Da fehlen mir die Worte...ein kleines 2 jähriges Kind ist mal wieder verstorben.
RTL Punkt 12 ZOE !!!!!!!!!
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Beitrag von vivien1976 - 01.02.12 - 12:15 Uhr
Beitrag von paula179 - 01.02.12 - 13:05 Uhr
Warum ist sie gestorben?
Ich habs nicht gesehen...
Beitrag von deschnegge - 01.02.12 - 13:21 Uhr
sie ist an ihrem eigenen Erbrochenen erstickt. In der nacht. Sie hatte vorher Bauchkrämpfe gehabt, de Mutter hat sie aber nicht behandeln lassen.
Die Wohnung würde auch aussehen wie ...(keine ordentlichen Betten, Kot an den Wänden...) und die kleine muss auch gewaltsam misshandelt wurden sein und Schüttelkind etc.
Beitrag von paula179 - 01.02.12 - 13:30 Uhr
Oh man, das ist ja schlimm 
Wahrscheinlich wusste das JA mal wieder vorher bescheid?!
Beitrag von lottchensmama - 02.02.12 - 08:36 Uhr
Das tut mir leid für die kleine Maus 
Abgesehen von dem Allgemeinzustand der Wohnung und familiären Verhältnisse- meine Tochter hat auch schonmal im Schlaf gebrochen und es nicht mitbekommen (sie hasst es eh, wenn sie sich übergeben muss und unterdrückt es, solang das nur möglich ist).
Wäre ich nicht wach geworden, hätte ich das garnicht gehört (klang eher wie komisches Husten)... Man sollte nicht immer zu schnell urteilen - die Berichterstattung von RTL ähnelt eh sehr stark der von Bild!!!
LG, Bea
Beitrag von deschnegge - 02.02.12 - 15:52 Uhr
Aber wenn mein Kind an Bauchkrämpfen leidet, geh ich zum Doc.
Bei uns im Ort ist auch mal ein kleines Mädchen (grade 3 geworden und ging auch noch in de Kita-Gruppe meiner Großen) an Lungenembolie gestorben, nur weil de Mutter nicht zum Doc ging. Sie war auch noch n Frühchen.
Beitrag von lottchensmama - 02.02.12 - 16:47 Uhr
Bauchkrämpfe sind nicht gleich Bauchkrämpfe! Wenn meine Kinder nen Magen- Darm Virus haben und Bauchweh dazu, renn ich nicht zum Arzt, sondern versorg sie zu Hause ordentlich! (Denn genau dann brauchen die Kinder Ruhe und kein Hin und Her Gerenne!!!)
Ich denk, man sollte abwarten, was dabei rauskommt, bevor man urteilt!!! Ich will keinen in Schutz nehmen und wer seinem Kind so etwas antut, gehört ordentlich bestraft und hinter Gitter! Aber wenn alles nur Spekulationen sind, sollte man sich etwas zurückhalten mit seiner Hetzerei!
Beitrag von emeri - 03.02.12 - 09:49 Uhr
hey,
an einer lungenembolie kann man auch sterben OBWOHL man beim arzt war. was ein tod an einer lungenembolie mit 3 jahren damit zu tun hat, dass man als frühchen zur welt kam, muss ich jetzt aber nicht verstehen, oder?
lg
Beitrag von deschnegge - 01.02.12 - 13:18 Uhr
und das Jugendamt schaltet natürlich wieder erst ein, wenns zu spät is. 
Wofür gibts eigentlich das Jugendamt?
für Zoe
Beitrag von mami0488 - 01.02.12 - 13:32 Uhr
naja, die beamten haben es eben nicht so mit der verantwortung. manchmal fühlen die sich nicht zuständig und dann passiert genau das, was jetzt mit der zoe passiert ist. meiner meinung nach sollte man den leuten vom amt mal gehörig ne strafe an den hals setzen!
Beitrag von juliz85 - 01.02.12 - 19:52 Uhr
Hallo!
Das ist so nicht richtig!
Das Gesetz stellt die Familie auf einen Sockel, und da kann man nicht eben mal so ein Kind rausnehmen oder so!
Die Beamten arbeiten sehr hart (die meisten) und werden auch bestraft, wenn sie einen Fehler begehen! Also, ich möchte diese Verantwortung nicht haben. Keine Familie kann 24 Stunden am Tag kontrolliert werden!
lg
Beitrag von coonurba - 01.02.12 - 14:19 Uhr
Wir haben erstmalig ein Brief vom JA bekommen, weil wir angeblich keine U5 gemacht haben. Wobei nur die Praxis vergessen hat der Krankenkasse was zu schicken.
Wusste vorher überhaupt gar nicht das es kontrolliert wird weil wir rein gar nichts mit denen zu tun haben. Die mischen sich eh lieber da ein wo es nichts zu suchen gibt statt mal wirklich Kindern zu helfen. Den Eltern war ja anscheinend nicht mehr zu helfen
Beitrag von emeri - 01.02.12 - 15:02 Uhr
ich arbeite als sozialarbeiterin beim jugendamt. glaub mir, es ist schon gut, dass jemand die arbeit macht...
ich weiß nicht was im fall von zoe passiert ist (kenne die geschichte nicht), aber glaub mir: es wird gearbeitet. aber überall wo menschen arbeiten "menschelt" es. alles kann aber auch nicht verhindert werden.
lg
Beitrag von deschnegge - 01.02.12 - 19:55 Uhr
schon klar.
Nur dass leider zuviel nicht verhindert werden kann und solche Familien nicht/kaum kontrolliert werden. Nicht mal, wenn schon Beschwerden vorliegen.
(nix gg dich! Kenn dich ja nicht)
Beitrag von emeri - 01.02.12 - 20:17 Uhr
jedes tote, missbrauchte, geprügelte, vernachlässigte und verwahrloste kind ist eines zuviel. aber wer sagt, dass diese familien nicht kontrolliert werden. es werden immer nur die negativ-fälle kolportiert. die "positiven", in denen viel passiert ist, erzählt keiner, denn das amt DARF nicht erzählen, was es eigentlich leistet, da dann ja der datenschutz gefährdet wäre. und die familien selbst werden auch nicht das amt in den himmel loben, wenn ihnen zurecht das kind abgenommen wurde. nein, das sieht man dann auch bei RTL punkt zwölf, dass ja das böse, böse jugendamt der mutter ohne irgendeine begründung (wers glaubt) das kind abgenommen hat - dabei hat sie ihre alkoholproblematik ja voll im griff.
es gibt auch genügend familien, die sind einfach grenzgänger. immerhin gibt es auch noch gesetze und vorschriften, an die sich die mitarbeiter des jugendamtes halten müssen. da weiß man zwar aus dem bauchgefühl, dass bei manchen familien einiges nicht passt, aber man hat keine beweise und "einfach nur so" kann man ein kind (oder mehrere) nicht aus der familie nehmen. und gehst du einmal zu oft nachsehen, steht die familie schon auf der matte mit anwalt, man würde sie ja belästigen und so ginge das nicht, das sei ja gegen die menschenrechte.
außerdem werden an allen ecken und enden kosten gespart. heißt: stellen werden nicht mehr nachbesetzt, das budget für die unterstützung von familien wird immer mehr verringert. in meinem amt kamen auf einen sozialarbeiter etwa 10000 einwohner. da kann man keine familie intensiv begleiten. mit täglichen besuchen etc. die hilfsangebote die seitens der jugendwohlfahrt gesetzt werden können, bzw. leistungen von anbietern sind von bundesland zu bundesland (wohne in österreich) von grund auf verschieden. die intensivste betreuung, die uns zur verfügung stand (etwas anderes gibt es schlicht nicht bzw. wird von oben her nicht genehmigt) ist eine "intensivbetreuung" durch psychologen. maximum 2h/woche. mehr geht nicht. hinzu kommt, dass aufgrund von sparmaßnahmen sämtliche heimunterbringungen von kindern überprüft werden, ob diese überhaupt aufrecht erhalten. soll heißen, aus kostengründen werden kinder wieder in familien zurückgeführt in denen die verhältnisse eben solala sind. nur als zahlenbeispiel: 2008 stand unserem amt ein budget von 10 000 euro zur verfügung um damit leistungen von vereinen anzukaufen (z.b. familienhelferinnen, etc.). das heißt, pro person hätten wir in dieser stadt ein budget von 5(!!!) euro pro jahr zur verfügung.
das alles ist ein reines politikum und hat mit der tatsächlichen arbeit, die die sozialarbeiter leisten müssen NICHTS zu tun. die prügel (verbal und durch die medien) müssen allerdings wir einstecken. und wir bekommen auch noch einen maulkorb verpasst, der es uns verbietet öffentlich zu erklären, dass seitens der politischen führung an allen ecken und enden eingespart wird und so ein optimales arbeiten kaum noch möglich ist.
alles andere ist geschwätz und stupides nachgelaber von menschen, die absolut keinen plan von der materie haben. (nix gegen dich, ich kenn dich ja auch nicht!)
Beitrag von scrapie - 01.02.12 - 22:34 Uhr

"alles andere ist geschwätz und stupides nachgelaber von menschen, die absolut keinen plan von der materie haben."
So stimmt das aber auch nicht. Mein Mann und ich kommen beide aus "solala" Verhältnissen und glaube mir... das JA hat bei uns beiden nicht nur einmal versagt. Und wenn ich mir die Geschichten der anderen Heimkinder anschaue (nicht jedes... aber auch nicht so wenige, dass es nicht auffällt)... dann kann ich vllt schwätzerhaft, aber nicht nachgelabert, behaupten, dass es nicht selten passiert, dass die Kinder viel zu spät rausgeholt werden bzw die Familien viel zu spät die richtige Betreuung bekommen.
Natürlich könnt man jetzt wieder damit argumentieren, dass z.b. mein JA-Betreuer überfordert war, weil dies und das nicht genügend vorrätig war (Mitarbeiter, Geld und Co)... aber davon konnt ich mir damals nix kaufen.
Als z.b. bei uns das JA zu Besuch war, weil die Nachbarn meiner Eltern meinten, unser Kind würde geprügelt, war ich das erste mal überrascht, dass so schnell gehandelt wurde vom JA. Doof vom JA war natürlich, dass es sich erstmal angekündigt hat... wäre ich nun eine schlechte/überforderte Mutter, dann hätte ich alle Zeit der Welt gehabt, das gröbste "unter den Teppich" zu kehren.
Ich kenne alkoholabhängige Frauen, die Maggi trinken um die Fahne zu verstecken... sie wissen ja, wann das JA kommt.
Und die Mutter, die sich hier aufregt, dass das JA mal vorbeischauen will, weil eine U vergessen wurde und meint, dass das die falsche Stelle ist... das JA weiß im vorraus sicher nicht, ob du eine gute oder schlechte Mutter bist. Wärst du nun eine, die die U nicht machen lässt, weil sie etwas zu verbergen hat, und das JA reagiert nicht, dann ist der Aufschrei im TV wieder groß. Da muss ich das JA mal in Schutz nehmen.
Beitrag von emeri - 02.02.12 - 09:36 Uhr
hey,
mich hat in dem moment gestern einfach dieses dämliche "das JA tut ja sowieso nix, da will ja keiner verantwortung übernehmen" so aufgeregt.
ich hatte auch schon meine liebe müh und not mit etwas schwerfälligeren kollegen. wie gesagt, überall wo menschen arbeiten können fehler passieren. und ich behaupte nicht, dass nie fehler gemacht werden, ich finde nur diese ständige und grundsätzliche abwertung zum kotzen. weil sich manche wirklich den A aufreißen, allerdings manchmal am system scheitern. und manchmal hindert einem schlicht das gesetz daran tätig zu werden, obwohl man nichts lieber machen würde, als so schnell wie möglich zu reagieren. und nicht mal der beste psychiater könnte oft manche menschen durchschauen, wenn sie alles daran legen etwas zu verbergen...
es tut mir leid für dich, dass deine kindheit nicht optimal verlaufen ist. ich wünsche jedem kind eine schöne kindheit, liebende eltern und geborgenheit in der familie...
Beitrag von scrapie - 02.02.12 - 10:24 Uhr
Och, es war nicht nur das JA so zu mir, sondern auch die Polizei war keine große Hilfe... gut, die scheitern wirklich oft an Gesetz:
"Hallo, mein Vater bedroht meine Mutter mit dem Messer..."
"Ist denn schon was passiert?"
"....Ne, noch nicht..."
"Dann können wir leider nichts machen..." Tausend mal gehört... also musste wir Kinder uns drum kümmern, dass der Schaden so gering wie möglich ausfällt und evtl nur ein paar Kratzer entstehen anstatt Messerstiche.
Ja, ganz zum Schluß hatte ich einen netten JA-Mitarbeiter, der mir leider auch nicht helfen konnte, weils zu spät war
Ich wurde mit 17 dann auf die Straße gesetzt von der AWG vom Heim und bin immer noch froh, dass ich meinen Mann damals hatte, der mich aufgenommen hat. Sonst hätte ich zurück zu meinen Eltern gemusst.
Ja, viele Menschen wissen schon, wie sie ihre Geheimnisse verbergen müssen, damit das Amt nicht dahinter kommt (wie z.b. sie Mutter, die ihr Maggi gegen die Fahne trinkt). Trotzdem gibt es viele Fälle, wo ich mich wunder, ob das JA Tomaten auf den Augen hat.
"es tut mir leid für dich, dass deine kindheit nicht optimal verlaufen ist. ich wünsche jedem kind eine schöne kindheit, liebende eltern und geborgenheit in der familie..."
Es braucht keinem Leid zu tun. Natürlich wäre eine schöne Kindheit gut gewesen, aber so hätte ich auch viele Dinge nie erlebt, hätte meinen Mann nicht kennengelernt, hätte meine Kinder nicht bekommen und auch meine Kinder hätten nicht diese Aufmerksamkeit bekommen, die sie nun bekommen. Bei meinem Bruder ist die Geschichte leider nach hinten losgegangen und er ist so wie unser Vater geworden
Für ihn tut es mir leid.
Beitrag von emeri - 02.02.12 - 12:55 Uhr
"Trotzdem gibt es viele Fälle, wo ich mich wunder, ob das JA Tomaten auf den Augen hat."
naja, ist in manchen fällen gar nicht so. aber lt. gesetz darf ich ein kind nur dann unmittelbar und gegen den willen der eltern aus der familie nehmen, wenn genau in dem moment eine gefahr für leib und leben besteht. in den meisten fällen ist das ja nicht so. da ist es einfach scheisse, aber nicht so, dass das kind auf der stelle einen schweren schaden davontragen würde. da fängt dann die bürokratie an, denn wollen die eltern nicht mit dem JA zusammenarbeiten muss man einen gerichtsantrag stellen und einen entzug des sorgerechtes beantragen. erst wenn das dann durch ist, darf man die kinder fremdunterbringen... und während dem verfahren haben die eltern (natürlich) die möglichkeit einspruch zu erheben, werden befragt, wird eventuell ein gerichtlich beeideter sachverständiger hinzugezogen (alleine das dauert oft fast ein jahr bis der zu einer einschätzung kommt) und erst wenn es ein urteil gibt, dürfen wir tätig werden. glaube mir, da schwitzt man oft blut und wasser... weil man weiß es ist mehr als nur suboptimal. aber wie schon gesagt wurde, es ist immer noch ein rechtstaat und es ist gut so, dass man nicht alle kinder einfach mal profilaktisch in ein heim geben kann.
Beitrag von scrapie - 02.02.12 - 13:04 Uhr
Da hast du recht. Besser ist es
