ums Prinzip und um viele meiner Kolleginnen, die es genauso handhaben und planen müssen.
Manchmal hat man halt als Hebamme das Gefühl, dass manche Frauen denken, wir sitzen nur zuhause und warten auf ihren Anruf und müssen sofort kommen können, wenn was ist - ist aber halt nicht immer so.
Gabi - die seit halb 3 nicht mehr schlafen kann
Beitrag von sugarfrett77 - 27.01.12 - 09:17 Uhr
guten morgen,
ich wollt hier keinen krieg anzetteln, entschuldigt bitte 
natürlich hab ich ihr im erstgespräch schon gesagt dass ich noch gar nicht weiß, ob mir der sinn nach betreuung steht - eben weil beim dritten (gesunden!) kind eigentlich keine allzu großen hürden zu erwarten sind (oder lieg ich falsch?). für sie ist das auch völlig in ordnung gewesen.
mir gings eher darum ob beim kaiserschnitt (ist ja mein erster) irgendeine art von engmaschiger betreuung durch eine hebamme nötig ist bzw. was sie anders macht als bei einer spontanentbindung, oder ob ich eben notfalls darauf verzichten kann.
ich bin mit ihr damals so verblieben dass sie kommt, wenn ich mich melde. und mir gings darum, ob sie kommen "muss", oder ob`s ein beinbruch ist wenn sie`s eben nicht tut/muss/soll/darf/will 
lg
yvonne
Beitrag von hebigabi - 27.01.12 - 14:29 Uhr
Ach quak- du hast doch keinen Krieg angezettelt - man darf durchaus unterschiedliche Ansichten haben und auch mal was klarstellen.
So wie du es jetzt schilderst hört es sich anders an als im Ausgangspost und durchaus stimmig.
Ich hab immer wieder Frauen die sagen, ich brauch dich evtl nur 1-2 x und wenn alles gut ist komme ich alleine klar - ist für mich absolut okay.
Allerdings hatte ich jetzt eine mit dem 3. Kind wo ich am häufigsten von allen 3 Kindern war- nicht sie war das Problem, sondern der junge Mann, der frisch auf der Welt war.
Das hatte sie sich- und ich mir ehrlicherweise auch- entspannter vorgestellt.
So kanns kommen und wenn mans vorher nie weiß ist es immer gut jemanden "in Petto" zu haben.
LG
Gabi
Beitrag von gussymaus - 28.01.12 - 19:39 Uhr
mit KS hab ich jetzt gar keine erfahrung. aber ich kann dir nur sagen: selbst beim 4. war ich froh und dankbar meine hebi dazuhaben. und sei es nur um zu hören, dass alles ok ist.
aaber es wäre sicher auch iohne gegangen. was nicht ok war hatte ich auch selber bemerkt und hätte laut geben können...
wenn es für dich mehr ne belastung ist kannst du das natürlich so machen. ich würde ihr trotzdem bescheid sagen, dass du alleine klar kommst. wenn es eh so vereinbart war, dass sie auf zuruf mal gucken kommt könnt ihr ja dabei bleiben.... die option hätte ich auch beim 4. gesunden kind nicht missen wollen. sind ja doch immer mal so kleinigkeiten wo man vergewisserung braucht... wenn nicht ist ja gut, aber wenn doch ist "gutes rad" teuer...
meine erfahrung. klar: im notfall kannst du immer kinderarzt und frauenarzt ansteuern, aber ich war ganz froh das eben nicht wegen kleinigkeiten zum üssen. die reise zum Kia wäre gewiss anstrengender gewesen als der anruf bei der hebamme...
wie immer du dich entscheidest: sag es deiner hebi, danmit sie planen kann. wenn du keine konfrontation willst sprich ihr auf den AB... wird sie ja haben, oder?!
mit oder ohne nachsorge-hebi: gutes gelingen!
Beitrag von lieke - 27.01.12 - 20:10 Uhr
Ich meine gar nichts, sondern gehe von dem aus was du schreibst, und das war folgendes:
"Ich kann es nicht leiden wenn die Frauen sich vorher anmelden, ich dafür nachfolgende Anfragen absage, weil es sonst zu viele wären und diese Frauen sich einfach nie wieder melden, da krieg ich echt nen Hals."
Klingt fuer mich nach Mehrzahl in einem engeren Zeitraum.
Klar muss man als Mutter viel planen, aber gibt es etwas unplanbares als Geburten? Wenn man sich dafuer entscheidet, in so einem Job zu arbeiten, koennen einen ein paar Nachsorgetermine doch nicht aus dem Konzept bringen? In jedem anderen Job gibt es auch unplanbares, kranke Kollegen fuer die man einspringt, Ueberstunden. Warum wird bei den Hebammen soviel -sorry- gejammert, anstatt dass sie sich die vielen Vorteile mal vor Augen halten, die viele andere Berufe nicht mit sich bringen. Fuer die Hebamme ist es ein Job, fuer die Frau, die ihr Kind bekommt ein einmaliges, praegendes Ereignis. Meine Hebamme hat 4 Kinder unter 10 Jahren und ist sieht das zum Glueck wesentlich lockerer.
Niemand kann dir verbieten "einen Hals zu kriegen" aber so wie du dich hier darstellst wirkt es auf mich nicht professionell. Es ist natuerlich deine Sache, inwieweit du Privates und Berufliches trennst oder eben nicht rennst.
LG
Beitrag von kathrincat - 28.01.12 - 18:34 Uhr
dann such dir doch eine andere für danach.
aber ruf die alte an, sag es ihr, wie soll sie sonst dazu lernen.
Beitrag von taralyn - 26.01.12 - 14:31 Uhr
Huhu
Also ich hatte meinen KS am 22.12. und bin am 26.12. nach Hause gekommen. Meine Hebamme ist zwar zur nachsorge gekommen aber vielleicht kann ich dir trotzdem helfen??
Also du musst mit ihr keine Nachsorge machen! Du kannst ihr auch sagen das du dich meldest falls irgendwas ist! Meine Hebamme ist die erste Zeit täglich gekommen bis auf Silvester und Neujahr. Für mich fand ich es gut weil ich zu manchen Sachen ein paar Fragen hatte und ich wissen wollte ob er gut zunimmt da ich stille und mein Sohn nur eine recht kurze Zeit trinkt!
Also wie gesagt du musst sie nicht in Anspruch nehmen, aber mir hat sie eine gewisse Sicherheit gegeben. Mittlerweile melde ich mich nur noch wenn etwas ist per sms oder via telefon!
LG Taralyn + Emilian (5Wochen alt)
Beitrag von sugarfrett77 - 26.01.12 - 14:50 Uhr
darf ich fragen ob du wegen weihnachten "so schnell" aus der klinik bist oder ist das üblich? hab ich wohl gestern im eifer des gefechts gar nicht gefragt wie lang ich da bleiben soll/darf.... 
ich denk auch ich werd ihr sagen dass ich mich melde wenn bedarf besteht. sie wird schon keinen telefonterror betreiben im wochenbett
Beitrag von taralyn - 26.01.12 - 14:56 Uhr
Also ich wollte so schnell nach Hause, im KH sagten sie mir das der 4. Tag der frühste Termin ist um nach Hause zu gehen! Normal wäre wohl 5 - 7 Tage. Mir ging es aber auch gut. Hatte nur wenig Schmerzen und habe mich von anfang an komplett alleine um meinen Sohn gekümmert!
Beitrag von alex2406 - 27.01.12 - 08:03 Uhr
Hatte auch meinen Kaiserschnitt am 22.12 und bin am 26.12 heim. Hab noch einen großen Sohn (6) und ich hab mich um beide Mäuse alleine kümmern müssen. Das ging aber ganz gut. Hätte gerne eine Hebamme gehabt, aber leider habe ich keine mehr bekommen. Hab ca. 10 hier aus der Gegend angerufen und keine wollte kommen. Also es ging auch ohne- hätte mich jedoch besser gefühlt wenn eine gekommen wäre!
LG
Beitrag von sharlely - 26.01.12 - 15:16 Uhr
Im Prinzip darfst du heim, wann du willst. Ist ja kein Gefängnis. Ich bin immer am dritten Tag nach Hause gegangen. Also Montag KS, Mittwoch heim. :) Beim dritten Kind erst am vierten Tag, es fand sich einfach niemand, der Zeit hatte, mir die Drainagen zu ziehen, weil der soviel los war auf Station. :-/
Wobei die Ärzte es natürlich lieber haben, wenn man fünf bis sieben Tage bleibt. Aber wenn du dich gut fühlst und früher heim willst, dann darf man auch das. Event. aber nur gegen Unterschrift.
LG S.
Beitrag von taralyn - 26.01.12 - 15:22 Uhr
Was für Drainagen hattest du denn nach dem Kaiserschnitt??
Beitrag von sharlely - 26.01.12 - 18:20 Uhr
Links und rechts am Bauch, damit Wundsekret besser ablaufen kann. Hab ne Gerinnungsstörung, deswegen wurde das gemacht. Glaub sonst wenn alles ok ist, wird das gar nicht gemacht.
Beitrag von taralyn - 26.01.12 - 18:45 Uhr
Ja darum fragte ich weil das normalerweise nicht gemacht wird
Beitrag von kathrincat - 28.01.12 - 18:38 Uhr
hatte schon eine ks 3 nächte bei ks sind normal hier, klar wenn man länger bleiben will kann man, aber warum, zuhaus ist es schöner
Beitrag von sharlely - 26.01.12 - 15:12 Uhr
Ja hier ich. Bei allen drei Kindern. Auch alle per KS. Bei der ersten kam mal für zwei Tage ne Hebamme vorbei, das hat mich so genervt und wollte das dann nicht mehr und hab das auch so mitgeteilt. ;)
Bin ganz normal nach sechs Wochen zum FA gegangen. Auch so, wäre mir nie in den Sinn gekommen bei Schmerzen etc. die Hebamme zu fragen, in solchen Dingen vertrau ich ner handfesten Diagnose per US beim FA mehr als ner Hebamme, die ja nur abtasten kann.
Und wenn mit dem Kind was ist, geh ich auch lieber zum Kinderarzt. Einzig und allein jetzt beim dritten Kind, kommt seid die Kleine zuhause ist jemand vorbei. Aber ne Kinderkrankenschwester keine Hebamme. Sie ist ein Frühchen, da ist mir wohler wenn ich nen Ansprechpartner hab. 
LG S.
Beitrag von sugarfrett77 - 26.01.12 - 15:20 Uhr
na das ist dann natürlich verständlich 
ich weiß halt nur nicht wie das ist mit verbandswechsel, nahtkontrolle und co? macht man das wöchentlich, macht das der doc, die hebamme, mein mann?
Beitrag von sharlely - 26.01.12 - 18:22 Uhr
Also der Verband bzw. Pflaster , kam bei mir in der Klinik weg. Ansonsten hat man ja eh nach sechs Wochen die Nachuntersuchung beim FA. Wie das natürlich ist, wenn man ne Hebamme hat, weiß ich nicht. Also ob die das dann wöchentlich kontrolliert.
Beitrag von taralyn - 26.01.12 - 18:46 Uhr
Also meine Hebamme hat die ersten Tage als sie täglich kam jedesmal drauf geschaut.
Beitrag von hustinetten - 26.01.12 - 23:03 Uhr
Verband kam bei mir schon in der Klinik weg, danach war da nur noch ein großes Pflaster. Die Fäden vom Nähen hat mir mein Hausarzt gezogen, ich hätte zwar auch zum Frauenarzt gehen können, aber mir ist mein Hausarzt deutlich sympatischer.
lg
