Sport und Medis bei Panikattacken

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Beitrag von esperancefollie - 26.01.12 - 19:13 Uhr

Hallo alle zusammen

Ich habe bis im Herbst relativ viel Sport gemacht was eben neben 100% -Job und Kind ging. 3 x die Woche je 3 km Schwimmen.

Ich war wirklich in Form auch physisch. Nun befinde ich mich seit längerem nach Trennung, Umzug etc. in einer für mich schweren persönlichen Situation.

Als Quittung habe ich nun seit Ende November Panikattacken #zitter bekommen. Ich weiss sehr wohl, dass ich nicht sterbe daran, aber dennoch, beginne ich schon zu zittern, wenn ich einen kleinen Schwindel verspüre.

Seither hat sich mein ganzes Leben verändert. Mein Arzt hat mir sogenannt e Notfallpillen gegeben. Die muss ich mir bei einer sich anbahnenden Attacke unter die Zunge legen. Die Folgen sind, dass ich total wie besäuselt bin, wie auf Drogen und es kaum noch schaffe ne Treppe hochzusteigen #schwitz.

Ich war mehrmals im Schwimmbad, ich wollte um JEDEN Preis wieder Sport machen, denn das tut mir gut. Ich habe schweissausbrüche bekommen und bin wieder gegangen :-(.

Und jedes Mal, wenn ich mich selbst davon überzeugt habe hinzugehen zum Schwimmen, kriege ich garantiert vorher ne Attacke und ich muss so eine Pille einnehmen. Und mit der Wirkung Sport zu machen, das getraue ich mich nicht.

Kann man trotz solchen Medis noch "normal" Sport machen? Ich weiss, dass die Medis keine Lösung sind, aber im Moment kriege ich es jeden Tag und ich muss sie nehmen, wenn ich mit meinem Sohn alleine unterwegs bin. :-(

Ich fühle mich inzwischen wie ein alter, dicker Sack #hicks ... Oder wäre Yoga vielleicht eine "Sportlösung" im Moment für mich? Ich liebe halt nun mal alles was Cardio ist ....

Ich danke für ein paar Tipps #danke Liebe Grüsse von der Maya

Beitrag von mansojo - 26.01.12 - 19:41 Uhr

hallo,

was für ein medikament bekommst du denn
und in welcher dosierung

wenn du wie betäubt danach bist ist die dosierung zu hoch

du solltest schon noch den alltag meistern können

lg

Beitrag von bleathel - 27.01.12 - 18:21 Uhr

Hi,

Bist du in phsychatrischer Behandlung? Wenn nicht, dann mach das dringend. Entweder du machst eine Psychotherapie oder lässt dich auf eine Grundmedikation einstellen, die für die Langzeitanwendung gedacht ist.

ich nehme mal an, dein "Notfallmedikament" ist Tavor. Gibts in weiss zum Zergehen lassen oder schlucken und in blau zum nur Schlucken ;-) Das Zeug macht abhängig, und der Entzug ist heftig, ich spreche aus Erfahrung, versuche das zu reduzieren!

Ich nehme Lyrica, die schlagen bei mir 3 Fliegen mit einer Klappe ;-)

Auf meiner Station (bin seit 2 Monaten stationär), nehmen das fast alle " Angstgestörten", und die Erfahrungswerte sind gut. Ich trainiere zur zeit nur auf dem Ergometer (habe noch mehr Baustellen, unter anderem Asthma und chron. schmerzsyndrom, depression) aber das funktioniert ganz normal.

Lg
Bleathel