Hallo,
mein Sohn (2 Jahre) hat bis vor kurzem noch jede Nacht bei mir geschlafen, da er von Anfang an nicht alleine schlafen wollte. Fand ich auch ok und habe da ansich kein Problem mit. Nun hat er vor einiger Zeit sein eigenes Bett bekommen (Kinderbett, kein Gitterbett) und nun haben wir jeden Abend Theater beim ins Bett bringen, weil er sich nicht entscheiden kann wo er schlafen möchte. Erst will er unbedingt in sein Bett. Nach einiger Zeit wieder zu mir. Es geht ständig hin und her. Und jedes Mal muss ich ihn holen und wieder bringen, da er nicht selbstständig herkommen und zurücklaufen will. Weigere ich mich auf seine Wünsche diesbezüglich einzugehen, brüllt er sich in Rage, steht irgendwann auf und verwüstet das Zimmer. Ich dachte eigentlich, dass es sich nicht mehr lohnen würde noch ein Gitterbett aufzubauen, aber mittlerweile bin ich am Überlegen ob das nicht doch sinnvoller wäre. Kennt das jemand und habt ihr Ideen wie man damit umgehen kann?
Auch nachts haben wir es, dass er aufwacht und dann plötzlich in das andere Bett will. Hätt ich kein Problem mit, wenn dann sichergestellt wäre, dass er auch da bleibt..aber 2 Minuten später kann er dann schon wieder was ganz anderes wollen. Falls man konsequent bei einer Abmachung bleibt, geht wie gesagt das Riesentheater los....
Gruß,
Julie
Nächtliches Theater
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Beitrag von julie87 - 31.01.12 - 14:25 Uhr
Beitrag von lady_chainsaw - 31.01.12 - 14:52 Uhr
Hallo Julie,
was heißt denn "bis vor kurzem"?
Ich kann mir vorstellen, dass er in einer Zwickmühle steckt:
Einerseits möchte er schon ein großer Junge sein und allein bei sich schlafen - und auf der anderen Seite braucht er noch Mamas Rückhalt und Nähe 
Das ist total schwierig für so ein kleines Kind und kann sich nun mal minütlich ändern, denn "wenn ich das eine habe, kann ich das andere nicht auch noch haben".
Was hälst Du davon, vielleicht eine Gästematratze für Dich in sein Zimmer zu legen - dann hat er auf eine Art beides: Mama UND eigenes Bett.
Gruß
Karen
Beitrag von julie87 - 31.01.12 - 15:06 Uhr
Erstmal danke für deine Antwort! 
"bis vor kurzem" heißt: er hat das Bett vor ca 2 Wochen bekommen. Die ersten Tage hat er ohne Probleme darin geschlafen und wollte das auch unbedingt. Und dann gings halt los (wie oben beschrieben).
Sein Bett steht (noch) in meinem Schlafzimmer. Ich kann mit ihm reden während wir beide nachts im Bett liegen und wenn er zum wiederholten Male das Bett wechseln will, bin ich allenfalls bereit eine Nachtischlampe anzumachen damit er den Weg problemlos findet, nicht aber ihn hin und her zu tragen. Das aber reicht ihm nicht (siehe Beschreibung oben)...und dafür hab ich bisher keine Lösung finden können.
Gruß,
Julie
Beitrag von lady_chainsaw - 31.01.12 - 15:11 Uhr
Hmm, schwierig 
Kannst Du sein Bett direkt an Deines schieben? Dann kann er hin- und herrollen wie im gerade ist 
Wir hatten das so (bzw. haben es noch so).
Gruß
Karen
Beitrag von julie87 - 31.01.12 - 15:15 Uhr
Das wäre in der Tat möglich
Danke für die Idee!
Gruß,
Julie
Beitrag von lady_chainsaw - 31.01.12 - 15:19 Uhr
Kleiner Tipp am Rande:
Wir haben in die so entstandene "Besucherritze" einfach ein gerolltes Handtuch gelegt, dann ist es nicht so ungemütlich 
Gruß
Karen
Beitrag von lucy121 - 31.01.12 - 22:49 Uhr
Juhu!
Als meine Tochter ihr großes Bett bekommen hatte (ein paar Monate vor der Geburt von ihren Bruder) Hab ich sie langsam dran gewöhnt aber auch keine große Luft rangelassen was das entscheiden angeht.
Sie wollte zwar aber ich war stark geblieben.Hat sie auch gut akzeptiert.Ich hatte ja auch nicht wirklich eine andere Wahl.
Vielleicht mal klar und deutlich durchziehen und nicht einknicken auch wenns erstmal Theater gibt?
