Immer wieder und es hört einfach nicht auf-keine Kraft mehr-

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Beitrag von happy-87 - 31.01.12 - 03:49 Uhr

Liebe Urbiagemeinde,

ich sitze mal wieder hier und frage mich wieviele Monate ich diesen Terror noch durchhalten soll. Mein Sohn fast 11 Monate hat immer und immer wieder Phasen wo er nachts bis zu 20 mal und öfters wach wird oder wie jetzt gerade seit 2 Stunden ne wachphase hat :-(. Zwischendurch schläft er ganz ok. Flasche trinkt er seit Monaten wieder zwischen 2 und 6 Uhr. Die macht mir am wenigsten aus wenn nur sonst einigermassen Ruhe wäre. Wie soll das denn laufen wenn ich wieder arbeite? :-[:-[

Ich frage mich warum andere Babys ohne Probleme durchschlafen seit sie 10 Wochen alt sind, jedenfalls hört man das ja immer wieder. Angeblich machen diese keinen Mucks in der Nacht!??

Inzwischen bin ich ziemlich ausgelaugt. Von meinen Schlafstörungen möchte ich gar nicht mal anfangen. Ich kann einfach bald nicht mehr.#heul

Mein Freund nimmt mir immer wieder mal ne Nacht ab:-D wenn er frei hat oder so aber das ersetzt keine 11 Monate ohne richtigen durchgehenden Schlaf.

Ich weiss ich bin nicht alleine hier aber frage mich wie ihr das schafft?#zitter

Ich habe wirklich schon alles probiert (wir haben seit er 3 Monate alt ist ein festes Ritual etc. er schläft auch schon immer problemlos alleine ein). Gestern hat er wieder ne Nacht super durchgeschlafen#verliebt, hatte mich schon gefreut-der Hammer kommt dann aber dicke nämlich eben heute gleich!#wolke

Sorry fürs ausheulen-ich weiss ihr könnt mir auch nicht helfen.

Liebe Grüsse und gute Nacht.

Happy

Beitrag von chaosmiss - 31.01.12 - 08:11 Uhr

Guten Morgen,

du arme, ich weiß wie es dir geht, meine kleine war genauso. Weißt du was uns geholfen hat? einfach den zustand akzeptieren, so wie es ist. je mehr man sich da selber reinstresst umso schlimmer, ich dachte auch( war mein erstes kind) alle anderen schlafen alleine ein, schlafen durch usw. mag ja sein-meine halt nicht-sie wird jetzt 3 und schläft immer noch nicht durch, nicht alleine ein usw. seit sie eineinhalb ist haben wir sie nachts mit in unser bett genommen und konnten alle zusammen wenigstens paar stunden am stück schlafen-vorher war ich stündlich in ihrem zimmer! Mittlerweile hat sie einen kleinen bruder( 5 Monate) der nachts auch stündlich zum nuckeln kommt-nimmt leider keinen schnuller-aber was solls-die phasen ändern sich eh alle naselang-aber eins ist fakt,es wird besser-irgendwann.
pack dich am tage mit ihm hin, völlig latte wie der haushalt aussieht, bissl grundordnung und fertig, ruh dich aus wann immer möglich, und genieß trotzdem die zeit, denn die geht echt vorbei.
versuch gelassener zu werden, setzt dich nicht so unter druck-jedes kind ist anders...

aber hier kommt bestimmt gleich noch viiiiele ratschläge wie man alles noch viiiiel besser macht:-p

kopf hoch!#winke

lg

Beitrag von julia253 - 31.01.12 - 09:19 Uhr

Hallo,
du machst dir definitiv zu viel Stress...
und das merkt auch dein Kind.
Akzeptier die Situation, denn du kannst es nicht ändern. Wenn du entspannt bist, entspannt sich dein Kind auch. Wenn du aber schon in banger Angst vor einer erneuten durchwachten Nacht das Kind ins Bett bringst, ist die Unruhe schon vorprogrammiert.

Ein anderer Tipp: such dir nen Homöopathen, der dich berät... Er kann sowohl dir helfen, ruhiger und entspannter zu werden und evtl deinem Kind etwas verschreiben, was Unruhe und Angst angeht.

LG Julia

Beitrag von .antonia - 31.01.12 - 12:36 Uhr

Die einfachste hilfe - zum Arzt zu gehen, ihm dein Prblem zu schildern, has du dies schn gemacht ? vielleicht habe ich es überlesen

Beitrag von adameva - 31.01.12 - 13:04 Uhr

Vielleicht wäre ein Osteopathenbesuch hilfreich?!

LG
Adameva

Beitrag von maerzschnecke - 31.01.12 - 18:54 Uhr

Ganz so schlimm (20mal wach sein) ist es bei uns nicht. Aber auch hier kann ich die 'durchgeschlafenen Nächte' (also 6 Stunden Schlaf am Stück) an einer Hand abzählen. Ansonsten war Emilia in den 12 Monaten eigentlich immer alle 1,5-4 Stunden wach.

Gerade vorgestern hatten wir auch so eine Nacht, da war sie mal eben zwischen 0 Uhr und 3:30 Uhr putzmunter und quietschfidel. Nach 1,5 Stunden, in denen sie mich im dunklen Schlafzimmer an den Haaren geziept hat und mich blaugezwickt hat, habe ich sie gegen 1:30 Uhr meinem Mann in die Arme gedrückt, der gerade ins Bett wollte. Der ist mit ihr ins dunkle Wohnzimmer umgesiedelt. Nachdem ich sie dort noch gute 30 Minuten mäkeln hörte, bin ich raus zu den beiden, habe Emilia aus dem Schlafsack geholt (weil sie unzufrieden war) und da stapfte sie doch ernsthaft im dunklen Wohnzimmer lachend und quietschend um den Tisch.... #klatsch #aerger Wenn es nicht so anstrengend gewesen wäre, weil ich bereits hundemüde war.... wäre das echt ein Heidenspaß gewesen.

Diese schlaflosen/-armen Nächte hängen bei uns aber in letzter Zeit mit dem Zahnen zusammen; diese Wachphasen haben mit dem ersten oberen Schneidezahn begonnen, jetzt hat Emilia oben 3 Zähne. Irgendwie schmeißen die Zähne sie wohl hinsichtlich des Schlafs total aus der Bahn. Tagsüber merken wir vom Zahnen übrigens sonst wenig. ;-)

Ich muss übermorgen übrigens das erste Mal wieder arbeiten und ja, auch ich habe Angst, völlig umnächtigt dort meine 4 Stunden abzusitzen #gaehn und gar nichts auf die Reihe zu bekommen (.... wo sich doch meine Chefs und Kollegen soooo viel von mir versprechen...).

Aber irgendwie habe ich die schlafarmen Nächte alle irgendwie überwunden und die darauffolgenden Tage auch ohne Schwächeanfälle überlebt.

Irgendwann wird sicher auch mein Mädel das Schlafen und Durchschlafen lernen. Dein Kleiner bestimmt auch... #liebdrueck

Beitrag von brownie82 - 01.02.12 - 11:34 Uhr

Hallo,

weniger probieren die Situation krampfhaft zu ändern, sondern vielmehr die Situation annehmen wie sie ist. Dann ist man gelassener und entspannter. Ändern kannst du nur dich selbst und deine innere Unruhe, die auch dein Kind spürt.

Gut 20 Mal ist sicherlich anstrengend aber denke nie daran wie es sein wird, wenn du wieder arbeiten gehst. Da wird eh alles wieder anders sein.

Ich habe mich auch am Anfang der Babyphase gestresst. War auch totmüde und am Ende meiner Kräfte. Zusätzlich wollte ich unbedingt dass ich nicht 45-60 Minuten am Bett sitze bis er abends einschläft. Wir haben zwei Tage probiert "jedes Kind kann schlafen lernen" Und: Ich fand es so furchtbar das ging einfach gar nicht. Und dann habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich auf seine Kosten wirdklic so herzlos sein will. Ich wollte das nicht. Dann hab ich leiber weniger Feierabend. Ich habe dann die Situation akzeptiert wie sie ist. Und habe angefangen die Zeit zu genießen, die ich abends mit ihm habe beim Einschlafen um mich auszuruhen. Die bedurfnisse ändern sich eh ständig (mal klappt das einschlafen allein, mal bruachen sie uns wieder)

Mein Sohn schläft derzeit (2,5) nur noch bei uns im Bett. Vorher schlief er problemlos in seinem Bett. Frage ihn trotzdem öfter, ob er heute bei sich schlafen möchte. Mein Sohn sagt dann: Nein Mama, moritz so allein...

Und er hat so recht. Wir schlafen als ERwachsene auch nicht allein, warum soll es so ein kleiner Kerl dann?

Und: Es steht so widersprüchlich die Aussagen vieler Eltern immer: Eltern habe Angst vorm plötzlihen Kindstod. Damit dieser jedoch gar nicht erst eintritt, ist es von der Natur eingerichtet und sinnvoll das kinder nachts oft wach werden. Die Atmung flacht ab, wenn Kinder durchschlafen.

Ich bin dankbar und froh, dass mein kind im ersten jahr (so im nachhinein betrachtet) nicht durchgeschlafen hat, auch wenn ich es mir sicher oft gewünscht hätte. Aber man ist nachher immer schlauer.

Viel Kraft, alle schaffen das.

Lg Tamara