Hallo
was würdet ihr machen wenn ihr wüsstet das eurer mann oder freund am kiffen ist?
lg melanie
Kiffen
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Beitrag von sommergirl83 - 01.02.12 - 17:53 Uhr
Beitrag von myoffspring - 01.02.12 - 17:57 Uhr
Hmm, das käme darauf an wie oft er kiffen würde.
Beitrag von sommergirl83 - 01.02.12 - 17:58 Uhr
oft bestimmt so 4 -5 mal am tag
Beitrag von myoffspring - 01.02.12 - 18:01 Uhr
Jeden Tag? Das würde mich stören und ich würde es ihm mitteilen. Ein Exfreund von mir hat auch von morgens bis abends gekifft, hat schon vorm Arbeiten damit angefangen und erst als er schlafen gegangen ist aufgehört, jeden Tag. Ich habe mich nach 2 Jahren von ihm getrennt, er konnte/wollte nicht aufhören.
Würde es dein Freund dir zuliebe reduzieren?
Beitrag von sommergirl83 - 01.02.12 - 18:02 Uhr
er hat ja schon mal damt aufgehört wess auch nicht wiso er wieder angefangen hat
Beitrag von myoffspring - 01.02.12 - 18:05 Uhr
Ich persönlich würde nicht mehr mit einem Extremkiffer liiert sein, ab und zu finde ich ok, aber du erlebst deinen Freund ja nur stoned, das ist schon heftig.
Beitrag von sommergirl83 - 01.02.12 - 18:05 Uhr
und wir haben 3 kinder zusammen
Beitrag von myoffspring - 01.02.12 - 18:10 Uhr
Das tut mir leid.
Was sagt er denn dazu?
Beitrag von .doctor-avalanche. - 02.02.12 - 10:09 Uhr
Vier bis fünf Tüten am Tag ist schon nicht wenig. Wenn ich bedenke, wie hochgezüchtet das Zeug mittlerweile ist.
Ich habe da ein sehr ambivalentes Verhältnis. Einerseits rauche ich zum Wochenausklang auch schon mal was. Alles im Rahmen und härtere Drogen wie Kokain habe ich mal probehalber vor 20 Jahren versucht und dabei ist es geblieben. Zu teuer, zu ungeil.
Andererseits ist der Bruder einer sehr lieben Freundin eine komplette Koks-Ruine mit allem was dazugehört: Beschaffungskriminalität, Strich usw. . Angefangen hat es bei ihm auch mit Kiffen, was irgendwann nicht mehr gereicht hat. Da war er zuletzt auch bei minimum 10 Tüten am Tag.
Nun sind aber die Drogen nicht Ursache sondern nur Ausdruck eines Problems.
I.d.R. will man mit dem Konsum ja abschalten, zur Ruhe kommen, mitunter verdrängen, Stress abbauen usw.
Je mehr und stärker man konsumiert umso größer das Bedürfnis, die Dinge mit dieser Hilfe ins rechte Lot zu bekommen. Das gilt natürlich auch bei Alkohol und dem übersteigerten Konsum anderer leistungssteigernder oder stressreduzierender Mittel.
Beitrag von kommt drauf an - 01.02.12 - 17:59 Uhr
kommt drauf an wie oft. gelegentlich mal am wochenende ne tüte und das in maßen sehe ich jetzt nicht so eng, aber sich fast täglich weghauen wäre da schon eine andere nummer!
es geht ja auch darum, was das kiffen über einen längeren zeitraum mit jemanden macht. gleichgültig, gefühlskalt usw.
Beitrag von rittmeisters - 01.02.12 - 18:02 Uhr
Es kommt doch dabei darauf an wie Tolerant DU bist!
Es gibt Menschen die Stört es nicht wenn der Partner alle 3-4 Wochen mal einen Joint Raucht, andere können es gar nicht haben und sind Absolut dagegen, die bekommen bei der Erwähnung von Drogen schon Zustände....
Für mich wäre es in Ordnung, wenn es kein Täglicher oder gar Regelmäsiger Konsum wäre.
Wobei es mir da Egal ist ob es Alkohol oder leichte Drogen sind, es sollte dann nur nicht Härter werden, bei Koks, Pep , Pillen oder gar Heroin, und Shore hört der Spaß dann bei mir auf....
Beitrag von martina65 - 01.02.12 - 18:29 Uhr
>oder gar Heroin, und Shore hört der Spaß dann bei mir auf.< shore ist ein Begriff für Heroin
Beitrag von juliz85 - 01.02.12 - 18:36 Uhr
huhu!
ich denke, kiffen ist das eine, das heimloiche kiffen das andere! das würde mich wirklich stören!
lg julia
Beitrag von nichschlimm - 01.02.12 - 18:38 Uhr
Hallo,
ich würde ihm sein Laster gönnen..
LG
Beitrag von lisatha - 01.02.12 - 18:43 Uhr
Hallo Melanie,
solange er seinen Verpflichtungen nachkommt und sich nicht wesentlich verändert, wäre mir das wirklich egal. Und 4-5 mal am Tag ist jetzt nicht unbedingt extrem viel.
Was stört Dich denn genau daran?
LG lisatha
Beitrag von jimmytheguitar - 01.02.12 - 21:13 Uhr
Also deine Ansicht finde ich krass! Ich finde 4 bis 5 Mal täglich durchaus viel!!! Aber das sieht wohl jeder anders! Ich würde so etwas nicht wollen in meiner Partnerschaft!
Beitrag von bandit68 - 01.02.12 - 21:30 Uhr
Ich finde die Ansicht nicht krass.
Es kommt immer darauf an wie der "Konsument" damit umgeht.
Also ob er nur noch "in den Seilen hängt" und nichts mehr geregelt bekommt, oder ob er ganz normal seinen Verpflichtungen, wie zum Beispiel Arbeit, Familie usw. nachkommt.
Etliche Menschen sind "Dauerkiffer" und führen ein ganz normales Leben.
Da würde so manch einer niemals auf die Idee kommen, es mit einem "Kiffer" zu tun zu haben.
Und es zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Vom Arbeitslosen bis zum Spitzenverdiener.
LG bandit
Beitrag von martina65 - 01.02.12 - 21:53 Uhr
Dem stimme ich in allen Punkten zu- vor allem möchte ich diesen Satz hervorheben:
> Und es zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Vom Arbeitslosen bis zum Spitzenverdiene<
Arbeitslosen wird das ja leichter angedichtet, dass aber der Manager oder Professor sich sein Tütchen reinzieht, das will keiner so recht wahrhaben. Tja
Beitrag von bandit68 - 01.02.12 - 22:22 Uhr
Es wird leider nicht nur Arbeitslosen angedichtet.
Sondern auch Tättoowierten, Langhaarigen, Bikern, Surfern, Musikern, usw... .
Die Liste liese sich beliebig lange fortsetzen.
Eigentlich fast allen, die in den Augen anderer "nicht Normal" sind.
Dabei sind gerade diese Menschen meistens um einiges toleranter als die Leute, die sie "verurteilen".
Die große Frage dabei, ist aber eigentlich: Was ist "Normal"?
Abends in die Kneipe um die Ecke gehen, sich zusaufen, heimschwanken, alles vollkotzen und am am nächsten Tag einen Kater haben, dass man denkt es wäre ein Tiger?
LG bandit
Beitrag von martina65 - 01.02.12 - 22:31 Uhr
Nun ja, die Vorlage mit den Arbeitslosen hast Du mir ja geliefert 
Deine Ausführung stimmt natürlich. "Komischerweise" fühlte und fühle ich mich in diesen Kreisen besonders wohl ( bis auf Surfer, da kenn ich keine) 
>Abends in die Kneipe um die Ecke gehen, sich zusaufen, heimschwanken, alles vollkotzen und am am nächsten Tag einen Kater haben, dass man denkt es wäre ein Tiger?<
Das werd ich nie nachvollziehen können, weshalb das so eine Akzeptanz in der Gesellschaft verbuchen kann, während eine Truppe von Bekifften, die vielleicht gerade ihre Lachflash's haben, oder am philosophieren sind geächtet werden.
Beitrag von jimmytheguitar - 02.02.12 - 19:56 Uhr
"Das werd ich nie nachvollziehen können, weshalb das so eine Akzeptanz in der Gesellschaft verbuchen kann, während eine Truppe von Bekifften, die vielleicht gerade ihre Lachflash's haben, oder am philosophieren sind geächtet werden."
Nein, warum das Kiffen nicht legaliesiert wird, während Alkoholkosum erlaubt ist, kann ich auch nicht nachvollziehen! Das ist aber auch schon das einzige!
Ansonsten wird auch ein Alkoholiker hier in Deutschland keine große Anerkennung erhalten, wenn denn sein Leiden an den Tag kommt. Das, was hier meist tolleriert wird, ist Alkoholkonsum (auch überhöhter) in Rahmen von Feiern etc. Aber ich glaube, das eine bekiffte, philosophierende und sich amüsierende Truppe ebenso nicht geächtet wird, nur weil sie eben bekifft ist. Also von der allgemeinen Bevölkerung. Nur 100% gesetzestreue könnten ihre Probleme damit haben. Dauerkiffer findet dagegen genauso wie Alkoholiker nicht jeder gut und ich persönlich kann es verstehen! WOZU braucht man solch eine Sucht?
Beitrag von donaldduck - 01.02.12 - 22:44 Uhr
..
is klar, der Alki lässt sich zulaufen und kotzt alles voll und der Kiffer ist immer nur peaceful drauf und liebt alle....
ich denke nicht, dass es so einfach ist:
Wenn du abhängig bist, bist du abhängig - schadest dir und deinem Umfeld - der harte Alki wird genauso damit beschäftigt sein, seine Sucht zu vertuschen, wie der harte Kiffer...
Irgendwann bröckelt die Fassade, beim einen früher, den anderen später, meistens dann, wenn der Arbeitsplatz oder der Führerschein verloren ist, oder die Schulden da sind und der Konsum nicht mehr finanziert werden kann....
Und schrecklich ist es in jedem Fall für die Angehörigen....
Beitrag von lisatha - 01.02.12 - 22:53 Uhr
Doch im Grunde ist es so einfach.
Und vergleiche bitte keine hardcore-Alkis mit hardcore-Kiffern.
Das ist was völlig anderes.
Beitrag von donaldduck - 02.02.12 - 07:28 Uhr
Warum?
Sucht ist Sucht - vielleicht sind die Auswirkungen, die die Gesellschaft mitkriegt, anders - aber was da "völlig" anders sein soll, müsstest du mir schonmal erklären....
Grüße
Beitrag von ayshe - 02.02.12 - 09:11 Uhr
Kiffen schadet keinem Organ, okay, das Rauchen des Tabaks den Lungen, das ist klar.
Aber du hast keine körperliche Abhängigkeit und nicht den organischen Schaden und körperlichen Zerfall wie beim Alk.
aber wozu sage ich das überhaupt......
