Mein Partner hat vor unserem Kennenlernen ein ungewollt Kind mit einer Affäre gezeugt

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Beitrag von julia-rot - 01.02.12 - 16:27 Uhr

Hallo,
ich hoffe ich finde hier Rat.
Zur Situation:
ich bin seit knapp einem Jahr mit meinem Freund zusammen, und es könnte alles toll sein.
Wir können zum Glück über alles reden, nur weiß ich gerade nicht einmal selbst ob ich der Situation gewachsen bin.
Er möchte eigentlich weder Kontakt zum Kind und noch weniger zur Mutter, da er der Meinung ist sie hätte es ihm angehängt (Sie damals 35, er 26, sie hat aber eindeutig gesagt sie verhüte nicht, er dachte er hätte "Glück" und auf Gummi verzichtet, wie blöd das war weiß er auch dank mir).
Er bezahlt für das Kind. Und wir gehen beide davon aus dass er/wir früher oder später Kontakt zum Kind haben. Und das würde ich auch nur richtig finden.
Ich möchte gerne in so 4 Jahren ein eigenes Kind.
Da sich seine Eltern wahnsinnig über ihren ersten Enkel freuen, ist mir zum ersten mal scheinbar erst wirklich bewusst geworden in welcher seelischen Situation ich mich befinde.
Ich habe vor lauter Verständnis für alle anderen kein Gefühl mehr für mich!
Wie geht man mit so etwas um... wir reden offen über Zusammenziehen und auch Kinder... er sagt immer er würde unsere Liebe nicht auf Spiel setzten und sich immer für mich entscheiden... Da aber das Kind nichts für seine verantwortungslosen Eltern kann und ich das Kind liebe, weil es ein Teil von ihm ist, könnte ich nicht ertragen wenn er wegen mir kein Kontakt zum Kind hat.
Ich habe noch nie das Kind gesehen, auch nicht die Mutter.

Ich habe Angst vor der Situation. ich habe Angst vor dem Gefühl, dass mich die Situation seelisch kaputt macht und ich mich deshalb trennen muss.
(Ich bin ein bauch-mensch, der schon einmal in ambulanter 3 monatiger Therapie war, seitdem achte ich sehr stark auf, für mich, negative Einflüsse.)
Ich danke allen die versuchen, sich in meine Situation zu versetzten und mir helfen.
Lieben Gruß

Beitrag von schoene-neue-welt - 01.02.12 - 16:56 Uhr

Weshalb sollte er wegen Dir keinen Kontakt haben zum Kind? Es geht aus Deinem Text nicht hervor, ob er Kontakt hat, obwohl er diesen gar nicht richtig will, oder ob er keinen Kontakt hat. Kann es sein, dass Du nicht willst, dass er das Kind sieht und er es Dir recht machen will? Das wäre nicht ok.

Beitrag von julia-rot - 01.02.12 - 17:12 Uhr

Er soll ja wegen mir "gar nichts diesbezüglich machen"...soll heißen ich würde es schrecklich finden wenn dieses kind nicht seinen vater kennen lernen dürfte...
bisher hat er noch kein interesse das kind zu sehen... ich glaube es ist allg. bekannt dass männer mit babys, erst recht nicht wenn total ungewollt, nicht sonderlich viel anfangen können... aber wir glauben beide dass dieser tag eines tages kommen wird, wenn er kontakt will.... ich möchte allerdings nicht erst in 3 kahren wissen ob ich mit der situation umgehen kann... nicht nur er und ich bilden teile dieses puzzles, auch das kind mit seiner wahrnehmung, genauso wie die mutter spielen hiermit rein....
Und nein...er will das kind "noch" nicht sehen weil er es nicht sehen will...wir führen keine beziehung in der wir es dem anderen recht machen wollen....

In meiner Fragestellung sollte herüber kommen: wie geht man mit der Situation um, wenn der Partner ein Kind hat? Mit all den angesprochenen Punkten, denn ich glaueb es macht einen Unterschied ob der Partner, das Kind wollte, sich darüber gefreut hat, die Frau geliebt hat etc.

Beitrag von schoene-neue-welt - 01.02.12 - 17:27 Uhr

"ich glaube es ist allg. bekannt dass männer mit babys, erst recht nicht wenn total ungewollt, nicht sonderlich viel anfangen können"
Das ist Unsinn. Eine Entschuldigung.

Ich wurde ihn dazu bringen, das Richtige zu tun: Kontakt aufzubauen und regelmäßig Unterhalt zu zahlen. Es ist nicht einfach, wenn der Partner ein Kind aus einer anderen Beziehung hat und dadurch natürlich in ständigen Kontakt zur Ex steht - ich erlebe es auch momentan als Premiere. Aber man muss vor allen Dingen versuchen, dem Kind gerecht zu werden und an einem Strang zu ziehen.

Mit der Tatsache, das er schon ein Kind hat, hätte ich keine Probleme, wohl aber mit einem Menschen, der sein Kind nicht sehen will oder sagt, er will dies "später" tun.

Beitrag von nick71 - 01.02.12 - 17:42 Uhr

"Und nein...er will das kind "noch" nicht sehen weil er es nicht sehen will...wir führen keine beziehung in der wir es dem anderen recht machen wollen...."

Wenn dein Freund dir schon sagt, dass er sich immer für dich entscheiden würde, liegt der Verdacht nahe, dass er es dir eben doch recht machen will und deswegen sein Kind nicht sieht. Deine diesbezüglichen "Bedenken" kennt er ja offensichtlich.

"wie geht man mit der Situation um, wenn der Partner ein Kind hat?"

Wie DU damit umgehen wirst, kann dir hier niemand beantworten...du wirst auf deine Frage also keine Antwort finden.

"denn ich glaueb es macht einen Unterschied ob der Partner, das Kind wollte, sich darüber gefreut hat, die Frau geliebt hat etc."

Wieso sollte das für seine Partnerin einen Unterschied machen?

Beitrag von julia-rot - 01.02.12 - 17:56 Uhr

danke.... das hört sich mal nach einer Hilfe an... und ja wir wollen uns der Situation bald "aussetzten" und schauen wie es uns allen damit geht...

Beitrag von frieda05 - 01.02.12 - 17:08 Uhr

Auf mich wirkst Du ziemlich konfus.

Er will keinen Kontakt zum Kind, noch weniger zur Mutter - Ihr geht allerdings davon aus, daß Ihr später Kontakt zu dem Kind haben wollt. Was soll das denn werden ? Wollt Ihr beiden Hübschen da wie Kasper aus der Kiste springen und fröhlich "Traraaaa" schreien? Und Du hast Angst um Dein Seelenheil - na Mahlzeit Kollegin.

Dies Kind ist nun mal da. Wenn Dein damals 26jähriger Freund sein "Glück" provozierte und dabei mal gepflegt auf die Schnauze geflogen ist, dann hat er wohl eher Pech gehabt. Die Dame hat ihn über die Risiken informiert. Wer sein Schwänzchen dann nicht im Zaume halten kann, sollte mit Mitte 20 wohl wissen, wie die Schippe auf dem Stil steht #augen.

Desweiteren bin ich der Ansicht, daß einem weiteren Nachwuchs (so er denn tatsächlich von beiden gewollt ist) ein vorheriger nicht unbedingt im Wege steht. Dies passiert ja derweil doch einigen.

Dein Seelenheil ist natürlich insofern beeinflußt, als daß Du nicht die Mutter des erstgeborenen Enkelkindes bist. Wenn das dann ein Problem darstellt... - seufz.

Da der Vogel sich ja immer für Dich entscheiden (und seinen Nachwuchs mal stumpf ignorieren ) will - ist doch alles im Lot. Du sagst ihm die Wacht an und fertig ist die Laube.

Blöd nur, wenn er plötzlich feststellt, daß er Euer Kind auch eigentlich nicht gewollt hat und Du nachher mit der vorherigen Frau eine Selbsthilfegruppe aufmachen kannst.

Dein Freund ist ein Vollidiot.

GzG
Irmi

Beitrag von badguy - 01.02.12 - 17:09 Uhr

Das mag sich jetzt für dich sehr negativ anhören. Kurz zum Hintergrund. Meine Ex ist seit jeher ein Mensch, der sehr stark ich-bezogen ist. Lange Zeit hab ich das echt bewundert, mit welcher Gelassenheit, Gerissenheit und ohne jegliche Form von schlechtem Gewissen sie ihr Umfeld gelinkt hat. Da wurden Versicherungen beschissen, Vorteile erschlichen, gelogen, dass sich die Balken biegen, da war teilweise echt Systematik am Werk. Alleine die Summe der Diebstahl-Delikte auf der Arbeit, ich mag nicht dran denken. In Punkto Unehrlichkeit braucht man ein Lügen-Management, weil man sonst irgendwann auffliegt. Sie hat das voll drauf gehabt, ein einziges Mal ist sie aufgeflogen, als sie kurz vor Ausbildungsende im Chef-Büro ihren Urlaubsbogen manipuliert hat. Eine Aktion von vielen.

Und während der blöde bad immer von ihr fasziniert war, hat er nach der Trennung erfahren, was es bedeutet, wenn man auf der anderen Seite steht, wenn man der Belogene, Betrogene, Verleumdete und Beschissene ist.

Zurück zu dir. Dein Freund sagt heute, dass die Beziehung zu dir ihm wichtiger ist als sein Kind, dass die böse Frau ihm angehängt hat, obwohl er wusste, dass sie nicht verhütet. Wenn eure Beziehung in die Brüche geht, kommt die Nächste, die ihm wichtiger ist, als euer gemeinsames Kind. Das wäre für mich der Punkt. Ganz einfach. Dann werden sich seine negativen Seiten gegen dich richten.

Wenn eine Beziehung läuft, ist immer die/der Ex der/die Böse, niemals der aktuelle Partner und wenn man dann selbst Ex ist, merkt man, dass sich gewisse Dinge einfach nur wiederholen.

Wie hat meine Ex mal beim Jugendamt gesagt? "Kein Mensch dieser Welt kann mich zwingen, nicht negativ über meinen Ex zu sprechen, egal, ob die Kinder das mitbekommen oder nicht!" oder "Die Vorstellungen des KV stehen für mich an letzter Stelle, selbstverständlich lüge ich die Kinder an, ansonsten bekäme ich nicht das, was ich bekommen will!"

Beitrag von frieda05 - 01.02.12 - 17:11 Uhr

Meine Herren, Du hast da ja echt ein Früchtchen gehabt #putz.

Beitrag von julia-rot - 01.02.12 - 17:22 Uhr

Also mal im Ernst was sollen denn diese antworten... zum angepöbelt werden bin ich nicht hier...vielen dank!... es besteht doch mal ein Unterschied ob sich 2 leute für ein Kind entscheiden, oder eben nur einer...dass er schön blöd war weiß er jetzt auch...jeder handelt mal bescheuert.... und ja momentan hat er einfach nur angst mich zu verlieren...er liebt mich..ich liebe ihn... das ändert nix daran dass die situation für uns beide schwierig, weil unbekannt, ist....
Sind hier Frauen oder männer die eine ähnliche Situation erlebt haben?
Die meine Ängste verstehen, mit der Situation nicht umgehen zu können?
Sind hier Menschen die qualifiziertere Antworten geben können, als diese "der ist ein vollidiot" oder "du hast nen Schaden"?

Beitrag von schoene-neue-welt - 01.02.12 - 17:31 Uhr

Er hat also Angst, Dich zu verlieren, weil er ein Kind mit einer anderen hat? Hat er Dir das denn nicht gleich gesagt? Ich verstehe nicht, wieso man deshalb Angst haben kann. Es sei denn, Du vermittelst ihm, dass Dir das nicht gefällt - oder er hat es Dir verheimlicht und es ist jetzt rausgekommen.

Beitrag von julia-rot - 01.02.12 - 17:44 Uhr

na also wirklich, das man keien luftsprünge macht wenn der partner einem nach 3 monaten sagt dass er wahrscheinlich ungewollt vater ist, ist doch klar oder?
er hat mir den fakt gesagt als er es wusste und noch bevor er zum vaterschaftstest gegangen ist.... klärt das deine fragen?

Beitrag von schoene-neue-welt - 01.02.12 - 18:04 Uhr

Es wäre leichter gewesen, die Situation zu verstehen, wenn Du sie erklärt hättest. Es ist nämlich ungewöhnlich, dass eine Beziehung gefährdet ist, weil einer der Partner ein Kind hat.

Das Problem ist nicht das Kind, sondern die Tatsache, dass ihr eine Beziehung als Menschen ohne Verantwortung gegenüber Kindern hattet und dass sich das jetzt plötzlich geändert hat bzw. dass er es Dir verschwiegen hat. Das würde ich tatsächlich als äußerst problematisch sehen.

Als ich meinen Partner kennen gelernt habe, hat er mir von 1 Kind erzählt. Als wir zusammen gekommen sind nach 2 Tagen, hat er mir dann "gebeichtet", dass es noch ein Kind gibt. Er hatte Angst, dass ich mich nicht auf einen Mann einlassen würde, der zu viele Bindungen und Verpflichtungen hat. Das war totaler Unsinn von ihm. Das Verschweigen hat mich aber doch befremdet, ich ahbe es nicht verstanden. Hätte er es mir nach 3 Monaten (wie bei Dir) erzählt, hätte ich ein echtes Problem damit. Nicht mit dem Kind, sondern mit seiner Offenheit und Ehrlichkeit. Und das ist sicher das Problem bei euch.

Ich würde Dir raten, ganz viel mit ihm zu sprechen. Warum hat er es Dir verschwiegen, warum ist er plötzlich damit herausgerückt...aus eigenen Stücken oder wäre es sowieso "aufgeflogen"?

Beitrag von comapo - 01.02.12 - 20:54 Uhr

Also entschuldige, wenn Dein Freund weiß, dass die Frau nicht verhütet und aus purer Bequemlichkeit russisch Roulette spielt und aufs Gummi verzichtet, dann ist der sowas von doof, dass er eigentlich nur vor Schmerzen brüllen müsste.

Und einer Frau, die sagt "ICH VERHÜTE NICHT!" zu unterstellen, dass sie ihn gelinkt habe, ist wohl das Allerletzte!

Damit wird nämlich unterstellt, dass sie ganz allein für das Schwangerwerden bei bekannter, fehlender Verhütung "schuld" ist.

Mit Mitte 20 sollte man davon ausgehen, dass auch der Herr weiß, dass man bei ungeschütztem Verkehr Kinder zeugen kann!

Und noch was: Wenn er nicht von Anfang an Vater sein will, sich kümmert und um Umgang bemüht, dann braucht er auch nicht in 3 Jahren ankommen, wenn das Kind handlebarer wird und vielleicht auch noch empört aus der Wäsche gucken, weil die Mutter dann auch keine Lust mehr hat, ihn an das Kind heranzuführen. Er ist dann für das Kind ein Fremder wie der Bäcker von nebenan.

Ich finde euch beide so naiv und egoistisch, das kann ich kaum in Worte fassen. Und ja, Badguy trifft den Nagel auf den Kopf. Vielleicht bist Du dann die nächste Ex, deren Kind er gar nicht wollte, weil Du einfach nicht verhütet hast und ihm das Kind untergeschoben.

Bei manchen Männern ist sowas pathologisch.

Gruß

Beitrag von guest70 - 01.02.12 - 21:04 Uhr

<< ich denke auch dass er das kind nur noch nicht sehen will, weil er löwe ist und alles was er nicht mitbestimmt erst einmal grundsätzlich blöd ist...wie eine katze der man "gesundes" essen hinstellt..... <<<

Du hast etwas ganz elementares überlesen!!! :-D siehe oben!!!

Er möchte erst Vater sein, wenn er den Zeitpunkt bestimmen kann........

*** Ironie off ****

Beitrag von badguy - 01.02.12 - 22:49 Uhr

In aller Deutlichkeit, ich habe dich weder angepöbelt, noch deinen Partner als Vollidioten bezeichnet, noch gefragt, ob er einen Schaden hat. Von daher bleib bitte bei den Realitäten.

Du willst meine Antwort nicht hören, ok, dein gutes Recht. Zwei Punkte dann aber noch. Dein Partner hat beim Sex mit der Dame auf Verhütung verzichtet. Ich finde es traurig, dass du die Situation so drehst, als wollte sie das Kind und er nicht. Zu diesem Kind haben beide gleichermaßen beigetragen. Nur ist sie die ungleich Angeschmiertere. Der zweite Punkt: Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du im Falle einer Trennung vom Ex auf Händen getragen wirst.

Du bist diejenige gewesen, die in ihrem Ausgangsposting von schlechtem Bauchgefühl von Trennungsgedanken gesprochen hat, das waren nicht wir. Du wolltest unsere Meinung hören, wir haben uns nicht aufgedrängt. Das die Meinungen nicht so ausgefallen sind, wie du es dir erhofft hast, das war dein persönliches Risiko. Oder schwingt da eine Saite in dir, die dir sagt, mensch, die haben auch Bedenken, er ist doch nicht so der Volltreffer....?

Beitrag von frieda05 - 02.02.12 - 06:23 Uhr

nö bad - der ging an mich #rofl

ich schrieb- allerdings Vollidiot für ihn - und "die Pfanne heiß" für sie (wg. der emotionalen Bindung an eine unbekannte Person, nur der Gene wegen)

aber ich halte wohl besser jetzt die Gusche., da hier nur Erfahrungswerte erfragt werden sollen, nicht etwa Beurteilungen. Leider kann ich hier nicht mitreden, da ich tatsächlich in meinem Bekanntenkreis keinen Mann kenne, der sich so grottendämlich angestellt.

GzG
Irmi

Beitrag von badguy - 02.02.12 - 08:32 Uhr

Irmi, Mensch wat soll ich jetzt sagen?

*invollerHöheaufbau* So geht das, ach Quatsch, Recht haste! #schein #rofl#rofl#rofl#rof

Ganz davon abgesehen, aus schlechten Erfahrungen lernt man am besten und das bitterste Lehrgeld ist das, was man selbst zahlt. Eigentlich eine beratungsresistente Userin mehr. Haken wir es einfach ab.

Beitrag von lichtenstein - 02.02.12 - 16:09 Uhr

Ganz so krass wie Herr Bad würde ich es auch nicht ausdrücken... Obwohl - Ja, Dein Freund ist ein Vollpfosten! Wo die kleinen Kinder herkommen, dürfte ihm auch ohne Deine tatkräftige Unterstützung schon bekannt gewesen sein. Wenn Du die Frau seines Lebens bist, hat er bestimmt nach dem schutzlosen Erlebnis auch einen Aidstest gemacht.

Tatsache ist nunmal, Dein Freund hat ein Kind gezeugt. Da zum Kinder machen nun mal zwei gehören, ist er der Vater dieses Kindes, ob er will oder nicht. Also wäre es vernünftig, sich darüber Gedanken zu machen, wie er diese Vaterrolle ausfüllen kann. Dazu gehört auch, sich mit der Mutter zusammenzusetzen und sich darüber auszutauschen, was beide Parteien zum Wohle des Kindes tun können und wollen.

Und das mit dem zwei Leute entscheiden sich für ein Kind.... ich als Berufszyniker weiss, wie viele Menschen herumlaufen und durch die Gegen posaunen, dass sie NIEMALS Kinder gewollt hätten, dass ihnen diese Kinder vom bösen Expartner aufgezwungen wurden.

Beitrag von frieda05 - 01.02.12 - 17:14 Uhr

btw.

Du liebst ein Kind von einem Mann, mit dem Du gerade mal ein schlappes Jahr zusammen bist und welches Du überhaupt nicht kennst, nur weil es "ein Teil von ihm" ist? Da hat mal (lt Aussage Deines Freundes) mal gerade ein #schwimmer ein #ei erwischt und Du hängst Emotionen daran?

Du hast echt die Pfanne heiß, Mädel.

GzG
Irmi

Beitrag von guest70 - 01.02.12 - 17:38 Uhr

<<<<<(.........., wie blöd das war weiß er auch dank mir).>>>>>

Wieso musstest du ihn davon in Kenntnis setzen?? Wie hoch ist denn sein IQ???

Wieso möchte er keinen Kontakt zu dem Kind???

Andererseits rechnet ihr aber irgendwann damit??? Was bedeutet das denn?? In etwa wie ein Verkehrsunfall oder ein Gewitter, das einen irgendwann ereilt??? (oder doch erst in rund 16 jahren, wenn der Spross höchstselbst vor eurer Tür steht?)

Warum bringt es dich um dein Seelenheil, da es doch ein "Vorfall" aus der Vergangenheit ist, der sich vor deiner Zeit ereignete. Ab einem gewissen Alter haben die meisten Menschen gewisse "Altlasten", die sie mit in eine neue Beziehung bringen - egal wie es damals dazu gekommen ist. Wobei ich die Aussage deines Freundes arg befremdlich finde. Er vögelt ohne Verhütung und spricht dann von "Kind angehängt bekommen"??? In welchem Baumhaus hat der Gute in den letzten Jahren gelebt?

<<<<Da aber das Kind nichts für seine verantwortungslosen Eltern kann und ich das Kind liebe, weil es ein Teil von ihm ist, könnte ich nicht ertragen wenn er wegen mir kein Kontakt zum Kind hat.
Ich habe noch nie das Kind gesehen, auch nicht die Mutter.<<<<<

Du liebst das Kind bereits obwohl du es noch niemals gesehen hast???!!!! Da bist du dem Erzeuger immerhin weit voraus. Warum sollte dein Freund nun wegen DIR keinen Kontakt zu seinem Kind haben wollen/können? Du schreibst doch oben, dass er sich reingelegt fühlte von der Kindsmutter und vermutlich aus diesem Grund den Kontakt verweigert.

Ist alles recht verworren und kindisch bei euch zuhause. Jeder von euch sollte sich erstmal überlegen, wie er zukünftig mit dem Thema umzugehen gedenkt und auch entsprechend verantwortungsvoll handeln. Und dann erst an die Produktion des eigenen Nachwuchses denken. Ansonsten fühlt er sich letztlich noch von dir reingelegt, weil du seine momentane emotionale Schieflage ausgenutzt haben könntest

Beitrag von julia-rot - 01.02.12 - 17:50 Uhr

Ja er war naiv, ja er war blöd! mein Gott das waren wir alle irgendwann einmal... mein gott so abfällig kann nur jemand reden der noch nie etwas falsches gemacht hat... gibt es so etwas überhaupt?
Er will noch keinen Kontakt weil er noch kein gemeinsames sorgerecht hat...er möchte nicht als Bittsteller vor der Tür dieser Frau stehen.... das kann ich sehr gut verstehen... er zahlt soll aber gefälligst weg bleiben, wird nicht passieren....
ich denke auch dass er das kind nur noch nicht sehen will, weil er löwe ist und alles was er nicht mitbestimmt erst einmal grundsätzlich blöd ist...wie eine katze der man "gesundes" essen hinstellt.....
aber er möchte nicht dass das kind ohne vater aufwächst, das möchte ich auch nicht!

Noch einmal:
Kann mir mal bitte jemand helfen und hier nicht allbern drauf rum pöbeln, dazu bin ich nicht hier!
ich bin 26, er 28, mein Gott!
Ich richte mich hier an Personen die eine ähnliche Situation erleben oder erlebt haben!
Alle anderen sollen bitte Ihre Klappe halten...irgendwann hört mein verständnis für diese Gepöbel auf!

Beitrag von guest70 - 01.02.12 - 18:16 Uhr

<<<<Er will noch keinen Kontakt weil er noch kein gemeinsames sorgerecht hat...er möchte nicht als Bittsteller vor der Tür dieser Frau stehen.... das kann ich sehr gut verstehen... er zahlt soll aber gefälligst weg bleiben, wird nicht passieren....

Er muss gar nicht das gemeinsame Sorgerecht haben, um das Kind sehen zu dürfen!!! Hat nichts miteinander zu tun!!!!

Als Bittsteller muss er nicht auftreten, denn mit Hilfe des Jugenamtes und/oder Anwalt wird ihm sicherlich eingeräumt, den Kontakt mit seinem Kind zu pflegen - notfalls auch gegen den Willen der Mutter (sofern es keine dramatischen, gravioerenden Gründe dagegen gibt). Die Angelegenheit scheint ja von entsprechender Stelle in finanzieller Hinsicht geregelt worden zu sein oder zahlt er vorerst auf freiwilliger Basis?

<<<<<ich denke auch dass er das kind nur noch nicht sehen will, weil er löwe ist und alles was er nicht mitbestimmt erst einmal grundsätzlich blöd ist...wie eine katze der man "gesundes" essen hinstellt.....>>>>>

Ach sooooo...... dass er ein 28-jähriger "Löwe" ist, hast du ja leider bisher nicht explizit erwähnt!!! Das erklärt natürlich alles. Hättest du das sofort erwähnt, wäre jeder sofort im Bilde gewesen!!!#rofl

Beitrag von bibina23 - 02.02.12 - 14:23 Uhr

Ich weiß nicht ob ihr dir helfen kann, aber bei meinen großen seinen Papa war das auch so, das er am anfang kein interesse hatte das ging 2 jahre so, da war auch die zeit wo er ihn 1 jahr gar nicht gesehen hatt, aber dann doch interesse hatte und jetzt verstehen die 2 sich supper... ( und bei uns war es auch so das ich keine verhütung hatte und ich ihm sagte das ich schwanger werden kann wenn er kein gummi nimmt)

Es gibt Männer die tuen sich mit der situation schwer, die wissen nicht was sie machen sollen, das ist schwer, vll. kannst du ja mit ihm darüber reden und versuchen herraus zu finden warum und wieso, vll. hilft das, sonst kannst du ihm einfach zeit lassen, mehr weiß ich auch nicht.....

Ich habe damals lang genug herum getan das der vater sein kind sieht und irgendwann hab ich es lassen und mich gar nicht mehr gemeldet, bis er dann von selber kam

Irgendwann wird es deinem freund bewusst er muss sich mit dem gedanken erst ausernandersetzten.....

Und die andren, ich verstehen nicht warum ihr andere leute anmacht wenn die eine frage habe, vll. seit ihr nur streitlustig oder so, aber das muss nicht sein find ich nicht, sie hat ja nix schlimmes geschrieben, find ich nicht, man kann ja sich mal benehmen, und wenn einem nicht gefählt was geschrieben wird, dann einfach nicht antworten wenn man nix dazu beitragen kann das dem menschen geholfen wird, ich find das sowas von unmöglich hier, wie manche blöd angemacht werden....

Beitrag von julia-rot - 03.02.12 - 10:05 Uhr

ich danke dir sehr für deine unterstützdenden worte... ich denke da er sich jetzt mit der situation beschäftigt und gemeinsames sorgerecht will, wird er das kind bald sehen... wie ich dann allerdings in der situation reagiere weiß ich trotzdem nicht...mein verstand sagt mir dass es richtig ist, ja das ich es nicht anders wollen würde, das er sein kind sieht...aber ob mein "bauch" meine seele es erträgt mit einem mann zusammen zu sein der ein kind mit einer anderen hat weiß ich einfach nicht