bicht alles zusammmen?

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Beitrag von monstermama5 - 31.01.12 - 21:21 Uhr

Hallo versuche es so kurz wie möglich zu machen,und bitte nicht auf groß und kleinschreibung achten bin noch total durcheinander und habe dafür jetzt keinen kopf.

Es geht um unseren 17 jährigen sohn.
Er hat es uns in den letzten jahren nicht immer leicht gemacht.schule schwänzen,dem alkohol zugetan,mit der pokizei zu tun gehabt.( keine kleine sache) keinen schulabschluß-
Ich weiß nicht wie oft und wieviel wir mit ihm geredet haben.er hat auch immer besserung gelobt,und man hat ihm geglaubt,und gehofft das er jetzt die kurve bekommen hat.für ca 1 jahr hatte er einen betreuer vom jugentamt.es stand das tema jugentwohnung im raum,da ich einfach nicht mehr konnte.die möglichkeit wurde vom jugentamt abgelehnt da er schon fat 17 war und er auch dort regeln hätte an die er sich halten müßte und solange er das nicht verstanden hat würde an seiner unverläßlichen lebensart auch keine einrichtung was ausrichten können,das umdenken müßte in seinem kopf stattfinden und hätte nichts mit dem aufenthaltsort zu tun.zumal er eine intakte familie hat die für ihn da ist. .nach dem jahr hieß es dann mehr könnte man für uns und ihn nicht tun wenn er den nicht verstehen will das es um sein leben geht das wird er so wie er an die sache ( arbeit/ schule) rangeht nicht weit kommen.
uns eltern wurde im abschlußgesprech gesagt das er nun fast 18 ist und begreifen muß das er selber für sein leben verantwortlich ist.

Mein mann hat zwar auch sehr viel mit ihm geredet im guten und im bösen er hat ihm klipp und klar gesagt das er seine fauelheit nicht unterstützen wird.
wir haben uns mit ihm zusammen gesetzt und ihm gesagt das er sonst irgentwann seine sachen packen kann uns zusiehen muß und zusehen kann wie er klar kommt.
er hat sich dann auf ener produktionschule beworben.nach 2 monaten bekam er dort die möglichkeit eine lehre als tischler anzufangen.das war wie ein 6 im lotte.wir haben uns so für ihn gefreut und hofften das nun alles gut wird.
das war im oktober.
heute kam die kündigung.das volle programm.wieder schule geschwänst.oder die ohrenschmerzen waren so schlimm das man nach 2 stunden wieder zu hause war.er konnte die ganze nacht nicht schlafen weil er so schlimm sodbrennen hatte.den wecker nicht gehört.wenn ich ihn geweckt habe,losgegangen aber wohin? zur arbeit jedenfals nicht.welcher arbeitgeben macht das mit?
was sol aus dem jungen werden? bis mai gibt es noch kindergeld sollen wir ihn dann mit durchfüttern?

wir lieben unser kind ich bin seine mutter er hat auch eine andere seite ist hilfsbereit,nett im umgang mit seinen geschwistern,bring alle oft zum lachen.aber wir müßen doch irgentwas tun.
zu seinem leiblichen vater kann er nicht( will ich auch eigentlich gar nicht,und er auch nicht) der hat keinen platz und eine " neue" familie wie er das nennt.
sorry doch etwas länger geworden ich hoffe es hat jemand zuende gelesen und kann mir sagen was wir jetzt tun sollen.vorallem wenn mein mann nun nicht mehr bereit ist ihn weiterhin bei uns wohnen zu lassen.den er hat ja recht er muß aufwachen aber ist es der richtige weg ihm die tür zu weissen?

lg maike

Beitrag von freno - 31.01.12 - 22:50 Uhr

Ja!!

Ich weiß es ist sehr schwer, aber manchmal muss man einen schweren Schritt wagen. Ihr müßt ihm dann auch zu erkenn geben, dass ihr ihn liebt und er jederzeit wieder kommen kann.

Bei einer Bekannten hat es geklappt. Der Junge ist nach ein paar Monaten wieder nach Hause gezogen. Z.T. wussten sie nicht wo er gerade nächtigt. Kontakt gab es teilweise nur über SMS.

Ich habe auch ziemliche Probleme mit meinen Söhnen und manchmal muss man ganz andere Wege gehen.

Wir waren jetzt bei einer Berufsberatung privat und die Frau hat auch festgestellt, dass mein Großer seine Ängste bearbeiten muss. Aber sie meinte auch, dass ein Standardpsyhcologe auch nur sagen wird: " Er muss es wollen, wenn er es nicht will, dann können wir nicht helfen". Sie weiß aber, dass er das allein nicht schafft und hilft ihm.

Ich bin echt dankbar dafür.

Weiß nicht wo ihr wohnt, wenn es dich interessiert, dann schreib mir eine PN.

Freno

Beitrag von starshine - 01.02.12 - 12:54 Uhr

Oh je, das sind heftige Probleme. Ich denke, solchem Verhalten liegen psychische Probleme zugrunde und ich würde mich an einen Psychologen wenden.

Hört sich bissel an wie der Lebenslauf meines Ex... er hat sein Leben bis heute (er ist nun 40) nicht auf die Reihe gebracht. Es war ihm einfach nicht möglich, einen geregelten Tagesablauf einzuhalten und seinen Pflichten nachzukommen.

Die Meinungen gehen da sehr auseinander. Soll man das Kind loslassen und es die Konsequenzen seiner Lebensführung spüren lassen oder soll man immer wieder Hand bieten und ihn auffangen. Diese Frage wird sich wohl nie wirklich beantworten lassen. Ich würde mir nicht zutrauen, diese Entscheidung zu treffen und ich könnte mein Kind auch nicht "ins Verderben" rennen lassen.

Such Dir Hilfe!

Beitrag von agostea - 02.02.12 - 12:23 Uhr

Aus eigener Erfahrung rate ich dir eins: Schmeiss ihn raus.
Das ist hart, aber der einzige Weg. Ihr geht sonst zu Grunde.

Gruss
agostea

Beitrag von maracuja21 - 02.02.12 - 23:43 Uhr

ich kann verstehen das ihr fertig seid...
kann eure gefühle verstehen usw...

aaaaaaaaber

ihr könnt doch keinen jungen in den alter vor die türe setzen?

ich glaube er braucht mal das gefühl von zusammenhalt und das er gewollt ist...nicht dauernd so dinge wie wir setzen dich vor die tür, du musst gehen usw...kein wunder das er rebelliert....geht zu einen psychologen...er musste wahrscheinlich schon früh bemerken das ihn keiner will, (erzeuger)...seid mal mehr stolz auf ihn und zeigt ihn das auch...nicht immer nur schimpfen...das ist gar nicht schön....ein kind in diesen alter braucht auch noch liebe und eltern die was, so peinlich wies klingt mit ihnen unternehmen...hatte er eine gute vaterfigur? oder war der mann im haus nur der papa der anderen?

mir tut er ein bisschen leid...

lg

Beitrag von maracuja21 - 02.02.12 - 23:50 Uhr

versetzt euch mal in seine lage...wie muss er sich gefühlt haben mit dieser wohnung oder was das ist das ihr für ihn wolltet...er wollte nicht hin...bzw. sich an die regeln und vorraussetzungen halten...er möchte nicht weg von euch....lobt ihn mal für das was er gut macht....sagt ihn mal wenn er hilfsbereit ist oder so: was wären wir nur ohne dich...oder das wir uns so freuen würden wenn du endlich ne richtige arbeit hättest und das wirklich machst, wir wären so stolz auf dich wenn deine lehre klappt und gut läuft, macht ihn das etwas schmackhaft....nicht nur sagen, such dir ne arbeit, wie stellst du dir das vor, wir werfen dich raus, du taugst nichts usw. du machst alles kaputt...mensch....versucht seine stärken mehr hervorzuheben....seht wieder vermehrt das gute in ihm.......sagt ihn mind. 3mal am tag was gutes....das steigert sich dann :)

nicht nur die negativen dinge sehen....wenn ich das gefühl hätte ich müsste gehen, bzw. bin nicht willkommen würde ich mich auch nicht von der guten seite zeigen in diesen alter....weil es sieht und interessiert ja eh immer nur das negative.....

Beitrag von marion2 - 05.02.12 - 12:34 Uhr

Hallo,

die Wohnung ist warm und der Kühlschrank ist voll. Alles andere ist Luxus.

Wenn du ihn liebst, schmeiß ihn raus, sobald er 18 ist. Er wird sonst nicht erwachsen.

Kündige das schon mal an, damit er sich nach Wohnraum umsehen kann.

Gruß