kind 8 monate-ich kaput

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Beitrag von keksilein - 30.01.12 - 18:02 Uhr

Hallo zusammen,
Meine kleine ist nun 8 Monate alt, und ich weiß solangsam nicht weiter!
Sie hat die ersten vier monate durch geschrien um so älter sie wurde um so weniger wurde das dauer schreien. Sie ist ein tolles Kind, lebhaft sehr aktiv. Mein problem ist jedoch das ich nichts machen darf ich darf keine zwei meter von ihr weg, sobald ich versuche aufzuräumen (im selben zimmer) geht das geschrei und weinen los!
Ich weiß nicht was und ob ich etwas falsch gemacht habe, ich versuch es immer und immer wieder mal allein aufs WC, mal etwas vom tisch weg räumen. alles eigentlich nichts unbekanntes für sie jedoch weint sie aktuell so herz-zereisend das man sich selbst zurückhalten muss damit man nicht gleich mit weint, setze ich mich jedoch wieder neben sie ist alles wieder vorbei!
Ich bin eigentlich selbst Erzieherin aber beim eigenen kind ist das doch noch mal was anderes und ich weiß nicht ob ihr nun einfach ein paar wochen geben soll wo ich sie immer überall mit nehme oder ob ich konsequent sein soll- ich bin immer in sicht weite- (aber sie will genau neben mir sein)

Was ist eure erfahrung nur ne phase oder grenzen austesten?
lg keks
ps. bin solangsam ech am ars.....

Beitrag von marion2 - 30.01.12 - 18:06 Uhr

Hallo,

du hast nichts falsch gemacht. Manche Kinder sind so, weil sie so sind, wie sie sind.

Versuch einfach, weniger aufzuräumen. Das fällt schwer, aber man kann es lernen.

Allein aufs WC? Nimm sie mit. Sie stört sich nicht an #gruebel na, du weißt schon.

Konsequent sein ist gut, aber das kannst du dir wirklich für in zwei drei Wochen aufheben.

Gruß Marion

Beitrag von sillysilly - 30.01.12 - 18:37 Uhr

Hallo

in dem Alter
mußt du da einfach durch

akzeptiere es, lasse dich nicht stressen, nimm sie wenn möglich mit

es wird besser werden - und dann mal wieder schlechter - dann wieder besser

Mein Sohn war auch recht anhänglich, etwas später als bei Dir
und es ging mir zeitweise echt auf die Nerven ...... - aber was solls ....

ich nannte ihn dann immer meinen kleinen Vampir, einfach weil er mich ausgesaugt hat ..... ;-)

Versuch es immer wieder - ein bißchen
denke gerade an das Räumen im gleichen Zimmer, wird er sich schon gewöhnen ....
... je mehr er sich selbst beschäftigt, desto freier wirst du ....

.... Hast du Spielsachen wo er sich schon selbst beschäftigt, sich interessiert ?
Gib ihm doch etwas neues, tolles - wenn du was anders zu tun hast, und das bekommt er auch nur dann ....

Bei mir hat geholfen, alles zu erklären, und immer zu sagen
ich gehe schnell in die Küche und komm gleich wieder
ich bringe die Butter weg und komme gleich wieder
ich gehe ins Schlafzimmer und komme gleich wieder

und dann später ich räume schnell die Spülmaschine ein und dann schauen wir ein Buch an

Anfangs ist das natürlich nicht erfolgreich, aber sie lernen mit - und lernen sich auf dich zu verlassen

Grüße Silly

Beitrag von stephie-2 - 30.01.12 - 19:40 Uhr

Hallo.

Die Phase ist ganz normal, mein Sohn hat das auch gemacht.
Kann deine kleine schon krabbeln oder robben? Bei meinem Sohn war es so, er konnte noch nicht krabbeln, nur robben und wenn ich mal auf die Toilette musste hat er auch immer geschrieen und geweint oder wenn ich mal kurz in ein anderes Zimmer gegangen bin.

Ich hab ihn dann immer mitgenommen und sogar mit auf die Toilette, zur Zeit ist es besser geworden, ich kann alleine auf Klo verschwinden, er ningelt zwar nur kurz rum aber dann geht er wieder spielen. :)

Da deine Kleine so doll weint, liegt daran das sie Angst hat du könntest sie verlassen, und wenn du sie immer mit nimmst weiß sie was du in den Räumen machst und die Angst verschwindet von mal zu mal, bei manchen dauert es länger, und bei manchen Kindern geht das schnell. :)

Viele Grüße

Beitrag von hustinetten - 30.01.12 - 19:42 Uhr

Wenn ich in die Küche musste, habe ich drauf geachtet, dass die Kinder so im Wohnzimmer saßen, dass sie mich sehen konnten.

Dann immer schön laut reden "Ich gehe / Mama geht in die Küche...jetzt hole ich neuen Saft..." oder was auch immer. Und dann loben, wenn man wiederkommt.

Manche Kinder fremdeln extrem, das ist eben so. Bald kommt die Zeit, da wird einem die Tür vor der Nase zugeschlagen...

lg

Beitrag von lisasimpson - 30.01.12 - 19:46 Uhr

was sagt denn deine Ausbildung dazu?

das ganze nennt sich "acht monats- angst"
dein kind unterscheidet erstmals bewußt bekanntes von unbekanntem .
sie reagiert daher auf fremde Personen und Situationen anders und hat zudem das erste mal bewußt erlebte Trennungsangst

was heißt denn konsequent sein für dich?
nur das machen, was dir in den kram passt?

dein baby bekommt plötzlich die größten ängste, wenn mama den raum verläßt- nimm si mit; spätetens im grundschulalter will sie nicht mit dir aufs klo gehen:)

Beitrag von keksilein - 30.01.12 - 20:04 Uhr

Hallo,
Meine Ausbildung ist leider eher auf kinder ab drei jahren ausgerichtet ;-) und die theorie ist immer etwas anderest als die praxis *g*
Konsequnt hiese für mich das sie in sichtweite ist aber nicht direkt an mir z.b. Beispiel ich bin in der Küche (der boden dort ist extrem kalt) ich setze meine kleinen in den laufstallt damit sie nicht genau am boden ist und stell diesen direkt vor die küche so das ich keine 2 meter weg von ihr bin. sie Brüllt weil sie das nicht will konsequent währe für mich sie darin sitzen zu lassen solange es nötig ist und mit ihr zu reden singe was auch immer damit sie merkt ich nehme sie war und sie ist nicht allein. Aber sie muss kurz warten
lg

Beitrag von lisasimpson - 30.01.12 - 21:51 Uhr

witch71 hats ja schon geschrieben- pack sie ein (ich hatte nen bondolino, kann ich nur empfehlen), dann hast du das kind bei dir, kein generve, das kind ist zufrieden und du kannst dein zeug machen- ganz einfach und konsequent:)

Beitrag von witch71 - 30.01.12 - 20:37 Uhr

Tragetuch. Sling. Ergo. Manduca.

Problem gelöst. Du wirst super aufräumen können. ;-)

Beitrag von jenny133 - 30.01.12 - 22:29 Uhr

Hallo

mit acht Monaten ist es wohl die Fremdel-Phase oder? Das kann sogar soweit gehen, das sie Angst hat wenn du nicht bei ihr (dran) bist. Wenn du ihr den Wunsch erfüllst hat das nichts mit Verwöhnen zu tun und sie testet GANZ SICHER NOCH KEINE GRENZEN AUS!!

Ich weiss nicht ob bei uns die Phase nochmal kommt, aber so war Alissa mit 6 Monaten das war an Silvester. Keiner ausser mir durfte sie anfassen, noch nicht mal der Papa und das war sehr hart für ihn! Und am besten auch an mir dran wie ne Klette.

Jetzt ist es wieder besser. Mal sehen was kommt ;-)

Wünsch dir viel Kraft!

LG
Melanie mit Alissa (7 Monate)

Beitrag von hailie - 30.01.12 - 23:24 Uhr

Das ist die 8-Monats-Angst. Haben ganz viele Kinder!

Hast du eine Tragehilfe? Das dürfte den Alltag erleichtern.

Zudem hatten wir immer eine Wippe im Bad stehen, sodass das Baby mitgenommen werden konnte. Und später wurden dann einfach die Schränke aus- und umgeräumt, sodass ich mich in der Zeit fertig machen konnte. ;-)

Konsequenz ist da nicht angebracht ... gibt ihr Rückhalt und Sicherheit!

LG

Beitrag von zahnweh - 01.02.12 - 21:00 Uhr

Hallo,

meine Erfahrung:

gib ihr die Nähe die sie JETZT braucht und sie wird sich selbst von dir Lösen, wenn SIE dazu bereit ist.

Ich selbst: sollte mich immer dann von meinen Eltern lösen, wenn meine ELTERN es wollten oder meinten ich hätte das ALTER dazu.

Ergebnis: jeden Moment, den ich an Nähe erhaschen konnte nutzte ich bis zum Letzten aus und wäre am liebsten in der Pubertät noch nicht von meiner Mutters Seite gewichen. Die Urangst Zwangsgetrennt zu werden, weil es jemand so will, saß tief.

Meiner hab ich immer die Nähe gegeben, die sie brauchte!
Mit 3 Jahren WOLLTE sie in den Kindergarten, geht heute noch auf andere zu.

Sie holt sich noch die Nähe die sie von mir braucht, WENN sie sie braucht. Aber wenn sie meine Nähe nicht dringend braucht, kommt sie auch super klar. Sie ist sich sicher, dass Mama immer für sie da ist, WENN sie mich braucht.

Fremdelphase hatte meine mit 2-2,5 Jahre. So wie bei euch grade. Die Phase kam und ging.
Anhänglicher ist sie bei Entwicklungsschüben, bei Infekten.

Kurz; "immer dann wenn meine ihre Flügel weiter ausbreitet und ausprobiert, DANN sucht sich umso mehr ihre Wurzeln zu mir" ;-)

Ja, es ist verdammt anstrengend! Aber es lohnt sich, ihr die Zeit zu geben, die SIE braucht. :-)

Beitrag von alpenbaby711 - 02.02.12 - 11:52 Uhr

Ich würde sagen sie kommt vielleicht auch so langsam in die Fremdelphase wo sie nicht immer weiß ob du wieder kommst und einfach auch nicht alleine sein will. Da hängt sie eben mehr an dir.

Wäre zumindest eine Möglichkeit.
ela;-)

Beitrag von derhimmelmusswarten - 02.02.12 - 19:24 Uhr

Das hat meine erste Tochter gemacht und meine zweite macht es nun auch. Wenn ich mit ihr allein bin und ich den Haushalt machen muss, dann mache ich das. Ich KANN und WILL sie nicht überall mit hin schleppen. Sie kann in der Wippe sitzen oder im Laufstall. Dann muss sie halt mal brüllen. Ich denke mir dann: Was haben die Leute früher gemacht? Die hatten nicht die ganzen Annehmlichkeiten im Haushalt, mussten noch aufs Feld und in den Stall. Meinst du, die hätten bei jedem Fieps nach dem Kind geguckt?! Ich mache den Haushalt, wenn sichergestellt ist, dass mein Kind eine sauber Windel hat und satt ist. Kein Kind stirbt, wenn es mal ein paar Minuten brüllen muss.

Beitrag von derhimmelmusswarten - 02.02.12 - 19:29 Uhr

Und dass es besser wird, kann ich nicht bestätigen. Meine große Tochter ist 2,5 und folgt mir immer noch wie ein Schatten... Ihr nehmt das Kind überall mit hin? In den kalten Keller? Die kalte Waschküche? Aufs winzige Gästeklo? An den Briefkasten etc.? Das ist mir echt zu umständlich. In die Küche zum Kochen ok- Aber doch nicht auf Schritt und Tritt. Sonst wären Frauen wohl mit nem Sack wie ein Känguru geboren worden.

Beitrag von levinmama - 03.02.12 - 13:00 Uhr

Ich kenne das auch nur zu gut, ic konnte bis mein kleiner ein Jahr war, nichts allein tun, aber so schlimm ist's nicht. Jetzt hgeht er in die Krippe und ist glücklich dort! Er brauchte es einfach! Mein grosser war anfangs überhaupt nicht anhänglich! Ich konnte ihn bis zum eintritt in die Krippe gebn, wohin ich wollte und er war zufrieden, er fing dann an, als er eben täglich in die Krippe musste, weil wir arbeiten mussten... Das war weitaus schwerer, weil es ben nicht ging, wiegeln kleinen!

Und was derhimmelmusswarten schreibt, kann ich leider nicht bestätigen! Die Mause brauchen uns und in dem alter sind es Grundbedürfnisse Di. Erfüllt werden wollen, deine Maus braucht dich gerade! Und die Zeiten frueher waren anders, aber denk mal an die urvoelker, die man heute noch an manchen stellen der Erde hat... Auch wenn sie auf dem Feld sind, was haben sie dabei als junge Mama? Genau ihr Kind auf dem rücken! Ud so habe ich es auch gemacht... Nur nicht auf dem rücken...

Beitrag von fraz - 05.02.12 - 12:39 Uhr

Ich hatte auch so ein Kind, kann dich also gut verstehen.
Ich habe meinen Sohn die ersten Monate in einem Tragetuch und dann, als er schwerer wurde, hinten in einem "Rucksack" immer mit mir rum getragen.

So war er immer mit dabei, war ruhiger und ich auch.
Kaum legte ich ihn ab, schrie er aus Leibeskräften!
Es gibt einfach Kinder, die fordern sehr viel Körperkontakt.

Willst du das jetzt konsequent durchsetzen, so schürst du nur noch mehr Ängste, die Phase wird sich verlängern, sie wird weiter brüllen und du vollends auf dem Zahnfleisch laufen.

Das "verwächst" sich von alleine, glaube mir.

Und rückwirkend ist es eine sehr kurze Zeit, die einem die Kinder wirklich zu 100% brauchen.

Geniess sie!

Alles Gute

Fraz ( mit zwei pubertierenden Kindern :-p)

Beitrag von viviana2006 - 07.02.12 - 14:09 Uhr

Ja, ist schwer kenn ich, aber aus Erfahrung sage ich dir um so mehr du dir Kopf machst umso schlimmer wirds. Nimm es einfach so an, Kinder sind so, es wird besser. Manche Kinder sind schlimmer, manche weniger. Aber irgendwann sind sie alle groß. Und am besten sind die tollen Ratschläge: Du musst dem Kind Grenzen setzen hahahaha