Familienbett - wie macht ihr das?

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Beitrag von maria-33 - 31.01.12 - 12:32 Uhr

Hallo liebe Mütter,

ich habe mal eine Frage zum Familienbett:
Wenn ich meine Tochter, 4 Monate, zu mir ins Bett hole, weiß ich nie so richtig, wie ich mich hinlegen und zudecken soll. Bevor ich ins Bett gehe, schläft sie in ihrem eigenen Bett. Von 20-0 Uhr hat sie ihre beste Schlafphase, d.h. es gibt wenig Probleme. Sie schläft auf dem Bauch (eine andere Haltung akzeptiert sie nicht) und trägt ein Schlafsäckchen. Weil sie sich spätestens ab Mitternacht sehr aktiv bewegt und sich dadurch selbst wach macht bzw. hält, hole ich sie dann irgendwann zu mir bzw. bleibt sie nach dem Stillen bei mir liegen und halte sie im Arm, so dass sie sich nicht so viel bewegen kann. Wenn ich sie dann zu mir unter die Decke nehme, wird ihr das schnell zu warm. Außerdem wäre das ja bzg. Kindstod auch zu gefährlich. Wenn ich sie nicht mit drunter nehmen, landet oft genug ein Teil der Decke gefährlich nah an ihrem Gesicht. Am Ende liegt sie jedes Mal - weil sie sich so viel bewegt - in der Mitte des Bettes und ich liege irgendwo am Fussende und strecke meinen Arm zu ihr rauf um sie zu halten. Ich kann kaum schlafen, aus Angst sie gerät doch irgendwie unter die Decke und ein Kissen zu benutzen traue ich mich schon gar nicht mehr. Außerdem ist das Ganze ziemlich unbequem! Wenn sie doch mal neben mir liegt, decke ich mich bis maximal unter die Arme zu, mit dem Ergebnis, dass ich oben herum friere, auch wenn ich ordentlich heize und dick angezogen bin (bin eine Frostbeule, ganz im Gegensatz zu meiner Tochter).
Also, wie macht ihr das ???
Freue mich auf eure Antworten!

Beitrag von lady_chainsaw - 31.01.12 - 12:35 Uhr

Hallo,

also mich hat es nie gestört, denn ich habe darauf vertraut, dass ich wach werde, wenn mein Kind unter der Decke verschwindet - und das hat auch sehr gut geklappt.

Wenn Du aber so ´ne Angst hast, was hälst Du davon, Dein Kind AUF die Decke zu legen. Schließlich hat sie einen Schlafsack an, es kann ihr also nicht zu kalt werden - und Du kannst Dir trotzdem die Decke bis Oberkante ziehen ;-)

LG

Karen

Beitrag von maria-33 - 31.01.12 - 15:49 Uhr

Ist ein guter Tipp, werde ich ausprobieren! Danke!

Beitrag von elvira86 - 31.01.12 - 18:36 Uhr

Find ich auch super, werd ich auch mal testen. Klingt so easy, dass man da nicht selbst drauf kommt... #klatsch. Ich hab nämlich auch immer Angst, dass meine mal unter der Decke verschwindet. Sie zappelt nämlich auch ewig rum im Schlaf. Aber wir machen nur zusammen Mittagsschlaf, nachts schläft Sophie aktuell in der Tragewanne vom Kiwa neben mir. Sie pennt komischerweise prima da drin. In ihrer Wiege kommt sie dagegen gar nicht zur Ruhe.

Grüße,

Elvira mit Sophie #verliebt

Beitrag von coonurba - 31.01.12 - 13:40 Uhr

Ganz einfach, wir haben unsere Tochter nie mit ins Elternbett genommen.
Die ersten 2 Wochen hat sie bei uns geschlafen und danach gibt es ins eigene Bett. Natürlich war sie die ersten 7 Monate bei uns im Schlafzimmer aber danach ging es ins eigene Zimmer und ich muss sagen das es bis Dato immer super war.
Vielleicht kannst du anfangen eure Tochter daran zu gewöhnen alleine zu schlafen?
Du kannst sie ja bei dir behalten bis sie eingeschlafen ist wenn es anders nicht klappt. Dennoch ist es für Kinder und Eltern besser wenn jeder sein Schlafplatz hat.

So war unserer Erfahrung, denn wenn unsere Tochter mal krank ist und Nähe braucht dann darf sie selbstverständlich bei uns bleiben! Aber nachts schlafen weder wir noch sie. Alleine schläft sie sehr viel ruhiger und länger.

Beitrag von moerrchen - 31.01.12 - 13:58 Uhr

hallo stell doch ihr bettchen direkt an euer bett und mach die gitter zum bett weg so kannst du rüber greifen und sie ist doch geschützt. am anfang hab ich bei unserem immer das stillkissen um ihn gemacht später hab ich ihn mit meiner decke zugedeckt. jetzt ist er ein jahr und schläft seit 1 woche wg zahnen wieder bei uns und bei uns ist das problem das er sich so breit macht und wandert und uns aufdeckt. hab keine angst das ist von natur aus instinktiv das wir wach weden. oder denkst du früher haben die kiddis allein geschlafen? wenn sie zu warm wird dann zieh ihr den sack aus , oder leg sie halt auf deine decke.

Beitrag von coonurba - 31.01.12 - 14:11 Uhr

Meintest damit die TE?
Von uns hat keiner damit Probleme das sie im KiZi schläft. Finde es aber auch besser so kann sie sich direkt daran gewöhnen alleine einzuschlafen, war bisher auch nie ein Problem. Wenn ich mir meine hochschwangere Schwägerin anschaue wie sie mit ihrem Mann und ihrer 3,5 jährigen Tochter im Bett schlafen muss ohje ohje #zitter

Beitrag von alexa81 - 31.01.12 - 14:56 Uhr

***Finde es aber auch besser so kann sie sich direkt daran gewöhnen alleine einzuschlafen, war bisher auch nie ein Problem. Wenn ich mir meine hochschwangere Schwägerin anschaue wie sie mit ihrem Mann und ihrer 3,5 jährigen Tochter im Bett schlafen muss ohje ohje***

Alleine einzuschlafen schaffen Kinder früher oder später von ganz alleine - wenn man da nicht "reinpfuscht", ist das ein ganz normaler Entwicklungsschritt (genau wie das Laufenlernen). Das muss man keinem Kind "beibringen" oder "angewöhnen".

Und vielleicht musst Du Deine Schwägerin ja gar nicht bemitleiden? Vielleicht ist es ja gut so für sie? Nur, weil Du es Dir nicht vorstellen kannst, heißt das ja nicht, dass es jeder furchtbar finden muss, hochschwanger mit Mann und Kind im Bett zu schlafen. Mich hat es jedenfalls nicht gestört...

Viele Grüße, Alex

Beitrag von coonurba - 31.01.12 - 20:56 Uhr

Ich kenne Kinder, die schlafen mit 7 Jahren noch im Elternbett und machen große Szenen wenn es ins eigene Zimmer geht #gruebel
Außerdem weiß ich schon ganz genau was ich ins Internet schreibe, meine Schwägerin versucht mit allen Mittel sie ans eigene Bett zu gewöhnen und trotzdem hüpft die Maus ständig wieder zu denen.

Sie findet es furchtbar :-)

Es ist nicht gerade schlimm wenn Kinder von Anfang an im eigenen Bett schlafen vor allem nicht wenn sie ohnehin besser ein- und durchschlafen wenn sie alleine im Bett liegen, oder?

Beitrag von perserkater - 31.01.12 - 18:03 Uhr

Eins vorweg, du darfst deine Meinung behalten und für richtig befinden.

Aber nur weil es andere Eltern anders machen ist es nicht falsch. Meine Kinder haben auch bei mir im Familiebett geschlafen. Wir hatte nie ein Problem damit.

Und was soll das mit der Gewöhnung ans Alleine schlafen? DU kannst es ja bis heute nicht!;-)

Beitrag von coonurba - 31.01.12 - 21:01 Uhr

Ich schlafe aber nicht bei meinen Eltern im Bett #gruebel

Ich sage nicht das es falsch ist, was für ein Quatsch ;-)
Ich finde es einfach nicht falsch wenn Kinder ab einem gewissen Alter daran gewöhnt werden alleine einzuschlafen. Niemandem wurde damit weh getan und da sieht man an unserer Tochter das es sogar besser ist wenn sie alleine schläft allein dadurch wie das Einschlafen bei uns im Bett aussieht und bei ihr selber. Wenn sie Kuscheleinheiten braucht holen wir sie zu uns, keine Frage, aber dennoch schläft sie in ihrem Zimmer da wir sie rüber bringen wenn wir merken sie schläft einfach unruhig bei uns.

Jedem das Seine nur soll man sich nicht wundern wenn Kinder dann doch mit 7 oder 8 Jahren ab und an ins Elternbett hüpfen #gruebel ist kein MUSS kann auch uns passieren wer weiß!

Beitrag von perserkater - 31.01.12 - 21:15 Uhr

Aber du schläfst mit deinem Partner zusammen. Das meinte ich. Also ich schlafe schon schlecht wenn mein Mann nicht da ist. Ist ja nicht so, dass ich es nicht kann aber ich will es nicht wenns geht. Und ich weiß halt auch noch wie es als Kind war wenn ich bei meinen Eltern im Bett lag. Das war so vertraut, kuschelig, gemütlich, da fühlte ich mich geborgen, alles hat nach ihnen gerochen usw. Natürlich wollte ich ab einem bestimmten Alter meine Ruhe beim schlafen und auch alleine sein. Das kommt nun wirklich früher oder später. Klar sind Kinder mit 8 schon größer, aber 16 sind sie halt auch noch nicht. Wir Menschen sind ja nicht umsonst die längsten Nesthocker, dementsprechend dauert auch die Reifung der Selbstständigkeit in vielen Bereichen mehrere Jahre.
Und ja Babys schlafen unruhiger wenn sie nicht alleine schlafen. Das hat aber seine Gründe und ist gut so. Familienbettler wissen das meist und das bestärkt dann sogar in der Entscheidung zusammen zu schlafen. Und wenns Kind dann 8 Jahre alt ist hats etwas mehr Empathie und kann durchaus die Eltern verstehen wenn sie sagen, nee Bub, heute mal nicht.;-)

Beitrag von motmot1410 - 31.01.12 - 21:28 Uhr

Ich bin auch noch mit 8 Jahren zu meinen Eltern ins Bett gehüpft und sogar noch mit 11. Was ist daran schlimm? Meine Eltern hatten Verständnis dafür, dass ich auch noch im Schulalter hin und wieder Ängste in der Nacht hatte.

Ich hoffe, ihr werdet eure Kinder auch bei euch im Bett aufnehmen, wenn sie das mal brauchen.

Beitrag von coonurba - 31.01.12 - 21:39 Uhr

Natürlich werden wir das. Ich spreche auch eher über Kinder, die den sterbenden Schwan spielen, wenn sie mal im eigenen Zimmer schlafen müssen.
Schlimm finde ich es nicht aber auf die Dauer ist es einfach blöd.
Kenne ich selbst nicht, wer weiß wie ich das finden werde, aber wenn ich schon höre das die Tochter meiner jungen Tante bei denen im Bett schlafen möchte und nirgends anders dann denke ich ist es besser wenn sie von Anfang an im eigenen Bett schlafen sollen.
Eine Ausnahme kann es immer geben auch wenn es nur ums Kuscheln geht aber auf die Dauer? #nanana

Beitrag von motmot1410 - 31.01.12 - 22:00 Uhr

Naja, selbst Säuglinge sind schon unterschiedlich. Meinen Sohn konnte ich nach der Geburt nicht überreden in seiner Wiege zu bleiben, selbst im Beistellbett war es ihm oft zu weit weg. Inzwischen schläft er immer die erste Nachhälfte in seinem Beistellbett und wandert danach zu mir. Ich finde, dass man Kinder mit so einem großen Nähebedürfnis diese Nähe nicht verweigern sollte. Und ich hätte auch keine Lust nachts ständig aufzustehen.

Ich denke nicht, dass das Familienbett zu Loslösungsproblemen führt, sondern eher andere unterschwellige Prozesse. Du schriebst ja, dass die Ehe Deiner Tante zerbrochen ist. Wer weiß, in welche Rolle die Kleine da unterbewußt reingedrängt wurde. Nur mal so eine Anregung. Oft ist das Verhalten von Kinder ein Spiegel für das Verhalten ihrer Bezugspersonen.

Beitrag von coonurba - 01.02.12 - 10:31 Uhr

Natürlich soll man Kindern die Nähe geben, die sie brauchen. Auch zwischendurch am Tag verteilt zu kuscheln finde ich wichtig. Da gebe ich dir vollkommen Recht.
Ich konnte schließlich zu meinen Eltern auch immer laufen auch wenn es eher selten war wurde ich niemals zurück ins Zimmer geschickt.
Ich kann mich aber nicht erinnern wann ich gesagt/ geschrieben habe das die Ehe meiner Tante, die übrigens erst 26 Jahre ist :-) , zerbrochen ist.

Beitrag von maria-33 - 31.01.12 - 15:52 Uhr

Wir hatten am Anfang das Babybett auch ohne Gitter direkt an unseres dran geschoben. Da die Kleine aber nur auf dem Bauch schläft und ich darüber anfangs sehr in Sorge war, haben wir nach ein paar Wochen einen Angelcare angeschafft. Jetzt kann ich wenigstens diesbezüglich ruhiger schlafen. Der Angelcare funktioniert aber nur, wenn das Babybett freisteht, daher haben wir das Gitter wieder reinsetzen müssen und das Bett 20cm neben unseres geschoben... Trotzdem danke für deine Antwort!

Beitrag von schneewittchen.77 - 31.01.12 - 16:08 Uhr

Hi
ich finde das sehr interessant. Ich habe meine beiden Kinder weder mit Beistellbett noch direkt bei mir im Bett schlafen lasse. Die ersten Monate im Stubenwagen zwar mit Schlafzimmer dann aber in ihr eigenes Bett im eigenen KiZi. Noch heute kommen beide zwar wenn sie krank sind ( klar) aber ansonsten habe ich das nie eingeführt. Meine Jungs haben beide sehr schnell durchgeschlafen und noch heute machen sie keinerlei Probleme beim Zubettgehen bzw. beim Einschlafen. Mieine Cousine hat ihre Tochter bis sie 8! war mit im Bett schlafen lassen( vlt. einer der Scheidungsgründe? Wer weiß) und das finde ich krass.
Beim nächsten Baby handhabe ich es genauso.

LG D.

Beitrag von .antonia - 01.02.12 - 06:43 Uhr

Liebe Coonurba,

ich überlege mal. Stimmts deine VK, dass es dein erstes Kind ist ???

Ich stimme uneigenschränkt deiner Aussage zu, dass Kinder eigenen Schlafplatz haben sollten. Was ich mich untrscheide ???? ist die Ansicht (wenn du diese überhaupt hast ???), dass sie alleine besser schlafen.

Unsere beiden Kinder sind alleine in ihren Zimmern aufgewachsen. Und dies auch noch in der Bauchlage. Sie beide haben mit 9 Wochen durchgeschlafen und ja - beide Kinder haben keine Probleme. Wenn man aber ganz ehrlich ist, was heißt es denn eigentlich ? Wenn mein Sohn aus einem Alptraum wach wird, stellt fest, dass keine da ist und muss mit seinen Ängsten alleine fertigwerden. Aber klar doch, er wird auch relativ schnell einschlafen, weil es keine Belustigung gibt. Kannst du dich an deine Kindesheitsalträume erinnern ?

Meine Tochter schläft in den letzten Monaten mit mir. Wenn sie einen pieps hat, wenn sie sich falsch bewegt - ich weiss es und kann sofort reagieren. Sie wird nicht mal wach, weil ich sofort meine Hand auf sie geben kann.

Sie kann natürlich auch alleine schlafen, es ist aber eine ganz andere Qualität. Bevr du in das Zimmer kommst, ist der Alarmzustand des Kindes ganz anders als wenn eine Mutter NEBEN Kind ist.

Ja, hier passiert eins. MAn hat hier grße Familienbettpropagatoren, die aber das Kind eher an Durchschlafen hindern. Man kann nämlich ein Kind im Zimmer haben und trotzdem das Gehirn nicht ausschalten. Eine Schlafhygiene halte ich für sehr wichtig.

Wenn dein Kind nicht 10 Monate ist und dann 2 Jahre. Es sich auch artikuleiren kann und dir von seine Ängsten erzählen kann, vielleicht wirst du diese Meinung zum Teil auch revidieren.

Jeder ist verplfichtet seine eigene Situation so zu regeln, dass man überlebensfähig ist. Wenn das Schlafen getrennt angezeigt ist, warum nicht. Aber für die Kinder ist das gemeinsame Schlafen besser. Ein Kind im getrennten Schlafzimmer wird ,,besser´´ schlafen aber dieses ,,BESSER´´ wird immer in Klammern sein und dies muss man sich bewußt sein, sonst belügt man sich selbst.

Beitrag von boesesbunny - 01.02.12 - 08:21 Uhr

"MAn hat hier grße Familienbettpropagatoren, die aber das Kind eher an Durchschlafen hindern."

Mal abgesehen von der Rechtschreibung, ist das auch Inhaltlich völliger blödsinn!
Hier gibt es so viele Mütter, die ständig rumheulen, dass ihr Baby im Elternbett wunderbar schläft, aber nicht im eigenen Bett gar nicht oder nur sehr schlecht schläft.
Meine Tochter hat von Anfang an direkt neben mir geschlafen und hat bis sie 7,5 Monate alt war durchgeschlafen. Aber auch wenn sie jetzt wach wird, ist es einfacher sie zu stillen oder zu beruhigen, wenn sie direkt neben mir ist. Ich finde es wichtig mein Kind nicht durch ein Gitter von mir zu trennen, denn so kann sich meine kleine bei Bedarf an mich kuscheln und kann dadurch auch beruhigt weiterschlafen, weil sie direkten Kontakt zu mir hat. Du schreibst selbst, dass ein Baby ins Schlafzimmer gehört, aber warum muss ein Baby in einem eigenen "Gitterbett" schlafen?
Ein Familienbett mit ausreichend Platz für alle, ist und bleibt die beste Lösung für Babys Schlaf, weil es einfach "artgerecht" ist so zu schlafen.

Beitrag von .antonia - 01.02.12 - 08:30 Uhr

Du mißvertehst meine Äußerungen. Ich habe NIRGENDWO behauptet, dass ein Kind in einem Gitterbett sein müsste aber dass das Kind einen eigenen Schlafplatz haben sollte d.h. das Kind z.B. gehört nicht auf eine 1,40 Matratze, wo schon zwei Erwachsene schlafen.

auch den von dir zitierten Satz hast du anders verstanden, als es gemeint war. Ich kann ein Kind mit mir im Schlafzimmer schlafen lassen, ich kann aber trotdem bestimmte Schlafhygiene beachten. Ich werde dem Kind nicht im Wege stehen, wenn es darum gehen soll, selbständig einzuschlafen. So gehört das Kind später in den Schlaf nicht getragen, kein großes Rumtanzen.. In dem Moment ist man keine Hilfe aber eine Hindernis!

Ich bedanke mich, dass du die Fehler erwähnen muss. Es mag ja einerseits an der enormen Müdigkeit liegen oder einfach auch an dem Fakt, dass sich auch unter den URbia-Nutzern Ausläder befinden, die es einfach nicht hinbekommen werden, fehlerfrei zu schreiben.

Jeder hat eben eigene Schwächen;-)

Beitrag von boesesbunny - 01.02.12 - 08:52 Uhr

Dann zeig mir doch bitte mal einen Beitrag wo ein Familienbett auf 1,40m "propagiert" wird?
In einem Familienbett ist es selbstverständlich, dass jeder ausreichend Platz hat. Ob man nun in einem 2m x 2m Bett zusammen schläft oder ob man das Babybettchen ans Elternbett anbaut macht dabei überhaupt keinen Unterschied.
Ich verstehe also deinen Seitenhieb gegen das Familienbett nicht, da du es ja im Grunde selber "propagierst" oder nicht?#kratz

LG Yvonne

Beitrag von .antonia - 01.02.12 - 09:50 Uhr

wir arbeiten hier mit Begriffen.

Relativ einfach.Die Kritik bewegst dich auf zwei Ebenen. Einerseits ist es Frage der sicherheit und des ausreichenden Platzes für das Kind. Auch 2 mal 2 kann unsicher sein, je nachem wie das Kind gebettet ist.

Die zweite Kritik geht nicht speziell auf das Problem des Familienbettes aber der Einschlafpraktiken, die mit viel Tam-tam versuchen das Kind ins bett bringen und dabei dem Kind eher in Wege stehen.

z.B. Kind kann nur mit Tragen einschlafen. es muss gehopst werden ...bis zu wenn die stillende Mutter nicht erkennt, dass man die Brust nicht um jeden Preis anbieten sollte, wenn die Brsutwarze nicht genug Befriedigung bietet (ein falscher Gebrauch)- was mir gerade in letzter Zeit in diesem Forum besonders aufgefallen ist - nämlich Schlafstörungen der Mutter und des Kindes aufgrunf von dieser Situation.

hat es etwas mit Familienbett zu tun - nciht unbedingt. Ich habe es in den Jahren aber mehrheitlich bei Menschen gelesen, die ihre Kinder im Familienbett begleiten. Ein gesteigertes Bedürfnis zum Begleiten, das aber in der Zwischenzeit falsch ankommt.

Beitrag von boesesbunny - 01.02.12 - 12:49 Uhr

"z.B. Kind kann nur mit Tragen einschlafen. es muss gehopst werden ...bis zu wenn die stillende Mutter nicht erkennt, dass man die Brust nicht um jeden Preis anbieten sollte, wenn die Brsutwarze nicht genug Befriedigung bietet (ein falscher Gebrauch)- was mir gerade in letzter Zeit in diesem Forum besonders aufgefallen ist - nämlich Schlafstörungen der Mutter und des Kindes aufgrunf von dieser Situation."

Ich sehe zwischen den o.g. Dingen und dem Familienbett keinerlei Zusammenhang.
Im Gegenteil bei den meisten "Familienbettlern" gibt es überhaupt kein großes Tam-Tam vor dem Schlafen gehen.
Wobei das Hauptproblem bei stundenlanger Einschlafbegleitung eigentlich meist darin besteht, dass das Kind wahrscheinlich noch gar nicht müde ist, denn ein wirklich müdes Kind braucht keine stundenlange Begleitung oder Gehüpfe. Leider können viele Eltern anscheinend nicht damit leben, dass das Kind sich nicht an die kingerechte Einschlafzeit von 18:30 halten möchte. Auch das Einschlafstillen dauert in der Regel nicht stundenlang, aber viele Mütter wollen das Einschlafstillen ja auf biegen und brechen abschaffen, weil sie Angst haben es sonst bis in alle Ewigkeit weitermachen zu müssen. Da wird dann einem wenige Monate alten Baby von heute auf morgen Abends die Brust weggenommen und es wird stundenlang getragen und gehüpft, anstatt einfach 15 min zu stillen. Diese ganzen Probleme die du hier erwähnst sind hausgemacht und haben nichts mit dem Familienbett zu tun.
Also nochmal:
Wenn man sich an alle Regeln fürs Co-Sleeping hält, dann sollten die wenigsten Eltern und Kinder Schlafprobleme haben.

Deswegen verstehe ich immer noch nicht warum du dich abfällig übers Familienbett äußerst? Wenn Eltern die Regeln fürs Familienbett nicht einhalten, dann ist doch nicht das Familienbett oder die Leute, die dieses befürworten, daran Schuld, dass es mit dem Schlafen "Probleme" gibt oder?

LG Yvonne

Beitrag von .antonia - 01.02.12 - 16:26 Uhr

Tut mir leid. Es besteht sehr wohl ein enger Zusammenhang, weil nur bestimmte Verhaltensweise im Familienbett stattfindet.

Das Schlafen des kindes auf dem bauch der Eltern.

Die Brustwarze, die zur Beruhigung benutzt wird, obwohl das Kind daran nur nuckelt und NICHT in den Schlaf findet und man sich längst über eine alternative erkundigen sollte und dem Kind anderweitig helfen sollte..

so könnte ich weitergehen..

eins habe ich ausnahnsweise nicht, lust auf eine weitere Diskussion.

Deswegen verabschiede ich mich und wünsche dir alles Gute