frage zu wohngeld bzw. aufstockung vom amt

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Beitrag von 88lovve - 27.01.12 - 19:46 Uhr

hallo ihr lieben, habe mal eine frae und zwar bekomme ich momentan zu meinem lohn eine aufstockung vom amt.....
ich verdiene jeden monat unterschiedlich zb. diesen monat 810€ netto und habe vom amt 240€ dazu nekommen und habe jetzt einen brief bekommen zur anhörung da ich überzahlt wurde um 72€....
und das jetzt zurück zahlen soll.
jedenfalls was jetzt meine frage ist, ist es nicht besser wenn ich anstatt aufstockung bekomme lieber wohngeld beantrage?!
mir wurde jetzt von meheren leuten geraten lieber wohngeld zu beantragen.

wie seht ihr das? womit habt ihr bessere erfahrungen?

ich habe mir das im i-net ausgerechnet und würde da ich alleinerziehend bin und betreuungskosten habe mehr bekommen wie vom amt.

liebe grüsse #herzlich

Beitrag von our_darkness - 27.01.12 - 20:05 Uhr

Es geht nicht darum, was man "lieber" hat, sondern darum, worauf man Anspruch hat. Offenbar ist errechnet worden, dass bei dir kein Wohngeldanspruch besteht, sonst hätte dich das Jobcenter schon längst aufgefordert, welches zu beantragen, denn das ist die vorrangige Leistung.

Bitte deinen Sachbearbeiter doch, immer dein bisher höchstes Einkommen als fiktives Einkommen anzurechnen und nach Vorlage der Gehaltsabrechnung den Restbetrag an dich nachzuzahlen.

Beitrag von anita_kids - 27.01.12 - 20:43 Uhr

>>Bitte deinen Sachbearbeiter doch, immer dein bisher höchstes Einkommen als fiktives Einkommen anzurechnen und nach Vorlage der Gehaltsabrechnung den Restbetrag an dich nachzuzahlen.<<

Wäre dann das bisher niedrigste Einkommen nicht logischer? Sonst müsste sie ja immer zurückzahlen.

Beitrag von our_darkness - 27.01.12 - 21:17 Uhr

"Wäre dann das bisher niedrigste Einkommen nicht logischer? Sonst müsste sie ja immer zurückzahlen."

Hä? Denk bitte noch mal nach.

Beitrag von anita_kids - 27.01.12 - 21:40 Uhr

Ich gebe zu, ich habe falsch gedacht, aber deine Antwort hat mir nun nicht weiter geholfen (denn mein Mathe-Lehrer hat mir schon vor Jahren beigebracht, man findet den eigenen Fehler nicht, außer man bekommt ihn erklärt), Gott sei Dank hat sich jemand unter dir die Mühe gemacht es mir zu erklären.

Beitrag von windsbraut69 - 28.01.12 - 09:38 Uhr

Eine Lösung, auf die man selbst gekommen ist, prägt sich aber viel besser ein und macht mehr sinn. War ja in diesem Fall keine komplexe mathematische Formel, sondern einfach logisches Denken.

Gruß,

W

Beitrag von silbermond65 - 27.01.12 - 21:29 Uhr

Wäre dann das bisher niedrigste Einkommen nicht logischer? Sonst müsste sie ja immer zurückzahlen.

Wenn ihr das niedrigste Einkommen monatlich angerechnet wir,bekommt sie vom Amt mehr Geld dazu.Verdient sie jetzt einen Monat viel mehr,als das was ihr angerechnet wird, hat sie für den Monat vom Amt zuviel ausgezahlt bekommen.
Sie muß also zurückzahlen.
Eigentlich logisch oder?

Beitrag von anita_kids - 27.01.12 - 21:36 Uhr

OK, stimmt, ich hatte wohl einen Denkfehler, danke für deine Mühe es mir zu erklären :-)

Beitrag von manavgat - 27.01.12 - 20:42 Uhr

Bei wechselndem Einkommen ist Wohngeld ganz schlecht. Du kannst nämlich nicht monatlich anpassen.

Mein Rat: Frag Deinen Arbeitgeber nach einem Jahresstundenvertrag, d. h. ein Zeitkonto. Hier ist der Lohn jeden Monat gleich, so dass Du dir diesen Ärger sparen kannst.

Gruß

Manavgat