Guten Morgen.
Vor zwei Stunden ist mein Freund gegangen, auf meine Bitte hin. Ich hab mich in der Beziehung nicht mehr wohlgefühlt, habe aber wochenlang gegrübelt und abgewartet - ändert es sich wieder, ist es nur eine Phase, woran liegt es, kann ich was verbessern...
Wir waren sechs Jahre zusammen und haben einen Sohn, bald 3.
Mir schwirrt so viel im Kopf rum.
- Wie erklär ich ihm das wenn er nach Papa fragt?
- Welches sollte mein erster Weg sein?
- Wie kann ich meinen Job behalten (Schichten einmal bis 17 Uhr, kein Problem und einmal aber bis 1 Uhr und später - GROßES Problem), nur zu dritt kann man da nichts tauschen, Großeltern sind alle nicht im Ort und selber berufstätig. Evtl hab ich da jemanden in der Hinterhand, aber wenn das nicht klappt...
- Wie teilen wir fair die Wohnung auf und was wenn ich aufstockend ALG ll beantragen muss - 11 qm zu viel, das wären ca. 70 € monatlich aus eigener Tasche...und das Auto...Versicherung ist so hoch wenns auf mich läuft, hab erst 4 Jahre den Führerschein. Also nachts alleine durch die halbe Stadt laufen?
Ich muss erstmal Ordnung in meine wirren Gedanken bringen, es aufzuschreiben hilft schon etwas. Vllt. findet ja jemand ein paar nette Worte zum Mutmachen, auch wenn es von mir aus ging tuts doch weh.
Wenn dazu jemand auch nur eine Frage beantworten kann würde mir das viel helfen.
PS: Ich hab alleiniges Sorgerecht, hat das was zu bedeuten/muss ich da was beachten?
Danke fürs lesen, ich versuche jemanden zu finden, der meinen Kleinen morgen nimmt oder meine Schicht morgen macht. Eigentlich wollte ich mit der Aussprache bis morgen warten aber er hat mich so gedrängt...
Hilfe, Tips, Trost. Ich brauch alles :-(
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Beitrag von kater.mufflon - 29.01.12 - 02:49 Uhr
Beitrag von babylove05 - 29.01.12 - 09:49 Uhr
Hallo
-Wie kann ich meinen Job behalten (Schichten einmal bis 17 Uhr, kein Problem und einmal aber bis 1 Uhr und später - GROßES Problem), nur zu dritt kann man da nichts tauschen, Großeltern sind alle nicht im Ort und selber berufstätig. Evtl hab ich da jemanden in der Hinterhand, aber wenn das nicht klappt...-
Naja der Papa bleibt doch der Papa und muss dann halt seine Pflichtn erfüllen die er ja wohl dann jetz auch übernimmt wenn du arbeiten gehst und eure Kind betreuen.
Nur weil ihr euch trennt , trennt er sich doch nicht von seinen Kind ( oder sollte es nicht ).
Habt ihr euch im Streit getrennt , oder im Guten ? Vieleicht könnt ihr euch ja einigen des er die Versicherung erstma weiter über sich laufen lässt . Mit der Miete musst du schauen , bevor ALG2 bekommst muss er ja auch Unterhalt für eurer Kind zahlen , ich weiss ja nicht wieviel du verdienst , aber das muss ja auch alles mit eingerechnet werden .
Ich würd jetz erstmal tief Durchamten , Morgen sieht schon alles anderest aus .
Schau des du vieleicht ein Termine bei der Caritas , ProFamilia oder der gleichen bekommst die können dir gute tips geben ...
Im Notfall musst du halt Ausziehen wäre des so schlimm?
Lg Martina
Beitrag von kater.mufflon - 30.01.12 - 17:06 Uhr
Hallo!
Sorry dass ich mich jetzt erst melde!
Er nimmt bald einen neuen Job an, bei dem er vor 20 Uhr nicht hier sein kann. So lange könnte der Kleine zwar wach bleiben, aber der Kindergarten hat bis höchstens 19 Uhr offen. Ich werde da wahrscheinlich eine Babysitterin einstellen, hab mir schon durchgerechnet, dass ich das finanziell wuppen kann.
Sicher wirds für ihn dann anstrengend, da er dann nachts nach Hause fahren und früh wieder raus muss, aber ich will nicht kündigen eh ich was neues habe.
Zum Glück haben wir uns im guten getrennt, wir sind uns auch einig, dass wir keine Umgangsregelung brauchen - er kann den Kleinen sehen und holen wann immer er will.
Den Unterhalt hab ich jetzt garnicht eingerechnet. Er liegt vom Verdienst unterm Selbstbehalt aber ich kriegs ja dann vom Jugendamt als Vorschuss. So brauche ich dann auch garkein ALG ll. Wenn das mit der Arbeit klappt jedenfalls.
Ausziehen wäre schon schlimm für mich, es ist eine tolle Wohnung und trotz gutem Standard (Laminat, Fliesen überall, gute Fenster etc.) günstig. Klar, wenns nicht anders geht, aber in der Form schwer zu finden.
Naja, wir haben gleich ein Gespräch und da werden wir das hoffentlich regeln können.
Beitrag von witch71 - 29.01.12 - 15:11 Uhr
Ich muss auch sagen, dass es mich total erschüttert, dass Du Deinen Ex-Freund nicht nur aus Deinem Leben sondern auch aus dem Eures Sohnes trittst. Warum kann es nicht einfach weiter laufen wie bisher, nur dass er woanders schläft, sich aber sonst genauso um das Kind kümmert?
Bei meinem Ex habe ich sogar drauf bestanden, dass er Abends vorbei kommt und wie üblich seinen Sohn in den Schlaf begleitet. Damit fielen auch langwierige Erklärungen weg. "Papa wohnt jetzt woanders, aber Du kannst ihn ja trotzdem immer sehen" reichte bei uns völlig aus.
Du darfst mir auch glauben, dass es umso härter ist, den Ex jeden Abend in die gemeinsame Wohnung zu lassen, vor allem dann, wenn man durchaus noch liebevolle Gefühle für ihn hegt. Aber lieber leide ich als mein Kind..
Beitrag von kater.mufflon - 30.01.12 - 17:10 Uhr
Hallöchen!
Sorry, ich konnte mich nicht eher melden.
Nein nein, er kann seinen Sohn haben und sehen wann immer er will, aber er wohnt jetzt 20 km entfernt. Müsste unseren Kleinen dann hier in den Kindergarten bringen und die gleiche Strecke zurück fahren und dann NOCHMAL 20 km auf Arbeit in die andere Richtung. Oder hier während der Spätschicht auf ihn aufpassen und dann mitten in der Nacht nach Hause und früh wieder raus.
Mal sehen ob er es macht, ich hätte da kein Problem mit, aber er vllt. Wir klären das gleich.
Ich würde die beiden nie trennen wollen, denn ein guter Vater war er immer und ich trage sowas nicht auf dem Rücken von unserem Sohn aus, das kam falsch rüber! Selbst wenn wir uns im Bösen getrennt hätten.
LG
