Diazepam Tropfen- wer hat sie auch verschrieben bekommen?

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Beitrag von superriki - 28.01.12 - 13:30 Uhr

Hallo,
heute ist hier große Fragestunde bei mir. Ich habe vor einem halben Jahr von meiner Ärztin Valicordin- Tropfen verschrieben bekommen. Diese soll ich im Notfall gegen meine akuten Panikattacken nehmen. Im Schnitt nehme ich sie 4 bis 8 mal pro Monat. Jetzt habe ich mal gegoogelt und Horrorgeschichten wegen der Suchtgefahr gelesen und den Entzugssymptomen. Schiebe nun totalePanik, meine Ärztin, meinte aber das bei nicht täglicher Einnahme und meinem Einsatz nichts passieren kann.
Bin jetzt trotzdem etwas verunsichert.

Liebe Grüße

Beitrag von fantastic-four2009 - 28.01.12 - 16:09 Uhr

Hallo

Ich mlchte dir wirklich keine Angst machen aber ich würde mal zu einen Nervenarzt gehen und das lieber mit ihn in Angriff nehmen.

Die Tropfen sind aus der Gruppe der Benzodiazepine und die machen abhängig.

Ich bin seit einer Woche aus der Klinik herrausen ich habe dort eine Verhaltenstherapie gemacht wegen meiner Panikattacken und Depressionen.
Ich habe auch Benzodiazepine genommen auch nicht regelmäßig und ich habe in der Klinik einen Entzug der bis jetzt noch nicht ganz aus meinen Körper raus is mit gemacht.
Der Entzug ist wirklich nicht toll.

LG

Beitrag von myimmortal1977 - 30.01.12 - 10:06 Uhr

Die tatsächliche Suchtgefahr hängt immer von Mensch zu Mensch, dessen Empfänglichkeit für solche Geschichten und der Regelmäßigkeit der Einnahme ab.

Ich habe mal einen Bericht über Drogenabhängigkeit im TV gesehen und wie es zu einer Abhängigkeit (körperlichen Abhängigkeit) kommt. Der Erstkonsum von jeglicher Droge, auch Heroin, Kokain etc führt bei einmaligem Gebrauch nicht zu einer Abhängigkeit. Zumindest nicht körperlicher Natur.

Nur bei den Personen, die empfänglich für psychische Abhängigkeiten sind, sind von diesem Wirkungseffekt so eingenommen bei Ersteinnahme, dass sie das wieder und wieder erleben wollen. Die körperliche Abhängigkeit beginnt erst bei regelmäßiger Einnahme, sprich täglicher Einnahme, wenn man denkt, man kommt ohne das im Leben nicht mehr klar und der Körper ohne den Zusatz ganz deutliche Symptome zeigt.

Ich möchte jetzt Deine Sorge nicht generell entkräften und verharmlosen. Ich weiß auch, dass die Grenze zur Sucht ein ganz schmaler Steg ist und viele, viele schon dachten, sie hätten alles unter Kontrolle und es war nichts mehr unter Kontrolle.

ICH bin jetzt z. B. für solche Geschichten nicht empfänglich. Ich habe schon mehrfach Antidrepressiva mit hohem Suchtpotenzial zur Raucherentwöhnung eingenommen und konnte jedes mal von heute auf morgen ohne Entzugserscheinungen aufhören. Ich habe noch nicht mal einen Gedanken dran verschwendet, dieses Medikament jetzt immer weiter zu brauchen.

Dir alles Gute!

Janette