haus nehmen??700 euro zum leben übrig...

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Beitrag von lila85 - 01.02.12 - 07:04 Uhr

guten morgen,

wir haben uns ein haus angeschaut und wollten es eigentlich mieten.
doch gestern abend überkam uns die panki obwohl wir es uns durchgerechnet haben.
wir haben im monat 2450 euro zur verfügung und nach abzügen aller sachen inklusive miete und alles bleiben uns für 700 euro übrig. für lebensmittel und hygieneartikel, klamotten und so. wir sind zu dritt.
würdet ihr das haus mieten?? es kostet uns 1170 euro warm.
ich arbeite als tagesmutter und im augist gehen meine beiden tageskinder in die kiga und ich weiß nicht wann neue kommen!.
ich wär so dankbar für einen vernünftigen rat, bitte keine anschuldigungen.
manchmal steht man einfach auf dem schlauch!
dank euch.
lg
kathy

Beitrag von bernsteinelfe - 01.02.12 - 07:11 Uhr

Ich finde es zu teuer und würde bei dem Einkommen nicht über 950 warm mieten, eher darunter.

Beitrag von cinderella2008 - 01.02.12 - 07:15 Uhr

Richtig, die Miete sollte nicht mehr als ca. ein Drittel vom Haushaltseinkommen betragen. Das wären bei der TE ca. 800 Euro. Mir wäre das bei dem geringen Einkommen schon zu viel.

Beitrag von cinderella2008 - 01.02.12 - 07:13 Uhr

Hallo,

nein, ich würde das Haus nicht mieten. Es übersteigt schlicht und einfach Eure Möglichkeiten. Bei dem kleinsten finanziellen "Zwischenfall" werdet Ihr ins Trudeln kommen. Oder verfügt Ihr über große Rücklagen, mit denen Ihr evtl. anfallende Reparaturen oder Neuanschaffungen für Haushaltsgeräte, Auto etc., unerwartete Nachzahlungen für Nebenkosten abdecken könnt?

Was ist, wenn Du keine neuen Tageskinder bekommst? Das Risiko würde ich niemals eingehen. Eine Alternative wäre, wenn Du Dir einen gut bezahlten außerhäusigen Job suchst, um Euer Einkommen deutlich aufzustocken.

LG, Cinderella

Beitrag von krokolady - 01.02.12 - 08:01 Uhr

Man sagt immer grob übern Daumen sollte die Kalt-Miete ca. 1/3 des Nettoeinkommens betragen.

Beitrag von cinderella2008 - 01.02.12 - 08:08 Uhr

1/3 für die Kaltmiete halte ich zu viel. Die Betriebskosten können auch noch mal ganz schön ins Geld gehen. Daher kenne ich das so, dass man 1/3 vom Einkommen für die Gesamtmiete veranschlagt.

Beitrag von unsicher8981 - 01.02.12 - 09:21 Uhr

Das ist ja ein lustiges Rechenspiel. Dann könnten wir uns hier ungefähr eine Ein-Zimmer-Wohnung leisten #winke aber das ist halt München...

Beitrag von cinderella2008 - 01.02.12 - 09:32 Uhr

Ich sehe das so, dass es auch darauf ankommt, wie hoch das Einkommen ist. Wenn man sehr gut verdient, dann kann man auch mehr für die Miete investieren. Bei einem doch eher geringen Einkommen - wie bei der TE - sollte man schon sehen, dass die Mietkosten nicht zu sehr ins Gewicht fallen.

Beitrag von lunacy - 01.02.12 - 13:43 Uhr

Die 1/3-Regelung kenne ich auch - ob Kalt- oder Warmmiete ist sicherlich auch von der Region abhängig. :-)

Beitrag von cinderella2008 - 01.02.12 - 13:47 Uhr

Hier bei uns kommt man - je nach Stadtteil - bei den Betriebskosten noch mal dicht an die Kaltmiete dran, weil die Betriebskosten immens hoch sind. Warum das so ist, erschließt sich mir zwar nicht wirklich, ist aber so.

Beitrag von sillysilly - 01.02.12 - 17:06 Uhr

Hallo

stimmt
hier können sich oft Alleinverdiener, gar keine Wohung alleine leisten

Grüße Silly

Beitrag von cateye - 01.02.12 - 08:19 Uhr

Hallo,

mh, das schon echt knapp berechnet bei euch. Ich würd das wohl eher nicht machen.

Wir haben uns grad ein Haus angeschaut welches 850 € kalt und 1140 € warm kostet.

Muss dazu sagen, dass wir aber insgesamt ein netto Einkommen von knapp 4000 € haben. Und selbst da haben wir hin und her gerechnet, da wir ja auch noch monatlich Geld übrig haben wollen zum sparen und falls mal was unvorhergesehenes passiert, dass man dafür auch noch Geld übrig hat ohne in Panik zu verfallen.

An eurer Stelle würde ich es mir noch mal genau überlegen. Ausser, ihr habt Rücklagen mit denen ihr einiges auffangen könnt, oder halt Familie, die euch gegebenenfalls unterstützen würde.

LG cateye

Beitrag von alpenbaby711 - 01.02.12 - 08:24 Uhr

Also bei den finanziellen Möglichkeiten und der offenen Finanzlage für die Zukunft würde ich es auch nicht. 700 Euro reicht vielleicht auf den ersten Blick aber was davon zur Seite legen? Was ist wenn Anschaffungen wie WaschMa, TV und irgendwelche Reperaturen fürs Auto sind. Wovon sollen die bezahlt werden?
Von daher würde ich es ehrlich gesagt auch lassen!
Ela;-)

Beitrag von jurbs - 01.02.12 - 08:38 Uhr

mir wäre es grade in die unsicheren Zeiten zu unsicher und zu eng kalkuliert .... leider

Beitrag von lila85 - 01.02.12 - 08:40 Uhr

ich danke euch für eure vielen antworten...wir werden es wohl nicht machen.so schön es ebend auch wäre.
aber man will ja sich auch noch was leisten können. klar denkt man jetzt 700 reichen weil man unbedingt einziehen will und dann wohnt man drin und dann werden die wünsche auch wieder größer.

Beitrag von frischerduft - 01.02.12 - 09:19 Uhr

Hallo,

für mich persönlich wäre das viel zu knapp. Da darf ja wirklich mal nichts dazwischen kommen... Du weißt, was ich meine: Autoreparatur, Waschmaschine geht kaputt etc.

Die Frage ist doch die: seid dein Mann und du bereit, für das Haus auf alle möglichen Extras zu verzichten nur um zu sagen: wir wohnen aber in einem Haus.
Und wenn ihr merkt, dass ihr wirklich nicht klarkommt, müsst ihr aus dem Haus wieder zurück in eine Wohnung.

Ich würde die Finger davon lassen.

Alles Gute und trefft die für euch richtige Entscheidung

Nici

Beitrag von bianka33 - 01.02.12 - 09:54 Uhr

Hallo Kathy,

wir sind auch auf der Suche nach etwas größerem. Allerdings sind wir momentan zu viert in ner 3 Zimmer Wohnung (78 qm), d.h. es ist schon bischen eng.

Bei uns wär die finanzielle Situation ähnlich wie bei Euch, dh. solange ich nicht arbeite hätten wir ca. das gleiche Einkommen und die Mieten hier für Häuser sind hier auch auf gleichem Niveau.
Wir haben uns auch schon umgeschaut, aber letzlich haben wir uns dazu entschlossen zu warten bis von mir noch ein Teilzeit-gehalt dazu kommt (und ich auch weiß wie's mit Arbeit läuft - sind dann wohl bei ca. 3100 Euro) und sparen dann erst mal den Betrag, den wir mehr brauchen würden. Ich möchte gerne ein Gefühl dafür bekommen, ob wir mit dem übrigen Geld hinkommen - außerdem kann ein dann größeres finanzielles Polster ja nicht schaden.

Fazit: Ihr solltet vielleicht noch etwas warten bis die Finanzen besser bzw. sicherer sind oder nach ner günstigeren Alternative suchen (ich weiß, das ist nicht einfach - bei uns findet man auch nicht wirklich was günstigeres). Vielleicht versucht ihr auch erst mal den Betrag wegzusparen, dann merkt ihr schon, obs möglich wäre oder nur stressig.

LG
Bianka#blume

Beitrag von berry26 - 01.02.12 - 10:30 Uhr

Hi,

also mit 700€ im Monat kommt man schon aus wenn nichts unvorhergesehenes passiert. Rücklagen werdet ihr davon kaum bilden können und wenn diese 700€ nicht mal für die Zukunft dauerhaft gesichert sind, halte ich euer Vorhaben schon für sehr riskant.

LG

Beitrag von sterni84 - 01.02.12 - 10:34 Uhr

Hallo!

Nein, unter diesen Voraussetzungen würde ich das Haus nicht mieten. Was passiert, wenn Du nicht nahtlos wieder neue Tageskinder bekommst? Dann fehlt euch dein Einkommen komplett. Das wäre mir zu heikel.

LG Lena

Beitrag von carrie23 - 01.02.12 - 11:10 Uhr

Nein.
gut, wir haben drei Kinder und brauchen fast das doppelte im Monat auch weil wir Raucher sind, aber es braucht nur was unvorhergesehenes kaputt gehen und ihr habt keinerlei Reserven mehr.
700 Euro sind arg wenig, zurück legen kannst du davon nichts mehr und sogar ein ALG2 Empfänger hat fast mehr rein zum LEBEN.

Beitrag von ayshe - 01.02.12 - 12:25 Uhr

Mir wäre das viel zu knapp.

Beitrag von bambolina - 01.02.12 - 12:44 Uhr

Hallo

ich würde mir erst mal Gedanken darüber machen - wieviel Geld braucht ihr denn z.Zt. monatlich zum Leben? Kommt ihr mit 700€ aus???

Bei den monatlichen Abzügen - beihalten die auch eine monatliche Rate die aufs Sparbuch geht?
Ich jedenfalls brauche Rücklagen - so null auf null könnte ich nicht leben...

Wenn deine Tageskinder gehen, könntet ihr euch "vorübergehend, bis neue kommen" das Haus immer noch leisten?

Also ich würde mir das genau durchrechnen.

lg bambolina

Beitrag von kerstini - 01.02.12 - 12:52 Uhr

Hallo,

ihr habt ja eigentlich nicht wenig zur Verfügung und davon die Hälfte nur für MIETE auszugeben wäre mir persönlich zuviel.

Könnt ihr so nebenbei auch noch was sparen? Denn solltet ihr wie wir plötzlich eine neue Waschmaschine brauchen oder eine größere Reparatur am Auto steht an hängt ihr ganz schön in den Seilen.

Ich würde es nicht machen!

LG

Kerstin mit Ida #verliebt an der Hand und MADITA, LEO & #stern #stern im #herzlich

Beitrag von evrika-87 - 01.02.12 - 13:36 Uhr

Hallo,

wir sind auch zu dritt und haben ca. das gleiche Einkommen wie ihr (ab Sommer wird es etwas mehr sein) und wir zahlen für eine Wohnung! 1090 € warm. Das ist allerdings sehr günstig für München. Dafür haben wir kein Auto, sondern fahren viel mit dem Rad.

Wir kommen ganz gut zurecht so, wobei der Wunsch nach einem Urlaub oder Shoppingtag schon vorhanden ist ;-) Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten.

Wenn du dir sicher sein kannst, dass du weiterhin arbeiten kannst und vielleicht aufstocken kannst, würde ich mir vermutlich den Wunsch vom Traumhaus erfüllen.

Viel Glück bei deiner Entscheidung,
evrika

Beitrag von loonis - 01.02.12 - 13:58 Uhr

Definitiv nein.

Wir haben deutl. mehr im Monat zur Verfügung.

Wir rechnen in der Woche mit 200€ für Lebensmittel,Putz/Hygiene-Artikel ..mal tanken...od.
ein kleines Kindergeb.geschenk usw.

Wir sind 4 Pers.

LG Loonis