Hallo, ich weiss nicht was ich machen soll,
nach endlich 1 1/2 jahren und einer FG in der 6. SSW habe ich einen positiven Test in der Hand gehabt und mich riesig gefreut. Es war alles super bis ich leichte Blutungen bekam, ich gleich zum Arzt und Utrogest und Berufsverbot bekommen.
Wegen der panikmache habe ich mich gegen eine Nackenfaltenmessung entschieden, da diese Messung ja viel zu ungenau ist. Nun gut beim normalen Vorsorgeultraschall meinte dann meine Ärztin das die Nackenfalte zu dick sei gut 3,5mm dachte mir nun gut kan nalles und nix sein.
Trotzdem bekam ich eine Überweisung zur Pränatalen Diagnostik. Dort wurde Ultraschall gemacht (12.ssw) Sie stellten eine zu dicke Nackenfalte fest, nur eine Nabelschnuraterrie und eine rechte Herzklappe die nicht richtig schliesst.
Ich sage mir ist alles okay, aber ich fühle mich so hilflos, in keiner Sekunde habe ich mich gegen das Kind entschieden, es stand für uns fest wir bekommen das Kind, es ist herzlich willkommen. Ich habe mich auch gegen eine Punktion entschieden, aber zweifele nun ob es die richtige Entscheidung ist.
Ich weiss diese Entscheidung muss ich alleine treffen, da es auch ein Risiko für das Kleine ist.
Ich fühle mich alleine gelassen, mit meinem Mann kann ich nicht reden, ich komme an Ihn nicht ran und er spielt das alles runter, er blockt ab und sag es kommt wie es kommt, aber ich liege nachts im Bett und weine vor Verzweiflung und Hilflosigkeit.
Bei der Schwangerschaftskonfliktsberatungsstelle hab ich schon angerufen aber ich habe einen Termin in 3 Wochen bekommen..... ich weiss einfach nicht weiter, meine Gedanken drehen sich im Kopf und ich will am liebsten nur weg...
Danke fürs zuhören
Verzweifelt, wie geht es weiter *lang*
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Beitrag von ranja2006 - 26.01.12 - 15:12 Uhr
Beitrag von loredania - 26.01.12 - 15:41 Uhr
Ich schicke Dir ganz viel Kraft !!!
Ich weiß wie Du dich fühlst.
Ich bin auch nie schnell scwanger geworden. Nr.1 nach EL-op- Nr.2 nach über 2 Jhren, der Natur abgetrotzt. NFM habe ich auch nicht machen- da zu viele Panikmache. Bis zur 22.SSW bei der FD. Dann kam der Schock.
Ich wußte auch nicht weiter im ersten Moment-da die Diagnose alles oder nichts bedeutet.
Aber es war und ist ein Wunschkind. Keiner weiß wie eine SS ausgeht- Du mußt für Dich entscheiden, wie dein Leben weitergehen soll. ohne kind und Sorgen oder mit Kind und allem was passieren kann und was Dir niemand vorhersagen kann!!!! Egal ob mit oder ohne schlechter Diagnose.
Schau mal bei Rehakids- da kannst Du alles fragen .
Achso, unsere Diagnose hat sich leider gestätigt, aber ich möchte ihn nicht missen - egal wie es weitergeht. Aber auch bei uns gibt es immer mal wieder "Dämonentage", daß ist ganz normal.
Wünsch Dir alles Gute.
LG
Beitrag von parzifal - 26.01.12 - 19:52 Uhr
Was verstehst Du denn unter "Punktion"?
Eine Fruchtwasseruntersuchung?
Die macht doch nur Sinn, wenn man z.B. bei einem negativen Ergebnis darauf gestützte Entscheidungen trifft. Wenn die sowieso nicht zur Debatte stehen dann kann man ihn sich auch sparen.
Und dann macht die Einstellung Deines Mannes Sinn. Es kommt wie es kommt.
Ich halte Dir jedenfalls die Daumen.
Beitrag von sabrinimaus - 26.01.12 - 21:27 Uhr
Hallo,
du hast dich ganz ruichtig entschieden!
Ich habe mich bei meiner Tochter dazu drängen lassen eine FWU machen zu lassen! Das Ergebnis war "alles in Ordnung".
Ein halbes Jahr nach der Geburt wurde bei meiner Tochter eine Chromosomenanomalie festgestellt. Man hätte dieses Sydrom auch schon bei einer FWU feststellen können. Es wird nur nicht danach gesucht, weils zu selten vorkommt!
Eine FWU deckt nur die häufigen Chromosomenanomalien ab und ist keine Grantie für ein gesundes Kind!
Also Kopf hoch! Und du schreibst ja, dass dein Kind auf jeden Fall willkommen ist! Noch ein Grund mehr, warum eine FWU überflüssig ist!
LG Sabrina
Beitrag von sternenschnee - 26.01.12 - 22:25 Uhr
Hallo,
ich
dich ganz fest.
Die Nackenfaltenmessung ist einfach oft sehr ungenau und sagt erst mal nicht so viel aus.
Was die Herzklappe betrifft die nicht richtig schließt,möchte ich dir sagen das mein Sohn einen mehrfachen Herzklappenfehler hat.Mir wurde gesagt,es wird schwierig und das war es auch.Aber er hat es geschafft,bis auf sein besonderes Herz und die frühe Frühgeburt unterscheidet ihn nicht viel von anderen.Er geht seinen Weg.
Las den Kopf nicht hängen,viele Wege sind schwierig aber nicht unmöglich.
Beitrag von anyca - 27.01.12 - 06:22 Uhr
Das mit der Nabelschnurarterie muß nichts heißen, das hatte mein Neffe auch und ist kerngesund.
Und das mit dem Herzen wird man sicher weiter beobachten im Lauf der Schwangerschaft, so dass Du - wenn wirklich was mit dem Herzchen nicht stimmt - gleich in einem KH entbinden kannst, wo das Kind entsprechend versorgt werden kann.
Ich wünsche Dir alles Gute!
