als die Verschiebung der Kannkindgrenze (und das es fast nicht mehr möglich ist sein Kind zurückstellen zu lassen!)!!!
Warum tun die den Kindern das an??? 3 unserer Kinder wären, nach der alten Grenze (30.6.) noch Kannkinder aber sind jetzt (Grenze 31.8.) Mußkinder.
Lena ist 8 und in der dritten Klasse. Sie kämpft sich so durch, muß viel lernen und so geht es (von Mathe abgesehen) doch recht gut.
Jonathan ist 6 1/2 und kam im Sommer in die Schule, er hat massive Probleme sich zu konzentrieren. Er ist sehr ruhig, träumt und hört zu was die anderen so quatschen..leider schreibt er dann nicht,oder rechnet etc.
Das weiß ich auch, denn er muß mittags immer sehr viel nacharbeiten. Seine Lehrerin führte das beim Elternsprechtag auch darauf zurück,dass er so jung ist.
Anscheinend hat sich das aber noch verschlimmert,denn Freitag muß ich ein Gespräch mit der Lehrerin führen
Jetzt hat unser Hausarzt (Kinderarzt gibt es keinen mehr in der Nähe
) gemeint,das ERgo vielleicht ganz hilfreich wäre. Die darf er nicht aufschreiben. Also muß ich in die nächste große Stadt und einen Kinderarzt damit beglücken...
Nächstes Jahr muß dann Lukas in die Schule und der ist Sprachlich zurück und könnte ein Jahr noch soooo gut gebrauchen! Aber es ist eigentlich nicht mehr möglich sein Kind zurückstellen zu lassen...
Ach alles Mist!! Die Leute die das so beschlossen haben gehören bestraft,sicher haben die keine Kinder!!
ES gibt nichts was mich mehr aufregt....
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Beitrag von stefannette - 01.02.12 - 17:34 Uhr
Beitrag von twins - 01.02.12 - 17:59 Uhr
Tja, dann frage doch deinen DOC mal, warum er es nicht aufschreibt!!!! Meiner schreibt mir alles auf, ohne Probleme!!!!!
Und nächstes Jahr Schule, da kannst du doch 2x die Woche noch Logo machen, wenn es schlecht ist, damit schaffst du sicherlich noch einen großen Fortschritt.
Dieses kann oder muss Kinder Regelung finde ich auch blöde. Da sind Schüler zwei Monate älter und müssen in die Schule und andere die auch so weit sind, dürfen erst gar nicht die Vorschule besuchen.....
Grüße
Lisa
Beitrag von stefannette - 01.02.12 - 18:05 Uhr
Mein Hausarzt ist da an irgendwelche Heilmittelkataloge gebunden, in denen steht wer, was in welcher Indikation aufschreiben darf
Er wollte das nämlich gestern aufschreiben und hat dann gemerkt,das er nicht befugt ist. Total doof, aber da kann man ihm keinen Vorwurf machen. Ich werde mal zu dem Kinderarzt fahren (ein sehr guter) und da testen sie ihn und hoffentlich schreiben sie ihm das dann auch auf!
Beitrag von twins - 01.02.12 - 18:16 Uhr
Da frage mal lieber bei deiner Krankenkasse nach....unser Kinderarzt wollte mir auch mal weismachen wieviel Logo er im Jahr aufschreiben darf.
Eine urbaneren hat mir hier geholfen und seit dem bin ich total misstrauisch, was mir ein DOC sagt!!! Erzählen können sie viel!
Da frage ich mich, warum unser normale Hausarzt Logo und ergo aufschreiben darf....
Und mir ist es egal ob er noch Budget hat oder nicht.....nicht zu Lasten meiner Kinder!!!!!
Lisa
Beitrag von bine3002 - 01.02.12 - 20:51 Uhr
"Und nächstes Jahr Schule, da kannst du doch 2 x die Woche noch Logo machen, wenn es schlecht ist, damit schaffst du sicherlich noch einen großen Fortschritt."
Ja genau und das Kind wird dann so hintherapiert, dass es schulfähig wird. Das ist doch Schwachsinn.
Beitrag von mona1879 - 01.02.12 - 19:33 Uhr
ich habe auch nur herbstkinder und ich werde drei mal damit zu kämpfen haben.
was mich stört ist, dass keiner die kinder anschaut. mein septemberkind schlägt sich richtig gut, aber ich denke das ist eben nicht bei jedem kind so. für was gibt es den die amtärtzlicheuntersuchung? warum kann man kinder nicht zurückstellen? wem nützt das was?
meine zweite tochter ist ende oktober, ich werde sie nicht früher einschulen lassen.
mein sohn ende september geboren, werde ich abwarten und gegebenfall zurückstellen lassen. hier in nrw ist der 30. september stichtag.
lieben gruß
mona
Beitrag von caidori - 02.02.12 - 11:30 Uhr
Hi,
also wenn dein Sohn von Ende September ist hast du doch eigentlich kaum eine Möglichkeit ihn zurückzustellen oder?
Weil uns wurde gesagt das eine Rückstellung ansich nicht mehr gemacht wird, sollten so gravierende "Mängel" da sein das eine Regelschule nicht geht würde man eben weiter verwiesen zur Sonderschule.
Das wurde uns von der Schulärztin gesagt, weil ich unseren Sohn gerne noch 1 Jahr draussen gelassen hätte.
Oder ist das auch wieder von Stadt zu Stadt unterschiedlich wie die das handhaben? Mich würde ja mittlerweile nix mehr wundern ^^
LG Caidori
Beitrag von sway110283 - 02.02.12 - 14:07 Uhr
Hallo,
ich würde sagen das es nicht nur von Stadt zu Stadt unterschiedlich ist sondern auch von Ärztin zu Ärztin.
Wir kommen auch aus NRW und wir haben unseren Sohn, geb.31.08., im letzten Jahr zurückstellen lassen.
Unser Sohn hat es gehasst zu malen, war also dementsprechend schlecht. Im Feinmotorischen allgemein hatte er Probleme. Es haben zwar alle gesagt er schafft das ''irgendwie'', aber das wollte ich nicht zulassen.
Darüber habe ich mit der Erzieherin gesprochen und einzig darauf haben wir aufgebaut. Sie hat uns zu gegebenen Zeitpunkt ein Attest ausgestellt und am Tag der Schuleingangsuntersuchung mit der zuständigen Ärztin telefoniert.
Mein Sohn hat, bevor überhaupt die Rückstellung zur Sprache kam, den Schultest BESTANDEN, aber die Ärztin stellte ihn trotzdem zurück.
Einfach weil sie der Meinung war, das wir, die Eltern und die Erzieherinnen im Kiga das Kind besser kennen würden und einschätzen könnten. Und wenn wir glauben würden das es für unseren Sohn besser wäre noch ein Jahr mit der Schule zu warten, damit er es gut und mit Lust und Laune schafft und nicht mit Unwillen und ''irgendwie'', dann würde sie uns da vertrauen und einer Rückstellung zustimmen
.
Auf der offiziellen Bescheinigung steht das seine Emotionale Reife nicht ausgeprägt genug wäre. Das hat dann auch die Schulleitung, die eigentlich wirklich das letzte Wort hat, akzeptiert.
LG Daniela
Beitrag von binnurich - 01.02.12 - 19:45 Uhr
ich hab gerade drüber nachgedacht, dass meine Tochter wohl dieses Jahr zu den ältesten Schulanfängern Deutschlands zählt... bei uns ist der Stichtag der 30.06. in Sachsen und sie ist gleich danach geboren. Ich hab jahrelang überlegt, was ich wohl machen werde und mich dann nicht für Kann entschieden. Damit wird sie bei ihrem Schulanfang, der hier in Leipzig dieses Jahr am 1. September ist 7 Jahre und fast zwei Monate alt sein, da kommen andere schon bald in die nächste Schule (Gym o. ä.)
Ich finde es auch schade, dass man das als Eltern nicht stärker selbst entscheiden kann und in beide Richtungen irgendwie einen Sonderweg gehen muss.
Außer das fast alle Ranzen irgendwie schon fast zu klein sind, denke ich, war es für uns nicht verkehrt so lange warten zu dürfen
Beitrag von connie36 - 01.02.12 - 21:25 Uhr
Ich glaube nicht, das die kinder mit 7 schon bald auf die weiterfuehrende schule kommen!
Wir haben unsere grosse damals, weil sie sehr gross ist, frueher eingeschult. Sie wurde im sept damals 6. Muss war bis 31.7 und kann bis 31.8.
Sie kam kurz vor ihrem 10. Geb aufs gymi!
Ich kenne viele die erst mit 7 eingeschult werden, und an die TE: man kann mit ruecksprache der schule sehr wohl einen antrag auf rueckstellung aus diesem oder jenem grund, stellen.
Lg conny
Beitrag von resca - 02.02.12 - 09:08 Uhr
Hi,
meine Tochter wird auch fast so alt sein, wenn sie eingeschult wird. Bei uns ist Stichtag am 30.8., Schulanfang am 15. 9. und am 19.9 wird sie 7.
Ich bin mir sicher, dass sie auch ein Jahr früher alles gut geschafft hätte, trotzdem bin ich froh, dass sie das eine Jahr mehr genießen soll. Ich denke nicht, dass es ihr schadet.
Kann und Soll gibt es in Luxemburg gar nicht. Es ist so und fertig. Wirklich zufrieden bin ich mit der Regelung aber nicht, denn es müsste schon ein wenig individueller entschieden werden. Aber ich kann nichts ändern und bin eigentlich nur froh drum, dass meine Tochter nicht 3 Wochen eher geboren wurde und mit muss.
LG
Beitrag von snailshell - 02.02.12 - 10:37 Uhr
Mit 7 Jahren kommt kein Kind bald (!) auf die weiterführende Schule.
Es wäre dann höchstens in der 2. Klasse und damit noch ziemlich weit vom Schulwechsel entfernt...
Beitrag von mimi1410 - 01.02.12 - 19:46 Uhr
Hi,
warum darf euer Hausarzt keine Ergo rausschreiben? Unserer macht das problemlos (ist auch kein Kinderarzt!) - allerings hat unser Großer auch massive Handikaps. Bei und hier (By) ist es relativ leicht, die Kinder zurückzustellen, da wirst schon eher schief angeschaut, wenn du ein Kann-Kind in die Schule gibst ... unser Ältester war ist ein Dezemberkind und kam mit 6 3/4 in die Schule, die zweite wurde 4 Wochen nach Schulstart 6 und macht sich wirklich gut, sowohl im kognitiven als auch im sozialen Bereich (wohl dank des großen Bruders und seiner Freunde, die sie immer gern mitspielen liesen und lassen), der Dritte ist ein Sommerkind und kommt "normal" in die Schule und die Kleinste ein Novemberkind - da müssen wir sehen. Ich finde, hier kommt es massiv drauf an, in welcher Geschwisterfolge das Kind steht und auf das Geschlecht (steinigt mich
)
LG Mimi
Beitrag von stefannette - 01.02.12 - 19:58 Uhr
Ich hab 5 Kinder und der Älteste ist mit 7 Jahren eingeschult worden und hat gar keine Probleme in der Schule. Im Sommer wechselt er aufs Gymnasium.
Die Zweite von der sozialen Kompetens trotz ihrer 6 Jahre keine Probleme gehabt aber mit dem ganzen System Schule und den Anforderungen (hat auch eine seeeehr ehrgeizige Lehrerin mit hohen Ansprüchen).
Jonathan tut sich, wie gesagt, am SChwersten,bis jetzt. Er ist nicht dumm, aber mit der Konzentration hapert es gewaltig.
Lukas kommt nächstes Jahr, auch mit gerade 6 in die Schule und er ist immer sprachlich etwas zurück (bekommt schon Logo) und hat eine sehr niedrige Frustrationsgrenze. Ihn würde ich sooo gerne zurückstellen lassen,aber das wird wohl nicht gehen
Die Kleine ist für ihre 19 MOnate richtig fit und macht den Großen nach was immer sie kann
wenn die so weitermacht wird die mal keine Probleme haben.... aber das wird man dann sehen. Klar lernen die Kleinen auch viel von den Großen, aber sie sind doch so extrem verschieden,dass sie doch sehr unterschiedlich damit klar kommen (werden) Sind aber alle vom gleichen Mann
Beitrag von ratpanat75 - 01.02.12 - 19:58 Uhr
Hallo,
ich glaube nicht, dass es fast unmöglich ist, sein Kind zurückstellen zu lassen, wenn es tatsächlich noch Defizite in einem oder mehreren Bereichen hat.
Mein Sohn ist am 30. August geboren und im September als Muss-Kind eingeschult worden und ist mit Abstand der Jüngste.
In seiner Klasse sind 2 Jungen, die zurückgestellt wurden, beides sind August-Kinder und somit sind sie etwas über 1 Jahr älter als mein Sohn.
Eine Kindergartenfreundin meines Sohnes (im September geboren) wurde auch ohne Probleme zurückgestellt, weil sie noch "verspielt" war.
Natürlich reicht es als Grund nicht aus, nahe am Stichtag geboren zu sein, aber wenn du wirklich das Gefühlt hast, dass er nicht so weit ist, dann würde ich mich auch dafür einsetzen, dass er zurückgestellt wird.
Ich finde es auch bescheuert, dass die Altersgrenzen verschoben wurden und denke, dass es sich um Sparmaßnahmen handelt, genauso wie G8 - aber es wird auch immer ein paar Kinder geben, die nahe am Stichtag geboren sind und viel jünger als andere sind.
LG
Beitrag von bine3002 - 01.02.12 - 20:58 Uhr
"ich glaube nicht, dass es fast unmöglich ist, sein Kind zurückstellen zu lassen, wenn es tatsächlich noch Defizite in einem oder mehreren Bereichen hat."
Die Frage ist aber, was danach mit dem Kind passiert. Bei meiner Tochter wäre z. B. ein Grund, sie noch zurückzustellen, dass sie emotional nicht gefestigt ist und Probleme hat, sich in neue Gruppen zu integrieren. Nehmen wir mal an, dass ich jemanden finde, der diese Bedenken ernst nimmt und sie zurückstellt. Für meine Tochter würde das bedeuten, dass sie ein I-Kind wird. Somit dürfte sie aber nicht in ihrem Kindergarten bleiben, sie müsste in eine Integrativ-Gruppe (so wird bei uns grundsätzlich mit zurückgestellten Kinder verfahren). Sie müsste also den Kindergarten und die Gruppe wechseln und wenn sie das tut, dann kann sie auch gleich in die Schule, denn genau damit hat sie ja ein Problem. Und weil das Schwachsinn ist, versuche ich erst gar nicht, sie zurückzustellen und vertraue darauf, dass sie das schon irgendwie schaffen wird. Bei der Schuluntersuchung wird das Problemchen übrigens nicht auffallen, weil die Situation ganz anders ist und sie im Einzelgespräch mit Erwachsenen durchaus selvbstbewusst wirkt.
Beitrag von ratpanat75 - 02.02.12 - 13:55 Uhr
Das läuft bei uns ganz anders.
Es kommt immer darauf an, WARUM das Kind zurückgestellt werden soll, d.h. wenn zu erwarten ist, dass das Kind den Rückstand durch ein zusätzliches Kindergartenjahr aufholen wird (weil es einfach noch etwas Zeit braucht), dann kann es auch zurückgestellt werden - und zwar nicht unbedingt als I-Kind. Das ist gerade oft bei den Kindern der Fall, die nahe am Stichtag geboren sind.
Ist aber durch ein zusätzliches Kindergartenjahr kein Fortschritt zu erwarten, weil das Kind eine gezielte Förderung braucht oder ein spezielles Problem hat, dass der Kindergarten nicht lösen kann, dann wird auch nicht zurückgestellt, sondern gezielt gefördert (z.b. Förderschule), denn im dem Fall würde man ja mit einem zusätzlichen Kindergartenjahr noch mehr Zeit verlieren.
Die Schuluntersuchung ist meiner Meinung nach oft sowieso völlig sinnlos, darauf würde ich nicht vertrauen (bei uns war sie völlig für den A....).
Aber wenn ich der Meinung bin, dass mein Kind noch ein Jahr Kindergarten braucht, dann würde ich mir ein Gutachten vom Kinderarzt holen. Unsere Kinderärztin ist auch auf Entwicklungsdiagnostik spezialisiert und führt spezielle Schulreifetest durch und geht dabei auf die individuelle Problematik ein.
Wenn mein Kind dadurch allerdings zum I-Kind wird und den Kindergarten wechseln muss, dann würde ich mir das natürlich auch überlegen.
Es ist immer eine schwierige Entscheidung, ich habe auch kurz mit dem Gedanken gespielt, meinen Sohn zurückstellen zu lassen, weil er kurz vor dem Stichtag geboren ist, aber da bei ihm keine Zweifel bestanden, dass er schulreif ist und auch in die Schule wollte, habe ich den Gedanken wieder verworfen.
LG
Beitrag von stefannette - 02.02.12 - 08:49 Uhr
Ich kenne dieses Jahr 2 Mütter die ihre Kinder zurückstellen lassen wollen und wo selbst die Schulärztin sagt,dass sie nicht schulreif sind. Aber selbst der sind (sehr zu ihrem Leidwesen!!) die Hände gebunden.
Die Mütter kämpfen mit allen Mitteln um zu erreichen,dass die Kinder nicht gehen müssen und ich kann Euch sagen dass das hier in Rheinland- Pfalz enorm schwer ist
Vielleicht geht es in anderen Bundesländern noch einfacher, wäre ja schön.
Unser Großer (wird im Mai 11) war damals auch in der vorschule,weil er noch sehr verspielt war und eine sehr niedrige Frustrationsgrenze hatte. Damals brauchte ich nur zu sagen,das der Kindergarten auch der Meinung ist und hab eine Unterschrift geleistet. Das wars.....Jetzt geht das alles nicht mehr
Beitrag von ratpanat75 - 02.02.12 - 14:01 Uhr
Hallo,
hier in Bayern ist es sicherlich auch nicht einfach, eine Zurückstellung durchzusetzen.
Aber wenn es wirklich Defizite gibt, von denen zu erwarten ist, dass sie durch ein zusätzliches Kindergartenjahr erheblich behoben werden können, weil das Kind einfach noch Zeit braucht und man ein dementsprechendes Gutachten vom Kinderarzt oder Spezialisten mit der Enwicklungsdiagnostik zusammen mit dem Antrag abgibt, dann ist doch sehr wahrscheinlich, dass dem auch stattgegeben wird.
Es reicht natürlich nicht als Grund anzugeben, dass das Kind nahe am Stichtag geboren ist.
Wie gesagt, wenn ich als Mutter das Gefühl hätte, mein Kind braucht noch ein Jahr, dann würde ich mich dafür einsetzen.
LG
Beitrag von caidori - 02.02.12 - 11:34 Uhr
Hi,
bei uns hieß es wenn das Kind nicht in eine Regelschule eingeschult werden kann, dann wird es auf einer Sonderschule eingeschult, Rückstellungen würden hier bei uns nicht mehr gemacht.
Ich glaube wirklich es hängt ganz stark davon ab wo man wohnt und vorallem auch welchen Schularzt man erwischt.
LG Caidori
Beitrag von ratpanat75 - 02.02.12 - 13:42 Uhr
Es kommt immer darauf an, WARUM das Kind zurückgestellt werden soll, d.h. wenn zu erwarten ist, dass das Kind den Rückstand durch ein zusätzliches Kindergartenjahr aufholen wird (weil es einfach noch etwas Zeit braucht), dann kann es auch zurückgestellt werden.
Ist aber durch ein zusätzliches Kindergartenjahr kein Fortschritt zu erwarten, weil das Kind eine gezielte Förderung braucht, dann wird es auf einer Förderschule eingeschult, denn in dem Fall wäre eine Rückstellung ja sinnlos.
LG
Beitrag von bambolina - 01.02.12 - 20:24 Uhr
Hallo
ich glaube nicht, dass die "Grenze" das eigentliche Problem ist, sondern eher wie auf die Kinder eingegangen wird.
Sagen wir es mal so, in anderen Ländern funktioniert das wohl auch...
Ich sehe eher das Problem, dass sie Kinder immer jünger sind bei der Einschulung, im Gegenzug dazu aber immer meher verlangt wird.
Das ganze Schulsystem ghehört meiner Meinung nach geändert.
Meine Kinder wurden am 26.8 und 03.09 geboren - und bei einem Stichtag vom 30.09 waren es beide MUSS-Kinder.
Und eins kann ich dir sagen, wir hatten bzw. haben noch bedeutende Probleme, die bei "etwas" (sie es nur ein halbes Jahr) älteren Kindern nicht auftauchten.
lg bambolina
Beitrag von stefannette - 02.02.12 - 08:53 Uhr
Ja, Du hast recht!! Die Schule wird immer anspruchsvoller. Bin manchmal wirklich erschrocken was die alles wissen sollen.
Wenn schon so kleine in die Schule sollen,dann müßte es mehr Spielphasen geben und einen einfacheren Anfang in die "Lernwelt".
Die Lehrer finden das alles auch doof und sie sind es auch die zu mir sagen: "Ihr Kind ist ja auch noch so jung...!" Das hab ich mir also nicht ausgedacht
Die armen Mäuse die sich so duch die Schule quälen.
Beitrag von bambolina - 02.02.12 - 12:30 Uhr
Hallo
ja, die Lehrer müssen sich bezüglich dem Schulstoff nun mal auch an ihre Vorgaben halten 
Bei uns war das Problem, dass die Kinder (obwohl sie sich so auf die Einschulung gefreut hatten) keine 2 Wochen danach die Schule, die Hausaufgaben boykottierten. Mit meinem Sohn hatten wir einen harten Weg hinter uns mit geheule und Provakation der feinsten Art.
Es hätte sich vielleicht früher gebessert, wenn seine KL in der 3. und 4. Klasse ihn verbal oft eine drauf gab. O-Ton der Lehrerin "Ihr Sohn ist so ruhig, spricht mich nie von alleine an, er hat was gegen mich"
Dass er eben ein introvertiertes Kind ist und er im allgemeinen so ist, hat sie nicht interessiert.
Mit der 5. Klasse hat sich das schlagartig gewandelt, was ich u.a auch dem Schulwechsel zuschreibe.
Mit meiner Tochter (2.Klasse) hab ich den Weg noch vor mir 
Wie klappt das bei deiner Großen. Hast du schon Frotschritte gesehen?
lg bambolina
Beitrag von misssaintmary - 01.02.12 - 21:16 Uhr
Hi,
bei uns war das Problem gerade anders herum. Unser Tochter war ein Musskind (September) aber absolut fit für die Schule, wurde aber vom Rektor (bevor er sie gesehen hat), aussortiert, da er gerade noch seine Förderklasse vollmachem musste. Das war ein Kampf, dass sie doch noch in die Schule kam. Sie ist nun in der 4ten & es läuft richtig gut!
Stell dich auf die Hinterbeine und bombardiere alle beim nächsten Mal mit Attesten, Bescheinigungen, etc. Bei uns im Schulamtsbezirk ist ein Gutachten vom Psychologen sehr hilfreich.
GLG
Miss Mary
