Könnt ihr mir kurz auf die Sprünge helfen? Mathe 6te Klasse

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Beitrag von belebice - 01.02.12 - 14:46 Uhr

Manmanman, wenns bei mir scho hakt, wie soll dann erst meine Tochter klar kommen. Fakt ist..., sie addieren gerade Brüche und haben von ihrem Lehrer stichpunktartig ne Aufgabe bekommen.

-Schulbesuch 28 STd pro Woche, wieviel Std in einem Jahr? Super oder?! Ich bin zu doof...#aerger

- Herz eines Mannes schlägt 70 Mal in der MInute. Mann ist jetzt 82b Jahre alt. Herzschlag im ganzen Leben?

GlG Bianca, die nicht weiß, wies jetzt weitergeht...#schwitz

Beitrag von lena10 - 01.02.12 - 14:53 Uhr

Mmh, schwierig find ich das jetzt nicht?!

28 Stunden Schulbesuch in einer Woche - ein Jahr hat 52 Wochen, also 28 mal 52 gleich 1456.

Herzschlag 70 mal pro Minute - 60 mal 70 in der Stunde - das dann mal 24 am Tag, das mal 365 im Jahr und das mal 82 Lebensjahre.

Hat allerdings nichts mit Bruchrechnung zu tun.

Gruß,Lena

Beitrag von belebice - 01.02.12 - 15:28 Uhr

DIe Idee hatte ich auch schon, aber was ist mit Ferien, Wochenende ect.?!

Beitrag von lena10 - 01.02.12 - 15:31 Uhr

Wochenenden sind doch schon richtig berechnet, da es ja um 28 Schulwochenstunden geht (daher ist es auch egal, dass eine Schulstunde keine 60 Minuten hat).

Ferien könnte man natürlich noch abrechnen - dann muss sie überlegen, wie viele Wochen Ferien sie im Jahr hat und diese von den 52 Wochen abziehen.

LG LEna

Beitrag von belebice - 01.02.12 - 15:32 Uhr

..., achja und bewegliche FErientage gibt es ja auch noch. WOher soll bitteschön ein Kind aus der 6ten Klasse das wissen. ANsonsten wäre die Lösung tatsächlich nicht sooooo schwer...

Beitrag von lena10 - 01.02.12 - 16:48 Uhr

Du glaubst doch selbst nicht, dass der Lehrer das sooo genau wissen will! Es geht doch darum, dass das Kind das Prinzip verstanden hat und die Aufgabe rechnen kann.

Beitrag von belebice - 01.02.12 - 19:01 Uhr

Um ehrlich zu sein weiß ich bei diesem Lehrer wirklich nicht so recht WAS er will. UNd mein Kind we´ß das erst recht nicht... Und es ist ja nicht so, dass ich als einziges Elternteil diesen Menschen`NICHT einschätzen kann. Natürlich ist es so, dass Eltern viel zu kompliziert denken, aber dennoch, dann soll er dei Fragen oder AUfgaben auch korrekt formulieren und nicht in der Form....

Beitrag von lena10 - 01.02.12 - 20:31 Uhr

Eigentlich sollen ihn ja auch nicht die Eltern einschätzen können, sondern die Kinder selbst ihre Aufgaben erledigen - so gut sie es eben können!

Beitrag von belebice - 01.02.12 - 20:48 Uhr

Na wenn mich mein Kind aber fragt ob ich mal helfen kann, kann ich ja wohl kaum sagen..., nöööö, mach mal alleine, und schon garnicht bei einer solch bescheuerten AUfgabenstellung. Das meine Tochter möglichst eigenständig arbeiten soll, ist mir durchaus bewusst, DAS geht aber nur, wenn die Lehrkraft ordentlich formuliert oder habe ich da nen Denkfehler.

Tochter kommt und formuliert so, wie der Lehrer diktiert hat und steht mit nem dicken Fragezeichen im Gesicht da. Da bin ich doch als Mutter dann wohl aúch n bißchen in der Pflicht ihr Hilfestellung zu leisten. Ich werde ihr sicherlich nicht die AUfgabe lösen, dennoch möchte ich für sie da sein. Denke das machen andere auch. Ich kann aber nur für sie da sein, wenn mich erstmal jemand runterholt und mir sagt..., Man, vielleicht n bißchen zu erwachsen gedacht. ALso..., irgendwie missverstehst du mich (glaube ich) die ganze Zeit. Ich habe halt einfach zu umfassend gedacht. Ich danke dir trotzdem für deine Mühe

LG Bianca

Beitrag von manavgat - 01.02.12 - 15:05 Uhr

28 Stunden x 40 Wochen (so viele Schulwochen sind es nämlich nur im Jahr, aber woher soll das ein Schüler wissen?). Achtung: 1 Schulstunde = 45 Minuten!

70 x 60 = Herzschläge in einer Stunde

x 24 = Herzschläge pro Tag

x 365 Tage = Herzschläge im Jahr

x 82 Jahre = Gesamtherzschläge im Leben dieses Mannes.

Gruß

Manavgat

Beitrag von belebice - 01.02.12 - 15:31 Uhr

HEy!

Danke dir,

Ja, woher soll ein Schüler das wissen? Das frage ich mich auch, erst recht bei einem 6t Klässler. Und dann frage ich mich noch erschwerend, muß der Schüler bei der BErechnung die Wochenenden und die Ferien und die auch nicht unbeachtlich ins GEwicht fallenden beweglichen Ferientage in die REchnung mit einbeziehen?!

Das mit den Herzschlägen fand ich auch nicht ganz so komisch bzw. ich rechnete es so wie du

Oje, Bianca

Beitrag von hustinetten - 01.02.12 - 17:00 Uhr

Wenn man den Lehrer ärgern wollte, kann man die zweite Aufgabe nicht lösen:

- Schaltjahre
- Herzschlag vor der Geburt
- bei Anstrengung schlägt das Herz schneller
- ...

Aber eigentlich ist das alles Dreisatz, und keine Bruchaddition.

lg

Beitrag von manavgat - 01.02.12 - 19:05 Uhr

Äh ....

.... nix Dreisatz.

Einfache Multiplikation.

Gruß

Manavgat

Beitrag von jazzbassist - 01.02.12 - 19:49 Uhr

Also bei der ersten Aufgabe denke ich … es gibt hier einfach verschiedene Rechenmöglich- und Vereinfachungsmöglichkeiten, die dann auch auf unterschiedliche Ergebnisse kommen. Man könnte ausrechnen, wie viele Stunden pro Schultag (28 / 5) und dann im Kalender ganz genau nachzählen, wie viele Schuletage es im Jahr 2012 in ihrem Bundesland gibt … wäre eine sehr mathematische Lösung. Man könnte im Kalender auch einfach nachgucken, wie viele Schulwochen es gibt (also einfach mal die Ferien abziehen) … also eine wissenschaftliche Modellbildung (wir vereinfachen die Wirklichkeit). Ich denke, bei 6. Klässlern reicht da 28 * (52 Wochen - 10 Wochen Ferien) = Ergebnis mit einem Nebensatz, dass gesetzliche Feiertage und Schulbrückentage nicht berücksichtigt wurden, vollkommen aus. Kommt auch drauf an, ob das jetzt die einzigen beiden Matheaufgaben für die Hausaufgaben waren (dann würde ich einem Kind da empfehlen, zur Lösung noch 1-2 Sätze zu schreiben; wenn das jetzt zwei von fünfzig Aufgaben sind, einfach Rechenweg aufschreiben, kurzer Hinweis, was man jetzt von den 52 Wochen abgezogen hat und was nicht und das wars. Also selbst im Studium werden Sie an einigen Fakultäten (z.b. einer wirtschaftswissenschaftlichen) immer wieder feststellen, dass Aufgaben in einer Klausur einfach undeutlich/ungenau oder interpretierbar sind. Gleiche Vorgehensweise; der Lehrstuhl wird dann einfach mehrere Ergebnisse/Lösungen akzeptieren oder die Aufgabe wird gänzlich gestrichen etc. Ich finde schon, dass man einem 6. Klässler mal erklären kann, wie er in so einem Falle - wenn die Aufgabenstellung nicht ganz klar ist (wird ein Kind sicherlich noch öfters empfinden) dann am besten umgehen sollte.

Was die zweite Aufgabe angeht … ich finde, ein bisschen kindliche Eigenleistung sollte bei einem 6. Klässler schon vorhanden sein. Wie sollte man die Aufgabenstellung denn sonst noch formulieren? Bitte gib folgende Zahlenfolge in den Taschenrechner ein und schreibe das Ergebnis ab? Ich glaub, hier muss man einfach mal eine juristische Ausbildung genossen haben und irgendwann mal »eingeprügelt« bekommen haben, dass, wenn in der Aufgabe steht, dass das Herz 70 Mal in der Minute schlägt, dass das heißt, dass das Herz GENAU UND IMMER 70 Mal in der Minute schlägt und IMMER GESCHLAGEN HAT … und … wenn in der Aufgabe steht, dass ein Mann 82 Jahre alt ist … dann ist der auf der Sekunde genau 82 Jahre alt. Und wenn man weiß, dass ein Herz ein Leben lang mit 70 Schlägen pro Minute arbeitet und man weiß, dass ein Mann auf der milliardsten Sekunde genau 82 Jahre alt ist … kann man diese Aufgabe sehr gut ausrechnen. Also hier einfach versuchen, darin eine Schulaufgabe zu erkennen und keine Logik reininterpretieren, die nicht in der Aufgabenstellung steht.

Beitrag von belebice - 01.02.12 - 20:54 Uhr

Danke für deine ANtwort. Ich habe ja beréits in einem vorherigen Post geantwortet, dass ich die zweite Aufgabe wesentlich einfacher verfasst finde, als die erste. Mit der hatte meine Tochter auch nicht solche großen Verständnissprobleme. Bei der ersten steigerte man sich halt noch recht schnell in die Geschichte rein...., was der Lehrer jetzt genau will, Ferientage nicht/doch... what ever. Ziemlich komisch alles

LG Bianca

Beitrag von belebice - 01.02.12 - 21:01 Uhr

Ich danke allen für die Mühe :)

Möchte noch kurz anmerken, dass ich denke, dass die Lehrkraft für die Kinder verständlich formulieren sollte. Er hat so viele Matheproblemkinder in der Klasse, u.a. auch meine Tochter. Die hat sich in der Grundschule immer im Zweierbereich bewegt..., und nun hat sie sich ihre !!!5!!! auf dem Halbjahrezeugnis gesichert (übrigens ebenso wie manch andere aus der Klasse). SIe bekommt schon Nachhilfe, ich stehe auch in einem *relativ* intensiven Kontakt zu der Lehrperson (anscheinend noch nicht ausreichend?!). Und dennoch habe ich nicht das Gefühl, dass er den Kids den Lehrstoff kindgerecht und verständlich vermittelt. Anscheinend sehe ich das aber verkehrt?! Ich weißet auch nicht.

In diesem SInne, lG Bianca

Beitrag von jazzbassist - 02.02.12 - 14:17 Uhr

Wir sind als Eltern halt nie im Unterricht mit dabei ... also ich glaube meinem Sohn ein "Das hat der gar nicht erklärt" durchaus ... ich war selbst mal Schüler. Mal stimmt das; mal hört man das einfach nur nicht, weil man gerade mit dem Nachbarn quatsch macht; mal harkt der Lehrer nach: "Ist die Aufgabenstellung soweit klar?" (wo man vielleicht aus Scham nicht antwortet ... zeigt ja sonst niemand in der Klasse auf ... nicht dass man der Einzige ist, der die Aufgabe nicht verstanden hat; wäre ja peinlich). Meistens kommen solche Aufgaben dann ohnehin in den letzten 5 Minuten des Unterrichts, wo man die Unterrichtssachen schon weggepackt hat (ach, das merk ich mir) ... oder, wo die Aufmerksamkeit - kurz vor der großen Pause - einfach nicht mehr da ist und die Klasse unruhiger wird. In Fächern, die man glaubt, zu können, hört man sowieso nicht zu (kann man doch ohnehin schon alles) ... in Fächern, die man glaubt, nicht zu können, hört man auch nicht zu (versteht man doch ohnehin nicht und ... das braucht man doch später sowieso nicht mehr...).

Zumal Mathematik einfach auch ein recht schwieriges Schulfach ist, weil es immer auf irgendetwas "älterem" aufbaut. Hat man in der Grundschüle nie gelernt, flüssig das kleine 1x1 zu rechnen, wird man da in der weiterführenden Schule - solange die noch nicht mit dem Taschenrechner rechnen dürfen - einfach sang und klanglos untergehen. Hat man nicht verstanden, wie man zweidimensionale Figuren berechnet, werden auch dreidimensionale im 2. Halbjahr nicht funktionieren. Es ist also anders wie Geschichte, wo - wenn Sie einfach vergessen haben, wie lange der 30-Jährige Krieg ging, dann einmal im Test dafür eine 4 kassieren und die nächsten 11 Schuljahre wird man mühelos weiterkommen, ohne das jemals gewusst zu haben. In Mathe wird da aber der Nicht-Wissend-Schneeball, den ein Schüler vor sich hintragen muss, mit jedem Schuljahr größer und größer.

Ich denke, es gibt unendlich viele Gründe, warum ein Schüler in so einem Unterrichtsfach irgendwie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Man kann da jetzt natürlich mit Schuldzuweisungen "Der Lehrer ist Schuld" anfangen ... nur ... zum einen denke ich, dass man es sich damit viel zu einfach macht, und, zum anderen: Selbst wenn der Lehrer schuld ist - Sie können da ohnehin nichts dran ändern. Was sagt denn die Nachhilfe zu den Matheleistungen ihrer Tochter? Wo sieht diese z.B. momentan die Probleme? Ich denke, wenn man so einem Kind mal längere Zeit Nachhilfe gibt, kann man ja schon mit guter Sicherheit sagen, was eigentlich Ursache für diese Matheprobleme ist. Ist das einfach nur: "Sie braucht mehr Zeit, um den Stoff zu verstehen", ist das eher "Da fehlen einfach Grundlagen wie das flüssige rechnen das kleinen 1x1", ist das eher so eine Teenager-Verweigerungshaltung "Ich versteh das doch sowieso nicht; das braucht doch kein Mensch; ich block jetzt ab". Also, wenn Ihre Tochter jetzt - ohne Vorbereitung - eine Klassenarbeit aus der 5. Klasse wiederholen müsste (eine, die sie im letzten Jahr bereits geschrieben hat) ... von welcher Note würden wir dann sprechen?