Meine Tochter geht in die 10. Klasse und mir ist schon lange bewusst, das sie dort von manchen Lehrern nicht so gemocht wird wie andere Schüler. Sie ist erst Mitte 2010 hinzugekommen und ich glaube sie war von Anfang an nicht so bei den Lehrern beliebt.
Nun ja, mir fällt immer wieder auf, das sie (meiner Meinung nach) ungerechtfertigt schlechte Noten bekommt. Wie z.B. gestern. Vor 2 Wochen sollten sie einen Aufsatz abgeben, da war sie krank und hat auch dann nicht mehr dran gedacht ihn nachzureichen. Nun ja, gestern fiel der Lehrerin ein, als sie die Noten fürs Zeugnis fertig machen wollte, das der Aufsatz fehlt und wollte ihr prompt ne 6 eintragen. Meine Tochter hat ihn dann schnell noch in ner anderen Stunde geschrieben, was sie halt zusammen bekommen hat um keine 6 zu bekommen.
Ein anderes Mal bekam sie eine 6 weil sie beim Nachschreiben nicht da war, weil sie da krank war und sich keinen neuen Termin geben hat lassen. Was soll denn das nur? Und vorher sagt die Direktorin noch, wer morgen nicht da ist, bekommt ne 6. Nun ja, meine Tochter war krank und nicht da.
Außerdem finde ich es unerhört das Lehrer die Schüler mit Ausdrücken betiteln, sie wären dumm und blöd und würden hier eh keinen ordentlichen Abschluss schaffen. Und das von der Direktorin wohlbemerkt!
Ich habe mich schon bei unserem Schulamt beschwert weil ich befürchte das meine Tochter zu keinem guten Abschluss kommt, egal was sie tut. Aber bisher hat sich da nichts getan. Ich glaube die können da nicht so viel tun.
Was ratet ihr mir, was kann ich tun? Ich habe Angst das meiner Tochter unrecht getan wird und man ihr gar keine Chance gibt nen halbwegs guten Abschluss zu erreichen.
Man muss dazusagen, das wir vorher im Ausland gelebt haben und sie seit der 3. Klasse im Ausland in die Schule gegangen ist und es sowieso schon eine Umstellung war wieder in eine deutsche Schule zu gehen. Das ihr dann so übel mitgespielt wird, finde ich zum k.....!
Willkür oder gerechtfertigt?
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Beitrag von darkangel70 - 31.01.12 - 14:54 Uhr
Beitrag von lena10 - 31.01.12 - 15:10 Uhr
Nun ja, was den Umgangston in der Schule angeht: Sollte es wirklich so sein, wie du sagst, ist das nicht in Ordnung. Allerdings habe ich an solchen Aussagen immer so meine Zweifel, wenn man es nicht selbst mitbekommen hat.
Die Sechsen, die deine Tochter einkassiert hat, gehen meiner Meinung nach in Ordnung und haben nichts mit "Nicht-leiden-können" zu tun.
"Vor 2 Wochen sollten sie einen Aufsatz abgeben, da war sie krank und hat auch dann nicht mehr dran gedacht ihn nachzureichen. "
Deine Tochter wird 15 oder 16 Jahre alt sein - da muss sie selbst daran denken, dass sie Pflichten in der Schule hat und diese erledigen!
"Meine Tochter hat ihn dann schnell noch in ner anderen Stunde geschrieben, was sie halt zusammen bekommen hat um keine 6 zu bekommen."
Da hat sie aber Glück gehabt, dass sie das durfte! Soviel zum Thema, dass sie keiner leiden kann....
"Ein anderes Mal bekam sie eine 6 weil sie beim Nachschreiben nicht da war, weil sie da krank war und sich keinen neuen Termin geben hat lassen. "
Das gleiche - dann MUSS sie eben daran denken sich einen neuen Termin geben zu lassen!
Du machst den Eindruck, dass du deiner Tochter alles durchgehen lässt und sie entschuldigst, obwohl sie selbst Verantwortung übernehmen muss. Und Schuld sind natürlich mal wieder die bösen Lehrer.
Mit dieser Einstellung hilfst du ihr mit Sicherheit nicht im Leben klarzukommen!
Lena
Beitrag von aylin80 - 31.01.12 - 15:11 Uhr
Vollkommen richtig geschrieben. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Beitrag von bambolina - 31.01.12 - 15:18 Uhr
danke, so ähnlich hab ich das auch gesehen... und ich kann mir meine lange Antwort sparen
Beitrag von darkangel70 - 31.01.12 - 15:20 Uhr
Ja, ich habe die Befürchtung das du Recht hast aber ich will mich damit halt nicht abfinden, das sie ihre Chancen so verbaut.
Andererseits finde ich, das man mehr auf die Jugendlichen eingehen sollte. Manche sind halt in dem Alter nicht reif genug um das alles zu bewältigen. (welchen Beruf man lernen will, Lehrstelle finden, Bewerbungen schreiben) Das ist alles Neuland und dann kommen einen diese Pflichten in die Quere wo man doch an zig andere Sachen denkt, die halt mehr Spaß machen.
Klar müssen sie jetzt endlich ihr Leben selbst in die Hand nehmen, aber ich finde nichts verwerfliches dran wenn manche Kids sich damit schwer tun und sich falsch behandelt fühlen.
Aber anscheind ist es wohl ihre Schuld mit den 6en, sie muss lernen das keiner mehr für sie denkt, das sage ich ihr auch jeden Tag! Aber ich denke es ist schwer für viele in dem Alter schon soooo erwachsen sein zu müssen.
Aber danke für die Antwort, ich glaube du hast recht.
Beitrag von lena10 - 31.01.12 - 15:24 Uhr
Vielleicht versuchst du nochmal ernsthaft mit ihr zu reden und ihr zu erklären, wie wichtig es ist, dass sie sich selbst kümmert?!
Und vor allem: Bestärke sie nicht in ihrer Opferrolle, sondern tritt ihr in den Hintern!
Wenn sie nicht reif genug ist, dann nimm sie an die Hand und hilf ihr, ihre Pflichten zu erledigen, d.h. erinnere sie daran und nerve sie so lange, bis sie es tut.
Lena
Beitrag von alune - 31.01.12 - 15:35 Uhr
Mmmh...
Abgabetermine eigenständig einzuhalten, verlange ich schon von meinen Drittklässlern...!
Beitrag von holidaylover - 31.01.12 - 21:05 Uhr
stimmt! mein sohn ist 3.-klässler und wenn er solche sachen vergißt gibt es auch scheine mit nach hause zum unterschreiben!
das einzigste was wirklich nicht in ordnung ist, wenn lehrer ihrer schüler mit ausdrücken betiteln! DAS geht gar nicht!
für alles andere ist sie selber verantwortlich!
Beitrag von juniorette - 31.01.12 - 15:52 Uhr
Sehe ich genauso!
Beitrag von carrymarry - 31.01.12 - 23:42 Uhr
Manche Eltern sollten sich mal in die LAge von Lehrern versetzen......denn es ist genauso wenig freundlich Lehrern einen schlechten Ruf zu unterstellen ,wie schüler ungerecht zu behandeln
Beitrag von bine3002 - 31.01.12 - 15:15 Uhr
Die Beschimpfungen dürfen natürlich nicht sein. Dagegen würde ich auch vorgehen, weil ich es in meiner eigenen Schulzeit auch immer getan habe (Lehrer schimpften wild vor sich hin, waren beleidigend und manchmal mehr als unfair und zwar nicht nur - wohl gemerkt - mir gegenüber).
Ansonsten.... Hm na ja, deine Tochter geht in die 10. Klasse und ist demnach eigentlich schon erwachsen.
Ich kann verstehen, dass man Schülern in dem Alter nicht mehr alles hinterher trägt. Wer krank ist, muss sich selbst darum kümmern, verpassten Unterricht nachzuholen, sich neue Termine für nicht geschriebene Arweiten zu besorgen usw. Und ja, manchmal muss man auch damit leben, dass es keine neuen Termine gibt. Das ist beim Studium auch so: Krank zählt nicht und Feierabend! Mitunter kostet das einen Student ein ganzes Semester und damit - heutzutage - auch mehr Studiengebühren. So ist das leider, wenn man groß ist... das Leben ist kein Ponyhof. Und weißt Du: Wer wirklich Interesse daran hat, einen guten Abschluss zu machen, der bekommt doch annähernd sowas wie Panik, wenn er einen wichtigen Nachschreibetermin verpasst, bei dem im Vorfeld eine 6 angekündigt wurde. Da ruft man den Lehrer an, notfalls auch privat oder man spricht ihn zumindest am nächsten Tag aus eigenen Stücken an und zeigt Interesse. Sie hat es aber vergessen. Vergessen? Dann kann es wohl auch nicht so wichtig sein.
Mein hartes Urteil tut mir leid, aber es klingt ein wenig so, als würdet Ihr Euch in der Opferrolle darstellen wollen.
Beitrag von kathrincat - 31.01.12 - 15:18 Uhr
die 6 gehen in ordung, dagegen würd ich nichts sagen, wenn sie dan aufsatz nicht nachreicht ihre schuld, war deine tochter entschuldig? und warum hat sie nicht nachgefragt,wann sie es nachholen kann, also auch selber schuld an der 6.
natürlich bekommt dein tochter keine guten abschluss, wenn sie sich nicht selber kümmert, warum sollten ihr auch die lehrer nachrennen und ihre arbeiten zu bekommen?
deiner tochter wird nicht über mitgespielt, sie verhält sich halt nicht wie ein 10klässler sondern wie ein vorschulkind, welches sich nicht richtig kümmert.
die ausdrücke sind nicht toll, was wäre aber auch das eizige was nicht stimmt, vorraus gesetzt es ist wirklich so.
Beitrag von parzifal - 31.01.12 - 18:04 Uhr
Deine Tochter ist anscheinend viel krank und sehr vergeßlich.
Sie ist beim Aufsatz krank. Dann vergißt sie den Aufsatz nachzureichen.
Dann gab es Probleme mit dem Termin einer Klassenarbeit (auch krank?) und ist bein Nachschreibetermin wiederum krank.
Wer zu oft krank ist und darüberhinaus vergeßlich wird das nunmal in den Noten spüren. Das hat aber nichts mit ungerecht zu tun.
Beitrag von kathrincat - 31.01.12 - 19:14 Uhr
Du hast der falschen geantwortet
Beitrag von manavgat - 31.01.12 - 18:09 Uhr
Hier fehlt es an sozialer Intelligenz.
Wenn eine Schülerin in der 10. Klasse merkt, dass die Lehrerin - warum auch immer - nicht gut auf sie zu sprechen ist, dann täte sie gut daran, ihre 7 Sachen beeinander zu halten um eben keine Gelegenheit zu geben.
Was den Termin anbelangt, an dem sie krank war: warum gibst Du keine Mitteilung in die Schule, dass sie krank war, Du sie dafür entschuldigst und Du um einen Nachschreibetermin bittest?
Beschimpfungen muss man sich nicht gefallen lassen. Allerdings würde ich hier das Gespräch suchen: Die betreffende Person, Deine Tochter und Du und dann einfach mal über Gefühle reden. So ist es bei mir angekommen, wie war es gemeint?
Eine Beschwerde beim Schulamt ist ein stumpfes Werkzeug und außerdem für den Schüler nachteilig. Das macht imho hier an dieser Stelle - noch dazu wo nichts dramatisches vorgefallen ist - keinen Sinn.
Gruß
Manavgat
Beitrag von arkti - 31.01.12 - 19:14 Uhr
Ich denke die Lehrer sind von ihrer Vergesslichkeit genervt.
Sorry aber von einem Schüler der Klasse 10 kann man schon mitdenken verlangen.
Denen kann man doch nicht den Hintern hinterhertragen.
Deine Tochter sollte auch wissen das das 10. Schuljahr wichtig ist.
Ich weiß ja nicht wo ihr wohnt aber hier in NRW zählen in der Klasse 10 die Noten des gesamten Schuljahres, da gibt es sozusagen kein Halbjahr.
Im Abschlusszeugnis wird das 1. und das 2. Halbjahr gewertet.
Da sollte man sich schon überlegen ob man sich so blöde 6er einfängt.
Desweiteren scheint sie mir auch verdammt oft krank zu sein....
Mein Sohn besucht auch die Klasse 10 und ich trage ihm gewiss nicht den Hintern hinterher.
Ich habe ihn lediglich immer mal drauf hingewiesen das er dran denken soll das das gesamte Jahr zählt.
Was er draus macht ist seine Sache.
Er musste auch letztens nachsitzen als eigentlich schulfrei war (Lehrerfortbildung), selber Schuld wenn er tagelang vergißt mir einen Zettel zu geben den ich unterschreiben muss, irgendwann reicht es den Lehrern nunmal.
Beitrag von woodgo - 01.02.12 - 08:44 Uhr
Hallo,
also wenn ein Aufsatz abgegeben werden soll, und mein Kind zum Abgabetermin krank ist, muß sie schon sehen, daß sie den Aufsatz dann abgibt, wenn sie wieder gesund ist. Anscheinend hatte sie die Zeit, um den Aufsatz zu schreiben, also war die Note der Lehrerin gerechtfertigt und es war doch "fair", daß sie den Aufsatz noch "fix" schreiben durfte.
Zum Umgangston kann ich nur sagen, wie es in den Wald hienein ruft, ... wobei ein Lehrer sich mit im Umgangston nicht zu arg vergreifen sollte. Wenn es sich um eine 10. Klasse handelt, kann das schon schwierig werden...
Naja, so insgesamt klingt mir Dein Posting zu sehr nach "Mutti". Dein Kind ist alt genug um gewisse Regeln im Leben, in der Schule zu kennen.
LG
