Hallo Ihr Lieben,
hier nochmal die Diskussion:
http://www.urbia.de/forum/18-trauer-trost/3435068-unsere-nichte-wird-wahrscheinlich-sterben/21838037
Nun ist es leider soweit. Sie können nix mehr für Kimi tun. Sie war zwischenzeitlich zu hause und nun ist sie wieder im Krankenhaus. Die Ärzte können nicht operieren und ihre Mama will das alles auch nicht mehr weil es nur noch "Quälerei" ist. Sie liegt jetzt in dem Zimmer im Krankenhaus wo sie nicht mehr "rauskommt". Sie bekommen jetzt "betreutes Sterben" oder so ähnlich heißt das. Wir werden auf jeden Fall alle morgen nachmittag nochmal zu ihr fahren um "Abschied" zu nehmen. Oh man das ist sooooo traurig.
Traurige Grüße
Sandra
Fortsetzung von "unsere Nichte wird wahrscheinlich sterben"
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von sanny18877 - 27.01.12 - 22:49 Uhr
Beitrag von golden_earring - 27.01.12 - 22:55 Uhr
Gott wie schrecklich 
Das tut mir entsetzlich leid für Kim, deren Eltern und Euch natürlich auch..
Beitrag von sanny18877 - 27.01.12 - 23:07 Uhr
Danke...
Beitrag von eisengel85 - 27.01.12 - 23:18 Uhr
Hallo Sandra,
ich hatte dir schon auf deinen ersten Beitrag geantwortet...
Ich hatte auch des öfteren an deinen Beitrag gedacht. Schlimm das die kleine soo leiden muss, und man weiß ja das es nicht gut ausgeht. Ich wünsche dir, aber auch vor allem den Eltern viel viel Kraft für die nächste Zeit!!
LG Ewa
Beitrag von sanny18877 - 27.01.12 - 23:29 Uhr
Hallo Ewa,
danke das Du daran gedacht hast. Das ganze Hoffen und Bangen hat leider nichts geholfen. Genaueres weiß ich nicht. Meine Schwiegermutti hatte nur vorhin angerufen und bescheid gegeben falls wir nochmal hinfahren wollen. Sie wollen morgen auch hin wenn der Schwiegervati von Nachtschicht kommt. Mein Freund weiß es noch nicht, der ist schon im Bett.
Der Papa von Kimi ist leider schon lange nicht mehr mit der Mama zusammen. Keiner weiß wo er ist und somit weiß er davon auch nix. Sie hat aber einen lieben Stiefpapa. Oh man, hab irgendwie Angst vor morgen. Aber natürlich fahre ich mit hin.
Also danke Dir nochmal.
LG Sandra
Beitrag von binnurich - 28.01.12 - 11:49 Uhr
....viel schlimmer als bei einem älteren Menschen, bei dem man wenigstens noch denken kann, dass er sein Leben leben konnte und viele schöne Momente hatte
und ich glaube, es gibt kaum etwas schlimmeres, als sein Kind sterben zu sehen
ich wünsche alle beteiligten gaaaanz viel Kraft und dem Kind ein kurzes Leiden
Beitrag von twins-08 - 28.01.12 - 11:55 Uhr
Ich weiß wie es ist sein/e kind/er sterben zu sehen und ich wünsche es NIEMANDEM...aber leider kommt es doch immer wieder vor.
Es tut mir sehr sehr leid und hoffe das Kim sich ohne Schmerzen und ganz "leicht" auf den Weg zu allen anderen Sternenkindern machen darf...
Viel Kraft für Alle!!! 
Beitrag von stefannette - 28.01.12 - 12:26 Uhr
Ich wünsche Euch und vor allem den Eltern alle Kraft der Welt!! Oh man das ist wirklich das Schlimmste was ich mir vorstellen kann!
Beitrag von wind_sonne_wellen - 28.01.12 - 19:05 Uhr
Hallo!
Ohja, das ist sehr schrecklich für alle Angehörigen. Man kann sich eigentlich nur versuchen damit zu trösten, dass Kim dann nicht mehr leiden muss.
Erinnert mich stark an unseren Neffen, bei ihm wurde der Gehirntumor entdeckt, als er etwa 8 Monate alt war. Er hatte mehrere große OPs die aber im Endeffekt nichts verbessern konnten. Er ist mit 4 Jahren verstorben, allerdings in einer recht glücklichen Zeit ging es damals sehr schnell und überraschend.
Ich wünsche der kleinen Kim alles was man nur an positivem wünschen kann.
LG Petra
Beitrag von holidaylover - 28.01.12 - 22:09 Uhr
es tut mir sehr leid. mir fehlen die worte.
Beitrag von mietze07 - 28.01.12 - 22:14 Uhr
Eine
für Kim... Das es Ihr "leicht" fällt loszulassen und zu gehen
... dort hin, wo es Ihr besser geht 
Und Ihren Eltern ganz viel Kraft diesen Weg gemeinsam zu gehen....
Beitrag von solrhyce - 29.01.12 - 11:30 Uhr
und ganz viel Kraft
Beitrag von sanny18877 - 29.01.12 - 12:26 Uhr
Hallo Ihr Lieben,
wir waren ja nun gestern bei Kimi. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut. Sie wollte gestern sogar etwas fernsehen. Ein halbes Wassereis hat sich auch gegessen aber ansonsten hat sie noch nicht viel gegessen was ja auch verständlich ist. Ihr fallen immer die Augen zu aber nicht vor Müdigkeit sondern durch den Tumor. Sie kann den Kopf nicht hochhalten und beim laufen brauch sie Unterstützung sonst kippt sie im. Der Tumor drückt gegen das Nervensystem und die Schädeldecke. Wenn sie zu starke Kopfschmerzen bekommt soll sie bescheid sagen und sie bekommt Morphium über den Tropf. Da schläft sie dann ewig lange. Ihre Mama meinte, dass wenn sie in der Nacht einen Herzstillstand erleiden sollte, dass sie nicht reanimieren sollen. Dafür musste sie unendlich viele Erklärungen unterschreiben. Find ich eine tolle Entscheidung von meiner Schwägerin. Die große OP will sie nicht machen lassen weil nur ein 10%ige Chance besteht, dass keine Folgeschäden entstehen. Und das will die Mama nicht. Sie will Kimi nicht weiter leiden sehen. Meine Schwägerin ist echt tapfer. Jetzt haben die Ärzte zu ihr gesagt, dass es bis zu einem halben Jahr noch dauern kann bis Kimi für immer einschläft. Das ist auch krass. Sie haben meiner Schwägerin auch angeboten Kimi mit nach hause zu nehmen zum sterben aber das will sie nicht. Sie hat noch 3 Kinder und das will sie ihnen und Kimi nicht antun. Sei meint, dass Kimi zu hause gesund war und sie eben dort nicht sterben soll sondern im Krankenhaus damit sie eine gute Erinnerung an sie haben zu hause. Finde ich eine gute Entscheidung. Naja mehr fällt mir im Moment nicht ein. Sie bekommt vielleicht nächste Woche nochmal ein anderes Zimmer wo es draußen nicht so laut ist. Meine Schwägerin will sie viell. mal für einen Tag mit nach hause nehmen wenn es geht.
So das war es erstmal.
Traurige Grüße
Sandra
Beitrag von ronjaleonie - 29.01.12 - 12:50 Uhr
Ich wünsche dir und der Familie alles alles Gute, das ihr diese schwere Zeit gut zusammen meistert. Schau, dass du immer für deine Schwägerun da bist, und wenn es nur ein Ohr am Telefon ist.
Ich persönlich finde es schade, das Kimi nicht nach Hause geholt wird. Klar, für die anderen Kinder ist es kein schöner Anblick, aber nur weil sie den Ort des Leidens verlegt, ändert sie das ja nicht. Die anderen Kinder können so nicht in Ruhe Abschied nehmen und auch ein Leben mit kranker Schwester und sterbender Schwester, gerade wenn es noch so lange dauern kann, kann für die gesunden Geschwister durchaus wichtig sein. Ich fände es gerade wichtig, ihr so lange es geht ein zu Hause zu bieten. So liegt sie ja doch alleine (die meiste Zeit) im KH herum und wartet bis sie einschläft.
Aber das muss und darf jeder für sich entscheiden, ist nur meine ganz pers. Meinung, die keiner teilen muss.
VG
Nicole
Beitrag von sanny18877 - 29.01.12 - 13:17 Uhr
Hallo Nicole,
danke für Deine Antwort.
Ja das ist die Entscheidung meiner Schwägerin. Ich kann sie aber auch verstehen. Für Kimi wäre das zu laut und zu viel Trubel. Es stört sie ja schon, wenn der Magen der Mama knurrt. Ich hatte auch erst gedacht, warum nimmt sie Kimi nicht mit nach hause aber so wie sie es uns erzählt hat ist es schon besser denke ich. Es will nur der eine Bruder zu Kimi (er ist 11 Jahre) und die anderen beiden Jungs (13 und 16 Jahre) wollen sie erstmal nicht besuchen meinte meine Schwägerin. Viell. ändern sie ja noch ihre Meinung, wer weiß. Wir können uns da nicht einmischen. Sie wird schon das richtige für Kimi tun.
LG Sandra
Beitrag von maschm2579 - 29.01.12 - 15:18 Uhr
hallo,
das arme Kind
mir tut zwar Deine Schwägerin auch leid aber wenn ich bedenke das die Maus noch klare Gedanken hat und dann merkt das sie in einem öden und tristen KH Zimmer liegt, finde ich es echt schaurig.
Die Familie lebt Ihren Alltag, wo sie eigentlich dazu gehört, und sie wartet wenn es blöd läuft 6 Monate das alles ein Ende hat
#schnief
Ich kann die Mama natürlich auch verstehen, denke es ist die schwerste Entscheidung Ihres Lebens.
Aber warum macht sie die OP nicht? Klammert man sich nciht an jeden Strohhalm? Sind 10% nicht besser als nichts? Puh...
Ich wünsche der Maus alles alles gute und das sie nicht leidet und keine Schmerzen hat.
lg Maren
Beitrag von sanny18877 - 29.01.12 - 15:37 Uhr
Hallo Maren,
tja an der Entscheidung können wir nichts ändern. Das ist allein ihre Entscheidung. So leid es einem auch tut.
Kimi hat schon so viele OP´s hinter sich. 10% sind nichts. Der Tumor sitzt an so einer blöden Stelle wo sie zu viel kaputt machen würden. Womöglich wäre Kimi dann an Maschinen angeschlossen die sie am Leben erhalten und das will sie nicht. Wie ich schon geschrieben habe, drückt der Tumor auf die Nervenzellen und auch auf die Atmung usw. Konnte ich mir nicht alles merken. Kimi weiß schon, dass sie sterben wird.
Ach ich weiß doch auch nicht. Ich stecke nicht in der Haut meiner Schwägerin. Sie wird schon das Richtige tun für Kimi.
Beitrag von sternenschnee - 29.01.12 - 18:24 Uhr
Hallo,
mir tut es so leid für die kleine Flocke und ich wünsche mir,das sie diesen schweren Weg gut gehen wird.
Ich habe selber kranke Kinder und durch Kliniken hat mein großer schon einige Krebskinder sterben sehen.Das erst mal wo er es bewusst mit bekommen hat,da war er 7 Jahre alt.
Ganz klar,es belastet die Kinder,aber sie gehen ganz anders damit um wir wir selber,
Ich selber finde es nicht gut wenn deine Schwägerin die kleine im Krankenhaus lässt und vielleicht ändert sie ihre Meinung noch.Geschwister müssen die Möglichkeit haben Abschied zu nehmen und es ist glaube ich eher die eigen Angst nicht damit um gehen zu können wenn das Kind zu Hause stirbt.Kinder Trauern auch aber anders und oft einfach mit einer Kindlichen Art und Weise wo ich schon oft dachte,daran sollten wir uns oft ein Beispiel nehmen.
Verstehen kann ich deine Schwägerin sehr gut,aber ich hoffe das sie ihre Meinung ändert und darin gut begleitet wird.
Beitrag von sparrow1967 - 30.01.12 - 09:24 Uhr

Gibt es kein Hospiz in der Nähe- oder gar ein Kinderhospiz?
Da ist eine angenehmere Atmosphäre.... und die Angehörigen werden gut begleitet.
lg
sparrow
Beitrag von sanny18877 - 30.01.12 - 15:52 Uhr
Hallo, danke für Eure Tipps. Sie werden es sicher meiner Schwägerin angeboten haben. Wie gesagt, sie wird schon das Richtige für Kimi tun.
Jetzt können wir nur noch Hoffen, dass sie sich nicht allzu sehr quälen muss die kleine Maus.
Beitrag von pipi86 - 31.01.12 - 13:33 Uhr
lasst euch erstmal
...
wir haben letztes jahr auch einen sehr großen schock erleben müssen.mein neffe (für mich wie mein eigener sohn)ist schwer an meningitis erkrankt.die ärzte hatten nicht gedacht,das er es überlebt.aber er hat gekämpft und das bei einer überlebenschance von 5%.ich weiß,wie schlimm sich dieses anfühlt und das kann einfach keiner nachvollziehen,der das nicht durchlebt hat.alle sagen,das mein neffe noch lebt ist ein wunder und wie man sieht.wunder geschehen.ich würde sie glaube ich nicht so einfach gehen lassen.das ist aber meine persönliche entscheidung.
klar kämpft sie schon lange,aber diese eine große op,würde ich ihr noch geben.einfach,weil es mich glaube ich nie in ruhe gelassen hätte,was wäre passiert,wenn ich sie operieren hätte lassen.es sind natürlich beide wege sehr schwer....aber mich hätte es halt nicht los gelassen.
natürlich hat da jeder auch seine eigene meinung drüber und ich finde es erstaunlich,das deine schwägerin so stark ist und sagt,sie will sie nun nicht weiter quälen.das zeigt echt stärke.
ach das thema ist einfach schrecklich,es gibt nichts schlimmers auf dieser welt als sowas zu erleben.diesen schmerz kann man nicht im geringsten wirklich beschreiben.
liebe kimi ich wünsche dir,das es dir bald schmerzfrei ergehen wird....wie auch immer,das alles ausgeht.
viel kraft für alle angehörigen
Beitrag von sanny18877 - 31.01.12 - 14:39 Uhr
Hallo,
vielen Dank für Deine Nachricht.
Hab grad wieder was neues von Kimi erfahren. Sie wollen morgen operieren aber nicht die große OP sondern dort wo sie das Ventil von den Schläuchen im Kopf hat. Sie hält sich immer einen kalten Waschlappen an die Stelle und da denken sie, dass das Ventil vielleicht zu groß ist oder nicht richtig eingestellt ist. Sie hat so ein Ventil im Kopf damit das Hirnwasser ablaufen kann. Diese Schläuche und das Ventil hat sie halt schon damals bekommen wo der Tumor entdeckt wurde. Und wurde immer kontrolliert.
Es gibt keine Veränderung seit wir sie gesehen haben. Der Tumor ist nicht mehr gewachsen. Die Ärzte wundern sich schon über Kimi weil sie normalerweise nicht mehr leben dürfte, nachdem sie eben den Herzstillstand hatte. Also ist sie eine Kämpferin. Viell. gibt es doch noch ein wenig Hoffnung.
Meine Schwägerin lässt die große OP trotzdem nicht machen, weil, wie ich heute erfahren habe, es eh nix bringt. Sie können den Tumor nur an einer Stelle "kürzen" aber das bringt überhaupt nix, weil dort wo er gegen die Nerven drückt sie nicht rankommen. Zum Glück hat er keine Metastasen gebildet. Nun ja, können wir nur abwarten was morgen rauskommt und dann weiter hoffen, dass doch noch alles gut geht.
Ich weiß nicht ob ich die OP machen lassen würde. Ich weiß ja nicht was die Ärzte alles so gesagt haben. Sie meinten nur, dass Kimi eigentlich nicht mehr leben dürfte nachdem das alles war.
Traurige Grüße
Sandra
Beitrag von sylvif - 01.02.12 - 09:53 Uhr
Hallo
Die Kleine ist eine richtige Kämpferin und die Hoffnung stirbt normalerweise zuletzt.
Ich hoffe ihre Mama trifft für sie die richtige Entscheidung.
Ich weiß nicht, ich würde mich an jeden Strohhalm klammern, auch wenn sie nur eine 10% Chance hat.
Ich hab selber Kinder und ich würde alles,....alles menschenmögliche tun. Denn ich denke, ich würde mir selber Vorwürfe machen, wenn ich nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft hätte.
Auch zum Thema "Kimi nach Hause nehmen"....:
Wenn ich mein Kind nach Hause nehmen kann, würde ich das machen. Auch für die anderen Kinder würde das viell. dann ein "leichterer" Abschied sein.... und wegen dem Lärm...die Kinder sind ja alle schon etwas älter, schlimmer wäre es wenn kleinere Kinder zu Hause wären.
Also das ist jetzt nur mein "Senf".....
Ich hoffe,
für die kleine Kimi (was für ein toller Name)
Beitrag von sanny18877 - 01.02.12 - 12:36 Uhr
Hallo,
danke für Deinen Beitrag.
Wie gesagt, wir können und müssen das nicht entscheiden. Meine Schwägerin wird schon das Richtige tun und die Ärzte und Psychologen haben sie garantiert gut beraten was am besten für Kimi ist.
Erstmal die OP heute abwarten und mal schauen wie es ihr danach geht. Viell. darf sich ja doch wieder nach hause. Wir können echt nur abwarten so schlimm wie das ist. Es ist ganz schön nervenaufreibend.
Sie liegt jetzt in einem Einzelzimmer wo es nicht so laut draußen ist. Mehr weiß ich noch nicht.
Traurige Grüße
Beitrag von sylvif - 01.02.12 - 14:09 Uhr
hallo
nein diese Entscheidung kann niemandem abgenommen werden, so schwer sie auch ist.
Es muss jeder so entscheiden wie er`s für Richtig hält.
Hoffentlich verläuft die OP gut
.
Sag uns bescheid wenn es etwas Neues gibt.
denke ganz fest an sie
