Bei mir im Beistellbett schläft er durch - im KiZi wacht er grundsätzlich ...

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Beitrag von mai75 - 27.01.12 - 22:32 Uhr

...zwischen 2 und 4 Uhr auf.

Hallo Ihr Lieben,

unser Sohn ist nun knapp 9 Monate alt und wird bald nicht mehr ins Beistellbett passen. Für das Kinderbett ist im Schlafzimmer leider kein Platz und wenn er mit in meinem Bett liegt, bekomme ich einfach zu wenig Schlaf und wache mit Rückenschmerzen auf.

Vor ein paar Tagen haben wir damit begonnen ihn abends ins Kinderzimmer zu legen. Zuvor hatten wir bereits den Mittagsschlaf dorthin verlegt und das klappt ganz prima.
Wenn er nachts allerdings dort schläft, wacht er irgendwann mitten in der Nacht auf, schreit und ist hellwach. Ich habe nun schon einige Nächte mind. 30 Min. an seinem Bett gesessen um ihn wieder in den Schlaf zu begleiten mit dem Ergebnis, dass er jedes Mal sofort anfing zu weinen, wenn ich das Zimmer verlassen wollte. Er ist dann doch immer wieder neben mir im Beistellbett gelandet - entweder sofort oder eben nachdem ich todmüde neben ihm gehockt habe ohne dass er wieder eingeschlafen ist. Sobald wir jedoch im Schlafzimmer liegen, ist er kurze Zeit später eingeschlafen. Da mein Mann einen recht festen Schlaf hat, bekommt er davon zum Glück nichts mit und wundert sich immer nur warum unser Sohn morgens wieder bei uns liegt. Andererseits bleiben diese "Nachtschichten" damit allein an mir hängen und das kostet wirklich Kraft.

Fühle mich des weiteren irgendwie zeitlich unter Druck, denn im April fange ich wieder an zu arbeiten und muss morgens zeitig aufstehen und fit sein - spätestens dann kann ich nicht mehr jede Nacht aus dem Tiefschlaf gerissen werden und ewig im KiZi sitzen!

Habt Ihr einen Tipp für mich, wie ich die Situation verbessern kann?
Wie würdet Ihr damit umgehen?

Danke fürs lesen und Eure Antworten.

Mai75

Beitrag von marysa1705 - 27.01.12 - 23:12 Uhr

Hallo,

>>Wie würdet Ihr damit umgehen?<<

Ganz ehrlich?
Ich würde keine Energie mehr dafür verschwenden, Ausreden zu suchen, warum mein Kind genau jetzt ins eigene Zimmer muss, sondern ich würde die Energie lieber dafür verwenden, Lösungen zu finden, wie mein Kind weiterhin bei mir schlafen kann - denn so ist es für alle am angenehmsten.

Man kann es mit einer Kindermatratze neben dem Elternbett versuchen, evtl. auf gleicher Höhe, so eine Art Matratzenlager oder ein Beistellbett in Eigenkreation, das man einfach dem Platzbedarf anpasst.

Wenn im Schlafzimmer wirklich so GAR KEIN Platz mehr ist, dann könnte man schauen, was im Kinderzimmer möglich ist. Eine Matratze, die man tagsüber unters Bett schieben kann, und und und...

Einfach ein bisschen kreativ sein und nicht auf Biegen und Brechen das Kind ins eigene Zimmer verfrachten, wenn es noch nicht soweit ist und wenn es für alle anstrengender ist.

LG #winke

Beitrag von .antonia - 28.01.12 - 08:24 Uhr

Ja, im Kinderzimmer eine Schlafmöglichkeit anschaffen. Du schläft grundsätzlich mit deinem Mann und wenn es sih wirklich auf die Zeit zwischen 2 und 4 beschränkt, dann kommst du hin und ihr schläft gemeinsam weiter.

Dein Kind ist übrigens 9 (!!!) Monate alt. Bei auch müsste die sog. ACHT MONATSANGST rumfliegen. Binnen des Tages äußerst es sich im Femdeln. Überhaupt das Kind muss an dir sehr hängen und es ist doch klar, dass sich das Verhalten in der Nacht dann widerspiegelt. Und ich würde auch nicht schlafen wenn meine Mama als liebe Oberlehrerin NEBEN mir SITZT und ich soll schlafen ? Gibt sie mir im Gegenteil die Sicherheit, sie ist da, dann schlafe ich auch.

Es ist antrülich noch dritte Möglichkeit. Du wirst es hinbekommen, dass das Kind dich nicht mehr braucht, diesesn gedanken hätte man sich aber gaaanz am anfang machen müssen.
Man kann kein Kind, das so nah schlief auf einmal ausquartieren und erwarten, dass es problemlos mitmacht - dafür ist es einfach zu klein.

alles Gute

Beitrag von kruemelchen1806 - 28.01.12 - 08:45 Uhr

Hallo,

ich würde auch versuchen so wenig Zeit wie möglich neben ihm zu sitzten und darauf zu warten, dass er wieder einschläft. Vorallem wenn du wieder arbeiten gehst.

Mein Sohn ist 21 Monate und schläft fast jeder Nacht noch bei uns im Bett. Mittlerweile holen wir ihn schon fast im Halbschlaf rüber und alle schlafen schnell weiter.

In unser Schlafzimmer paßt neben das Bett auch kein Kinderbett mehr, daher kommt er zu uns ins Bett.

Wenn dein Sohn eure Nähe nachts einfach noch braucht, dann wirst du nicht viele Möglichkeiten haben. Entweder du sitzt bei ihm oder holst ihn zu dir oder wie oben schon geschrieben legst dich zu ihm ins Zimmer.

Lieber Gruß
Tanja

Beitrag von esha - 28.01.12 - 13:01 Uhr

Ich würde einfach versuchen euer Ehebett zu erweitern, wenn das Beistellbett zu klein ist...er wird einfach noch eure Nähe brauchen, den Stress mit dem kinderzimmer würde ich nach hinten verschieben.
Ich arbeite auch wieder, und mein Sohn schläft bei uns im Familienbett und ich kann super ausgeschlafen arbeiten gehen.
Lg esha mit zwei Engeln im Herzen und Mäusezahn im Arm