Gibt es eine Alternative zur geburtsvorbereitenden Akupunktur?

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Beitrag von chimana - 27.01.12 - 02:19 Uhr

Hallo zusammen,

ich suche derzeit nach einer Alternative zur geburtsvorbereitenden Akupunktur.

(Denn, was die Aku betrifft, komme ich selbst - mehr oder weniger - vom Fach und weiß einfach zuviel, als dass ich mich dem dilettantischen Massenvorgehen in den Kliniken anvertrauen würde.)

Mir geht es darum, die Eröffnungsphase zu verkürzen.

Hat jemand einen Rat oder Tipps, was ich an Stelle der Aku machen kann (Homöopathie o.ä.)?

Freu' mich auf eure Antworten #huepf

Eure C~

Beitrag von kleiner-gruener-hase - 27.01.12 - 07:24 Uhr

Was hat die Akupunktur denn mit Massenvorgehen in Kliniken zu tun? Bei mir hat das meine Hebamme gemacht- bei mir daheim auf dem Sofa... #kratz

Beitrag von danisahne24 - 27.01.12 - 08:36 Uhr

Außerdem, was bringt es dir dir Eröffnungsphase zu verkürzen?
das ist das harmloseste an einer geburt.

wenn du was weißt für diese sogenannt übergangsphase, dass diese max. 1-2 Minuten ist, dann mach ich das sofort! ;-)

LG dani

Beitrag von luckyd - 27.01.12 - 09:42 Uhr

Himbeerblättertee soll laut Aussage meiner Hebamme die gleiche Wirkung der Akku. haben. Ich habe in beiden ss viel davon getrunken, aber obs geholfen hat, weiß man ja nicht :-). Habe jedenfalls nicht den ganzen Tag in den Wehen gelegen, immerhin :-)

Beitrag von lucccy - 27.01.12 - 10:36 Uhr

Hallo,

also mir hat die Akupunktur bei SS-Beschwerden gut geholfen und ich hätte bei meiner Hebamme auch geburtsvorbereitende Akupunktur gemacht.

Wie kommst Du denn drauf, dass Akupunktur Massenvorgehen ist? Natürlich sind die Akupunktur-Punkte bei allen gleich, aber das wäre Himbeerblättertee auch.

Gruß Lucccy

Beitrag von juliz85 - 27.01.12 - 13:18 Uhr

Huhu!
Es gibt auch noch Fussreflexozonenmassage, die die gleiche Wirkung haben soll. Hilft ebenfalls bei Schwangerschaftsbeschwerden.
lg julia

Beitrag von chimana - 27.01.12 - 13:21 Uhr

Himbeerblättertee ... hm, wenn das helfen soll - der macht, soweit ich informiert bin, das Gewebe weich.

Und gibt es sonst noch etwas?

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OT - weil nicht wirklich zum Thema gehörig:

Wer nadelt, sollte eine fundierte, intensive und jahrelange Ausbildung in der TCM mit sich bringen - denn "einfach mal nadeln", weil man ein paar Punkte gelernt hat, kann großen Schaden anrichten. Und die Fragen, die hier dazu auftauchten, haben sich auch wieder selbst (von euch) beantwortet: Massenvorgehen = weil bei allen die gleichen 3 bzw. 6 Pkt. genadelt werden. (Und Teetrinken hat mit dem Vorgehen in der TCM keine wirkliche Analogie - das wäre der Versuch, Äpfel mit Birnen zu vergleichen ;-) )

Dieses "Hebammengenadel" ist, scharf ausgedrückt, schulmedizinischer Missbrauch von energetischen Wirkprinzipien, die nicht in ihrer Tiefe verstanden wurden (eine ERFINDUNG eines westlichen Arztes - eine ERFINDUNG! Weiteres erübrigt sich eig. an dieser Stelle ........).

(TRADITIONELL würden die "obligatorischen" 3 bzw. 6 Pkt. niemals von TCM-Ärzten in der Spätschwangerschaft behandelt (genadelt) werden, weil sogar kontraindiziert! - Und auch wenn man das Gefühl hat, dass es "geholfen" hat, so stellt dies ein Eingriff in den natürlichen Verlauf dar - und TRADITIONELL wird eben NICHT eingegriffen (manipuliert), sondern das, was da ist - INDIVIDUELL - gestärkt. Aber dafür braucht es ein tiefes Verständnis über die Wirkprinzipien und Erfahrung, incl. eingehender, vorheriger Diagnostik (Puls, Zunge, Urin). Sprich: "Richtige" geburtsvorbereitende Akupunktur ist - bis auf das Element - individuell verschieden. - Es ist wie mit Medikamenten:

Nur weil sie manchmal etwas in dem Moment lindern (können), heißt das nicht, das sie heilen oder zuträglich sind; ganz im Gegenteil - sie richten erst den Schaden an, weil sie in den natürlichen Regulationskreislauf eingreifen -was man meist erst viel später merkt und oft gar nicht mehr damit in Verbindung bringt-.)

Beitrag von golm1512 - 27.01.12 - 20:36 Uhr

Wenn du schon so viel über TCM weißt und da höhere Ansprüche hast, dann solltest du hier nicht nach Homöopathie "mal eben" fragen. Das funktioniert genauso wenig, weil auch die Homöopathie einen anderen Ansatz hat.

Wenn du so sehr darüber im Bilde bist, dann suche dir jemanden, der das kann, Akupunktur und/oder Homöopathie. Dann musst du das selbst bezahlen, hast aber auch die für dich individuelle Hilfe/Behandlung.

Hebammen sind Hebammen und bilden sich in der Regel für ihren Bereich fort. Es wäre etwas zu viel verlangt, sollten sie die komplette TCM oder Homöopathie und was es sonst noch für Verfahren gibt zusätzlich erlernen,um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Ausbildung kostet ja auch nicht wenig.

Entweder schraubst du deine Ansprüche zurück oder du suchst dir jemanden. der das gescheit kann und auch gescheit bezahlt werden muss.

Gruß
Susanne

Beitrag von golm1512 - 27.01.12 - 20:41 Uhr

Es gibt noch ein P.S.:

Ich bin alternativen Verfahren gegenüber sehr aufgeschlossen, habe meine Geburten (bzw. die der Kinder;-)) ohne jede Manipulation erlebt. Auch ohne alternative Manipulation. Es geht! Es hat auch ganz viel mit der inneren Einstellung zu tun. Man kann versuchen, vor dem Schmerz wegzulaufen (was eh nicht gelingt) oder man begibt sich hinein und nimmt ihn hin und freut sich, wenn direkt nach der Geburt der Schmerz genauso verschwindet, wie er gekommen ist. Das ist der beste Kick überhaupt.

Homöopathie gibt man auch eher nicht prophylaktisch. Zumindest war das nicht die Idee. Man gibt Globuli bei bestehenden Symptomen und nicht VOR Symptomen, die VIELLEICHT auftreten werden.

Beitrag von julchen2109 - 27.01.12 - 13:32 Uhr

Lass dich doch zwecks homöopathie von deiner Hebi beraten!

Beitrag von uvd - 27.01.12 - 17:16 Uhr

man kann dazu auch seriöse TCM-ärzte/ärztinnen aufsuchen

Beitrag von gerbera31 - 27.01.12 - 18:59 Uhr

Hallo

Ich habe jetzt als Zusatz zur Akupunktur und zum Himbeerblättertee Caulophyllum und Pusatilla als homöopathische Mittel verschrieben bekommen.
Das eine soll den Mumu weich machen und das andere Wehen anregen. Welches nun was machen soll, weiss ich aber nicht mehr. Ich denke, je weicher der Mumu zu Beginn ist, umso kürzer wird die Eröffnungsphase sein...#kratz
Alles Güte Dir

Beitrag von svala - 28.01.12 - 19:47 Uhr

Hallo,

ich finde es interessant, was Du schreibst. Ich möchte das auch noch nicht mal in Frage stellen. Vielleicht sind die Studien, die es zu diesem "geburtsvorbereitenden Genadel" gibt auch gefälscht von irgendwelchen Lobbyisten, die ein Interesse daran haben, dass die Krankenhäuser und Hebammen mit den "Genadel" weiter Geld verdienen. Aber es gibt eben diese Studie, die besagt, dass durch dieses "geburtsvorbereitende Genadel" sich die Eröffnungsphase um durchschnittlich zwei Stunden verkürzt. Wenn man also daran glaubt, warum nicht.

Du tust das nicht, also ist es auch nichts für Dich. Aber gute und fundierte Alternativen, die man nicht schon in allen Büchern präsentiert bekommt, kannst Du so sicher nicht finden. Ich meine es werden Dir viele tausend Frauen sagen, dass sie glauben, dass das "geburtsvorbereitende Genadel" hilft und Du sagst du weißt, dass das nicht sein kann. Für wie zuverlässig hälst Du dann die Alternativen, die Dir ggf. genannt werden?

Ich denke daher die Lösung für Dich kann daher nur in Dir selbst liegen. Vielleicht wäre Hypnobirthing (in kenne weder das Buch noch den Inhalt) was, Selbsthypnose oder Meditation etwas für Dich. Oder aber Du findest mit Deinem Wissen über Akupunktur noch eine Möglichkeit Dich selbst und die Geburt zu unterstützen.

Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen und glaube selbst ganz fest daran, dass viele Fähigkeiten auch tief in uns drin schlummern.

Viele liebe Grüße
Svala, die Kind Nr. 1 trotz der Überzeugung es spontan zu schaffen und ohne Akupunktur am Ende per NotKS bekommen hat und jetzt sich nadeln lässt ET-7

Beitrag von miau2 - 29.01.12 - 16:17 Uhr

Hi,
meine eine Hebamme hat auf homöopathische Tropfen gebaut. Leider weiß ich nicht mehr, wie die heißen. Eine in Homöopathie fitte Hebamme oder ein Homöopath sollte dich aber dahingehend besser beraten können als ein Internetforum.

Ich kann mich aber noch an eines erinnern: sie meinte, ENTWEDER Akupunktur ODER Himbeerblättertee ODER Damm-Massage ODER eben vorbereitende Homöopathie. Aber nicht mehrere Dinge zusammen.

Meine erste Geburt war ein Kaiserschnitt, allerdings bei fast voll geöffnetem Muttermund (damals hatte ich den Himbeerblättertee und die Massage probiert). Meine zweite Geburt war spontan, mit wirklich nur minimalen Geburtsverletzungen (homöopathische Tropfen, Damm-Massagen habe ich mir dann wirklich nicht mehr angetan).

Sie hatte bei ihren Frauen sehr gute Erfahrungen damit gemacht...Ziel ist es aber nicht wirklich die Eröffnungsphase zeitlich zu beschleunigen. Wenn die beschleunigt wird kann das erst recht zu Verletzungen führen, weil zu schnell gedehnt wird. Zielt ist es alles wo das Kind durch muss etwas "weicher" und geschmeidiger zu machen - und dadurch eben das ganze etwas zu vereinfachen und das Risiko von Geburtsverletzungen zu minimieren.

Ob es wirklich hilft oder mehr der Glaube daran hilft - keine Ahnung, ist mir aber letztendlich auch egal...aber von den vielen Bekannten, die mit Akupunktur vorbereitet haben war m.W. nach keine einzige dazu im KH. Diesen Punkt verstehe ich nicht wirklich.

Wie gesagt, frag eine gute Hebamme.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von chimana - 29.01.12 - 17:00 Uhr

Hey, ich danke euch! Tolle Beiträge #huepf

Es war schon immer so, dass zu viele Köche den Brei verderben (deswegen ja auch Alternative, nicht Zusatzdingens ;-) ). Ich habe mich inzw. an eine HP gewandt und an eine neue Hebi; bei letzterer warte ich derzeit noch auf einen Rückruf.

Ich bin zwar selbst ein wenig im Aku-Thema drin, aber Homöopathie ist mir bisher vollkommen fremd - mal schauen, was die beiden mir zu sagen haben, aber irgendwie ist es mir gar nicht mehr so wichtig.

Wir Frauen sind vollkommen. Da muss im Prinzip nichts hinzugefügt oder verändert werden. Und Verletzungen entstehen auf Grund von unbewältigten Ängsten (Verspannungen), und nicht, weil der Körper zu eng, hart und ungedehnt ist.

Die Dinge zu nehmen, wie sie sich zeigen, und somit die Ängste zu transformieren, hat etwas mit vertrauensvoller Hingabe zu tun, die sehr heilsam und gesund ist. Alles andere folgt dann dieser "geistigen Komponente" auf vollkommen natürliche Art und Weise.

Ich musste da letztens an meine erste Stunde im Geburtsvorbereitungskurs denken. Die leitende Hebi ging später, nach den (Atem-)Übungen, mit uns das Pressen durch und wir sollten es probieren. Ich probierte es und hörte sofort und abrupt damit auf, mit den Worten:

"DAS IST FALSCH! So bekommt man kein Kind - das ist Gewalt und Druck, vollkommen unnatürlich und das Gegenteil von dem, was man wirklich braucht, um einem Kind in die Welt zu helfen." Die Hebi antwortet, sie habe 50 Jahre Berufserfahrung und es sei richtig zu pressen. Ich ging seit dem nicht mehr hin zum Kurs, denn es ist falsch, auch wenn sie glaubt, es sei richtig.

Denn wenn ich "von oben presse/drücke", mache ich dadurch gleichzeitig unten zu (Druck erzeugt Gegendruck = Spannung/Angst): Klar, dass es zu Rissen kommt, zu Schmerz und sonst was. Das ist eine logische Konsequenz und gehört so (wer nicht lernen will anzunehmen, muss halt fühleln - oder so ähnlich)! Und ich dachte mir:

Das einzige, was du zum entspannten gebären brauchst, musst du haben. Am nächsten Tag fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Deinen Atem! (Wie sonst gebären Frauen, die z.B. im Koma liegen, gesund und mühelos ihr Baby?! Das ist nämlich das einzige, was sie machen, wenn oft auch künstlich: sie atmen.) Und warum soll man sich und dem Baby unnötig das Leben schwer machen?!? :-D

Außerdem bin ich mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob ich überhaupt noch eine Alternative will bzw. brauche/suche ... Das Thema hat sich irgendwie in Luft aufgelöst. #schein

P.S. Hypnose wäre auch etwas Manipulatives ... hmm. Das einzige, was nicht manipulativ ist (wäre), ist die (Nicht-)Meditation.

Danke euch nochmal! #blume

Beitrag von hebigabi - 29.01.12 - 18:21 Uhr

Mit deiner Einstellung solltest du eher zuhause gebären und nicht im Krh, denn da wirst du bestimmt nicht glücklich.

LG

Gabi

PS: Schau mal wie du bei deiner Verdauung drückst- ähnlich ist es beim Pressen, weil man dann genau den Druck nach unten dort verspürt und automatisch dagegen anschiebt - und damit mache ich AUF und nicht zu oder wie klappt deine Verdauung so ;-)

Beitrag von rotes-berlin - 30.01.12 - 01:03 Uhr

Vielleicht sollte sie besser alleine im Wald gebären... da wird ihr bestimmt niemand rein reden.

Beitrag von hebigabi - 30.01.12 - 07:38 Uhr

Selbstbestimmtes Gebären ist was wunderschönes - im Krh meist nicht umsetzbar.

Zuhause eine tolles Erlebnis!

LG

Gabi