hallo, wie ist das bei euch und wie seht ihr das? bei u s gabs bisher einmal woechentl den spielzeugtag, das highlight fuer jakob. es gab 3 kinder, die regelmaessig statt einem viele spielsachen brachten und diesekinder sind auch diekinder, die immer ausschliesslich die beliebten sachen, die in sind, mitbringen...fuer erzieherinnen bloed und anstrengend, weckt natuerlich den neid der anderen.jetzt wurde der tag gestrichen, jakob ist traurig undichfinde es unfair, warumnicht mit den entsprechenden kindern ueben? ich denke es ist sache der kita, dafuer zu sorgen, dass aufgestellte regeln eingehalten werden...kita argumentiert auch damit, dass eben einoge teurere spielsachen haben u andere nicht, ich finde, dass es zur erziehung dazugehoert, dass ich meinem sohn beibringe, dass ich ihm nicht alles kaufen kann und will...wie seht ihr das?
Die Regel wurde uebrigens vom elternbeirat mit verabschiedet, ich willda jetzt auch keinenstress machen, werde aber meinen standpunkt schon nochmal klar machen...
gruss s.
eigenes spielzeug mit in kita?
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Beitrag von magnoona - 01.02.12 - 10:20 Uhr
Beitrag von emeri - 01.02.12 - 10:32 Uhr
hey,
also ich kenne das ganze aus meiner au pair zeit in amerika, da hieß das ganze "show and tell". da nahmen kinder einmal pro woche ihr lieblingsspielzeug in den kindergarten mit und erzählten den anderen etwas darüber. ich fand das ganze immer etwas blöd und unsinnig. im kindergarten gab es genug spielzeug, also warum das lieblingsspielzeug einmal pro woche mitschleifen und vor allem, was genau darüber erzählen?
ich bin froh, dass es so etwas in unserem kindergarten nicht gibt. ich erkenne hinter diesem "show and tell" einfach keinen sinn. wenn es darum geht, dinge beschreiben zu lernen, dann kann man das auch mit kiga-eigenen sachen machen bzw. mal in den wald gehen, dinge suchen und dann beschreiben.
bei uns sind private spielsachen im kiga nicht erlaubt, bzw. darf pro kind nur ein kuscheltier mitgenommen werden, sollte es das brauchen weil es unsicher ist. zur eingewöhnung eben. aber nicht um damit vor den nasen der anderen kinder rumzufuchteln. denn nichts anderes ist für mich das "show and tell". sei froh, dass es abgeschafft ist. 
lg
Beitrag von sannimausi - 01.02.12 - 10:37 Uhr
Wir haben auch einen wöchentlichen Spielzeugtag, was ich gut finde. Für die Erzieher ist es ja auch eine Möglichkeit, mehr über die Kinder zu erfahren, womit sie sich gerne beschäftigen, wie sie mit ihrem Eigentum umgehen usw. Da kann man schon eine Menge rausholen, wenn man will.
Bei uns gibt es auch Kinder, die Spielsachen haben, welche ich nicht kaufe (Beyblades z.B.), nicht weil sie besonders teuer wären, sondern weil ich sie blöd finde. Damit muß meine Tochter genauso umgehen, wie andere Kinder damit umgehen müssen, daß ich immer Obst mitbringe, wenn ich meine Maus abhole (worauf auch andere Kinder neidisch sind). Mehrere Spielzeuge gibt es allerdings nicht. Bringt jemand zu viel oder außerhalb des Spielzeugtags Sachen mit, müssen die in der Garderobe bleiben. Es ist schwer genug, sich ein Spielzeug pro Kind zu merken.
Beitrag von lagefrau78 - 01.02.12 - 10:39 Uhr
Hallo!
Bei uns gibt es einen Spielzeugtag im Kindergarten, allerdings darf jedes Kind nur höchstens 2 Spielzeuge mitbringen. Das finde ich auch sehr sinnvoll so.
Mit Neid gab es bislang keine Schwierigkeiten. Das halte ich auch nicht für einen guten Grund, den Spielzeugtag abzuschaffen. Ich denke, damit können und müssen die Kinder umgehen lernen. Aufgabe der Erzieher wäre es, das zu unterstützen, statt das Problem beseitigen zu wollen.
Viele Grüße!
Beitrag von magnoona - 01.02.12 - 10:43 Uhr
danke fuers antworten, ja so sehe ich das auch und das ist wohl auch das, was mich aergert. finde, die machen es sich da arg leicht, bei einem thema, wo es wichtig waere, dran zubleiben.
und dann haben sie es noch nicht mal mit den kindern besprochen, sondern nur einen aushang fuer die eltern gemacht...aergert mich einfach!
Beitrag von almura - 01.02.12 - 10:41 Uhr
Hallo,
bei uns ist der Spielzeugtag auch abgeschafft worden.
Dafür darf jetzt jedes Kind jeden Tag etwas mitbringen - das hat die Situation deutlich entspannt.
Grundsätzlich sehe ich es aber auch wie Du, daß das Teil der Erziehung ist und nicht einige wenige Kinder mit Spielzeug prahlen können sollten.
Gilt ja genauso für das Frühstück und andere Sachen.
Gebe meinem Kind auch normales Frühstück mit und nicht immer etwas Besonderes, wie Plätzchen, Gummibärchen oder ausgestochene Brottiere mit.
LG
Almura
Beitrag von magnoona - 01.02.12 - 10:45 Uhr
das hatten wir davor...und das istso ausgeartet, dass sie auf einmal woechentlich umstiegen...fand ich auch ok...aber ganz ohne, finde ich schade, ich fand den spielzeugtag eher eine bereicherung...
Beitrag von criseldis2006 - 01.02.12 - 10:41 Uhr
Hallo,
bei uns wurde der Spielzeugtag auch gestrichen. Aber nicht deshalb, weil manche Kinder teure oder bessere Sachen als andere, sondern weil bei uns einige Spezialisten drunter waren, die grundsätzlich alles kaputt gemacht haben. Jede Woche kam eine andere Mutter mit weinendem Kind aus der KiTa, weil das Spielzeug kaputt gemacht wurden. Und es sind schon Sachen weg gekommen.
Ich finde beides sehr traurig. Kämen meine Töchter mit einem Spielzeug nach Hause, dass ihnen nicht gehört, würde ich nachfragen und darauf bestehen, dass sie das Spielzeug am nächsten Tag wieder mitnimmt.
LG Heike
Beitrag von sannimausi - 01.02.12 - 10:43 Uhr
So würde ich das auch machen, aber zum Thema kaputt gehen oder verschwinden:
Das ist bei uns auch Thema, und ich kann das ganz wunderbar mit meiner Tochter besprechen, daß sie z.B. keine ganz kleinen Sachen mitnimmt (die schnell in einer Kiste verschwinden) und keine Sachen, die schnell kaputt gehen.
Beitrag von suedoku - 01.02.12 - 10:44 Uhr
Hi,
ich finde, die Kinder sollten schon mitbringen dürfen, was sie wollen. Und wenn sie gerade das Tollste vom Tollsten haben, und das gerne zeigen möchten, dann sollen sie das auch dürfen (obwohl ich als Mutter nicht wollen würde, das neue und vielleicht teure Sachen mit in den Kiga gehen). Dass dann aber anscheinend mehrere Sachen mitgebracht werden finde ich nicht gut. Sprech das doch ruhig noch mal an, wenn du das Gefühl hast, dass es deinen Sohn belastet.
Und jetzt mal meine ehrliche Meinung zum Mitbringtag, den es übrigens im Kiga meines Sohnes auch gibt: Mist! Klar darf mein Sohn mitbringen, was er möchte, ABER jedes Mal muss ich sein Matchbox-Auto, seinen Kuschel-Hund oder was er eben gerade mit hat suchen beim Abholen. Fast jedes Mal, egal was ich sage, die Sachen sind IRGENDWO in der Gruppe. Streit um die mitgebrachten Sachen gab es auch schon. Ich weiß nicht, mir persönlich wäre es lieber, es gäbe den Mitbringtag gar nicht. Aber mein Sohn findets toll, darum darf er auch was mitbringen.
Manchmal gehen auch Sachen kaputt, darum schaue ich schon darauf, dass er nicht unbedingt teure oder besonders geliebte Sachen mitnimmt.
Spreche deine Sorgen einfach mal in einer ruhigen Minute bei den Erzhieherinnen an.
Grüßle,
Sue
Beitrag von magnoona - 01.02.12 - 10:48 Uhr
das war nie ein thema bei uns, jakob hat immer gut aufgepasst und sein spielzeug war an der garderobe...nur nach weihnachten wollte er den tiptoi stift mitnehmen, das hab ich ihm dann aber ausreden koennen, das war mir dann auch zu heikel...er ist fast 5 und weiss, dass er verantwortlich fuer seine sachen ist...bei kleineren oder schusseligeren kindern stell ich mir das auch nervig vor
Beitrag von lisasimpson - 01.02.12 - 10:45 Uhr
ich kann die idee des "spielzeugtages" überhaupt nicht nachvollziehen.
Spielzeug gibt es zu hauf im kindergarten- mir würde ein "kein spielzeug-tag" mal viel besser gefallen
eigene sachen mitbringen bringt mMn nur ärger
- sachen gehen verloren, kaputt, andere wollen es haben, eienr will nicht teilen, neid entsteht, einer hat seines vergessen: tränen usw..
wenn sich ein kind mal einen tag nicht vom lieblingsteddy trennen kann, dann sollte der mit dürfen- nur um noch mehr spielzeuigkram mit reinzuschleppen: neee, find ich nicht gut
Beitrag von magnoona - 01.02.12 - 10:54 Uhr
das sind sicher aspekte, aber man kann die auch als chance sehen, lernen, eigenverantwortlich mit seinem eigentum umzugehen, selbst aufpassen, seine sachen auch mal teilen, selbst an seine dinge zu denken, auch mal mit anderen kindern als sonst spielen, weil ein kind eben ein spannendes gesellschaftsspiel mitgebracht hat...es hat sicher alles positive und negative seiten...ich fand den tag eigentlich schoen, weil die kinder so begeistert waren und aus o.g. gruenden...klar wars immer bloed, wenn kinder zu viel mitbrachten...aber das haette man denke ich anders regeln koennnen...
Beitrag von sterni84 - 01.02.12 - 10:59 Uhr
Hallo!
Bei uns gibt es auch einen Spielzeugtag.
Meine Tochter schleppt seit Monaten jeden Mittwoch das gleiche Spielzeug mit und beschäftigt sich in 80 % der Fälle überhaupt nicht damit. Die Sachen im Kiga sind da wesentlich interessanter, bzw. die Spielzeuge der anderen Kinder.
Bei uns darf nur 1 Spielzeug mitgebracht werden pro Kind und ich persönlich achte morgens darauf, dass es nichts ist, was aus mehreren Einzelteilen besteht, die evtl. verloren gehen können.
Neid gibt es nicht. Die Kinder entdecken nur häufig, dass xy ja dasselbe Spielzeug hat, wie man selber usw. Aber von meiner Tochter kam noch nie: xy hat dieses oder jenes Spielzeug, DAS muss ich auch unbedingt haben!
LG Lena
Beitrag von alnoju - 01.02.12 - 11:02 Uhr
Hi,
das Thema habe ich letztens auch mal gepostet... 
Ich finde den Spielzeugtag ganz gut. Allerdings (bei uns darf JEDEN Tag was mitgebracht werden und ALLE KInder, die damit spielen,sind dann dafür verantwortlich...) ist mein Sohn so ziemlich der einzigste, der öfters was mitbringt irgendwie...
Seine KiGa-Freunde stürzen sich dann immer drauf, wie wild- selbst wenn es alte Autos sind
.
Die anderen Mütter erlauben es wohl nicht, hat er letztens erzählt.
Bei uns ist noch nichts kaputt gegangen- die allerneuesten oder teuren Sachen soll er aber nicht unbedingt mitnehmen, bzw. das "Lieblingsspielzeug",außer es ist unkaputtbar 
Aber ich finde es auch gut, daß die Kinder lernen ein bißchen auf ihre Sachen acht zu geben oder merken,das halt auch mal was kaputt gehen kann.
LG!
Beitrag von alnoju - 01.02.12 - 11:18 Uhr
Ach so,ja-Neider gibts ja immer.
Und im Laden sehen die Kinder ja auch tolle Sachen und niemand kann sich immer alles leisten, das müssen sie auch lernen...
LG
Beitrag von winnie_windelchen - 01.02.12 - 11:08 Uhr
Also ganz ehrlich?
Wieso den Tag streichen? Schaffen es die Erzieher nicht einfach konsequent zu sein?
Wieso reden sie nicht mit den Eltern der Kids und sagen nochmals deutlich das nur 1 Spielzeug mitgebracht werden darf und wenn sich nicht daran gehalten wird, nehmen sie die zu viel mitgebrachten Dinge einfach erstmal weg.
Wenn sie natürlich ihr lieblingsspielzeug mitbringen und das Neider erweckt bei den anderen Kids, darüber würde ich mir weniger Gedanken machen denn das wird noch bis ins Teeny Alter so sein das es Neider gibt.
Ich persöhnlich würde keine "wertvollen" Dinge mit in den KiGa geben aus Angst wenn dann die Traurigkeit zu groß ist weil ja schnell mal was kaputt geht oder sogar gemopst wird oä.
Bei uns gibt es einen Spielzeugtag in der Woche und meine Maus darf ein was mitnehmen außer bei ganz kleinen Dingen, wie alle anderen auch. Es gibt nicht die beste Barbie mit, nicht mehr als 2 ersetzbare Fillys und auch keine großen Dinge, sowie eben Preisintensivere Sachen.
Kuscheltier hat sie fast jeden Tag mit.
Ich seh das also im Grunde so wie du auch. 
Grüße
Beitrag von magnoona - 01.02.12 - 11:12 Uhr
danke fuer eure antworten...ich hak da nochmal nach...
Beitrag von cori0815 - 01.02.12 - 11:20 Uhr
Bei uns gibt es auch einen Spielzeugtag und ich finde ihn saublöd (habe mich schon öfter hier bei urbia darüber ausgelassen). Es ist genau wie du sagst: einige bringen immer diese geliebt-gehassten Spielzeuge mit, die andere Eltern ihren Kindern bitte so lang wie möglich vorenthalten möchten, weil es (ich nenne sie immer so) "Unterschichten-Spielzeuge" oder sauteurer Krams ist. Und natürlich sind die Kinder dann neidisch und wollen auch.
Oder aber: Das mitgenommene Spielzeug wird entwendet oder kaputt gemacht, was bei uns schon zu heißen Tränen führte. Daraufhin haben meine Kinder eingesehen, dass Spielzeug mitbringen eben nicht immer toll ist und lassen ihre tollen Sachen jetzt immer zuhause 
Neulich hat mein Sohn von meiner Tante ein Megaphon geschenkt bekommen, mit "Ole, we are the champions, ole" und zum Durchsprechen. Es ist MEGALAUT. Und ich habe - als er mich fragte, ob er das denn dieses Mal mit zum Spielzeugtag nehmen dürfte, freudestrahlend JAAAA gesagt
Habe gedacht, sollen die Erzieherinnen doch auch mal unter ihrem Spielzeugtag leiden
Es waren auch alle "begeistert" 

und halb taub hinterher - das haben sie nun davon 
LG
cori
Beitrag von pipers - 01.02.12 - 14:17 Uhr
Hallo
Was sind denn z.b. "Unterschichten Spielzeuge" ?
Lg
Beitrag von cori0815 - 01.02.12 - 14:50 Uhr
Dafür werde ich jetzt wieder geteert und gefedert, aber egal: ist dir noch nie aufgefallen, dass die Leute, die eigentlich das wenigste Geld zur Verfügung haben, häufig für ihre Kinder die gleichen (teuren) Spielzeuge (oder ihre billigen Nachbildungen) haben???
Ich weiß, ich pauschalisiere jetzt ein bisschen, aber das muss auch mal erlaubt sein.
Sicher gibt es auch Ausnahmen.
LG
cori
Beitrag von pipers - 01.02.12 - 18:49 Uhr
hmm ich versteh das immer noch nicht.
Was ist schlimm daran wenn sie die gleichen teuren spielsachen haben?
Oder ist das schlimme daran das manche billige nachbildungen haben?
Und gilt das für alle Spielzeuge oder jetzt nur um bestimmte wie z.b. das Beyblade etc. ?
Ehrlich gesagt achte ich auf sowas wie Spielzeug nicht. Der Kleidungsvergleich hier im Kindergarten reicht mir da schon 
Lg
Beitrag von cori0815 - 01.02.12 - 19:33 Uhr
hehe, Kleidungsvergleich - auch so ein Thema 
Ich meine einfach, dass ich es komisch finde, dass immer die, die am wenigsten Geld zu haben scheinen, die dicksten Spielsachen im Kiga anschleppen und damit Kinder, die vielleicht nicht nur mit Spielsachen "geködert" werden (damit sie still sind), neidisch machen.
Keine Ahnung, ob du nun verstehst, was ich meine. Aber es ist jetzt auch schwierig darzustellen. Würde ich das gleiche einer anderen (beliebigen) Kita-Mutter erklären und ein Beispielkind nennen, würde sie grinsend zustimmen 
LG
cori
Beitrag von pipers - 01.02.12 - 19:37 Uhr
Achso ja jetzt versteh ich was du meinst.
Lg
Beitrag von sandramutti - 01.02.12 - 19:24 Uhr
hallo!
wir haben in unserem diesen doofen mitbring-tag immer zufällig zwischendrin irgendwann, auffälligerweise nach weihnachten/ostern etc.
weder meine kinder noch ich sind große fans davon. irgendwie kommt es mir so vor, als wäre es dann ein "zur schau stellen" der spielsachen, die die kinder zu den o.g. anlässen geschenkt bekommen haben...
meine maus nimmt da stets ihren geliebten plüschhund mit. immer der gleiche.
und interessiert sich auch wohl nicht großartig für die anderen spielsachen, die die anderen kinder mitbringen.
find im kiga gibts so auch schon schöne spielsachen.
und für das was meine mädels immer gespielt haben und ihre freundinnen (mutter-vater-kind) zb. brauchen sie garnichts besonderes...
würd also keinen so großen wert drauflegen.
wenn sie irgendwas spielen wollen, spielsachen von zuhaus herzeigen wollen, können sich die kinder auch so nachmittags treffen und müssen nicht ihren hausstand mit in den kiga schleppen...
vg!
