Hallo Mamas und Papas,
ich hoffe jemand hat einen Tipp für uns.
Unsere Tochter isst nur bestimmte Gerichte die ich mittlerweile an einer Hand abzählen kann. (Fischstäbchen, Schnitzel, Bratwurst, Suppe) ansonsten nur wenige Beilagen.
Frühstück, Abendessen und Obst funktioniert.
Also das Problem ist das sie es nicht mal probiert und wenn doch mal, etwas lächelt und dann vorgibt spucken zu müssen - weil das nicht schmeckt. Teilweise richtig Provokant - manchmal meint man es schmeckt ihr - aber dann sagt sie trotzdem schmeckt nicht und dann wird es ausgespuckt teilweise am Tisch oder Teller, manchmal verschwindet es einfach unter den Tisch! (Dort sitzt unser kleiner Hund der sich immer freut wenn mal was runter fällt)
Was soll ich nur machen? Sie ist nicht unterernährt! Aber es nervt, jeden tag das gezicke um das Mittagessen, Mama ich mag keine Soßen ...... AAAAAAAAA ich kann es nicht mehr hören. hat jemand einen Tipp sie zum essen zu bringen?
Gut zureden mit Überraschung - hat nicht funktioniert!
Ignoriert ob sie es isst oder nicht, ebenfalls nicht!
Mit anderen Kindern - siehst du, alle mögen Soße, ebenfalls nicht funktioniert.
Ich habe Gesichter, Häuser , Tiere kreiert keine Chance - schmeckt nicht!
Mit mir kochen das sie sieht was rein kommt machts noch schlimmer - iiiiiiihhh Pfeffer, Zwiebel etc.
Es wird immer weniger was sie Mittags ist, weil angeblich nichts schmeckt - sogar bei Mc Donalds bleibt sie bei ein und dem selben Gericht!
Sie macht das jetzt seit 1,5 jahren!
Hat jemand noch Erfahrung mit sowas? Hat jemand Ideen wie ich es schaffe ihr mal was gesundes zu kochen das dann auch gegessen wird?
Dankeschön
Besorgte und genervte Mama Caro
Thema Essen - Nur das was sie möchte!
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von caro1011 - 30.01.12 - 20:40 Uhr
Beitrag von mamavonyannick - 30.01.12 - 20:44 Uhr
hallo,
meine Kollegin hat mir den Tag gesagt, dass ihre Kinder immer dann alles essen wollten, wenn es gar nicht für sie war. Wenn sie also eigentlich nur für ihren Mann und sich etwas gemacht hat (aus welchem Grund auch immer), dann wollten sie plötzlich kosten und prompt auch mitessen. Probier das doch mal aus: "Du, das ist gar nicht für dich, ich dachte, du isst dann lieber Schnitte."
Ansonsten nimm den Druck raus und gib ihr eben bloß die Kartoffel, wenn sie die Soße nicht mag. Sie wird nicht verhungern und du brauchst dich nciht ärgern.
vg, m.
Beitrag von dore1977 - 30.01.12 - 21:11 Uhr
Hallo,
ich habe leider keine guten Nachrichten für Dich. Meine Tochter ist fast 9 und das was Du beschreibst erinnert mich doch sehr an sie nur das sie sich tatsächlich übergeben hat wen sie irgendwas kosten musste was sie nicht wollte. Also haben wir das nach dem 3 mal dann auch wieder aufgeben.
Inzwischen koche ich seit Jahren was ich möchte und sie kann entscheiden was sie davon essen möchte. Heute hatte sie Nudeln mit Maggi
und da sie kein gekochtes Gemüse isst schneide ich zu jeder Mahlzeit frische Paprika oder Gurken auf ( ist das einzige was sie isst.) Das "futtert" sie sich aber in größeren Mengen.
Grundsätzlich wird es aber ganz langsam besser. Unsre Lütte isst so ziemlich alles und seit ca 14 Tagen scheint die Große langsam auf den "Trichter" zu kommen das sie etwas verpasst und fängt an wieder mehr zu probieren und essen.
Wie Du siehst können die Kinder da unglaubliche Ausdauer beweisen.
LG dore
Beitrag von trulla1985 - 04.02.12 - 11:55 Uhr
Heute hatte sie Nudeln mit Maggi

Das schmeckt ich gar nicht mal so schlecht. Macht mein Vater auch öfter
Beitrag von zottel - 30.01.12 - 22:21 Uhr
Hallo
Als erstes was macht der Hund beim Essen am Tisch.
Ich gehöre zu den Menschen die überhaupt kein Verständniss für wählerische Esser haben, weder bei Erwachsenen noch bei Kindern. Und ja auch wenn das hier ganz viele nicht verstehen oder gut heissen spuckt jemand etwas auf den Teller würde der nicht mehr mitessen, denn auch ich habe nur eine gewisse Toleranz was Ekel angeht . Und angekautes Essen einfach ausgespuckt übersteigt das. Mein 6 Jähriger Sohn ist durchaus in der Lage etwas was im überhapt nicht behagt, sei es Geschmack oder Konsistenz es in die Servierte zu spucken. Ja und bei uns ist es einfach so ich koche und die die nicht essen müssen halt warten bis zur nächsten Mahlzeit. Und da gibt es auch keine Reiswaffel, kein Pudding und was weiß ich noch zwischen durch.
Ich kann mich nicht beklagen bei meinem Sohn kann man die Sachen abzählen die er nicht isst
Zottel
Beitrag von fruehchenomi - 01.02.12 - 20:05 Uhr
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Weder bei meinen Kindern noch bei meiner Enkelin wäre es toleriert worden, wenn sie angeblich nicht schmeckendes Essen in den Teller gespuckt hätten.
War aber ohnehin nie ein Problem. Jedes Kind/Enkelkind hat höchstens 3-4 Lebensmittel, was es nicht mag - und DAS kann toleriert werden, die hat wohl jeder Mensch.
LG Moni
Beitrag von jenny133 - 30.01.12 - 22:21 Uhr
Hallo
Nico hat auch grade die Phase. Im Moment sind wir leider noch nicht konsequent genug. Aber es ist so, das die Kids das nur machen weil sie damit aufsehen erregen. Wenn ich was koche wo ich sicher bin, das er es nicht isst (zb. chinesisch, damit kann ich ihn jagen) bekommt er sein Leibgericht (Maultaschen). Wenn es etwas ist, was er schon durchaus mal probiert hat muss er soviel davon essen wie er will bekommt aber nichts als Ersatzmahlzeit. Kann durchaus sein, das er mal leer aus geht. Mittlerweile wird aber das Theater schon weniger und selbst wenn er mal anfangs "Bäh" sagt isst er nach einer Weile dann doch mit.
Heute Abend hat er "nur" Klöse pur gegessen. Weil er die Pilzsoße und den Salat nicht mochte. Dafür gabs aber auch nichts zum Nachtisch (gibts bei uns sowieso nicht immer, deshalb hat er gar nicht gefragt). Beim Frühstück morgen kann er sich ja wieder "satt" essen. Verhungert am gedeckten Tisch ist noch kein Kind sagt meine Mum immer!
LG
Melanie mit Nico (4 Jahre) und Alissa (7 Monate)
Beitrag von marysa1705 - 30.01.12 - 22:41 Uhr
Hallo,
>>In einem sind sich Eltern einig: Wenn es ums Essen geht, sind
kleine Kinder komplett unvernünftig. Sie bevorzugen ungesunde
Nahrungsmittel, von Schokoriegel bis Pommes frites.
Und um Gemüse und Obst, ja, selbst um die Soße zu den Spaghetti
machen sie einen verdammt großen Bogen.
Vom Standpunkt der Evolution aus betrachtet ist das ein
ziemlich auffälliges Verhalten. Denn Essen war über 99 Prozent
der menschlichen Geschichte nicht gerade im Überfluss
vorhanden. Kinder sollten eigentlich das essen, was ihnen vor
den Mund gehalten wird, oder?
Dieses Kapitel gibt eine klare Antwort auf diese Frage, und
sie heißt: Nein. Die geschmacklichen Eskapaden sind von
der Natur vorgesehen! Aber was steckt dahinter?
(...)
Kinder bewerten das Nahrungsangebot nach
dessen Sicherheit und nach dessen Überlebenswert: Süßes, Eiweißhaltiges
und Fettes weist auf problemfreie, energiereiche »Überlebensnahrung«
und wird deshalb bevorzugt. Bitteres und Saueres dagegen wird
kritisch gewertet – schließlich steht es für wenig Nahrhaftes, möglicherweise
Verdorbenes oder sogar Giftiges. Das führt uns zu einer erstaunlichen
Erkenntnis: Dass Kinder Nutella und Pommes frites gegenüber
Selleriestängeln und Spinat bevorzugen, hat einen sinnvollen Hintergrund.
Wer Kalorienbomben bevorzugte, kam besser über die nächste
Notzeit. Und auch der kritische Blick auf das Gemüse hat sich nicht aus
Trotz gegen die Eltern entwickelt, sondern als Vorsichtsmaßnahme in
einer mit giftigen Pfl anzen beladenen Umwelt!
(...)
Die Neophobie folgt einem bei allen Kindern in etwa gleichen zeitlichen
Verlauf: Zwischen vier und sechs Monaten ist sie am geringsten
ausgeprägt – die meisten Säuglinge probieren in diesem Alter praktisch
alles, was ihnen angeboten wird. Ab etwa dem 18. Monat verengt sich
der Auswahlhorizont allmählich, der Blick wird immer kritischer, der
Mund öffnet sich immer zögerlicher. Im späten Kleinkind- und Kindergartenalter
hat die Skepsis gegenüber Neuem ihr Maximum erreicht:
Kinder sind dann wirklich schlechte Esser und lehnen neue, geschmacklich
komplexe oder eventuell bitter schmeckende Nahrungsmittel oft
komplett ab. Erst zwischen acht und zwölf Jahren weitet sich der Wahlhorizont
wieder, Kinder beginnen jetzt mit vorher undenkbaren Nahrungsmitteln wie Pilzen, stärkeren Käsesorten und auch Gemüse wie
Brokkoli zu experimentieren.
(...)
Der zeitliche Verlauf der Neophobie erklärt sich evolutionsbiologisch
so: Während das Kind gestillt wird und in unmittelbarer Nähe der Mutter
lebt, soll sein Geschmackshorizont noch breit sein – schließlich sorgt
die Mutter (oder andere vernünftige Erwachsene) dafür, dass das, was
das Kind zu essen bekommt, auch sicher ist. Ganz anders, wenn das Kind
die Umwelt auf eigenen Beinen erforschen kann. Was ab jetzt in den
Mund kommt, unterliegt nicht mehr der Kontrolle der Eltern. Anstelle
der Eltern sichert nun die natürliche Verengung des Wahl- und Geschmackshorizonts
das Überleben. Alles, was unbekannt ist, wird hartnäckig
gemieden – insbesondere, wenn es dazu noch grün ist oder bitter
schmeckt. Erst wenn die kindlichen Organe reifer (d.h. weniger anfällig
gegenüber Giftstoffen) sind und wenn die Nahrungsauswahl durch soziales
Lernen »abgesichert« ist, kann sich der Geschmacks- und Wahlhorizont
wieder öffnen.
(...)
Diese Regeln bringen uns zu einer radikalen Erkenntnis. Dass Kinder so
wählerisch und so auf süße und fette Nahrung versessen sind, Gemüse
aber kritisch gegenüberstehen, ist Teil der normalen Entwicklung des
Kleinkindes. Ein vorbehaltlos von Gemüse, Früchten und Beeren begeistertes
Kleinkind wäre zu 99 Prozent unserer Geschichte bald ein
totes Kind gewesen!<<
http://kinderverstehen.de/images/KV_Kap_1_fuer_Webseite_incl.pdf
>>Was soll ich nur machen?<<
Sie einfach lassen! Biete ihr verschiedenes Essen an, aber mach kein Aufhebens darum, wenn sie es ablehnt. Du weißt ja jetzt warum...
LG Sabrina
Beitrag von widowwadman - 30.01.12 - 22:43 Uhr
Wir haben das Problem bei unserer Grossen leider auch - bis sie so 14 Monate alt war hat sie alles, aber auch alles gegessen, danach fing sie an sich vor Sossen zu gruseln und wurde immer waehlerischer. Es hilft auch nicht dass ihr Vater sehr waehlerisch ist.
Wir machen es so, dass sie alles zumindest probieren muss bevor sie es verschmaeht, weil sie ohne es probiert zu haben ja gar nicht wissen kann ob sie es mag oder nicht. In der KiTa und auch sonst wenn andere Kinder dabei sind isst sie mehr. Oder wenn sie es selbst gepflueckt hat - deshalb ist es im Sommer leichter.
Beitrag von meggie39 - 30.01.12 - 23:48 Uhr
Hallo Caro,
das kenne ich zur Genüge bei meiner Großen (5). War schon immer so. Und es liegt nicht an der Erziehung, denn meine Kleine (4) isst so ziemlich alles. Ich habe mir mittlerweile abgewöhnt, mich darüber aufzuregen. Wenn ich koche, sorge ich dafür, dass irgendwas dabei ist, was meine Große isst (meistens Fleisch oder Beilage), und alles weitere ist ihre Sache. Die 1 bis 2 Obst- und Gemüsesorten, die sie roh gerne isst, kann sie tagsüber jederzeit (anstelle von Süßigkeiten) haben.
Es ist übrigens deutlich besser geworden, seit sie fünf Jahre alt geworden ist. Seitdem isst sie sogar gelegentlich gekochtes Gemüse und Saucen. Aber eine super Esserin wird sie wahrscheinlich nie werden.
LG Meggie
Beitrag von kathrincat - 31.01.12 - 09:42 Uhr
habe ich als kind auch gemacht, wo ist das problem, ich lasse meine kind auch das essen was sie möchte und wenn es tage/woche/mon. nur nudeln mit tomatensosse sind, ist ja ihr magen.
wenn sie keine sosse mag isst sie keine, kosten müssen für was? auch wenn es schmeckt würd ich auch sagen, schmeckt nicht, weil ich kosten musste.
wenn eine kind sagt sie möchte nur kartoffeln bekommt sie nur kartoffeln und gut, echt du machst dir stress wo du keine machen müsstest.
Beitrag von sissy1981 - 31.01.12 - 10:06 Uhr
Koch was du für richtig hälst und überlass ihr was sie davon isst.
Aber koch ihr weder etwas extra noch versuche es über die andren Mahlzeiten zu kompensieren und mach auch kein Machtkampf draus.
Beitrag von maischnuppe - 31.01.12 - 10:43 Uhr
Es ist noch kein Kind am gedeckten Tisch verhungert. Wer nicht will, der hast schon und wenn ihm das Angebotene nicht gut genug ist-Pech. Es gibt nichts anderes., und zwar ohne Diskussion oder Vorwurf.
Essen sollte weder Streitthema noch Druckmittel sein- für keine Partei.
Beitrag von clementi - 31.01.12 - 10:49 Uhr
Hallo Caro,
mal eine Gegenfrage: Isst Du auch alles, respektive auch das, was Du nicht magst? Ich nicht.
Meine Tochter isst auch nur das, was sie gerne isst. Der Speiseplan wächst zwar langsam, aber er wächst.
Da mache ich mir keinen Stress deswegen.
GLG
Beitrag von ayshe - 31.01.12 - 13:19 Uhr
##
Isst Du auch alles, respektive auch das, was Du nicht magst?
##
Es gibt ja wirklich solche Allesesser, mein Mann und mein Bruder sind meine Beispiele.
Und sie können es einfach nicht nachvollziehen, daß es Menschen gibt, die eher den ganzen Tag überhaupt nichts essen, als etwas, was sie eklig finden.
Also ich kann dann schon verstehen, daß sie es nicht verstehen, aber sie müssen es eben akzeptieren.
##
Meine Tochter isst auch nur das, was sie gerne isst. Der Speiseplan wächst zwar langsam, aber er wächst.
##
War bei mir auch so.
Viele sagen oder verlangen, daß man ja auch Dinge essen kann, die man nicht so gern mag. Okay, kann man auch.
Nur das, was man gar nicht mag, rutscht eben nicht runter.
Aber, was man nicht so gern mag, ißt man eben auch nur in winzigen Mengen.
In der Regel ist das ja kein Problem solange daß Kind oder nicht extrem dünn ist.
Aber ich frage mich, ob sich wirklich manche Eltern ganz entspannt ansehen, wie ihr sehr dünnes Kind den ganzen Tag nur eine Minimenge ißt, weil eben gegessen werden soll, was auf den Tisch kommt.
Und kochen sie nur, was sie selber mögen?
Beitrag von widowwadman - 31.01.12 - 14:16 Uhr
Es geht doch gar nicht darum dass ein Kind dazu gezwungen werden soll etwas zu essen was es tatsaechlich nicht mag, sondern um die Verweigerung ueberhaupt erstmal was zu probieren.
Durch das zum probieren zwingen hat meine Tochter zumindest gemerkt dass sie Aepfel und Birnen doch eigentlich total gerne mag. Wenn sie etwas nach dem Probieren immer noch ablehnt zwing ich sie natuerlich nicht weiter
Nur eine einseitige Ernaehrung ohne Gemuese oder Obst (was meine Tochter so machen wuerde wenn sie nicht zum Probieren aufgefordert werden wuerde) ist auf dauer einfach nicht gesund
Beitrag von ayshe - 31.01.12 - 17:10 Uhr
##
Es geht doch gar nicht darum dass ein Kind dazu gezwungen werden soll etwas zu essen was es tatsaechlich nicht mag, sondern um die Verweigerung ueberhaupt erstmal was zu probieren.
##
Ja, das ist mir auch klar.
Man will es dazu bringen, daß es probiert, ob es nun will oder nicht.
Ich kenne diese Spielchen auch aus meiner Kindheit.
Und ich war echt heilfroh, daß meine Eltern schnell begriffen haben, daß ich mich bei einigen Sachen nicht überwinden kann, sie zu probieren.
Ich weiß, viele können das nicht verstehen.
##
Durch das zum probieren zwingen hat meine Tochter zumindest gemerkt dass sie Aepfel und Birnen doch eigentlich total gerne mag. Wenn sie etwas nach dem Probieren immer noch ablehnt zwing ich sie natuerlich nicht weiter
##
Sicher, es kann auch so kommen.
Aber meinst du echt, sie hätte es ihr Leben lang nie von sich aus probiert?
Und mal ehrlich, MUSS man unbedingt Äpfel und Birnen essen?
Bzw. muß sie unbedingt genau ab dem Moment essen, den die Eltern aussuchen?
##
Nur eine einseitige Ernaehrung ohne Gemuese oder Obst (was meine Tochter so machen wuerde wenn sie nicht zum Probieren aufgefordert werden wuerde) ist auf dauer einfach nicht gesund
##
Die Sorge verstehe ich vollkommen.
Aber dazu gibt es tatsächlich auch andere ärztliche Aussagen.
Beitrag von lisasimpson - 31.01.12 - 17:19 Uhr
"Aber meinst du echt, sie hätte es ihr Leben lang nie von sich aus probiert?"
mein bruder war auch immr so ein kandidat- der hat als kind nur seeehr ausgewählte sachen gegessen.
heute mg er immer noch keine eier im Kartoffelsalat und keinen kuchen - dafür hat er keine probleme damit in laos rohe schnecken oder luftgetrocknete ratten zu essen
er hat irgendwann gemerkt daß "mal was neue probieren" auch ganz nett sein kann
Beitrag von widowwadman - 31.01.12 - 21:08 Uhr
Da ich ihr nunmal keine Vitamine in Pillenform zufuetter und das auch nicht anfangen will, geht nunmal kein Weg an Obst und Gemuese vorbei.
Das andere ist, dass ich keine Lust hab meinem Kind Extrawuerste zu braten - in der KiTa bekommt sie die auch nicht.
Beitrag von kathrincat - 01.02.12 - 15:21 Uhr
ne aber gezwungen was zu testen, echt testet du alles, auch wenn es so sachen wie schnecken, hunde......wäre, manche stehen ja drauf und es soll ja toll schmecken, also testet du oder wie?
Beitrag von clementi - 31.01.12 - 14:18 Uhr
Hallo ayshe,
"Und kochen sie nur, was sie selber mögen?"
Vielleicht ist es das.
Meine Tochter und ich mögen dieselben Sachen, also werden die gekocht.
Wenn wir zum Essen ausgehen, dann probiert sie schon mal von diesem oder jenem (was ich gerne esse) und dann entscheidet dann, ob man das auch mal zu Hause machen könnte.
Und meine Tochter ist normal gebaut. Sie bekommt also genug, wobei ich eben schon darauf schaue, dass es von der Menge her passt.
GLG
Beitrag von kathrincat - 01.02.12 - 15:20 Uhr
ich bin so entspannt, weil ich es so schon aus meiner kindheit kenne, ich musst nicht kosten, ausser einmal im kiga und als das meine oma erfahren hat hat sie dort eine aufstand gemacht. wenn ich was kosten wollte, konnte ich es, wenn man was gekocht hat, wo man wusste ich mag es nicht, hab ich halt was anderes bekommen und gut, so wie ich mich teilweise wirklich ein halbes jahr nur von eierkuchen, quarkkeulchen, nudeln oder so ernährt haben und dan auch nicht alles auf einmal sonnder wirklich nur 1 davon morgens mittags abends, da wurde halt vorgekocht und eingeforen wenn es so zeit aufwendige sachen wie quarkkeulchen waren.
Beitrag von ayshe - 31.01.12 - 13:00 Uhr
Ich war selber so und ich weiß wie nervtötend das Umfeld dann sein kann.
Laß sie doch in Ruhe, diese ganzen üblichen Sprüche und „Tricks“ bringen nichts.
Am besten man spricht es überhaupt nicht an und gut.
##
Mit anderen Kindern - siehst du, alle mögen Soße, ebenfalls nicht funktioniert.
##
Kein Wunder, wer will schon an anderen gemessen werden?
Und wenn sie sagt, alle haben ein Handy, schenkst du ihr dann eines?
Nee, du scherst die Kinder nur über einen Kamm, wie es dir gefällt. Ich meine das jetzt nicht böse, sondern aus Sicht des Kindes, die merken doch, die unsinnig solche Sprüche sind.
##
Ich habe Gesichter, Häuser , Tiere kreiert keine Chance - schmeckt nicht!
##
Kein Wunder, davon ändert sich das Essen doch auch nicht.
So sehe ich das.
Laß sie doch in Ruhe, entweder will sie mal etwas probieren oder nicht.
Vllt macht sie das in 2 oder 10 Jahren.
Bei mir hat sich manches in der Kindheit geändert und mit Anfang 20 mochte ich plötzlich noch ganz viele Sachen zusätzlich.
Aber ich kann dir nur sagen, da lassen sich eben viele weder behupsen noch bedrängen.
Die bisherigen Antworten habe ich jetzt nicht gelesen, aber ich kann mir schon denken, was da wieder alles kommt
Beitrag von bambolina - 31.01.12 - 14:10 Uhr
Hallo
eigentlich kann ich dir aus eigener Erfahrung nur sagen, schick dein Kind zum Mittagessen zur Oma, Tante oder Freundin - woanderst schmeckts bakanntlich immer besser 
Zugegeben, ich war als Kind immer schleckig (hätte ich tagtäglich von Nudeln ernähren können) und bei uns galt die Regel, was aufn Tisch kommt wird gegessen. Mein Essen hab ich oft mit hängen und würgen runter gedrückt, selten hab ich es geschafft dass ich mein Teller nicht leer machen musste, dafür wurde es aufgehoben und zum Abendessen warm gemacht.
Ich handhabe das komplett anderst. Meine Kinder müssen nichts essen, was sie nicht mögen (allerdings probieren mit der Option es bei Bedarf in den Mülleimer zu spucken). Kritisch wird es allerdings, denn was dem einen schmeckt mag der andere nicht unbedingt. So werden Gerichte ausgesucht, die beide mögen. Ist mitunter sehr einseitig, aber eben nicht zu ändern.
Meine Tochter liebt z.B Blumenkohl mit Salzkartoffeln. Da mein Sohn da den Hals streckt, werfe ich ihm ein paar Päckchenknödel ins Wasser (die Madame wiederum nicht mag).
Ist allerdings eher die Ausnahme, dass ich da Extrawürste mache...
Wenn es z.B Reis mit Gemüse und Fleisch gibt, isst jeder was er mag. Will einer nur Reis ohne Soße - bitte, wems schmeckt. Wichtig ist mir, dass sie nebenbei noch Vitamine bekommen und die kriegen sie z.B mit Rohkost, diverse Ostsorten das eigentlich beide mögen.
lg bambolina
Beitrag von marion2 - 31.01.12 - 15:15 Uhr
Hallo,
zuerst leg dir ein dickes Fell zu. Sie verhungert nicht. Merk dir das - du musst das ab sofort wissen.
Dann:
Du gibst vor, WAS gekocht wird und füllst ihr von allem ein WENIG auf ihren Teller.
Sie kann dann essen - oder auch nicht. Diskutiert wird nicht.
Du wirst die coolste Mutter der Welt sein, denn: siehe oben.
LG Marion
