Hallo,
es geht um folgendes Problem. Mein Mann hat uns im Juni 2010 verlassen. Am Anfang zahlte er noch für mich und meine Kinder ( jetzt 3+5 Jahre alt) er hat zwar nicht das gezahlt was er zahlen sollte- tat es jedoch. Ich habe ihn auf die Zahlung des Trennungsunterhalts verklagt und das Gericht sprach mir den auch zu- somit hatte er einen offenen Betrag den er mir nach zuzahlen hätte. Die Verhandlung war mitte November. Ich habe seit dem letzten Sommer auch einen Lebensgefährten der bei mir ab Nov auch übernachtet hat und zum Januar Offiziell eingezogen ist. Mein Mann hat jedoch seit November für mich keinen Betreuungsunterhalt mehr bezahlt, nur noch für die Kinder. Seine Begründung war das er nicht zahlt weil mein Lebensgefährte jetzt für meinen Unterhalt zuständig ist. Hä????
Ich gehe 28 Std die Woche arbeiten. Das Gericht entschied das ich nicht meine Arbeitsstelle wechseln muß da ich für meine 28 Std schon über bezahlt werde und woanders nicht mehr Gehalt kriegen müsste. Meine Anwältin hat ausgerechnet das er mir jetzt seit Januar ( seit Zustellung der Scheidungsformularen ) noch trotzdem 150 € zahlen muss. Tut er aber nicht! sein Anwalt pocht auch da drauf das ich diese 30 Std arbeiten soll! ich hab mich mittlerweile schlau gemacht was ich woanders verdienen würde. Ich müsste woanders Vollzeit arbeiten und würde noch 200 € brutto weniger bekommen! jetzt reagiert sein Anwalt seit der Klage im November nicht. Ich zahle seitdem jeden Monat 135 € Gerichtskosten und bekomme nicht mal den Unterhalt der mir zugesprochen wurde von der Nachzahlung in die sich mittlerweile auf über 2000€ beläuft weiss mein Ex Mann angeblich nichts. Also ließt er wohl nicht mal die Korrespondenz der Anwälte. Irgendwie tut sich hier gerade überhaupt nichts! weder der Anwalt reagiert, noch das Gericht setzt mir die Rate für die Prozesskostenhilfe runter... Das dauert und dauert.... mein Lebensgefährte kann mich finanziell nicht wirklich unterstützen da er selber unterhaltspflichtig ist und nur sein selbstbehalt von den 1000€ hat.
Klar bekomme ich etwas Geld für die Miete und wir wechseln uns mit dem Einkauf ab- aber so große finanzielle Erleichterung ist es für mich jetzt wirklich nicht.
Ich sitze jetzt hier und bin nur am rechnen wie ich dies und das finanziell regeln soll. Der Große kommt jetzt in die Schule und ich muß mal langsam das Geld für die Schulsachen zurücklegen, dann noch dies und das..... ach ich könnt ausrasten das sich das alles soooooooooooo zieht und das mein Mann denkt das mein neuer Freund für die Betreuungskosten SEINER Kinder zuständig ist. Denn würde ich vollzeit arbeiten müssten wir die Betreuung beide zu hälfte bezahlen. Also kämme es für ihn vermutlich sogar teurer. Ich muß dazu sagen das ich als Arzthelferin 2 Tage die Woche bis 18.30 Arbeite und ich auch nicht möchte das meine Kinder noch weitere zwei Tage bis spät am Abend fremd betreut werden. Und der Herr verdient ein sehr gutes Gehalt gibt es auch mit vollen Händen aus und die 150€ Betreuungsunterhalt sieht er als nicht ermessen an.....
Danke fürs zuhören.
mein Mann zahlt nicht.
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Beitrag von katharina1 - 31.01.12 - 14:02 Uhr
Beitrag von schoene-neue-welt - 31.01.12 - 17:42 Uhr
Ich verstehe deinen Text nicht ganz, er ist etwas verwirrend, aber nach ständiger Rechtsprechung ist es einem Unterhaltspflichtigen unzumutbar, seinem früheren Ehepartner uneingeschränkt Unterhalt weiterzuzahlen, wenn sich dieser einem anderen Partner zugewandt hat und wenn sich die Beziehung in einem solchen Maße verfestigt hat, dass sie als eheähnliche Verbindung anzusehen ist.
Beitrag von katharina1 - 31.01.12 - 19:25 Uhr
hi, sorry für das verwirrte schreiben. Du hast recht- ich bin mir dessen bewusst. Nur bin ich mit meinem LG erst seit ende Juli letzten Jahres zusammen und als juristisch gesehene feste Partnerschaft zählt eine Beziehung erst nach 2 Jahren. Da sind wir ja noch von entfernt. Ich arbeite auch da dran irgendwann finanziell noch besser zu verdienen- fange ende des Jahres eine Weiterbildung an die mir in 2-3 Jahren ein höheres Einkommen ermöglichen wird, so das ich dann für uns selber sorgen kann ohne auf die Almosen meines Ex angewiesen sein zu müssen, und ohne das ich meine Kinder bis so spät am Abend fremd betreuen lassen muss.
Mein LG ist selber auch bis spät am Abend arbeiten und kann mich in der Hinsicht nicht entlasten. Noch ist es aber nun mal der Fall das er mir Unterhaltspflichtig ist da ich aufgrund der alter der Kinder sie nicht vollzeit bis 18.30 fremd betreuen lassen muss und will.Dem hat mir das Gericht zugestimmt. Er weigert sich trotzdem zu zahlen.....Ich habe auch keine Lust und keinen Nerv mehr alles mit ihm vor Gericht aus streiten zu müssen. Zur Zeit verdienen eh nur Anwälte und das Gericht an uns- und zu Hause muss ich das Geld zwei mal umdrehen und der Herr verdient gutes Geld.
Katharina
Beitrag von loganmum - 31.01.12 - 20:07 Uhr
hallo,
sorry,aber warum kommst du mit deinem Gehalt und den Unterhalt für deine Kinder nicht aus?
Es gibt soviel alleinerziehende die von Hartz4 leben müssen und es auch schaffen..
Ich hätte meinen Stolz um nicht länger von meinem Ex abhängig zu sein..
l.g
Beitrag von silbermond65 - 31.01.12 - 20:09 Uhr
Das Gericht hat ihr diesen Unterhalt zugesprochen.also steht er ihr zu.
Wenn du verzichten würdest ist das deine Sache. Sie möchte es nicht und ich kann sie sehr wohl verstehen.
Beitrag von katharina1 - 31.01.12 - 20:14 Uhr
weil ich ein Haus Habe. Was abbezahlt werden muss. Wäre es eine Belastung die mich die nächsten 30 Jahre umhaut würde ich das Haus verkaufen, es ist aber so das ich in ca 15 Jahren mit dem Abbezahlen fertig bin und nicht dazu bereit bin wegen jetzt 2 schlanken Jahren meiner Altersvorsorge und das Erbe meiner Kinder aufs Spiel zu setzen.
Kath.
Beitrag von schoene-neue-welt - 01.02.12 - 09:57 Uhr
...und als juristisch gesehene feste Partnerschaft zählt eine Beziehung erst nach 2 Jahren...
wo hast Du ads denn her? Das stimmt definitiv nicht in diesem Zusammenhang.
Ich sehe allerdings auch die Seite Deines Ex: Er zahlt, damit du Dir im großen Haus und mit einem anderen Mann ein schönes Leben machst. Das kannst irgendwie nicht sein. Seine Unterhaltspflichten wegen den Kindern bleiben davon natürlich unberührt und seine Unterhaltsschulden.
Beitrag von katharina1 - 01.02.12 - 13:55 Uhr
ich glaube da hast Du was falsch verstanden, den ich wohne nicht in einem schönem Großen Haus. Sondern in einem ganz normalen durchschnittlichem Reihenhaus welches ich von Anfang an zu 100 % selbst finanziere.Mein Mann hat da nicht einen € dabei gesteuert.
Nur so zur Klärung. Erkläre mir dann noch wie man es schafft bei einem bereinigtem Einkommen von 2100€ ( Netto auf die Hand) pro Kind 241 € an Unterhalt zahlen zu müssen?????
Ja... hört sich viel an- Da ich aber beide Kinder im Kiga habe und die dort auch essen, ab August noch die Schule, Nachmittagsbetreuung und TM dazu kommt ( teilweise schon da ist) gehen jeden Monat weit über 200 € alleine nur da drauf.
Das zu dem Thema- ich würde mir ein schönes Leben mit meinem Freund in dem GROßEN Tollen Haus gestalten.
Eben kam noch der Brief von seinem Anwalt das mein LG sich an der Betreuung meiner Kinder beteiligen soll- damit ich vollzeit arbeiten gehen kann. !!!! Frechheit sowas zu schreiben. Kinder in die Welt setzen nicht zahlen wollen und andere sollen noch auf die Kinder aufpassen.
Danke für Deine hilfreiche Antwort!
Beitrag von schoene-neue-welt - 01.02.12 - 19:06 Uhr
Nun ja, es ist Dein Haus und Du hast es zu finanzieren. Warum sollte er dies tun? Lies Dir mal dieses Urteil durch: (OLG Saarbrücken, Az.: 9 WF 19/09). (Tenor: Jemand kann seinen Unterhaltsanspruch gegen den Ex-Partner schon verlieren, wenn sie oder er mit einem neuen Partner zusammenlebt – auch wenn die Scheidung noch nicht vollzogen ist. Nach Ansicht der Richter ist es für den unterhaltspflichtigen Partner eine unzumutbare Härte, wenn er in so einem Fall weiter zahlen müsste.)
Lass den Kindesunterhalt neu berechnen, wenn er Dir als zu niedrig erscheint. Und wieso solltest Du nicht arbeiten, wenn die Betreuung der Kinder durch den Vater sicher gestellt wäre? Er arbeitet doch auch, das ist doch nur vernünftig - zudem Du bzw. er sonst eine teure Tagesmutter und eine teure Nachmittagsbetreuung zu zahlen hätten.
Beitrag von katharina1 - 01.02.12 - 19:36 Uhr
Hallo, als was meinen Unterhalt angeht- die Tilgung macht finanziell das aus was ich eh an Miete hätte.
2. Wieso sollte mein LG mir gegenüber ( und vor allem wovon) Unterhaltspflichtig sein- da ich an 2 Nachmittagen wegen Betreuung meine Kinder nicht arbeite.
3. Mag sein das mein Ex- Mann erwähnt und es auch sicherlich tun würde ( wenn er könnte) sich an der Kinderbetreuung zu zu beteiligen. Da er jedoch bei der Bundeswehr in einem Schichtsystem ( 07-19 oder 19-07 Uhr ) arbeitet und keinen festen freien Tage hat ist es langfristig leider nicht zu Planen- vor allem da ich eine Arbeitszeit bis 19 Uhr habe. er könnte evtl an einem Tag in der Woche Variabel einspringen- von einer sicherlich zuverlässigen Betreuung kann ich da jedoch nicht sprechen. Den die Nachmittags Betreuung muss ich eh für den ganzen Monat bezahlen, unabhängig davon ob die Kinder dann 4 Tage im Monat flexibel von Papa betreut werden oder nicht. zur Zeit kann er mir nicht mal garantieren das die Kinder die Hälfte dessen Ferien bei Ihm verbringen können da er nicht mal weiss ob er überhaupt Urlaub in den Ferien bekommt!- dabei sprechen wir von einem Familien Vater- Bundeswehr- schulpflichtige Kinder.
Davon abgesehen nimmt er regelmäßig an Fortbildungen Teil die sich über Monate und in ca 600 km Entfernung statt finden.
Du weisst sicherlich das man von keiner Fremdbetreuung DIESE Flexibilität erwarten kann und sich keiner nach dem Dienst Plan meines EX richten wird- weder die Betreuung noch die TM. Da selbst auch sie über ein festes und geregeltes Einkommen verfügen muß und sich sonst " zuverlässigere " Kinder nimmt.
Ich verstehe deswegen den hickhack nicht den er wird sicherlich für diese Kosten aufkommen müssen- die sicherlich höher ausfallen werden als wenn ich für meine 2 Nachmittage in der Woche auf meine Kinder selbst aufpasse.
Kath.
Beitrag von vanisa - 02.02.12 - 15:24 Uhr
an deiner stelle würde ich darauf verzichten, dass der mann dich (und deinen neuen) von seinem erarbeiteten geld unterstützen muß. wie wäre denn das für dich in umgekehrter situation? dein mann, eine neue, die kinder bei ihm.....und DU zahlst (wohlgemerkz nicht für die kinder, sondern für IHN? tolles gefühl, oder?
Beitrag von katharina1 - 02.02.12 - 15:39 Uhr
Ich würde Lieber für Ihnzahlen damit er die Kinder betreuen kann als das Geld fremder Person in den Hals zu schieben- wohlgemerkt- ICH BIN BERUFSTÄTIG und arbeite schon 3/4 Teilweise an 2 Tagen die Woche bis 18.30 !!!!!! Als Zahnarzthelferin verdiennt man nun mal nicht die WElt- bei der BUndeswehr schon! und schliesslich hat er isch aus dem Staub gemacht- wegen einer neuen und nicht ich! Ich habe erst seit kurzem meinen LG- Er lebt mit seiner schon fast 2 Jahre zusammen!
Beitrag von vanisa - 02.02.12 - 20:19 Uhr
zu einer trennung gehören immer noch 2, egal wie es dazu kommt.
weiterhin: wenn man getrennter wege geht muß auch irgendwann jeder (aus meiner moralischen sicht) für sich selber sorgen. dass dein mann bei der bundeswehr mehr verdient - verständlich. deinen job hast du dir selber ausgesucht.
das gesetz mag etwas anderes vorsehen, aber selbst ich als FRAU finde es unmöglich einen anderen womöglich ein leben lang finanziell zu belasten.
und: die betreuungskosten können ab diesem jahr zu einem nicht unerheblicjhen anteil steuerlich abgesetzt werden.
"Ich würde Lieber für Ihnzahlen damit er die Kinder betreuen kann als das Geld fremder Person in den Hals zu schieben" ..........
den satz versteh ich nicht ganz, aber dein mann hat wahrscheinlich grad auch das gefühl, einer fremden person geld in den hals zu schieben, nämlich deinem lg.
ich bin wahrscheinlich der mann unter den frauen, aber ich finde es teilweise unmöglich, was den männern zugemutet wird. und ich bin mir sicher, die frauen würden es auch, wenn die kinder bei den männern aufwüchsen und sie in regress genommen würden.
v.
Beitrag von katharina1 - 03.02.12 - 07:31 Uhr
ja- der Auffassung bin ich auch- nur redest Du ziemlich am Thema vorbei- aber ich erkläre es Dir gerne nochmal.
Das zu einer Trennung 2 gehören ist bei mir mittlerweile angekommen. Nur finde ich es nicht in Ordnung das unsere Kinder Finanziell unter der Trennung zu leiden haben- und nur darum geht es. Denn wäre ich mit meinem Mann noch zusammen würde ich es nicht nötig haben so viel zu arbeiten ( denn finanziell ist es uns sehr gut ergangen) ich würde schön bis vormittags arbeiten ab 14 Uhr daheim sitzen das mittag essen machen mich um den Haushalt kümmern- wenn die Kinder von dem Kiga oder Schule nach Hause kommen wätre ich als Elternteil DA. Und nur darum geht es. Ich arbeite sehr gerne- so ist es nicht- ich nehme jede Fortbildung mit mein Job ist für mich mehr als nur Geld verdienen- es ist tatsächlich meine Berufung. Ich arbeite 28 Std die Woche. Bin an 2 Tagen ers um 19 Uhr daheim. In der Zeit sind meine Kinder teilweise von 5 verschiedenen Personen Betreut worde Montags Morgens bring sie der Papa nach dem WE in den Kiga, danach Tm danach Mittagsbetreuung und danach Tm und um 19 Uhr hole ich sie ab)
Es ist ein streßiger Tag für meine Kinder und das haben die 2 mal die Woche.
Finanziell bin ich zur Zeit an der Spitze dessen was ich als Zahnarzthelferin verdienen kann. Ich mache ab Oktober eine weiterbildung zur Praxis Managerin und da mein Chef das Bezahlt muss ich mich dazu verpflichten weitere 2 Jahre ohne Gehaltserhöhung in der Praxis zu bleiben. Und das worum es hier geht ist das mein Mann von mir verlangt Vollzeit zu arbeiten um mir nicht diese 150 € Betreuungsunterhalt zahlen zu müssen!Würde ich vollzeit arbeiten würde ich fnanziell nicht mehr bekommen sondern sogar noch weniger- da ich in meiner Praxis nicht die Möglichkeit habe die Std aufzustocken, dafür zahlt meine Chefin jedoch gut. Würde ich mich woanders bewerben ( was ich schon tat) würde ich bei einer Vollzeitstelle sogar 200€ weniger bekommen!
Also wäre ich jeden tag ( ausser mittwoch mittag) bis 19 Uhr weg, meine Kinder jeden Tag bei den Betreuungen, und mein Mann und ich müssten uns die hohen Kosten dessen noch teilen- also würde es ihm noch mehr Geld abgezogen werden ( aber da wäre es ja für ihn ok- hauptsache ich arbeite Vollzeit) das die Kinder dann aber täglich so ein Streß haben ist ja egal!!! Mein LG Arbeitet ebenfalls bis Abends und kann meine Kinder nicht betreuen, ebenso kann er finanziell nicht für mich aufkommen da er selber Unterhaltspflichtig ist und nur sein selbstbehalt zur Verfügung hat. Finanziell macht es für mich ubehaupt keinen Unzterschied ob ich einen Freund habe oder nicht. Mein Ex muß auch nicht dafür Zahlen das ich mich mit m einem LG in meinem Haus vergnuge- denn für eine Mietwohnung würde ich genauso viel Zahlen müssen. Es geht da drum das meine Kinder nicht alles Gebraucht kriegen müssen ( den teilweise kaufe ich sogar gebrauchte Schuhe- was ich persönlich niemals tun wollte) alles andere ist nicht so schlimm. Aber meine Kinder können viele Sachen nicht haben da ich es mir nicht leisten kann. Mein Ex zahlt das nicht extra und sie bekommen auch keine Materien Sachen Extra von ihm. Jetzt steht die Schule an und ich bin am verzweifeln wie ich das alles stemmen soll! Und nur darum geht es. Er verdiennt soviel und macht sich mit seiner LG ein schönes Leben- hat 2 Autos- ( gemeinsam haben die sogar 3!) seine Wohnung ist sehr luxuriös eingerichtet und ihm würden die 150€ die mir zugesprochen wurden absolut nicht weh tun! Es geht ihm nur ums Prinzip das er mir das Geld nicht zahlen will!
Ich weiss das ich in 2 Jahren auf das Geld Pfeifen kann- weil ich dann mehr von meiner Chefin bekommen werde, aber noch brauche ich es!
Beitrag von mindgames - 03.02.12 - 08:17 Uhr
Hallo
Ich verstehe Deine Lage. Klar schmerzt es zu sehen, dass ein Vater sein sogenanntes sorgenfreies Single-Leben fuehrt, aber den eigenen Kindern ausser dem Minimum nichts bietet
(Aber haette er alles soweit kommen lassen, wenn ihm bewusst gewesen waere, was er damit anrichtet? Er weiss es doch immer noch nicht und wird es wohl nicht so bald..)
Aber wie Du sagst, geht es "nur" noch um 2 schlanke Jahre. Mache Dir einen Plan B. Bzw. erkundige Dich genauer, wo Du noch Geld (150EUR fehlen, ja?) bekommen kannst.
Vielleicht verliert man den eigenen Stolz, wenn man wirklich auf das Geld angewiesen ist, ich weiss es nicht. Nichtsdestotrotz: Versuche, Deine Erwartungen an Deinen Ex drastisch zu reduzieren. Was immer Du auch planst, mach es unabhaengig von ihm. Und trauere bitte nicht den "guten alten Zeiten" nach. Er hat Dir sein wahres Gesicht gezeigt. Dafuer solltest Du dankbar sein.
LG und alles Gute.
Mindgames
Beitrag von my-opinion - 03.02.12 - 09:16 Uhr
"zu einer trennung gehören immer noch 2, egal wie es dazu kommt."
Das würde ich nicht so sehen.
Zu einer funkionierenden Beziehung gehören immer zwei, für eine Trennung reicht schon das eine/r das A****loch ist.
lg
my-opinion
Beitrag von vanisa - 06.02.12 - 09:11 Uhr
klar, aber meistens wird man ja nicht einfach so zum a......
oder?
Beitrag von my-opinion - 06.02.12 - 14:50 Uhr
es muss aber auch nicht zwangläufig der Partner daran Schuld sein, auch wenn dieser dann ganz gerne als Entschuldigung benutzt wird um die eigene Chrakterschwäche zu kaschieren
Beitrag von moeriee - 08.02.12 - 02:18 Uhr
Ich glaube, du hast von der Geschichte der TE nicht allzu viel mitbekommen. Kann das sein? Ich habe die Geschichte viele Monate verfolgt und kann nur sagen: Herzliches Beileid an die TE! So ein A******** wünscht man keinem als Ehemann.
Nur für dich die Kurzfassung: Die TE hat über Monate hinweg immer wieder positiv über ihren Mann berichtet. Hat Fotos von der Hochzeit gepostet. Ich glaube wirklich, dass sie glücklich war. Dann musste ihr Mann zu einem Auslandseinsatz, der mehrere Monate dauerte. Sie hat sehr unter der räumlichen Trennung auf Zeit gelitten. Als er zurückkam, kaufte er kurzentschlossen ein Haus mit der TE, und eine Woche vor dem gemeinsamen Einzug verließ er seine Frau Knall auf Fall, weil er seit Monaten eine Affäre hatte, die er während seines Auslandsaufenthaltes kennengelernt hatte. Er zog sofort bei seiner neuen Ische ein und führte von da an ein unbeschwertes Leben (inkl. neuem Ford Mustang), während er seine Ex mit Haus und Kindern total im Stich lies.
Selten ist mir eine Trennungsgeschichte so im Kopf geblieben. Das wäre, wenn ich ehrlich bin, mein persönlicher Albtraum. Denn welche Optionen hat man denn in dem Fall als Frau? Eigentlich gar keine. Der Mann außer Reichweite, eine andere Frau und bei der Heimkehr ist eigentlich schon alles entschieden und die Ehefrau steht alleine da.
Man weiß natürlich nie, was da vorgefallen ist. Aber pauschal zu sagen, dass auch die TE ihren Teil dazu beigetragen hat, finde ich etwas vermessen. Vielleicht neigt der Ehemann auch dazu, seine Partner zu betrügen. Oder er hat sich einsam gefühlt, während der Zeit, in der er von seiner Ehefrau getrennt war. Die Andere hat einen schwachen Moment erwischt und später hat sich mehr daraus entwickelt. Oder, oder, oder, ... Man weiß es einfach nicht. Aber in diesem Fall fühle ich doch sehr mit der TE mit, denn im Prinzip wurde sie vor vollendete Tatsachen gestellt und das hat keiner verdient. Und genau deshalb sollte sich ihr Ex auch ein bißchen mehr kümmern. Insbesondere auch um die Kinder, die ja nun am allerwenigsten dazu können, dass die Eltern sich nicht mehr verstehen. Aber all das scheint hier nicht der Fall zu sein und das ist traurig. Ich finde es nur richtig, dass die TE dann wenigstens um das Geld kämpft, das ihr und den Kinder zusteht. Der Typ kümmert sich ja sonst schon um nichts.
Beitrag von manavgat - 31.01.12 - 21:05 Uhr
Sprich mit Deiner Anwältin und lass ihn pfänden, wenn ein Titel besteht. Ich finde 150 Euro Unterhalt für Dich, weil Du Dich um die Kinder kümmerst jetzt nicht exorbitant viel.
Spontan dachte ich erst: jetzt soll er den Spaß finanzieren.. Aber wenn man alles in allem betrachtet, dann steht Dir das Geld zu.
Gruß
Manavgat
Beitrag von stormkite - 05.02.12 - 20:07 Uhr
Klar bekomme ich etwas Geld für die Miete und wir wechseln uns mit dem Einkauf ab- aber so große finanzielle Erleichterung ist es für mich jetzt wirklich nicht.
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Sorry, aber das kannst du mir nicht erzählen ... auch wenn dein Freund nur den Selbstbehalt hat, dann sollte er auf jeden Fall mehr als 150,- Euro Miete bezahlen können ... ODER? Müsste er ja anderswo auch ... wenig Einkommen hin oder her.
Mal von Alleinerziehender zu Alleinerziehnder: Schau zu, das dein neuer Freund nicht mehr Last als Nutzen für dich bedeutet. Du kannst dir keinen Schmarotzer leisten - und wenn er so gut wie Mietfrei bei dir lebt, während du den Abtrag bezahlst, IST er ein Schmarotzer.
Als Alleinerziehende kannst du dir schlichtweg keinen Mann leisten, den du noch zusätzlich pampern musst.
----- noch das Gericht setzt mir die Rate für die Prozesskostenhilfe runter
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Wieso musst du die Prozesskostenhilfe zurückbezahlen,
wenn du den Prozess gewonnen hast? Zahlt dann nicht der Verlierer des Prozesses?
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Natürlich muss dein Ex auch für dich Bezahlen - ABER du schreibst, es wären nur für die nächsten zwei Jahre 150,- Euro, also genau 3000,- Euro. Klar ist das eine Menge Geld - ABER so eine Summe kannst du mit einem gelegentlichen Nebenjob abends locker dazuverdienen. Und glaub mir: DAS ist wesentlich weniger Stress, als der ganze Zinnober, den du dir mit deinem Ex gibst.
JA, es IST ungerecht, und Scheiße von dem KERL. Und jetzt vergiss das, denn sonst steckst du da viel zu viel Kraft und Energie rein, und diese Kraft und Energie kannst du weitaus besser in LOHNENDERE Dinge stecken.
Dinge, wo unter dem strich mehr Geld für weniger Stress rauskommt.
OK?
Nochmal: Je weniger du von den Allüren deines EX abhängig bist, desto besser wird es dir gehen. Der Typ ist UNWICHTIGER wie ein Haufen Hundescheiße in Korea.
Beitrag von katharina1 - 05.02.12 - 21:00 Uhr
Hi, Danke Dir für Deine Antwort,
Die Prozesskostenhilfe wurde aus dem Grund so hoch angesetzt - da ich letztes Jahr noch von meinem Mann fast 500€ Unterhalt für mich bekommen hab. Die PKH musste im im voraus bezahlen da ich meinen Mann auf ausstehenden Unterhalt von 2010 verklagt habe. Das Verfahren läuft noch- das Gericht hat mir die Summe x zugesprochen, den Rest wollten wir Außergerichtlich klären. Da mein Mann im Oktober die Zahlungen für mich abrupt eingestellt hat bin ich nicht mehr bereit das außergerichtlich zu klären. Mein LG ist durchaus KEIN Schmarotzer!- so eine Beleidigung unterstelle ich mir- wir arbeiten beide Hart da dran das es uns in Zukunft besser gehen wird- so wie ich mir einen Mann leisten kann so wenig kann er sich auch keine Frau leisten- jeder ist finanziell von den anderen unabhängig- und so wird es auch erstmal bleiben.Er hat drei Kinder die Kosten auch Geld! und ja.... ich hätte ihn auch mit 8 Kindern genommen- weil er der wunderbarste Mann auf der ganzen Welt ist!Ich werde sicherlich nicht Abends noch irgendwo kellnern gehen um am nächsten Morgen nicht Fit in meinem Beruf zu sein ( hab ich 10 Jahre lang nebenher schon gemacht) das Geld was mir fehlt ist nicht zu meinem Gunsten sondern zu den meiner Kinder gedacht- und das hat nichts mit Stolz zu tun, denn würde der Herr sich an den tatsächlichen Kosten der Kinder beteiligen würde ich nicht so ein Aufstand machen. Aber ihm ist jeder € einer zuviel. Und nur deswegen bin ich so am kämpfen- weil ich nicht möchte das meine Kinder aufgrund der Trennung der Eltern auf vieles verzichten müssen oder nicht dran teilhaben dürfen. den Selbst der Musikverein hier auf dem Dorf Kostet fast 40 € im Monat!!! Mein Sohn würde sicherlich gerne dran teilnehmen- Ich kann es mir aber nicht leisten!
Meine Anwältin hat schon das Gericht auf die Herabstufung der PKH angeschrieben das war im November- seitdem zahle ich das jeden Monat und das Gericht Antwortet nicht mal!
Das zu dem Thema.
Ich bin mein Leben lang gut zurecht gekommen- werde das auch weiterhin tun- ich finde es nur ne Frechheit wie mein Mann Kinder in die Welt setzt sich aus dem Staub macht und ich soll zusehen wie ich mit den Kindern Klar kommen soll! Ohne jegliche Verantwortung dafür zu tragen was aus denen und der Erziehung wird- vor allem macht es ihm nichts aus das so viele Fremdpersonen an der Erziehung mit wirken! Hauptsache er muß nicht dafür finanziell aufkommen!
