Ex-Beziehung ist Belastung für neue Beziehung

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Beitrag von kiwoja - 29.01.12 - 19:27 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß gar nicht so richtig wie und wo ich anfangen soll.

Ich habe seit fast 5 Monate einen neuen Partner. Für ihn habe ich meine Ehe beendet, da es auf beiden Seiten die große Liebe ist.

Bei mir gibt es kein Problem. Mein Ex und ich, wir verstehen uns gut.

Er lebte bereits seit über 1 Jahr getrennt von seiner Frau, im April 2011 hat sie die Kinder geschnappt und ist zurück in Ihre Heimat (550 km Entferung) gezogen. Sie zog aus dem gemeinsamen Haus aus, er ein, da er sehr daran hängt.

So das mal zu den Rahmenbedingungen.

Sie versucht ihm das Leben zu Hölle zu machen. Sie ruft Sonntags um 8:15 Uhr an um ihn erstmal anzuschreien. Ein anderes mal ruft sie an und ist scheiß freundlich, weil sie ja was will. Sie hat schon sehr oft gesagt sie macht ihn fertig, sie mache ihn kaputt, sie ruiniert ihn.

Sie will aus den Kreditverträgen raus vom Haus, dass sagt sie ihm ständig. Da er nicht so richtig weiß wie er das alles finanzieren soll, ist er irgendwie völlig blockiert und tut nix. Nur damit er das Haus halten kann, hat er einen Teil vermietet. Damit ist er gar nicht glücklich, weil z.B. das Bad nach nur 5 Monaten bereits total herunter gekommen ist. Das ärgert ihn. Das weiß ich aber erst seit heut, da er es in sich hineinfrisst. Aber eine Entscheidung das Haus zu verkaufen oder das er das Haus halten kann und will trifft er leider nicht.

Die 2. Baustelle sind die Kinder. Er hat sie seit April 2011 nicht mehr gesehen. Durfte sie auch im Oktober, wo er zu einem Gerichtstermin hin musste, nicht sehen. Jetzt heißt es immer der Umgang ginge nur über das Jugendamt. Angeblich hat das das Jugendamt angeordnet. Er hat jetzt Ende Februar einen Termin und muß extra die 550 km einfach nur zwecks Termin (ohne die Kinder zu sehen) dort hin fahren. Das dies zusätzlich eine enorme finanzielle Belastung zu Haus und Unterhalt ist, brauche ich ja nicht extra betonen.
Außerdem will sie unbedingt das alleinige Sorgerecht und setzt ihn ständig unter Druck.

Nun ja, jetzt das eigentliche Problem.

Es belastet ihn enorm. Ich versuche ab und an mit ihm darüber zu reden, aber es ist wirklich schwer darüber zu reden. Er ist da ein "echter" Mann, der nicht gern über Probleme redet.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, er entfernt sich immer mehr. Aber ich konnte das Problem nicht fassen. Ich versuchte zu reden und zu reden #zitter und dachte seine Liebe zu mir könnte schwinden.

Heute brach das alles raus. Ich war enttäuscht, er war enttäuscht. Wir redeten ruhig und sachlich, aber das Wort Trennung lag im Raum. Bis es völlig aus ihm raus brach.

Sie hat ihm alles genommen, er will nicht seinen Dreck bei mir abladen, er hat kein Geld wenn er allein ist kann er im Selbstmitleid zufliessen. #schock Aber er liebt mich so unendlich. Und wenn er länger drüber nachdenkt ist es mit mir doch so viel schöner. Aber ... aber ... aber Ich war völlig geschockt #schock . Weil mir das nicht sooooooo klar war wie sehr es ihn belastet und wie sehr es damit uns belastet. Ich sagte ihm, dass Beziehung und Partnerschaft auch dazu da ist Dreck abzuladen und gemeinsam zu bewältigen.

Es gibt doch bestimmt mehrere Leute hier, die solch ähnliche Situation kennen und evt. gemeistert haben.

Ich liebe ihn #verliebt und er liebt mich. Er kann sich halt leider nicht so öffnen. Das muß ich lernen, damit zu leben. Das hab ich kapiert.

Aber wie schafft man es dass diese ganze "Altlast" nicht die neue Beziehung bestimmt und kaputt macht. Z.B. fährt er jeden Sonntag Pizza für einen Hungerlohn, nur damit er Geld hat zum Leben, was natürlich wieder auf den Unterhalt angerechnet wird. Und das nervt auch, weil wir nie was machen können bzw. ist der Sonntag halt einfach mal futsch.

Sorry, dass es so lang ist. Aber es belastet mich bzw. uns.
Für ihn ist alles ausgesprochen und es alles wieder in Ordnung, aber ich bekomme den Kopf nicht frei. Das mit ihm ist mir einfach enorm wichtig und es ist viel zu schade eine Beziehung aufzugeben, obwohl sich beide lieben, weil das vorherige Leben einfach aus der Bahn gelaufen ist.

Danke für eure Antworten, Meinungen und Ratschläge.

Traurige Grüße

kiwoja

Beitrag von kiwoja - 29.01.12 - 19:29 Uhr

Ich hab noch eine Frage.

Wie lernt man das Grübeln abzuschalten. Es ist einfach schrecklich. Seit Tagen denke ich ständig nach. Das nervt mich selbst extrem. Ich möchte so gern dem Kopf abschalten und einfach genießen was ich habe. Aber das geht einfach nicht.

Beitrag von aquamarin200 - 29.01.12 - 20:07 Uhr

Hallo,

wenn es soooo eng ist, muss das Haus verkauft werden.

a) damit die Schulden im günstigsten Fall weg sind und er mal durchatmen kann.

Ich hoffe, er hat sich bei einem pfiffigen RA und dem Bankberater dieser Immobilie beraten lassen.

Das ist für euch auch keine Basis.

Kopf hoch

Beitrag von schoene-neue-welt - 29.01.12 - 20:16 Uhr

.....und vernachlässigst Dein Leben. Stimmst? Lass Dich nicht mit reinziehen. Mach ihm Lösungsvorschläge (Hausverkauf) und zwinge Dich danach, Dich abzuschotten innerlich.

Beitrag von schoene-neue-welt - 29.01.12 - 20:14 Uhr

Warum soll der Kontakt zu seinen Kindern nur über das Jugendamt laufen? Wenn er doch anscheinend noch das gemeinsame Sorgerecht hat, ist dies sehr seltsam. Das Sorgerecht beinhaltet u.a. das Recht und die Pflicht, das Kind zu pflegen, zu erziehen, zu beaufsichtigen und seinen Aufenthalt zu bestimmen....wie passt das zusammen?

Ich habe den Eindruck, dass er Dir irgend etwas nicht erzählt. War er gewalttätig? Oder stimmt die Geschichte etwa nicht? Ich wäre sehr vorsichtig. Ein Partner, der mir so wichtige Dinge verschweigt, wäre für mich kein richtiger Partner. Die Entschuldigung "Er ist da ein "echter" Mann, der nicht gern über Probleme redet" halte ich für nicht angebracht. Ein liebender Vater hätte seine Kinder schon früher besucht, auch wenn er dafür 550 km fahren muss. Er scheint sie seit April nicht mehr gesehen zu haben und die Verhandlung war im Oktober, richtig? Dazwischen wäre viel Zeit gewesen.

Er hat an so vielen Altkasten zu knabbern - finanziell und emotionell - dass es für euch als Paar sehr schwierig wird. Das kann nur durch Offenheit gemeinsam gemeistert werden. Ich weiß nicht warum, aber bei mir haben schon ein paar Alarmglocken geläutet, weil Du so oft seine finanziellen Probleme geschildert hast. Spricht er sehr viel darüber? Könnte es eine Vorbereitung auf ein Anpumpen von Dir sein? Es wirkt auch auf mich so, als sei er emotional vollkommen fertig (verständlich), so das er nicht einmal mehr die Entscheidung fällen kann, das Haus zu verkaufen, was die einzig vernünftige Möglichkeit ist, wenn er es nicht finanzieren kann.

Ich kann nur sagen: vorsicht, vorsicht, vorsicht. Es sind nicht nur die Altlasten, die eure Beziehung gefährden, sondern auch seine Art, damit umzugehen.

Beitrag von kiwoja - 29.01.12 - 21:07 Uhr

Ja die Art wie er damit umgeht, dieses in sich hineinfressen, alles mit sich selbst ausmachen etc ist einfach nicht gut. Ich habe versucht ihm das klar zu machen. Habe ihm versucht zu sagen, ich will mein Leben mit dir teilen, aber dann musst du auch DEIN Leben mit mir teilen.

Also mit dem Jugendamt. Nein ich bin mir sicher das er mir nix verschweigt. Ich bin oft bei Telefonaten dabei.

Es klingt jetzt wirklich sehr doof, aber seine Ex ist wirklich eine gefährliche Waffe. Sie hat ihn auch schon während der Ehe emotional total fertig gemacht. Sie arbeitet anscheinend sehr eng mit dem Jugendamt zusammen. Hat jezt auch Erziehungshilfe (ich glaube so hieß es) beantragt. Er ist eigentlich ein sehr ruhiger Mensch. Aber sie hat ihn bis aufs Blut gereizt. Ja es gab in der Ehe unschöne Situationen. Diese verschweigt er mir aber nicht. Wenn wir reden, sind wir wirklich sehr offen und ehrlich zu einander.
Es gibt da so eine Geschichte. Sie sagt er hätte seinen kleinen Sohn die Treppe runtergestossen. Er sagt, er hat ihn nicht berührt, er ist gefallen.

Ich kenne sie nicht, aber viele Leute die ich kenne, kennen sie. Alle, wirklich alle, durch die Bank weg, sagen sie ist ein Drache. Und vielleicht sagt es viel aus über sie als Menschen, er ist ihr erster und zweiter und mehr Ehemann.

Diese finanziellen Sorgen, nein das siehst du falsch. Es steht halt im Vordergrund. Deswegen habe ich etwas dazu geschrieben. Sie nimmt ihn aus. Er hat wirklich nur wenig Geld, weil sie so gierig ist. Das mit dem Haus macht ihn noch echt alle, glaub ich.
Er muss einfach in die Gänge kommen und etwas tun. Aber wird sich nix leihen wollen.

Er ist so eine Sorte Mensch, der den Kopf in den Sand steckt. Geh ich nicht zum Briefkasten und leere ihn, habe ich auch keine Probleme an der Backe. #schock Aber das hilft ja bekannterweise nix.

Das er seine Kinder nicht gesehen hat, ja das leg definiv auch an seinem fehlenden Engament. Eben Kopf in den Sand stecken. Ich glaube er hat schon Herzrasen, nur wenn sie anruft. Es ist ein Graus und nahe zu ein Ding der Unmöglichkeit für ihn ruhig und klar mit ihr zu sprechen. Die Kinder können aber nix dafür. Aber der Kontakt geht nur über sie. Wenn er mit ihnen telefoniert. Nimmt sie ständig den Hörer und wirf Sätze ein. Z.B. fragte seine kleine Tochter: Papa wann kommst du uns besuchen? Sie nimmt den Telefonhörer und sagt: Nur übers Jugendamt.

Oder sie trennt sich, schmeißt ihn aus dem gemeinsamen Haus, macht ihm das Leben zur Hölle, schreit nur rum und stellt Forderungen. Und beim Gerichtstermin sagt sie, sie würde gern wieder zurück. #schock Das ist doch alles nicht normal.

Ich weiß ihr sagt jetzt, das ist alles nur seine Seite. Aber da sie halt oft sooooo früh anruft, lieg ich daneben und hör alles mit. Und wie gesagt ich kenne zig Leute die über sie schlecht reden, leider niemanden der auch mal etwas gutes sagt. Das ist traurig finde ich. Auch für die Kinder. Sie benutzt einfach ihre Kinder als emotionale Waffe. Und ich steh daneben und kann nicht helfen. Würde ich aber gern. Und ja mein Leben leidet auch darunter.

Ich nehme ihn auch nicht in Schutz. Ich versuche schon auch ihn kritisch zu betrachten und sag ihm das auch. Z.B. das er öfter die Kinder anrufen soll und sich um die Kinder kümmern soll, ist natürlich echt schwer über die Entfernung. Alles was ohne Kontakt zur Mutter geht, klappt auch wie geschmiert. Aber der Rest.... no way.

Beitrag von nick71 - 30.01.12 - 20:30 Uhr

"Ja die Art wie er damit umgeht, dieses in sich hineinfressen, alles mit sich selbst ausmachen etc ist einfach nicht gut. Ich habe versucht ihm das klar zu machen. Habe ihm versucht zu sagen, ich will mein Leben mit dir teilen, aber dann musst du auch DEIN Leben mit mir teilen."

Ich gebe mal zu bedenken, dass du ihn nicht ändern wirst (und das sollte auch nicht der Sinn der Sache sein). Überleg dir sehr gut, ob du auf Dauer mit einem Mann zusammensein willst und kannst, der nicht über Probleme redet...es wird letztendlich auch die euren betreffen.

"Und vielleicht sagt es viel aus über sie als Menschen, er ist ihr erster und zweiter und mehr Ehemann."

Es sagt auch ne Menge über deinen Freund aus - er war schließlich mit der Dame verheiratet.

Und wenn eine Ehe scheitert, liegt das im Regelfall auch nicht nur an einem...daran werden schon beide ihren Anteil gehabt haben.

Beitrag von kiwoja - 31.01.12 - 09:44 Uhr

Haha klassischer Schreibfehler ;-) . Ich wollte sagen das er NICHT ihr erste Ehemann war/ist, sondern ihr 4.

Wir haben in den letzten Tagen auch zum Glück viel und ruhig über Sachen reden können. Vielleicht liegt es auch an mir. Ich habe gerade eine Hormonumstellung und vielleicht reagiere ich etwas über?! #kratz Hmm naja irgendwie sehe ich das jetzt gerade nicht so dramatisch wie vor 2 Tagen.

Naja das das kein Spaziergang wird, mit der Vorgeschichte, hatte ich geahnt, aber manchmal ist es ein Kampf gegen Windmühlen.

Ich hoffe wir werden das meistern und das zusammen.

Danke füre ehrliche Meinungen und Anregungen.

Beitrag von schoene-neue-welt - 31.01.12 - 09:42 Uhr

Sie verhält sich alles andere als normal. Aber ein Vater, der sich davon abhalten lässt, seine Kinder zu sehen (monatelang) kann so viel Liebe für sie nicht in sich haben. Das würde ich als absoluten Negativpunkt sehen. Er kriegt nichts auf die Reihe, kann keine Entscheidungen treffen, sich nicht durchsetzen, ist nicht offen zu Dir - wo ist hier bitte die Basis für eine gemeinsame Zukunft?

Er ist für Dich eher ein Pflegefall, in den Du Deine Ganze Kraft stecken musst. Ob Du da jemals etwas Adäquates zurückbekommen wirst? Würde man seine Kinder fragen, würden sie sicher denken, dass ihr Vater sie nicht genug liebt, um für sie zu kämpfen. Und Du glaubst, das er Dich genug lieben wird, um über seinen Schatten zu springen? Es sieht ehrlich gesagt nicht danach aus.

Beitrag von kiwoja - 31.01.12 - 10:06 Uhr

Du hast recht. Würde ich das hier als jemand außenstehendes lesen, würde ich das gleiche denken.

Das Problem hier beim schreiben ist doch, das man jedes Thema nur anschneidet und evt. kleine aber wichtige Details nicht schreibt bzw. nicht merkt wie wichtig diese Info für die anderen ist. Das ist einfach schwierig.

Natürlich, wenn man seine Kinder fragen würde, würden sie sicher antworten dass ihr Papa sie nicht genug liebt. #heul Das ist sehr traurig.
Ich weiß aber, dass er sie liebt. Er hat, als er noch bei ihnen war, viel mit Ihnen gemacht und sich sehr viel um sie gekümmert.

Jetzt hat er sie nicht mehr, ist extremst verletzt und ist ersteinmal im Selbstmitleid zerflossen, anstatt den Kopf hochzunehmen und sich an erster Stelle um die Kinder zu bemühen, statt dessen leckt er seine Wunden. Ja das ist nicht schön, das weiß ich und das habe ich ihm bereits gesagt.

Er kommt langsam zu sich und (sorry) bewegt seinen Arsch.

Ich hätte oft anders gehandelt, ich sag nicht das es schön ist und nehm ihn auch nicht in Schutz. Aber jeder Mensch macht Fehler (hier leider auf dem Rücken der Kinder) und jeder hat eine 2. Chance verdient. Ich versuche ihn darin zu bestärken und ihm die Kraft zugeben. Manche gehen Probleme recht forsch an, andere in in einer ruhigeren Art und Weise, jeder als in seinem Tempo. Wenn er das vergeigt, dann hat er alle Chancen seinen Kindern gegenüber verspielt. Dann kann ich mir auch Gedanken machen ob er als Mensch so nix für mich taugt.

Beitrag von kwettschekuche - 30.01.12 - 12:16 Uhr

Hallo liebe Kiwoja,

ich muss sagen, das klingt alles nicht so gut... kann es sein, dass Dein Freund Gefahr läuft, eine Depression zu kriegen? Diese Pasivität wird nicht helfen, über Trennung und Verlust der Familie hinwegzukommen. So wie er sich an das Haus krallt, scheint er sich auch an die Vergangenheit zu krallen... Ich glaube leider nicht, dass Du ihm da groß helfen kannst. Es gibt viele Anlaufstellen. Wir haben z.B. gute Erfahrung mit ProFamilia gemacht. Aber er muss von sich aus da hingehen... Ich habe vor 4 Jahren in einer ähnlichen Situation genau wie Du gedacht, dass Liebe alles bewirken kann. Leider ist dem nicht so... Mach nicht so viele Zugeständnisse, Du stehst in Deinem Leben an erster Stelle! Nicht er und auch nicht seine Kinder... lg, kk

Beitrag von starshine - 30.01.12 - 15:32 Uhr

Auch für mich gibt es hier einige Ungereimtheiten.... seine Ex zieht mit den Kindern einfach so weg obwohl sie gemeinsames Sorgerecht haben? Warum unternimmt er nix dagegen? Warum der betreute Umgang?

Ich denke es gibt entweder Gründe für den betreuten Umgang oder er hat die ganze Sache schleifen lassen...

Er hängt so an dem Haus? Wenn er es nicht halten kann, dann sollte er es schleunigst verkaufen. Das ist doch kein Leben, wenn er dauernd auf dem letzten Zacken läuft finanziell und der Mieter das Haus auch noch runter wirtschaftet. Das hört sich nicht nach einer Person an, die objektiv ihre Zukunft planen kann.

Ich habe definitiv das Gefühl, dass da ziemlich vieles neben der Spur läuft und wäre vorsichtig an Deiner Stelle. Lass Dich mal aufklären, wie es zu dieser Situation kam und dann kannst Du ihm vielleicht helfen da wieder rauszukommen. Aber eben vernünftig.

Beitrag von kiwoja - 30.01.12 - 16:37 Uhr

Ja er hat das alles auf jeden Fall schleifen lassen. Er ist komplett in eine Lethargie verfallen. Er hasst Papierkram und es türmte sich alles. Wir haben alles zusammen aufgearbeitet. Er sagt es geht ihm viel besser, seit ich da bin. Aber die gnaze Sache verarbeitet hat er leider nicht. SIe hat ihm den Boden unter den Füssen weggerissen.

Ich werde versuchen, dass ich ihn ein wenig einen "Tritt in den Allerwertesten" gebe, wegen dem Haus.

Das mit den Kindern kommt ja nun auch ins Rollen und er hat den Termin beim JA.

Schade das er hat alles schleifen lassen, denn das Ende kommt hinterher immer Dicker. Denke ich.

Beitrag von starshine - 01.02.12 - 16:23 Uhr

Puh, ich wünsche Euch viel Glück dabei. Pass nur auf, dass Du nicht zuviel gibst - sowas frisst einen auf ;-)

Alles Gute!

Beitrag von lichtenstein - 30.01.12 - 20:00 Uhr

Was das mit dem Gejammer über das Haus soll, verstehe ich nicht. Er wohnt drin - sie nicht. Wofür soll sie also zahlen? Und wenn er auch kein Geld hat, muss man eine Lösung finden, die Hütte wieder von der Backe zu bekommen.

Ich verlinke hier mal einen Artikel von Focus.online zum Thema "Eigenheim und Trennung"

http://www.focus.de/immobilien/kaufen/tid-24834/streit-ums-eigenheim-was-ehepaare-beim-hauskauf-beachten-muessen_aid_704700.html

Zu den Kindern kann ich nichts sagen, zum "sich nicht öffnen wollen" allerdings schon: Du kannst Deinen Partner nur so nehmen, wie er eben ist. Dabei solltest Du aber nicht aus den Augen verlieren, immer wieder zu hinterfragen, ob sein Verhalten DIR gut tut.

Beitrag von kiwoja - 31.01.12 - 09:49 Uhr

Hallo liebe Lichtenstein,

danke für den Link. Habe ihn direkt ausgedruckt.

Nein jammern tut er nicht. Es ist halt schwierig das hier immer auszudrücken. Und nein er wohnt auch nicht drin, weil er es allein nicht finanzieren kann. Er hat es ja vermietet, damit Geld rein kommt.

Aber wir haben gestern darüber gesprochen, warum er so sehr daran festhält und was er in Zukunft möchte. Der erst Anlaufpunkt ist erst einmal ein umfassendes Gespräch mit seinem Banker. Ich hoffe er wird diese Woche dort noch einen Termin machen, dann werden wir mal weiter sehen.