Hallo,
ich habe mal eine Frage - rein interessehalber:
Für mich ist ein Tag mit meinen beiden Süßen allein zuhause ziemlich stressig. Die beiden sind 16 Monate und 3 1/4 Jahre, wollen beide mehr oder weniger ständig meine Aufmerksamkeit und streiten sich ohne Ende. Wenn ich den Raum verlasse und nach hinten in die Wohnung gehe (Küche, Bad), dann schaue ich immer bis wo ich es schaffe, ohne dass einer heulend hinter mir herkommt 

. Sie sind natürlich die tollsten Kinder der Welt
, aber Ruhe oder mal eine kleine Pause habe ich zuhause mit ihnen einfach nicht.
Total erholsam finde ich dagegen Tage wie heute: Vormittags war der Große in der Kita und meine Kleine und ich waren mit meiner Freundin und deren Baby Frühstücken (in dem Cafe gabs eine Kinderspielecke). Auf dem Nachhauseweg ist meine Maus (ungeplant) im Kinderwagen eingeschlafen. Da sie immer aufwacht wenn ich sie hochtrage und sie auch so eingemummelt war, habe ich sie im Kinderwagen weiterschlafen lassen und habe mich in den nächsten Buchladen zum Schmökern gesetzt. Nach dem Mittagessen haben wir den Großen geholt (und noch kurz alle zusammen in der Kita gespielt). Dann waren wir im Baumarkt (bauen gerade was um und ich musste da hin) - da haben wir nach den Erledigungen ewig die Fische bestaunt, fanden beide Kids total toll
. Auf dem Heimweg rief dann meine beste Freundin an, dass sie einen total bescheidenen Tag hatte, Mann einen Autounfall und ob wir uns zum Quatschen kurz treffen wollen. Also sind wir noch kurz zu ihr und die 5 Kinder haben schön gespielt. Dann gings nachhause, Abendbrot, spielen, Lesen, Geschichte, Kuscheln, Bett.
Ich liebe Wochen, die schon von Anfang an voll mit Terminen/Verabredungen sind. Erholsam sind Tage zuhause für mich gar nicht. Jetzt habe ich hier schon öfter gelesen, dass man sich nicht selber durch zu viele Verabredungen so stressen soll, einfach mal nen ruhigen Nachmittag zuhause machen soll statt zig Kurse ect. Ich liebe z.B. Montags unseren Musikkurs. Da sind beide Kids und Mama total happy und wir haben super Spaß zusammen. Ist das einfach eine Typfrage? Liegt das am Alter meiner Kinder?
Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren? Wie geht es euch? Sitzt ihr auch manchmal zuhause im Spielzimmer auf dem Teppich und wundert euch wie langsam die Zeit vergeht? Vielleicht ist es auch nur der Winterlagerkoller (hach wie freue ich mich auf die Spielplatzzeit - jetzt ist länger als 30 Minuten irgendwie immer unlustig).
Liebe Grüße,
Tine
Umfrage Freizeitstress vs. zuhause sein
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Beitrag von keks-und-kruemel - 01.02.12 - 23:05 Uhr
Beitrag von bine3002 - 01.02.12 - 23:10 Uhr
Mir ging es immer genau wie dir. Und ich finde, dass ich selbst wohl noch entscheiden darf, was ich als "Stress" empfinde und was nicht. Wir sind jedenfalls häufig unterwegs und das ist auch gut so.
Beitrag von keks-und-kruemel - 01.02.12 - 23:16 Uhr
Hallo und danke für deine Antwort. Na klar darf das jeder selbst entscheiden
. Mich hat nur interessiert, wie andere das sehen. VG
Beitrag von 1familie - 02.02.12 - 05:49 Uhr
Hallo,
Auch wir sind gern unterwegs und Joch hab Termine und Verabredungen.
Die Kinder haben Spaß an den Dingen die wir machen und alle sind glücklich. Daheim streiten sie nun mal mehr, da beide das gleiche haben wollen oder der kleine zumindest das was der grosse hat 
Auch bei uns sind oft Kinder zu Besuch und acu dann ist alles stressfrei.
Für uns ist das kein Stress.
Wenn ich ein Baustellenpuzzle 300 mal puzzeln soll, vergeht die Zeit auch nie und auch wenn der grosse mir mit pokemons kommt sind Minuten gleich Stunden 
Lg
Beitrag von keks-und-kruemel - 02.02.12 - 08:56 Uhr

Bei uns sind es endlose Rollenspiele mit den Schleich-Dinos "Mama, du bist ein Pflanzenfresser, du musst dich mit deiner Schwanzkeule verteidigen. Aber ich habe eine Sichelkralle, ich gewinne."
Beitrag von queenfirefly - 02.02.12 - 06:21 Uhr
Guten Morgen,
also wenn man nur noch von einem Termin zum anderen springt, stresst mich das schon. Meine Beiden sind viereinhalb und 10 Monate alt. Der Große ist bis 14 Uhr im Kiga, bis wir dann zuhause sind ist es meist 14.30, 15.00 Uhr. Er kann sich meistens schon recht gut alleine beschäftigen und braucht das auch. Wir machen meist so zweimal pro Woche Spiel-Termine mit Freunden von ihm aus. Das reicht.
Die Kleine ist momentan ziemlich anstrengend, weil sie halt schon gerne beschäftigt werden möchte, aber sooo viel kann man halt mit so kleinen Knirpsen noch nicht machen. Da bin ich dann schon froh, wenn wir vormittags mal in der Krabbelgruppe sind und sie unterhalten wird.
Ich denke, es ist schon wichtig, dass Kiga-Kinder sich auch mal alleine beschäftigen müssen, damit sie das lernen.
LG
Beitrag von keks-und-kruemel - 02.02.12 - 09:07 Uhr
Hallo,
ja das stimmt, Spielzeit zuhause ist wichtig. Gestern kam die bei uns z.B. zu kurz und die hat er dann auch abends vor dem Schlafengehen eingefordert.
LG, Tine
Beitrag von liz - 02.02.12 - 08:33 Uhr
Hallo!
Ich glaube dass man wirklich unterscheiden muss. Positiver und negativer Stress. Bei euch scheint ein voller Terminplan etwas positives zu sein. Ich persönlich HASSE es wenn wir in einer Woche zuviel zusammenbekommen. Diese Woche hier ist das beste Beispiel.
Am Montag arbeite ich lange. Da kommen wir erst um 5 vom KiGa, dann noch kochen und kuscheln. Viel Zeit bleibt nicht. Am Dienstag waren wir im Hallenbad. Da sind wir auch erst spät heim. Ich freute mich auf den ruhigen Mittwoch. Den haben wir spontan bei meiner Stiefmutter verbracht. Auch heute is nicht mit ruhig. Um 15.30 muss Dominik in die Psychomotorikgruppe. Das heißt dass ich auch um 15 Uhr schon wieder unterwegs bin, muss ja die Kleine noch zur Oma bringen und dann um 16.45 wieder abholen. Bäh. Dafür ist morgen ein Lichtblick. Ich habe frei, die Kids bis 15 Uhr im KiGa (werden morgen vom Papa geholt) und am NM machen wirs uns zuhause GAAAAAANZ gemütlich.
Aber ich merke, meine Kinder brauchen diese "Zuhausespielzeit" sehr. Zuviel unter der Woche an Programm macht sie auf Dauer total fertig.
Egal was andere sagen, ihr macht es so wie es für euch am besten passt. Du kennst deine Familie am besten und nur das zählt.
lg liz
Beitrag von keks-und-kruemel - 02.02.12 - 09:02 Uhr
Hallo und danke für deine Antwort,
ach, die anderen sagen da eigentlich nichts dazu. Ich habe hier wirklich vor allem interessehalber gefragt. Ich kann mir halt immer gar nicht vorstellen, dass eine Mama mit Kindern im Alter meiner Kinder wirklich am liebsten nachmittags "gemütlich" nach der Kita (also so von 14 Uhr bis 19:30 Uhr Bettzeit) zuhause ist. Vor solchen Nachmittagen graut es mir eher. Ich denke ja mittlerweile, dass meine dafür auch einfach noch zu klein sind und dass es in einem halben Jahr (wenn dann auch beide ihr eigenes Zimmer haben) ganz anders aussieht.
Viele Grüße,
Tine
Beitrag von liz - 02.02.12 - 09:07 Uhr
Hallo!
Naja es kommt doch sehr auf die Kids an. Ich war (im Winter) schon immer lieber daheim und drinnen und die Kids mögens auch nicht so wenn zu viel los ist. Im Sommer sind wir meist im Freibad, Matschspielplatz oder normalem Spielplatz. Und da ist es auch ok und gut wenn wir nicht viel unterwegs sind. Aber im Winter, da sind alle irgendwie froh nicht raus zu müssen.
Und bei euch ist es umgekehrt. Ihr seid froh nicht zuhaus sein zu müssen. 
lg liz
Beitrag von liz - 02.02.12 - 09:08 Uhr
Quatsch. Da ist es ok und gut wenn wir viel unterwegs sind. Ts. Ich kann heut noch nicht gradaus gucken. Gestern ist es wieder spät geworden.
Beitrag von keks-und-kruemel - 02.02.12 - 09:11 Uhr
Das war schon zu verstehen
.
Beitrag von keks-und-kruemel - 02.02.12 - 09:10 Uhr
Ja, genau. Lustig. Das liegt wahrscheinlich einfach an den Persönlichkeiten. Wobei draußen ist uns momentan auch zu kalt. Aber wir gehen total gerne in die stadtbücherei oder so. Auf die Spielplatz-/Park-/Gartenzeit freue ich mich schon wieder sehr!
Liebe Grüße nochmal aus dem eisigen Berlin,
Tine
Beitrag von corny123 - 02.02.12 - 08:34 Uhr
Hallo Tine,
Du solltest Dir darüber bewusst werden, ich welch privilegierter Situation Du Dich befindest. Ich kann Dir mal meinen normalen Tag berichten:
Aufstehen um 06:30 Uhr, KiGa-Brotzeit und Frühstück herrichten, Kinder wecken, anziehen, mit ihnen frühstücken. Um 07:50 Uhr kann die Große zur Nachbarin gehen und mit ihr zum KiGa fahren. Dann setze ich mich ins Büro (in unserem Haus) und versuche, bis etwa 11:00 Uhr so viel wie möglich wegzuarbeiten. Die Kleine spielt dort am Boden oder woanders im Haus (sie ist 2). Gg. 11 packe ich die Kleine ein und wir gehen mit unserer Hündin Gassi. Die bringen wir gg. 12:00 Uhr wieder ins Haus und laufen weiter zum KiGa, um die Große um 12:30 Uhr abzuholen. Dann mit beiden nach Hause, etwas kochen, mit den Kindern essen. Dann dürfen die Kinter TV-Pause machen (etwa eine Stunde), ich gehe wieder ins Büro. Währenddessen stille ich die Kleine, sie schläft dann meist für etwa eine Stunde. Die Zeit versuche ich freizuschaufeln, um mit der Großen z.B. Mensch ärgere dich nicht zu spielen. Dann gehen wir alle nochmal mit dem Hund raus, Schlitten fahren oder ähnliches. Dann Abendessen und mit den Mädels auf die Couch, Bücher vorlesen, über den Tag quatschen, nebenher Wäsche zusammenlegen o.ä.
Ich wüsste nicht, wann ich mich langweilen sollte. Meinen Haushalt mache ich irgendwann dazwischen. Ein Auto kann ich mir nicht leisten.
Meine Große (4) darf übrigens trotzdem "Kurse" besuchen, sie nimmt im KiGa an Englisch teil und geht einmal die Woche nachmittags zum Turnen, ich finde, das reicht völlig.
Beitrag von keks-und-kruemel - 02.02.12 - 08:53 Uhr
Hallo und danke für deine Antwort,
ja, ich bin mir dessen sehr bewusst. Dass ich bei meinem zweiten Kind 2 Jahre Elternzeit nehmen kann ist ja schon Luxus. Ab Sommer arbeite ich wieder, aber auch da "reicht" eine halbe Stelle. Das ist schon toll und ich weiß sehr gut, dass ich damit wirklich glücklich sein kann!
Ich wollte auch gar nicht jammern, hoffe das kam nicht so rüber
Mir geht es super wie es ist und meine Kinder und ich haben eine tolle Zeit zusammen.
Es interessiert mich ganz ehrlich, wie andere das so wahrnehmen. Ich denke ja, dass das halt auch eine Typfrage ist, wieviel Action man braucht. Klar, wenn man bis abends arbeitet ist das alles eine Frage auf sehr hohem Niveau. Wollte damit niemandem ein blödes Gefühl geben
.
Meinen Haushalt mache ich übrigens auch so nebenbei. Dass ich da mal was in Ruhe machen kann, finden meine Kinder total unnötig
. Ob ich viel oder wenig Zeit zuhause verbringe ändert nichts an unserem Chaos 
Liebe Grüße,
Tine
Beitrag von enelya - 02.02.12 - 09:01 Uhr
Hallo,
obwohl wir auch schon Vollzeit "unterwegs" bzw. außer Haus sind, empfinde ich die Zeit, die verplant ist, immer angenehmer, als die "Leerlaufzeit" daheim.
Gut, unter der Woche ist es so, dass wir 16Uhr daheim sind und da heißt es erstmal ankommen, kurzer Check durch's Haus (lüften, Spülmaschine anstellen, Krümmel vom Frühstück weg machen etc.), bisschen spielen, Essen kochen, essen und dann ab ins Bett mit Junior. D.h. da sind wir dann schon eigentlich voll verplant, bzw. viel Luft ist da nicht.
Wenn ich aber vorher schon weiß, wir kochen nichts und den Rundumschlag im Haus hab ich am Morgen schon geschafft, dann sind die 3 Stunden bis zum Schlafen gehen auch immer irgendwie langweiliger und vor allem anstrengender. 
Junior weiß dann nicht richtig was mit sich anzufangen, weil er das allein spielen noch nicht drauf hat. An meinen Vorschlägen ist aber auch immer irgendwas auszusetzen... 
Wenn wir aber am Nachmittag noch was vorhaben (was ja eh immer nur kurz ist, da begrenzte Zeit), ist es viel angenehmer. Wahrscheinlich, weil sich niemand überlegen muss, was machen wir nun?!
Ich merke aber auch, dass Junior diese "langweiligen" Nachmittage braucht. Er mosert sonst, dass er noch "richtig" mit mir spielen will. Ist quengeliger...
Mir persönlich ist es aber meist lieber, wenn wir was "zu tun" haben. Bin ich allein, kann ich auch gern mal 3-4 Stunden nichts tun. Aber Kinder wollen ja immer irgendwie beschäftigt werden... 
LG,
Enelya
Beitrag von keks-und-kruemel - 02.02.12 - 09:05 Uhr

Genau so geht es mir auch. Da bin ich ja froh, dass ich nicht alleine bin. Genau dieser Leerlauf (noch fünf Std. bis zum Schlafengehen
) ist bei uns auch immer das "Problem". Ich versuche dann immer so gegen vier nochmal gemütlich eine Milchschaum/Kaffeezeit zu machen oder irgendeinen anderen festen Punkt (Baden, nochmal kurz zum Bäcker Brot holen ...) zu planen, dann geht es.
Lg, Tine
Beitrag von twins - 02.02.12 - 09:03 Uhr
HI,
bei uns ist es Phasenweise so, das wir mal viel besser zu Hause zurecht kommen und dann lieber unterwegs sind.
Unsere machen auch 3x Sport/Musik die Woche und haben super viel Spass damit. Aber es kann auch mal vorkommen, das sie keine Lust haben, dann wird der Sport wieder für eine Woche reduziert.
Wir haben Zwillinge, zum Glück, somit fällt der Altersunterschied bei den Kids weg und sie haben einen gleichaltigen zum Spielen, was für mich einfach stressfreier ist..
Sie zanken auch recht wenig und spiele super viel zusammen...sind jetzt 6.
Das war aber schon immer so, das sie sich selber genügen.
Ich habe aber auch schon immer andere Kinder gerne nach Hause eingeladen, egal in welchem Alter sie waren, so ging die Zeit auch super rum und alle hatten ihren Spaß.
Grüße
Lisa
Beitrag von qayw - 02.02.12 - 10:10 Uhr
Hallo,
ich sehe das ein bißchen zwiegespalten.
Unternehmungen finde ich meistens auch weniger stressig als zu Hause mit beiden Kindern (also im Baumarkt Tiere gucken oder Leute mit Kindern besuchen), weil die zwei dann einfach was zu tun haben, gut gelaunt sind und nicht erwarten, daß ich sie bespaße.
Aber regelmäßige Termine finde ich eher stressig. Meine Große (4 1/2) hat montags schwimmen und freitags Musikschule. Das dauert eine 3/4 Stunde und in der Zeit muß ich irgendwie den Kleinen (2) beschäftigen. Nach Hause fahren, lohnt nicht. Meistens gehen wir was einkaufen, aber da muß ich mich beeilen, damit wir rechtzeitig wieder zurück sind. 
Da wäre ich dann lieber zu Hause mit den Kindern, aber der Großen machen beide Sachen viel Spaß, und ich finde beides wichtig. Den Kleinen stört es nicht, daß wir nicht zu Hause sind. Von daher habe ich eben Pech gehabt. 
LG
Heike
Beitrag von alinashayenne - 02.02.12 - 10:21 Uhr
Hallo!
Ja, ich denke es ist eine Typfrage und kommt sowohl auf die Kinder als auch auf die Mamas an.
Wir gehen zwar auch jeden Tag raus, aber ehrlich gesagt, sind wir lieber daheim.
Natürlich macht es Spaß in den Musikkurs zu gehen, Schlitten zu fahren, andere Kinder zu treffen (...), aber ich bin dennoch froh, dass meine Kinder auch gerne zu Hause spielen.
Dass sie keinen Koller bekommen, wenns mal zu kalt ist/regnet/einer von uns krank is und wir mehr als 1 Tag zu hause hocken. Wir haben massenhaft Spielzeug, welches wirklich gerne bespielt wird. Ich hab das Glück, dass meine Kinder - die dennoch wie die meisten Kinder auch oft streiten - die besten Freunde sind (gut sie sind auch vom Alter her nicht allzu weit auseinander. Der Große wurde im November 5, die Kleine wird im Juni 4) Und auch auf der Couch zu liegen und Bücher zu lesen oder fernzuschauen, wird nicht so schnell langweilig.
Ich finde es schon stressig, wenn man einen Termin nach dem anderen hat. Und selbst wenn es den Kindern gefällt, wenn sie wo anders "fremdbeschäftigt" werden, will ich doch auch selber Zeit mit ihnen verbringen. (Nicht falsch verstehen, natürlich finde ich es auch mal toll, wenn sie mit anderen Kindern spielen, während die Eltern mal Kaffee trinken können o.ä., aber sowas ist bei uns eigentlich eher die Ausnahme)
Wir freuen uns nach Unternehmungen eigentlich schon meistens nach Haus zu kommen und müssen nicht gleich wieder wohin. Ich kenne aber auch einige, die wirklich ungern heimgehen. Die nach dem Spielebesuch noch spazierengehen "müssen", dann noch so langs nur geht vorm Haus rumlaufen etc.pp. Das ist ja nichts Schlimmes, ich denke jeder macht das so, wie es am besten für einen ist.
WEnn es für dich langweilig ist zu Hause zu bleiben, dir die Zeit beim Spielen zu langsam vergeht und deine Kinder eben "noch" nicht so recht alleine miteinander spielen, so ist es doch gut, wenn ihr gerne einen vollen Terminplan habt. Allerdings denke ich, dass wenn dein Jüngstes ein wenig älter geworden ist, die Zeit daheim auch nicht mehr so anstrengend ist.
Lg.Nina
Beitrag von phoebe26 - 02.02.12 - 10:30 Uhr
Hallo Tine,
das wird besser. 
Meine sind jetzt 5 und 3,5 Jahre alt und ich finde den Winter immer noch grausam. Aber als die beiden so klein wie Deine waren fand ich das auch sehr anstrengend und war immer froh, wenn wir etwas unternehmen konnten. Alleine zuhause verging die Zeit sehr sehr schleppend und vor allem die Große war einfach nicht ausgelastet und dementsprechend hat sie auch einfach viel Blödsinn angestellt. Sie braucht einfach viel Bewegung und manche Sachen sind im Winter einfach so nicht drin wie im Sommer.
Deshalb habe ich versucht, so viel wie möglich rauszugehen (auch bei Kälte) oder zumindest etwas zu unternehmen, was die Zeit vertreibt.
Wenn ich sie heute aus dem Kindergarten abhole verschwinden die beiden schon mal 2 Stunden gemeinsam und spielen. Da versuche ich dann nicht zu stören, ab und an muß ich Streit schlichten, aber das war es auch schon. Gegen Nachmittag wollen sie dann eher etwas gemeinsam machen (malen, basten, Geschichten vorlesen, Spiele spielen). Das kann man mit so "großen" dann auch besser, als sie so klein waren fand ich es einfach schwieriger Ihnen gerecht zu werden und viele Sachen konnten sie einfach noch nicht so gut, die Ausdauer war auch begrenzter.
Freu Dich auf den Frühling/Sommer, im nächsten Winter wirds sicher schon besser, ehrlich!
LG Nina
Beitrag von tosse10 - 02.02.12 - 10:39 Uhr
Hallo,
wenn es hier rund geht - Streit, Stress, Nerventod - dann geh ich einkaufen (Aldi, Baumarkt,...) egal. Hauptsache raus. Dann geht es allen besser. Ich liebe auch viel vorzuhaben!
LG
Beitrag von inlocoparentis - 02.02.12 - 10:53 Uhr
Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich bin froh, wenn wir mal einen Nachmittag ohne Termin haben. Gestern habe ich wieder fast 1 Stunde gebraucht, beide Kinder ausgehfertig zu machen. Okay, die Kleine muss halt auch ihren Sauerstoff mitnehmen, dass ist extra Aufwand. Daher war ich total ko als wir endlich aus dem Haus kamen. Ich lade lieber ein.....im Sommer sieht das vielleicht wieder anders aus.....
Beitrag von almura - 02.02.12 - 14:37 Uhr
Hi,
wir (meine viereinhalbjährige Tochter und ich) sind recht viel unterwegs - schon immer.
Phasenweise ist es mehr, oder auch mal weniger, wenn ich merke, daß sie die Zeit zuhause einfach braucht. Auch Langeweile gehört mal dazu und ist m.E. nach wichtig.
Wir nehmen es so, wie es sich ergibt und entscheiden recht spontan, ob wir weggehen oder nicht.
Da ich vormittags und an 2 Tagen nachmittags arbeite, bin ich auch um jeden Moment froh, an dem wir vorlesen, kuscheln oder spielen können.
LG
Almura
Beitrag von ratpanat75 - 02.02.12 - 14:40 Uhr
Hallo,
ich denke, es ist eher gemeint, dass man bei zu vielen festen Termine (Vereine, etc.) für solche spontanen
Aktivitäten, wie du sie hier nennst, gar keine Zeit mehr hat.
LG
