Noch jemand mit "Kann"Kind , welches dieses Jahr in die Schule kommt?

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von nikolaus04 - 31.01.12 - 10:50 Uhr

Hallo!
Unsere Tochte wird am 9. August 6 jahre alt, also ist gerade mal 9 Tage über dem Stichtag. Wir haben schon einen Einschulungstest mit einer lehrerin gemacht, diverse Unterhaltungen mit iherer erzieherin gehabt. Und alle bestätigten mir, das sie ohne probleme in die Schule gehen könnte. Also haben wir sie in der schule angemeldet.

das wichtigste war mir natürlich, das Laura auch wirklich in die Schule möchte, ansonsten hätte sie gern auch noch ein Jahr Kita machen können. ich hab da jetzt nicht drauf gepocht oder so
Gibt es hier vielleicht noch ein paar Eltern, die ihr Kind dieses Jahr frühzeitig einschulen lassen?
Würde mich mal interessieren, ob ihr auch mit so vielen Pro und Contra attacken konfrontiert wurdet. Denn ich hab das Gefühl, wenn man dieses Thema anschneidet, wird man als Rabenmutter hingestellt, die ihrem Kind kein weiteres jahr "Kindheit" gönnt

Würde mich über eure Antworten freuen

#danke#winke

Beitrag von athena2004 - 31.01.12 - 11:21 Uhr

Hi,
meine Tochter wurde nicht frühzeitig eingeschult, allerdings ist bei uns der Stichtag im Augenblick mitte September. Meine Tochter ist Ende August geboren, also jünger als Deine. :-) Es gibt keinerlei Probleme. In Ihrer ehemaligen Klasse (meine Tochter ist gesprungen) waren 5 "Kann"-Kinder. Das letzte hatte Ende November den 6. Geburtstag.

Wenn Ihr als Eltern und die Erzieherinen sowie der Arzt bei der Schuluntersuchung der Meinung sind, daß sie schulreif ist und sie dazu auch unbedingt möchte..

Jeder trifft in der Erziehung seine eigenen Entscheidungen und Du machst Dir viele Gedanken.. Laß Dir nichts einreden. Es gibt für so ziemlich jedes Thema unterschiedliche Meinungen..

Alles Gute,

Athena

Beitrag von ratpanat75 - 31.01.12 - 11:21 Uhr

Hallo,

mein Sohn wurde letztes Jahr regulär als Muss-Kind eingeschult, allerdings hat er am 30. August Geburtstag, deshalb sehe ich keinen großen Unterschied ;-).
Vom Lernstoff her sehe ich gar kein Problem, aber man sollte die emotionale und soziale Reife nicht unterschätzen, da ein viel höheres Maß an Selbständigkeit, Konfliktfähigkeit, Eigenmotivation, etc. verlangt wird als im Kindergarten.
Mein Sohn hat keine Probleme, das einzige, was ihm noch etwas schwer fällt, ist Ordnung zu halten, er vergisst öfter mal Mütze, Handschuhe, etc. in der Schule. Das finde ich jetzt nicht wirklich Besorgnis erregend, da ich Verständnis dafür haben, dass sein Kopf in der Anfangsphase erst mal die ganzen neuen Eindrücke verarbeiten muss. Es ist auch schon deutlich besser geworden.
Allerdings haben 2 Freundinnen von ihm, die auch im August bzw. September 6 geworden sind, noch Probleme damit, sich in einer neuen Gruppe durchzusetzen und sie haben noch wenig Eigenmotivation und fühlen sich oft überfordert.

LG

Beitrag von sanfi76 - 31.01.12 - 11:30 Uhr

Hallo,
mein Sohn wird dieses Jahr auch als Kann-Kind eingeschult. Stichtag ist bei uns in RLP der 31.08., er wird Ende September 6 Jahre alt.

Wir haben lange überlegt ob wir ihn einschulen sollen und haben uns nach vielem Abwaegen und dem Entwicklungsgespraech mit den Erzieherinnen dafür entschieden.
Seine besten Freunde aus der Kita sind im August geboren (4 und 6 Wochen aelter als er ) und sind Musskinder. Jetzt kann er mit ihnen zur Schule gehen worüber er sich sehr freut, es war für uns allerdings nicht ausschlaggebend. Ist halt ein netter Nebeneffekt.

Bisher hat mich deswegen niemand als Rabenmutter tituliert, eher im Gegenteil. Als noch nicht feststand ob wir unseren Sohn einschulen lassen, waren viele erstaunt das wir überhaupt in Erwaegung ziehen ihn noch ein Jahr in der Kita zu lassen, weil er so kurz nach dem Stichtag 6 wird.

Ich denke wir haben für ihn die richtige Entscheidung getroffen und hoffe mal das er ab Herbst viel Freude in der Schule haben wird. Er will gefordert werden, kann sich gut konzentrieren, ist selbstbewusst und schon sehr verantwortungsvoll. Das alles hat unsere Entscheidung beeinflusst. Was andere davon halten ist mir ehrlich gesagt schnuppe.

LG Sandra

Beitrag von bambolina - 31.01.12 - 11:57 Uhr

Hallo

meine Kinder waren beide noch etwas jünger als deine bei der Einschulung, waren aber Muss-Kinder.

Die Frage zur früheren Einschulung wird hier eigentlich sehr oft gestellt.

Erfahrungsgemäß (meine Kids eingeschlossen) haben überwiegend die jüngeren Kinder Probleme in der Schule, bez. der Konzentration etc. Bei meinem Sohn (5.Kl, 10 Jahre) hat sich das inzwischen eingespielt, bei meiner Tochter (2.Kl, 7 Jahre) habe ich immer noch extreme Probleme.

Sie würde lieber heute als morgen die Schule verlassen. Sie hatten sich beide so sehr auf die Schule gefreut und (zumindest bei meiner Tochter) gab es auch keinerlei Bedenken bei der Einschulungsuntersuchung.

lg bambolina

Beitrag von nila76 - 31.01.12 - 12:01 Uhr

Hallo,
da sieht man mal, wie unterschiedlich es die Bundesländer halten. Unsere Tochter wird am 11. August 6 und ist hier in B-W ein Muss-Kind.

Ich würde mir von anderen nichts reinreden lassen. Ihr kennt Euer Kind am besten und könnt entscheiden, ob es schulreif ist oder lieber noch ein Jahr bräuchte.

Das hat doch auch nichts damit zu tun, dass man dem Kind kein Jahr "Kindheit" mehr gönnt. Als wenn mit Schuleintritt die Kindheit zu Ende wäre...

Klar kommt auf die Kinder mehr Pensum, mehr Lernen zu, aber unsere Tochter langweilt sich schon furchtbar im Kiga. Sie ist im Moment sehr unausgeglichen. Für sie wäre es eine Strafe, sie noch ein Jahr länger im KiGa zu lassen. Sie "lernt" hier für sich zu hause schon ganz viel, so dass ich sie manchmal echt bremsen muss.

Kinder brauchen doch auch neue Herausforderungen.

LG Nicole

Beitrag von carrymarry - 31.01.12 - 12:46 Uhr

Genau, mein Sohn wird am 21.September 6 (30. September ist Stichtag) und ist ein "Muss"-Kind, allerdings war die Schuluntersuchung vor einem Jahr, da hieß es ich hätte ihn können schon letztes jahr (also september 2011 mit grad mal 5) frühzeitig (also früher als Kann-Kinder) einschulen lassen, aber da hab ich mich dagegen gewehrt, ich finde kinder gehen noch so lange in die schule da können sie doch noch ein jahr "Spaß" im Kindergarten haben, außerdem finde ich aus Erfahrung (hab als Lehrerin in der 1. Klasse gearbeitet) sind die älteren 1. Klässler (also die, die kurz nachm Stichtag geburtstag hatten) viel besser gewesen im rechnen, lesen, schreiben.... die jüngeren haben schon länger gebraucht zum "kapieren" und haben sich schwerer getan als die älteren :)

Beitrag von suameztak - 31.01.12 - 12:51 Uhr

Hallo,

bei uns ist es so, dass alle Kinder, die vor dem Stichtag geboren sind, zur Schule müssen. Rückstellen geht nicht mehr. Kann-Kinder dagegen werden ganz genau beobachtet und es ist nicht selbstverständlich, dass sie in der Schule aufgenommen werden, wenn nicht Erzieher, Ärzte, Lehrer... dafür aussprechen. In der Klasse von meinem Großen waren so viele verspielte, verträumte Muss-Kinder, auf die Rücksicht genommen wurde, sie alle haben das erste Schuljahr problemlos geschafft. Da mein Kleiner in seiner Entwicklung deutlich weiter ist als diese Kinder, habe ich keinerlei Bedenken, dass er es auch schaffen wird. Außerdem will er einfach nicht mehr in den Kindergarten. Ich würde ihm kein Jahr schenken, es wäre eine Qual für ihn.

LG

Beitrag von delfin03 - 31.01.12 - 18:37 Uhr

Hallo,

bei uns in Hessen ist der Stichtag der 30. Juni - also früher als in anderen Bundesländern, wenn ich die Postings hier so lese. Meine Tochter wird am 5. August 6 Jahre alt und Einschulung ist etwa 10 Tage später.

Wir haben uns dafür entschieden, Madleen in der Schule anzumelden. Die letzte Entscheidung liegt dann allerdings bei der Schule, ob unsere Tochter eingeschult wird oder nicht.

Klar haben viele gesagt, wir sollten ihr doch noch das Jahr im Kindergarten schenken, aber ich habe bei Madleen gar keine Sorge, dass sie nicht mitkommen könnte. Zum einen ist sie geistig sehr fit, sehr groß gewachsen (jetzt schon 1,25 groß) und schaut ihrem Bruder (2. Klasse) immer bei den Hausaufgaben zu.

Nun haben wir natürlich Ende April noch die Untersuchung durch den Schularzt und im Mai findet für alle zukünftigen Schulkinder ein "Probeschultag" statt. Sollten hier seitens fällt Arzt oder Schule tatsächlich Bedenken auftreten, können wir immer noch ein Jahr warten.

lg
Anke

Beitrag von juki - 01.02.12 - 21:01 Uhr

Huhu...

Mach das was du für richtig hälst...! Meine maus ist 2009 als kann-kind in die schule gekommen und esngab natürlich vorher diverse kommentare, aber die interessierten mich reichlich wenig, die einschulung war damals das richtige für mein kind und wenn sie spter auf die hauptschule kommen würde wäre es eben so....!!!
Probleme wegen der konzentration oder das sie sich schwerer tut mehr lernen muss etc. Haben wir nicht...und sie liebtbdie schule...

Also lass dich nicht verrückt machen...

Lg