Methode Ferber? Praxiserfahrungen und Meinungen erbeten

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Beitrag von schnaggel100 - 01.02.12 - 09:11 Uhr

hallo,

unsere maus (morgen 1 Jahr) ist bisher an der brust eingeschlafen, schläft noch bei uns im schlafzimmer, schläft nicht durch, ist ab und an nachts wach und fit wie turnschuh, stillt 1-2x nachts und ist sehr hellhörig im schlaf. längste schlafphase sind schon 6 std. aber eher selten.

einschlafen klappt nach umstellung wach ins bett mit etwas protest ganz gut, aber kaum gehen wir zu bett, wird sie wach und schläft schlecht ohne "hilfsmittel" wie nuckel oder händchenhalten ein. so eben auch nachts. wir hatten sie viele monate dann bei uns im bett gelassen, was wir aber seit einigen wochen abgeschafft haben.

nun hab ich von einer bekannten das buch " jedes kind kann schlafen lernen" gelesen und einiges ergibt schon sinn was geschildert wird.

wie sind eure erfahrungen die es tatsächlich praktiziert haben? müssten die kinder dann im eigenen zimmer schlafen oder geht das auch wenn sie im elternschlafzimmer sind? wie habt ihr die zeit mit hilfe des buches erlebt?

Beitrag von vanisa - 01.02.12 - 09:26 Uhr

wie wärs mal mit der suchfunktion????

dieses thema führt hier immer wieder zu maßlos ausartenden diskussionen und es nervt, wenn jeden zweiten tag wieder so eine vom zaun gebrochen wird.

es gab hier schon unzählige meinungen dazu, also bitte mal nachschauen. du tust dir selber einen gefallen damit, denn ich habe das gefühl, dass die überwiegende zahl diesem thema sehr negativ gegenübersteht.

Beitrag von kkjolly - 01.02.12 - 12:35 Uhr

Mein gott. Klick halt den Postnicht auf, wenn dich das Thema nervt. Man MUSS auch nicht alles lesen u auf alles reagieren...

Beitrag von vanisa - 01.02.12 - 12:48 Uhr

hat dich auch niemand aufgefordert hierauf zu reagieren....wenn es dich nervt.:-p

Beitrag von emilia82 - 01.02.12 - 09:28 Uhr

#gaehn Meine Vorschreiberin hat Recht!!!

Beitrag von schnaggel100 - 01.02.12 - 09:30 Uhr

ich will keine diskussion vom zaun brechen sondern einfach die meinungen derer die es angewandt haben.

tschuldigung, dass man sich hier gleich angegriffen fühlt.

Beitrag von vanisa - 01.02.12 - 09:36 Uhr

ob du das willst oder nicht, es WIRD so kommen. bei diesem thema gibt es kaum objektivität.

ich fühle mich überhaupt nicht angegriffen, fürchte jedoch, du wirst es werden.

lg

Beitrag von pili79 - 01.02.12 - 09:48 Uhr

halo!

schau mal hier:
http://www.ferbern.de/

weitere literatur zum thema schlafen:
http://www.amazon.de/dp/3783161649/?tag=googhydr08-21&hvadid=3308998525&ref=pd_sl_3hk44tdcqb_e

http://www.amazon.de/Schlafen-Wachen-William-Sears/dp/3906675033/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1328085984&sr=8-1

viele grüsse,
pili

Beitrag von julichen - 01.02.12 - 09:59 Uhr

hallo, auch wenn dir hier jetzt keiner antworten will, ich tu es trotzdem.

also wir haben gute erfahrungen gemacht, und leo (32wochen) hat es ohne viel weinen geschafft durchzuschlafen, und vor allen dingen wieder in seinem bett zu schlafen.

Ich kann nur sagen, dass es ihm und meinem mann und mir gut getan hat, wieder zur ruhe zu finden.

euch viel erfolg

julichen

Beitrag von jumarie1982 - 01.02.12 - 10:56 Uhr

32 Wochen #schock

Beitrag von julichen - 01.02.12 - 12:05 Uhr

Ja, Leo ist 7,5 Monate, und hat seit er 11 Wochen ist in seinem eigenen Bett geschlafen.

Deutlich ruhiger, als vorher bei uns im Schlafzimmer im Beistellbett.

Ich hab ihn dann bis Anfang Januar auch nachts noch gestillt.

Nachdem ganzen Trubel im Dezember, Geburtstage, Weihnachten..., schlief er nicht mehr in seinem Bett, es gab ganz viele Tränen. Das heißt einschlafen auf dem Arm, und dann mit mir zusammen ins Bett.
Wollt ich mal auf die Toilette, wachte Leo sofort auf, und weinte.

er schlief ganz eng an mich gekuschelt, aber total unruhig, und somit waren meine Nächte ziemlich mies.

Das zweite Problem war, dass Leo Mittagsschlaf nicht in seinem Bett machte. Entweder im Kinderwagen, oder auf dem Arm, also wieder keine Zeit für mich mal durchzuatmen.

Also hab ich angefangen mittags zu ferbern, und ja, es war ganz schön hart. Aber siehe da, am Abend schon ging er super in sein Bett, und schlief ohne zu murren ein. Da das so gut lief, hab ich gleich mal probiert, ob er tatsächlich ohne stillen durch die Nacht kommt. Und tatsächlich, er kam nachts zweimal, und ließ sich ratzfatz wieder in den Schlaf streicheln. Seitdem stille ich ihn nachts nicht mehr, und er schläft meist von 19-6 Uhr, und seine letzte bzw erste Mahlzeit (Brei) gibt es um 18.30 und ca. 7.30.

Und ich hab nicht das Gefühl, dass ihm irgendetwas fehlt.

Natürlich gibt es auch bei uns Ausnahmen, Leos erste Zahn bricht gerade durch, die erste Ecke ist jetzt da, und er quält sich ganz schön. Natürlich schläft er dann auch bei uns, bzw. ich hol ihn rüber, wenn er nachts wach wird und weint.

Aber ich denke, jeder so wie er mag, und wie er es auch aushält!

Beitrag von jumarie1982 - 02.02.12 - 09:25 Uhr

"Aber ich denke, jeder so wie er mag, und wie er es auch aushält!"

Interessanter Satz.
Wo du genau DAS doch deinem Kind nicht zugestehst.

Beitrag von silencio - 01.02.12 - 10:21 Uhr

Hallo Zusammen,

ich denke jeder hat hier das Recht seine Frage zu stellen.
Wen das Thema nervt kann ja den Tread ignorieren und muss sich dazu nicht äussern.

@Schnaggel:
Es ist richtig, dass es dazu nur Meinungen und Erfahrungswerte gibt und keine objektiven Empfehlungen. Zudem wird das Thema immer wieder hitzig und kontrovers diskutiert und leider sind Eskaltionen an der tagesordnung.

Das Buch gibt hier und da nur Anregungen und ist nicht als absolute Anleitung zu sehen. Die Autoren weisen ja auch immer wieder darauf hin, deshalb habe ich diese Methode bei meinen Kindern in sehr unterschiedlicher Form angewendet.

Dazu muss ich jedoch sagen, dass die Zeit vor dem Ferbern anders verlief als bei Dir und zudem sicherlich der Charakter Deines Kindes ein Anderer ist.
Unsere Kids waren die ersten Tage mit im Bett, danach in der Wiege im Schlafzimmer.
Mit3-5 Monaten sind die Kinder mit dem Kinderbettchen in ihr eigenes Zimmer umgezogen.

Zur Methode:
Unseren Großen haben wir mit ca.9 Monaten geferbert. Zu dem Zeitpunkt hatte er bereits die sog. Objektpermanenz. Vorher würde ich immer von dieser Methode abraten. Bei amazon lese ich leider immer wieder erschreckende Rezensionen von Eltern, die diese Methode bereits in den ersten Lebensmonaten anwenden.
Da bin ich abolsut gegen und finde es ehrlich gesagt unverantwortlich. Aber gut das ist ein anderes Thema.

Wir haben die ersten Abende halt den Großen hingelegt und sind regelmäßig hinein gegangen um ihm zu zeigen das wir da sind. Das Gleiche Nachts. Es hat 3 Tage gedauert, danach war das Thema durch.
Seitdem schläft der Große zu 95% knapp 12 Stunden durch und in seinem Bett. Wenn er Nachts wach wird, krank ist o.ä. kommt er natürlich zu uns ins Bett und darf dort schlafen.

Beim Kleinen war die Sache etwas anders:
Wir sind mit ihm die Einschlafsituation nach der Methode angegangen (mit ca. 11 Monaten als die Objektpermanenz vorhanden war), was auch ohne Probleme geklappt hat. Das Nachts wieder einschlafen hat auf dem Weg nicht funktioniert.
Wir haben das Ganze nach 2 Nächten abgebrochen weil wir festgestellt haben, dass der Kleine sich nicht beruhigt hat, trotz der immer wiederkehrenden Besuche am Bett ohne ihn heraus zu nehmen. Sobald ich aus dem Zimmer ging, fing er wieder an zu weinen.
Somit haben wir die Situation einfach so genommen wie sie war und abgewartet.
Seit 1-2 Monaten schläft er jetzt von allein durch.

Durchschlafen heisst jedoch, dass er sich 1-2 mal Abends ggf. meldet.

Ich denke es gibt da kein Patenrezept und man muss für sich selbst den richtigen Weg finden aber auch damit rechnen und leben, dass es ggf. nicht funktioniert.
Und man sollte es nicht auf biegen und brechen versuchen.
Manche Kinder brauchen etwas länger und man muss auf Basis des Buches versuchen einen eigenen Weg zu finden.

LG
silencio

Beitrag von hummelundbiene82 - 01.02.12 - 10:25 Uhr

Hallo,

du schreibst ja das sie ganz gut schläft solange ihr nicht im Bett seid.
Wäre es eine Alternative sie ins eigene Zimmer umzuquatieren, vielleicht ist

sie da etwas ungestörter.

Meine Mutter hat mir auch das Buch jedes Kind kann schlafen lernen mitgebracht.
Ich hab's direkt in den Müll geschmissen, halte davon garnichts.
Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, das wir mit unserem Familienbett und dem

nächtlichen Stillen glücklich sind, naja andere Generation.

Lg#winke

Beitrag von motmot1410 - 01.02.12 - 10:31 Uhr

Ich würde Dir die Artike und das Buchl von Dr. Rüdiger Posth empfehlen.

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/index.htm

Vermutlich würde sich euer Problem lösen, wenn Du nachts abstillen würdest.

Hier findest Du Tipps dazu, wie das erfolgen kann OHNE dass Deine Tochter Schaden davon trägt:

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/stichwortsuche.htm?stichwort=brustentwoehnung-in-der-nacht

Das Buch JKKSL basieren auf einem verhaltenstherapeutischem Ansatz, der tiefenpsychologische Aspekte völig außer Acht läßt. Gerade das systematische Ausschreien lassen, stellt für einen Säugling/Kleinkind einen großen Vertrauensbruch dar.

Ich würde Dir eher empfehlen, Dich an den Ansatz von Dr.Posth zu orientieren. Meiner Meinung nach ist dieser für Eltern und Kind gut lebbar.

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/stichwortsuche.htm?stichwort=schlafprobleme

Beitrag von bimmelbahn - 01.02.12 - 11:43 Uhr

Hallo,
uns hat das Buch geholfen. Wir haben aber nicht alles so umgestzt wie es im Buch steht. Wir haben uns das Buch durchgelesen und manche Dinge versucht umzusetzen.

Geweint hat unsere Maus schon doch es hat uns und unserem Sohn sehr geholfen.

Wenn du möchtest könnten wir uns auch über PN unterhalten.

Liebe Grüße
Ps: Das Buch ist nicht für jedes Kind geeignet. Doch wenn man da mit verstand rangeht klappt das schon. Wichtig ist das Man sein Kind kennt.

Beitrag von boesesbunny - 01.02.12 - 13:01 Uhr

"unsere maus (morgen 1 Jahr) ist bisher an der brust eingeschlafen, schläft noch bei uns im schlafzimmer, schläft nicht durch, ist ab und an nachts wach und fit wie turnschuh, stillt 1-2x nachts und ist sehr hellhörig im schlaf. längste schlafphase sind schon 6 std. aber eher selten"

Und wo ist jetzt das Problem?
Meine Maus verhält sich im Moment ganz genauso. Das ist in dem Alter eine ganz normale Phase, was mir andere Mütter und auch die Kinderärztin bestätigen. Ich würde nie auf die Idee kommen irgendetwas gegen dieses Verhalten tun zu müssen. Um den ersten Geburtstag herum haben die Kleinen einen enormen Entwicklungsschub und sind ein wenig durcheinander. Lass sie weiter bei dir schlafen und gib ihr was sie braucht, auch wenn es anstrengend ist. Die Phase geht auch irgendwann vorbei.
Deine Tochter braucht DICH und kein Schlafprogramm!

LG Yvonne

Beitrag von trixipaulchen - 01.02.12 - 15:37 Uhr

Mal unabhängig von jedweden Schlafprogrammen: Hab den Mut und PROBIERE aus was dem Kind UND dir gut tut.

Dann leg sie eben mal in ihr Zimmer und SCHAUE was passiert! Weint sie, kannst du ja versuchen ob sie sich ohne hoch nehmen beruhigt. Wenn es nicht klappt - na dann halt nicht!

Aber nachzufragen wie andere Kinder das aufgenommen haben bringt EUCH nichts.

Beitrag von annibremen - 01.02.12 - 16:48 Uhr

Hey geil, ich wusste gar nicht, dass das Thema sooooo oft und dann auch noch so kontrovers diskutiert wird! Schäm dich, dass du nicht die Suchfunktion verwendet hast, man! Womöglich hast du parallel im Schwangerenforum nachgefragt, ob man rauchen darf, wenn man schwanger ist!!! #rofl (nein, darf man nicht, aber wird auch gern zum Anlass genommen, rumzumeckern wegen der Suchfunktion).

So, Scherz beiseite. Ich würde auch gerne mal wieder ein paar Stunden am Stück schlafen und wir diskutieren das leider sogar zu Hause äußerst kontrovers, weil ich so weitermachen will wie bisher (naja, füttern, wenn er Hunger hat halt) und mein Freund das anders sieht. Aber unser Kleiner ist auch erst 15 Wochen alt. Und ich bin die Mama, also sag ich auch, wie es gemacht wird #schein

Wir haben das Buch allerdings bestellt und ich glaube nicht, dass etwas drinsteht, wovon die Kinder bei der Umsetzung dann ihr Leben lang einen am Mett haben. Dann hätten wir ja auch alle einen an der Waffel, also ich kenne kaum Leute, die ihre Babys früher tagelang rumgeschleppt haben und halbe Nächte neben dem Bettchen saßen. Die mussten nämlich ab und zu auch was arbeiten. Ist auch was draus geworden.

LG Anni ;-)

Beitrag von angie2112 - 03.02.12 - 09:45 Uhr

Ich mach es mal kurz:
Ferbern ist echt brutal. Ich würde es nicht aushalten, meinem Kind beim Schreien zuzuhören....suche die Störfaktoren woanders....

Meiner ist erst 4 Monate alt und schläft in seinem Zimmer in seinem Bett. Auch wenn es heißt, dass man das nicht machen soll und die Kinder im Elternschlafzimmer bleiben sollen...dann müsste ich auch 5 Mal die Nacht aufstehen.....

Denn der Kleine reagiert auf jede Bewegung. Schlief er mal bei uns im Bett ein, so schlief er max. 1,5 Stunden am Stück. Seitdem er alleine schläft (circa ab der 9 Woche), schläft er 6-7 Stunden am Stück, hat Hunger, isst innerhalb von 5-10 Minuten und schläft 3-4 Stunden weiter.

Deine ist doch schon fast 1 Jahr alt. Mit dem Ferbern würde es wahrscheinlich nach hinten losgehen....