Wann kommen die Nebenwirkungen bei Chemotherapie ?

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Beitrag von tigiubaby - 30.01.12 - 12:16 Uhr

Hi

Meine Schwiegermama hat heute ihre erste von 6 Chemo"Sitzungen".

Sie hat(te) Brustkrebs und nun 6 Termin im Abstand von 3 Wochen.
Keiner von uns hat Erfahrungen, wann die Nebenwirkungen auftreten können. Kann das ein paar Tage dauern, oder gleich heut Abend ?

Wer kann da berichten?

Lg an alle
Kerstin

Beitrag von purpur100 - 30.01.12 - 13:03 Uhr

lies dich mal durch

http://www.krebsinformation.de/themen/behandlung/chemotherapie-nebenwirkungen.php

#kleeAlles Gute für deine Schwiegermum#klee

Beitrag von myimmortal1977 - 30.01.12 - 13:15 Uhr

Kommt drauf an, um welche Chemotherapeutika es sich handelt und wie stark die ggf. dazu in der Lage sind, einen Brechreiz zu erzeugen. Das wäre so eine der häufigsten NW, die quasi sofort auftreten können. KÖNNEN, aber nicht müssen!

Jedes Chemotherapeutikum wirkt anders. Jedes in sich kann mildere und heftigere poten. Nebenwirkungen auszulösen.

Manche sind stark neurotoxisch, manche nephrotoxisch, manche machen schwerhörig, manche erhöhen den Hirndruck, manche zerstören Schleimhäute, manche lösen gern sehr schmerzhafte Darmentzündungen aus...... Es gibt soooooooo vieles an Bandbreite von Nebenwirkungen.

Was fast immer kommt, Appetitlosigkeit, Verstopfung im Wechsel mit Durchfall, Übelkeit, Magenscherzen, Müdigkeit, eine hohe Infektanfälligkeit, da bestimmte Blutzellen zerstört werden.

Alles andere muss man sehen..... Was da so kommt oder auch nicht kommt.....

Gegen fast alle Nebenwirkungen ist aber heute das eine oder andere Kraut gewachsen. Man muss dann nur auch mit seinem Arzt drüber sprechen.

Die Zellgifte brauchen einige Stunden bis Tage, bis sie sich voll entfalten. Die eine Chemo ist schneller, die andere langsamer. Bis zum 10 Tage nach Gabe hat eigentlich jedes Chemotherapeutikum seine volle Arbeit aufgenommen.

Der erste und zweite Block läuft in der Regel noch relativ gut, dann wird es für den Patienten schwieriger. Da der Körper durch die Zellgifte schon sehr stark beansprucht ist und immer wieder eins auf den Kopf bekommt. Das muss der Körper dann erstmal weg stecken können.

Sollte die Appetitlosigkeit länger andauern und der Patient stellt die Nahrungsaufnahme ein, bitte unbedingt sofort einen Arzt konsultieren. Man kann begrenzt Abhilfe schaffen. Aber auch nur begrenzt.

Generell bekommt man einen Krebspatienten, der nicht essen kann, auch nicht zum Essen. In dem Fall kann man es mit hochkalorischer Spezialnahrung versuchen. Der Arzt wird ein entpr. Präparat empfehlen.

Wichtig ist auch trinken! Je mehr man trinkt, umso geringer sind die Auswirkungen in den Nieren.

Euch alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit!

LG Janette

Beitrag von lisatha - 30.01.12 - 13:16 Uhr

Hallo Kerstin,

das ist unterschiedlich. Sie wird wahrscheinlich schon während der Chemo ein komisches Gefühl bekommen. Sich dusselig, etwas schwindelig fühlen. Manche erbrechen auch schon während der Chemo.

In den meisten Fällen kommen die starken Nebenwirkungen am 3. Tag und halten sich bis zum 5. Tag.

Es kommt auch immer auf das Mittel an, welches sie an dem Chemotag bekommen hat. Die Nebenwirkungen der Mittel sind auch sehr verschieden. Sie kann die Mittel als Cocktail oder einzeln bekommen. Die Dosisdichte ist auch je nach Chemoart unterschiedlich.

Wenn sie 6 Termine hat im Abstand von drei Wochen, ist das wahrscheinlich die klassische Chemo zur Brustkrebsbehandlung.

Wenn sie es gar nicht aushält, soll sie sich Ondansetron Schmelztabletten verschreiben lassen. Die helfen richtig gut.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ondansetron

LG lisatha

Beitrag von pinacolada68008 - 30.01.12 - 17:42 Uhr

Warum fragt deine SchwiMu nicht einfach im Brustzentrum nach?

Die wissen genau was sie bekommt und in welcher Häufigkeit , welche NW auftreten.

Pina

Beitrag von lisatha - 30.01.12 - 21:05 Uhr

Hallo Pina,

es ist oft so, dass Betroffene Informationen erhalten und diese dann wie ein Schnellzug an ihnen vorbeizischen. Nur wenig davon bleibt hängen.

Ich finde es vorteilhaft, wenn sich Angehörige auch informieren. Das ist für alle Beteiligte ein wichtiger Schritt.

LG lisatha

Beitrag von pinacolada68008 - 31.01.12 - 12:47 Uhr

Das sehe ich , als ehemalige Betroffene , deutlich anders.

Ich habe mein Umfeld informiert, und zwar in dem Ausmaß, das ich für wichtig erartet habe.

Vieles von dem was hier geschrieben worden ist, mag stimmen, habe ich aber nie erlebt. Es gibt bei der Chemotherapie nunmal keine Regeln. z.B. ich bin mit einfachen Paracetamol als Schmezmittel prima zurecht gekommen. Hat kaum einer glauben können.

Ich habe mir z.B. sehr schnell abgewöhnt in einschlägigen Foren zu lesen, weil es mir Angst gemacht hat. Außerdem habe ich mich nie in Selbsthilfegruppen o.ä. mit anderen Betroffenen zusammengetan, einfach weil es da zuviele gab, die in Selbstmitleid versunken sind und andere Patienten runtergezogen haben. Mir hat es gereicht diese Kandidaten in der Chemo neben mir sitzen zu haben.

Ich plädiere für die Eigenverantwortlichkeit des Patienten - wir haben Krebs, aber das Hirn bleibt intakt!

Ich wäre stinksauer, wenn sich meine Angehörigen anderwertig dubiose Informationen beschafft hätten, die mit meiner individuelle Therape so gar nichts zu tun gebabt hätten und sich dann noch erblöden wollen, mir Tips oder Vorschriften machen zu wollen.

Pina

Beitrag von lisatha - 31.01.12 - 13:37 Uhr

Tja, ich als selbst mehrfach Betroffene sehe es wiederum anders. Nicht für mich persönlich, sondern für andere Betroffene, die mehrfach um Hilfe gebeten haben.

Auch gerade hier im Forum liest man oft genug, dass Brustkrebs-Patienten gar keine wirkliche Ahnung haben, was sie zum Beispiel für Medikamente nehmen.

Es kommt auch immer auf die Diagnose etc. an.

Schön, dass Du mit Paracetamol prima zurecht gekommen bist. Ich nicht. Ich hatte vielleicht auch eine andere Chemo und Diagnose als Du? Vergleiche ziehen? Blödsinn.

Eigenverantwortlichkeit ja - aber es liegt auch in der Eigenverantwortlichkeit der Angehörigen sich auch selbst ein Bild zu machen.

Ich verstehe Deine wirklich agressive Reaktion und den #contra in keinster Weise. Und Deine Beschreibungen: <<<dubiose Informationen - erblöden wollen - Tips oder Vorschriften>>> sind einfach nur eine Frechheit Deinen Angehörigen gegenüber.

Ich habe sehr, sehr viele Patienten erlebt, denen es genau so ging, wie ich das beschrieben habe. Und <<<es ist oft so>>> lässt Spielraum zu.

Für Dich anscheindend nicht.

lisatha

Beitrag von pinacolada68008 - 31.01.12 - 14:10 Uhr

[...] vom urbia-Team entfernt

Beitrag von lisatha - 31.01.12 - 14:28 Uhr

Und noch einmal:

ICH musste keine Rückfragen stellen, bei mir ist alles angekommen. Aber viele andere Patienten schon. Weil sie eben von der Diagnose, Behandlung einfach zu mitgenommen waren. Weiterhin ist es auch eine Frage des Alters der Patienten und der momentanen Aufnahmefähigkeit.

Du beteiligst Dich doch hier gerade auch. Oder irre ich mich da?

Ich habe es nicht nötig mich wichtig zu machen, schon gar nicht würde ich eine Krankheit dafür nutzen.

Auch bin gerade ICH kein Patient der sich gerne im Leid und Elend suhlt.

Wo bitte willst Du das herausgelesen haben? Lachhaft.

Ich habe von anderen Patienten geschrieben und nicht von mir persönlich. Auch das hat man rauslesen können.

Man kann auch Gespräche mit Ärzten führen und z. Bsp. seinen Mann dazu mitnehmen. Also werden Ärzte in solchen Gesprächen auch Auskünfte erteilen. Und weiterhin geben die Ärzte bekannten Angehörigen sehr wohl Auskunft.

Für Dich persönlich habe ich keine Worte mehr übrig.

Beitrag von pinacolada68008 - 31.01.12 - 18:32 Uhr

"Eigenverantwortlichkeit ja - aber es liegt auch in der Eigenverantwortlichkeit der Angehörigen sich auch selbst ein Bild zu machen."

Nein, es ist einzig die Sache des Patienten, welche Infos er seinen Anverwanten zukommen lassen will. Glücklicherweise sehen das Ärzte genauso und geben daher ohne Einwilligung des Patienten keinerlei Informationen heraus!

Pina

Beitrag von bandit68 - 31.01.12 - 18:48 Uhr

Das sehe ich aber ganz anders.

Als Mann einer Betroffenen habe ich ja wohl auch ein Recht darauf zu wissen was los ist.

Ganz besonders dann wenn auch noch Kinder "vorhanden" sind.

Und ich würde mir auf keinen Fall die Möglichkeit nehmen (oder mir "verbieten") lassen, mich selbst über die Krankheit meiner Frau zu informieren.

Ich wäre verantwortungslos meiner Frau und meines Kindes gegenüber, wenn ich es nicht tun würde.

Davon abgesehen würde meine Frau mir solch wichtige Infos auch nicht vorenthalten.

Sowas nennt man Vertrauen.

Und ich bin der Meinung, das man gerade in so einer Situation zusammen halten sollte.

LG bandit

Beitrag von pinacolada68008 - 31.01.12 - 19:09 Uhr

"Davon abgesehen würde meine Frau mir solch wichtige Infos auch nicht vorenthalten."

Ich habe nie gesagt, das man diese Informationen vorenthalten soll, nur das der Patient eben selbst entscheiden muß wer welche Informationen bekommt!

Mein LG und meine beste Freundin waren immer exakt informiert - meine Eltern aus sehr guten Gründen nicht, weil die mir dann massiv auf die Nerven gegangen wären.

Im Fall hier fragt die Schwiegertochter an - und da könnte ich gut verstehen wenn die SM selbst bestimmen will in welchem Umfang sie die Familie informiett.

Das ist m.e. das Recht auf Selbstbestimmung des Patienten.

Mal abgesehen davon, das die ST hier eh keine vernüftige und relevante Information bekommen wird, weil sie ja nicht weiß welches Mittel die SM verabreicht bekommt.

Die TE wird hier mit Infos zugeschmissen, die verängstigen. Sie bekommt Medikamentationsempfehlungen von Nichtmedizinern - die auch nicht wissen welches Chemotherapeutikum zu Einsatz gekommen ist - das ist für mich fahrlässig, weil es weitere Ängste schürt.

Nur darum ging es mir!

Pina

Beitrag von white-blank-page - 31.01.12 - 19:15 Uhr

Na, das stimmt doch gar nicht. Niemand rät fahrlässig zu irgendeiner Medikamentation.

JEDER Thread beginnt hingegen mit: "Es kommt darauf an, was sie bekommt", "das ist ganz unterschiedlich", etc.

Also, was willst du? Ausser dich ein wenig aufspielen, meine ich jetzt.

Ausserdem wird sie eh schon verängstigt sein. Denn ihre Schwiegermutter hat Krebs und sie will sich einfach nur bestmöglich auf die Folgen der Chemotherapie einstellen können.

Beitrag von pinacolada68008 - 31.01.12 - 19:27 Uhr

http://www.urbia.de/forum/10-gesundheit-medizin/3458993-wann-kommen-die-nebenwirkungen-bei-chemotherapie/22018075

und da dieser satz:

Wenn sie es gar nicht aushält, soll sie sich Ondansetron Schmelztabletten verschreiben lassen. Die helfen richtig gut.

Überlesen????

Pina

Beitrag von white-blank-page - 31.01.12 - 20:15 Uhr

"Verschreibungspflichtiges Medikament. So nennst du es. Zu Recht. Was folgt daraus?

Dass die Schwiegermutter keine Angst bekommen muss, wenn sie das hier liest, bzw. wenn die Schwiegertochter das liest.

Aber, wenn es ihr schlecht geht aufgrund der Chemo, kann sie jetzt ihren Arzt ansprechen. Dann kann sie berichten, sie hätte vom Medikament XY gehört, was er davon halte?

Und so kann ich den Faden weiter spinnen. Er kann sagen: "Bockmist, lassen Sie die Finger davon!"

Er kann aber auch sagen: "Oh, darauf bin ich nicht gekommen, gut, dass Sie es erwähnen, ja, das könnten wir ausprobieren."

Das sind jetzt 2 Beispiele.

Was genau ist daran jetzt so schwer für dich?

Weisst du, DEINE Aussagen hier sind verunsichernd. Du sagst, du hältst nichts von Patienten, "die in Selbsthilfegruppen vor sich hin jammern", du verurteilst Menschen, die du de facto nicht kennst. Und schimpfst sie als Trolle, weil in deinen Kopf nicht hineingeht, dass andere Menschen anders denken als du. Und anders mit ihrer Krankheit umgehen als du.

Dein Weg ist nur für dich richtig. Und lisathas Weg ist nur für sie richtig. Und ALLE wissen das, dass jede Krebspatientin IHREN Weg gehen muss.

Unglaublich, was du hier unterstellst."

Und hast du das hier überlesen?

Beitrag von pinacolada68008 - 31.01.12 - 20:26 Uhr

Nun, wenn die SM der TE aber zu Hausarzt geht, aufgrund der Empfehlung hier, der zur ambulanten Mitbehandlung verpflichtet ist, kann es durchaus sein das sie das Medikament ohne jedwede Prüfung verordnet bekommt, weil Hausärzte sich eben nicht mit Chemotherapeutika auskennen.

Mein HA hat sich in der Zeit sein Wissen angelesen, aber aus meiner Zeit als Pharmareferent weiß ich, das lange nicht jeder Arzt so ist. Da schreiben die Helferinnen alles auf und er zeichnet ungelesen ab.

Ich hab schon meine Gründe, warum ich das Verhalten einer gewissen Userin als grenzwertig empfinde, auch wenn Du das, aus Ermangelung adäquater Erfahrung villeicht nicht in allen Einzelheiten nachvollziehen kannst.

Das heißt jetzt aber nicht, das ich Dir das Erfahrungsspektrum wünschen würde. ;-)

Gute Nacht

Pina

Beitrag von bandit68 - 31.01.12 - 19:28 Uhr

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, das Du gerade versuchst dich, aus dem Mist den Du geschrieben hast, herauszuwinden.

Die "Medikamentationsempfehlungen", wie Du es nennst, hat meines Wissens mit Übelkeit und Erbrechen zu tun.

Und nicht mit einem bestimmten Chemotherapeutikum.

LG bandit

Beitrag von pinacolada68008 - 31.01.12 - 19:34 Uhr

Ja richtig - aber nicht jedes Chemotherapeutikum macht Übelkeit und Erbrechen.

Das ist der Punkt!

Ich bekam u.a. DOC - da kommt das nicht vor.

Pina

Beitrag von bandit68 - 31.01.12 - 19:53 Uhr

Es war ja auch nie die Rede davon, das JEDE Chemo Übelkeit und Erbrechen verursacht.

Der Tipp mit dem Medikament war für den Fall DASS eine Chemo es verursacht.

bandit

Beitrag von white-blank-page - 31.01.12 - 14:53 Uhr

Kann es sein, dass du die einzige Brustkrebspatientin auf der ganzen Welt bist, die alles richtig gemacht hat?

Darf ich antworten? NEIN, du bist es nicht. DU hast eine Erfahrung gemacht, mit der DU gut gefahren bist. DU unterstellst hier Usern, sie würden nur so tun, als seien sie erkrankt gewesen, damit sie sich wichtig machen könnten, denn wären sie tatsächlich erkrankt, sie würden hier nicht schreiben.

So in etwa verstehe ich dich. Du bist ungehobelt, unverschämt und anmassend.

Ausser dir gibt es in diesem Forum tatsächlich unzählige Krebspatienten, einige davon kenne ich ein wenig (oha, jetzt mache auch ich mich wichtig, nicht wahr?). Und glaube mir, diejenigen, die ich kenne, jammern nicht, die machen sich schlau, die setzen sich auseinander, die kämpfen auch um ihr Überleben.

Nur, weil du gut gefahren bist, indem du dich abgegrenzt hast von anderen Kranken und deren Geschichten, heisst das nicht, dass das der richtige Weg für ALLE Betroffenen ist.

Ich schäme mich für dich fremd.

Beitrag von pinacolada68008 - 31.01.12 - 18:32 Uhr

"Eigenverantwortlichkeit ja - aber es liegt auch in der Eigenverantwortlichkeit der Angehörigen sich auch selbst ein Bild zu machen."

Nein, es ist einzig die Sache des Patienten, welche Infos er seinen Anverwanten zukommen lassen will. Glücklicherweise sehen das Ärzte genauso und geben daher ohne Einwilligung des Patienten keinerlei Informationen heraus!

Beitrag von white-blank-page - 31.01.12 - 19:08 Uhr

Da du gerade nicht mich zitierst, gehe ich davon aus, dass du auch nicht mich ansprichst?

Beitrag von pinacolada68008 - 31.01.12 - 19:25 Uhr

Ersten zitiere ich mich selbst und zweitens nehme ich mir das Recht heraus, meinen eigenen Umgang mit dierer Krankheit zu haben.

Und ich finde es im höchsten Maße grob fahrlässig wenn ein Nicht Mediziner in völliger Unkenntniss der zum Einsatz gekommen Chemotherapeutikums hochwirksamme verschreibungspflichtige Medikamente empfiehlt. Das verängstigt und verunsichtert Patienten und Angehörige nur unnötig.

Im Brustzentrum wird der Patienten alles gesagt, was sie wissen muß. Sie bekommt den Therapieplan, die Chemomedikamente und die Nebenwirkungen schriftlich mit ( sie muß das ja auch schließlich abzeichnen )ebenso die Medikamente gegen die Nebenwirkungen und die Patienten kann dann selbst entscheiden, was sie und in welchem Umfang sie die Informationen an ihre Familie weitergeben will.

Und weil ich die Vorgehensweise aus eigenem Erleben kenne und weiß das alle Brustzentren in Deutschland so arbeiten ( standartisierte Vorgehensweise ) habe ich meine Zweifel das es sich bei der Userin lisitha tatsächlich um eine ehemalige Patientin handelt. Oder aber ihre Erfahrungen sind komplett veraltet - was auch sein kann.

So, und jetzt mach ich Abendessen!

Pina

Beitrag von lisatha - 31.01.12 - 19:34 Uhr

<<<Und weil ich die Vorgehensweise aus eigenem Erleben kenne und weiß das alle Brustzentren in Deutschland so arbeiten ( standartisierte Vorgehensweise ) habe ich meine Zweifel das es sich bei der Userin lisitha tatsächlich um eine ehemalige Patientin handelt. Oder aber ihre Erfahrungen sind komplett veraltet - was auch sein kann.>>>

Die von dem Brustzentrum verschriebenen Medikamente sind Standard-Medikationen!

Das von mir verlinkte Medikament wurde mir von einem Onkologen und vom Brustzentrum ans Herz gelegt, weil diese - wie von Dir erwähnt - standardisierte Vorgehensweise, bei vielen Patienten nicht genügend gegen die Nebenwirkungen helfen.

Deine Chemotherapie war vielleicht eine ganz andere als meine. Bist Du schon mal auf diese Idee gekommen?

Jeder hat andere Nebenwirkungen und die schwere ist auch sehr unterschiedlich.

Für mich waren durch eine Studie, noch ganz andere Medikamente greifbar, die ich hier noch nie erwähnt habe.