Warum klapsen ne 'Grauzone' hier ist?!

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Beitrag von schwarzesetwas - 27.01.12 - 21:51 Uhr

Wenn ich das Wort 'klapsen' lesen, weiß ich nicht, womit ich zu rechnen hab.
Was ist 'neudeutsch' klapsen?
Schlagen unter Aufsicht?

Ich kann es auch nach einigen Jahren Urbia nicht nachvollziehen.

Zu meiner Person: Ich wurd geschlagen. Nicht nur 'geklappst'.
Wo nun der Unterschied ist - keine Ahnung.
Mein lieber Bruder wurde in meiner Kindheit sehr viel misshandelt...
Meine Mutter wurde zu Brei geprügelt.
Meine Mutter hat mich NIE geschlagen.
Meine Mama ist meine beste Freundin, die ich innig liebe und ehre.

Ich hab trotz gewaltätigen Vater keins meiner Kinder auf die Finger gehauen, noch sonstwie misshandelt. Ich hab es geschafft, rauszugehen... Luft zu holen.
Auch wenn ich selbst geschlagen wurde.

Ich habe den Schweinehund in mir gemerkt und dachte immer: Ich bin stärker. ICH MACHE das nicht.

Dafür habe ich andere Schwachstellen, aber alles in allem bin ich überzeugt: Ich bin eine gute Mama.

Und die Fehler die meine Mum begann, die hab ich einfach verstanden.

Beitrag von mamalein1981 - 27.01.12 - 21:58 Uhr

Hallo,

es tut mir leid was du erfahren musstest. Aber ich finde es toll, dass du dies nicht wiederholst bei deinen eigenen Sonnenscheinen. Ich hab keins meiner Kinder je geklapst oder irgednwas und ich verabscheue dies zutiefst. Und die Aussage von vielen"mir hats auch nicht geschadet" kann ich nicht verstehen. Wenn die ihre Kinder dann auch klapsen, dann hat es ja wohl doch geschadet:-)

LG

Beitrag von schwarzesetwas - 27.01.12 - 22:12 Uhr

Danke für Deine Antwort....

Ich kann es teilweise einfach nicht nachvollziehen: Wei ich muss dem doch bitte ein Ende setzen!!!!

Nur so, kann ich aus dem Kreislauf raus.

Wer es nicht schafft: Hilfe suchen. Ganz einfach.

Lg
SE

Beitrag von tauchmaus01 - 27.01.12 - 22:22 Uhr

Tut mir sehr leid was Du erlebt hast, leider habe ich als Kind auch ähnliches mit ansehen müßen. War aber persönlich nie betroffen, da meine Eltern mich lieben und mich auch ohne Klaps aufziehen konnten, aber meine Gedanken und Beobachtungen sind diese (das sind rein meine Beobachtungen, sie treffen sicher auf viele nicht zu)

Klapsen ist eine Verniedlichung von Eltern die ihre Kinder körperlich bestrafen, aber schon so abgestumpft sind, einen "Klaps" als nicht schlimm einzustufen.

Eigentlich ist der Sinn des Klapsen anscheinend, dem Kind durch das Zufügen von Schmerz etwas beizubringen oder es von etwas abzuhalten.
Damit das Umfeld aber nicht denkt, dass diese Eltern ihr Kind schlagen, wird es einfach verniedlicht....."Ein Klaps auf die Finger hat mir auch nicht geschadet"
Vermutlich dient das Wort "Klapsen" dem eigenen Schutz, wer will schon gerne als Schläger dastehen?

Ich frag mich immer, wo ist die Steigerung zum Klaps?
Irgendwann interessiert die Kinder ein "Klaps" nicht mehr, schlagen die Eltern dann doller zu? Steigern sie sich rein und aus dem Klaps wird dann ein verniedlichtes "Popo versohlen?"

Ist ja wie im Zirkus, der Tiger spurt nicht "Klaps", das Pferd läuft nicht rund? "Klaps"
Das Kind geht an die Steckdose ? "Klaps"

Und dann wundern sich die Eltern, warum die Kinder später auch einfach mal zuschlagen, statt Konflikte anders zu lösen......denn es ist ja soooooooooooo einfach seinen Willen zu bekommen "Klaps"

Mona

Beitrag von mjfan - 27.01.12 - 22:26 Uhr

Ein klaps ist laut meiner Deutung eben der klaps auf den pampers Hintern. Er kann nicht weh tun, weil man leicht mit der flachen Hand auf den bewindelten Hintern haut und hat SAS gleiche Schmerz empfinden, wie wenn ein Kleinkind mit Windel auf den Hintern fällt. Es tut nicht weh, sondern erschreckt. Das ist klapsen.

Beitrag von tauchmaus01 - 27.01.12 - 22:45 Uhr

Und was macht man dann, wenn der Windelpo, kein Windelpo mehr ist?

Mona

Beitrag von mjfan - 27.01.12 - 22:48 Uhr

Dann argumentiert man, weil das Kind dann ja in der Lage ist, zu verstehen, was man sagt. Man kann auch lauter werden. Aber klapsen macht nur dann Sinn, wenn das Kind noch nicht in der Lage ist, zu verstehen, was man sagt. Wenn die Windel ab ist, ist das Kind auch geistig reifer, so das klapsen unnötig ist.

Beitrag von lisasimpson - 27.01.12 - 22:55 Uhr

oh mein gott- das ist ja fast eine entwicklungstheorie

als angenommen ein kind, daß recht flott vielleicht mit knapp 2 jahren) trocken ist, ist geistig Argumenten sehr zugänglich und daher bedarf es keiner Hiebe mehr
ein etwas langsameres kind (vielleicht mit knapp 4) darf aber durchaus noch spüren, wen nesn icht hören will

verenn´ dich jetzt bitte nicht !

Beitrag von martina65 - 28.01.12 - 18:39 Uhr

#pro

Beitrag von tauchmaus01 - 27.01.12 - 23:12 Uhr

Oh weh! #zitter

Beitrag von mansojo - 28.01.12 - 19:09 Uhr

Das schmerzt

Beitrag von anico - 29.01.12 - 23:12 Uhr

klapsen macht also sinn, wenn ein kind nicht versteht, weil die hirnreife noch nicht so weit ist? ich bin sprachlos!

.
.
.

"djfnsdkv dfkvjndkf v............"

verstehst du? nein, ok, nocheinmal: "khedfckjbdsivce bhckjbfsbdjc"

hast du es endlich kapiert? NEIN? ok, ein letztes mal: "kjenckned fjshdnchnde bdjch!"

checkst du es? NEIN?

KLAAAAAAAATSCH !!!!!!!!!!!

bist du entsetzt? ich hoffe. ich hoffe nämlich, dass du es endlich gelernt hast. wer nicht verstehen kann, muss fühlen.

.

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das ist die sicht eines kindes zu einem schlagenden elternteil.

was sagst du dazu?

anico

Beitrag von mamavonyannick - 30.01.12 - 10:01 Uhr

Was macht man dann mit geistig behinderten menschen? Schlagen bis "zum bitteren Ende"?

Beitrag von anico - 30.01.12 - 10:21 Uhr

natürlich. die hoffnung stirbt zuletzt. vllt. begreift es da kind ja beim 89.987 mal!

Beitrag von weltenbuergerin2 - 28.01.12 - 02:25 Uhr

Mein Gott, merkt ihr alle nicht, wie ihr euch in dieser Endlosdiskussion ständig permanent selbst überholt?
Ich halte diese Klaps-Diskussionen mittlerweile für so was von lächerlich.
Eltern, die klapsen, werden das tun und sich hier nicht outen, also, was soll diese Endlosschleife?
Müsst ihr euch alle etwas beweisen?
Albern!

Beitrag von lisasimpson - 28.01.12 - 09:58 Uhr

"Eltern, die klapsen, werden das tun und sich hier nicht outen"

das tun sie doch die ganze zeit-
darum geht es doch in den Diskussionen, oder habe ich da was falsch verstanden?!

Hier gibt es Userinnen, die nicht müde werden mit stolz geschwellter brust zu erzählen, wie sie ihre BABYS mit "klapsen" bestraft haben

Beitrag von anico - 29.01.12 - 23:15 Uhr

"Hier gibt es Userinnen, die nicht müde werden mit stolz geschwellter brust zu erzählen, wie sie ihre BABYS mit "klapsen" bestraft haben "

könnte jedesmal ko...., wenn ich von ihrer erziehungsmethode lese.

Beitrag von marion2 - 28.01.12 - 13:51 Uhr

in die Hände klatschen

Beitrag von lisasimpson - 27.01.12 - 22:53 Uhr

"Er kann nicht weh tun, "

also könntest du ihn alternativ dann auch streicheln? wäre das das gleiche?

wenn es nicht weh tun soll, was soll es dann? ihn erschrecken? mit was- mit einem liebevollen tätscheln auf dem pamers po habe ich keines meiner kinder je erschreckt.

zu sagen, ich klapse, aber es soll ja nicht weh tun- das ist so ziemlich die dämlichste aussage in diesem zusammenhang

Beitrag von mjfan - 27.01.12 - 22:59 Uhr

Das ist lediglich meine persönliche Auffassung. Ein klaps ist genauso, als wenn ein Kleinkind plötzlich auf seinen Windel Hintern fällt. Es tut ihm nicht weh, sondern es erschreckt sich. Und genau das ist der Sinn, der dahinter steckt. Das Kind soll sich erschrecken um inne zu halten und von der gefährlichen tätigkeit die es gerade macht, aufhört und merkt, dass es erschreckt wird, wenn es das wieder macht. Ich will keinem Kind Schmerzen zufügen, wenn ich es klapsen sollte. Ich will nur erreichen, dass es aufhört sich in Gefahr zu begeben.

Beitrag von lisasimpson - 27.01.12 - 23:04 Uhr

das heißt, du könntest es auch hinwerfen?
oder vielleicht anbrüllen (würde dann auch erschrecken?)

wieso denkst du daß der schreck (und jetzt sei doch bitte mal ehrlich, kein kind erschrickt weil es auf den windelpopo getätschelt wird- meine zumindest nicht; zum erschrecken gehört schon der schmerz - beim hinfallen ist es sowohl der schmerz als auch der schreck darüber das gleichgewicht verloren zu haben)
ein gutes mittel ist ein kind zu konditionieren?

also daß es funktioniert hat uns schon der kleine albert gelehrt- aber ist das wirklich die idee deiner erziehung?

http://de.wikipedia.org/wiki/Little-Albert-Experiment

Beitrag von mjfan - 27.01.12 - 23:08 Uhr

Tätscheln ist für mich streicheln, klapsen ist die gleiche "Wucht" wie ein kind, das beim laufen lernen einfach auf den Hintern fällt. Schmerz kannda nicht vorhanden sein, da der Schmerz von der Windel abgefangen wird. Alternativ kann ich auch mit der flachen Hand auf den Tisch hauen und kaut nein sagen. Das erschreckt auch. Aber in einer gefahren Situation und nur dann finde ich klapsen ok, ist handeln angesagt, nicht ermahnen.

Beitrag von sussisorglos - 28.01.12 - 08:12 Uhr

Mich würde wirklich mal interessieren aus welchen Ratgebern du diese Erziehungsmethoden hast? Mein Kind ist nicht abgeschreckt worden, das ist ja schrecklich.

Von Anfang an haben wir geredet und erklärt, da haben viele gemeint, das Kleinkind kann das gar nicht verstehen, haben den Kopf geschüttelt. Es hat sich im Nachhinein nur gelohnt für uns.

Und ich überlege gerade ernsthaft, welche Situation wirklich einen Klaps auf den Hintern rechtfertigen würde? Mir fällt keine ein.

P.S.. Komme aus einem gewalttätigen Elternhaus, mein Vater hat meine ältere Schwester und die jüngere vermöbelt. Ich hatte das grosse Glück nur einmal mit dem Gürtel geschlagen zu werden und dreimal eine saftige Ohrfeige zu bekommen. Aber ich musste zusehen und bin so mal nebenbei verschreckt worden.

P.P.S.: Ich wünsche, du wärst ein Fake.

Beitrag von mjfan - 28.01.12 - 10:19 Uhr

Das habe ich aus keinem Ratgeber, es ist einzig und allein meine persönliche Meinung, nichts weiter.

Beitrag von anico - 29.01.12 - 23:26 Uhr

"Von Anfang an haben wir geredet und erklärt, da haben viele gemeint, das Kleinkind kann das gar nicht verstehen, haben den Kopf geschüttelt."

das kommt mir sehr bekannt vor ;-) vor allem, wenn das kind macht, was man sagt, z.b. die jacke holen, weil wir rausgehen wollen.. und das mit 14 monaten #freu

anico