Hallo,
unser Großer hatte gestern seinen 1. offizielen Kiga-Tag. Im Januar war er ein paar mal dort zur Eingewöhnung und ab jetzt geht er jeden Tag. Es gefällt ihm aber gut, er muss zwar noch vieles lernen, aber es klappt bis jetzt prima.
Aber ich bin glaube ich zu blöd für ein paar Sachen, ich weiß auch nicht, bin mir unsicher, was und wieviel ich in die Butterdose packen soll, er isst auch nicht so viel wie andere Kinder, er ist manchmal ein schlechter Esser, aber na ja.
Dann hab ich noch keinen Kindergartenrucksack, ich möchte unbedingt den Little Joe haben und steigere immer bei E* mit, der nächste läuft bald aus und soll meiner werden, also dauert es noch ein paar Tage, er nimmt deshalb so ne einfache Jutetasche bis dahin. Jetzt ärgere ich mich schon über mich selbst, dass ich nicht schon früher den Rucksack gekauft hab. Ach Mann...
Heute hatte mein Mann ihm wohl aus Versehen morgens seine Butterbrotdose in seinen Wäschebeutel getan und die Kindergärtnerin meinte als ich ihn heute abholte, nicht da rein tun (hat sie ja recht) und es nochmal erklärt und gesagt, dass auch sein Name auf die Dose soll.
Toll, warum komm ich denn nicht drauf, seinen Namen auf die Dose zu schreiben.
Ich fühl mich total doof.....
Ach ja, wie findet ihr das bei euch im Kindergarten wenn ihr die Kinder abholt, ist es da auch so wuselig? Die Erzieher sagen das einem kurz und laufen dann weg und machen ihre Arbeit (ist ja auch ok) und wenn man was fragen will muss man sich an 1000 anderen Müttern vorbeikämpfen und evtl. ne halbe Std. warten. Und das mit dem Anziehen vorm Gruppenraum ist auch sehr eng, da stehen immer Leute rum und man kommt überhaupt nicht an seinen Bankplatz um sich anzuziehen, wartet man bis die einen dann weg sind, stehen schon wieder andere da...
Boah so schwierig hab ichs mir nicht vorgestellt, aber scheint normal zu sein oder? Wie ist das bei euch.
Ist ja klar dass es rummelig ist.
Nun ja, heute aufm Rückweg ist mir z.b. eingefallen dass ich vergessen hab seine Hausschuhe ins Fach zu stellen, super! 
Ich bin richtig depri weil ich die einfachsten Sachen anscheinend nicht hinbekomm.
Vielleicht kann mir mal jemand schreiben oder mich aufheitern.
LG
billche + Bennet *17.02.2009 + Vivien *15.07.2011
Neu im Kiga, auch für Eltern alles neu!
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Beitrag von billche - 02.02.12 - 13:19 Uhr
Beitrag von sloujetr - 02.02.12 - 13:25 Uhr
Hallo,
mach eine Liste.
- Brotdose beschriften
- Rucksack oder Beutel besorgen, ebenfalls beschriften
- Hausschuhe mitnehmen und ein Paar Antirutschsorgen, falls mal die Hausschuhe vergessen werden
- einmal Wäschegarnitur zum Wechseln
Und durchatmen. Mach Dir keine Sorgen. Gerade, wenn alles neu ist, geht mal was schief. Was soll's? Wichtig ist doch, daß Dein Sohn sich wohlfühlt.
LG
Sonja
Beitrag von lisasimpson - 02.02.12 - 13:28 Uhr
na du bist ja süß!
Mach dir mal keinen kopf- niemand muß wissen, was wie wo im kindergarten gehandhabt wird und keiner ist doof, nur weil er die hausschuhe nicht ins richtige fach stellt oder die brotdose nicht beschriftet:)
aber, genau das ist einer der gründe, warum ich eine eingewöhnung wichtig finde. natürlich und hauptsächlich fürs kind und die langsame ablösung von dne eltern.
Aber auch für die eltern. ich finde es gut, den tagesablauf ein paar mal mit geamcht zu haben, zu wissen ,wann es wuselig ist und wann nicht, was wo hinkommt, was wichtig ist und was unwichtig, was praktisch ist und was nicht (kleidung, schuhe,essen, rücksäcke,..)
in unserer kleinfamilie wissen wir eben nicht, wie es ist, wenn 25-85 kinder plötzlich zusammen sind , was in de gruppe wichtig ist, was dem eigenen kind hilft und was schwierig ist (kann er besser reißverschlüsse öffnen oder schnallen, welche hose kann er alleine rutnerziehen, wird das brot matschig neben der tomate, wird das nutellabrot nicht gerne gesehen,...)
vielleicht gibt es ja die möglichkeit, daß du mal ein paar tage mit dabei bleiben kannst- dann bekommste ein gefühl für den lebensbereich deines kindes, der ab jetzt eine wichtige stellung einnehmen wird
Beitrag von emeri - 02.02.12 - 13:35 Uhr
hey,
also das mit der jause hat sich bei und nach etwa einem monat eingependelt. ich habe immer wieder essen mit nach hause bekommen, bis ich dann einfach begonnen habe die portionen kleiner zu machen. für den vormittag nimmt er jetzt immer eine halbe semmel (also halber deckel, halber boden) mit butter und marmelade mit. das passt. außerdem gibt es im kindergarten jeden tag obstjause, da isst er auch was, wenn er noch hunger hat.
beschriftet habe ich alles vorher schon. ich weiß gar nicht warum eigentlich. normalerweise bin ich bei so etwas nicht besonders organisiert. 
jetzt gibt es einen morgendlichen ablauf, der sich einfach schon eingebrannt hat. sein rucksack hängt an einem eigenen haken bei uns in der garderobe. da wird dann brotdose und trinkflasche noch vorm frühstück reingepackt, damit das mal drin ist.
wuselig ist es bei uns gsd nicht. bei uns gibt es eine abholzeit zwischen 11.30 und 12:15 und das verteilt sich schön. manchmal hole ich ihn auch früher ab, weil mir einfach danach ist. das ist auch für die erzieher ok so.
viel besprochen wird bei uns auch nicht. solange kein gespräch mit mir gesucht wird, gehe ich davon aus das alles passt.
wenn ich mal eine frage habe, dann ist auch immer jemand bei der hand, den ich kurz fragen kann. wie gesagt, es ist bei uns nicht sonderlich wuselig. die gruppe meines sohnes hat ein eigenes stockwerk und es sind auch nur 16 kinder in der gruppe. da geht es sehr gemütlich zu. 
lg
Beitrag von schnuffelschuh - 02.02.12 - 13:37 Uhr
Hallo Billche 
Mach dir nichts draus mir ging es genauso 
Ständig habe ich etwas vergessen ich war schon froh wenn ich wenigstens meinen Sohn nicht vergessen habe 
Das mit dem Frühstück finde ich heute noch schwer mal ist alles weg ein andermal bringt er fast alles wieder mit und manchmal hat er sachen in der Brotdose die gar nicht von ihm waren 
ich mache ihm ein brot lasse ihn entscheiden was da rauf soll und dazu gibt es gurke oder karotten,Paprika....gerne auch mal einen Babybell 
Für dich ist eben auch noch alles neu doch auch du wirst dich daran gewöhnen und immer weniger sachen vergessen setzt dich nicht unter Druck das kommt schon alles von alleine und irgendwann ist es für dich routine 
Da fällt mir gerade ein das ich meinem noch ein paar bilder raussuchen muss das ist etwas was ich seit September ständig wieder vergesse 
Lg Bianca
Beitrag von emeri - 02.02.12 - 13:39 Uhr
"und manchmal hat er sachen in der Brotdose die gar nicht von ihm waren" 
jaaa, das kenne ich auch...
Beitrag von schullek - 02.02.12 - 13:38 Uhr
hallo,
mach dir doch nicht solche unnützen gedanken!
du hast seinen namen nicht auf die dose geschrieben, ja und?
und er wird auch ein paar tage ohne rucksack überstehen. spätestens in einem jahr hat er keinerlei erinnerungen mehr daran, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es jetzt ein drama für ihn ist.
du bist auch nur ein mensch und kannst dinge vergessen.
weißt du, wie oft ich vergesse meinem kind am montag frisches schlafzeug mitzugeben? tja, dann schläft er halt im unterhemd!
zum abholen: kommen denn bei euch immer alle gleichzeitig?
bei uns gehen die meisten kinder ganztags und so verteilt sich das abholen. morgens bin ich meist ganz allein mit ihm in der umkleide, am nachmittag manchmal zu mehreren. aber es ist immer genug platz.
lg
Beitrag von billche - 02.02.12 - 13:47 Uhr
Also bei uns ist die Abholzeit von 12 Uhr bis 12.30 Uhr. Um 12 wird vorn die Tür aufgeschlossen, meistens warten da schon ca. 10 Mann, dann stürmen die schonmal rein und ab da gehts los, da kommen fast alle auf einmal... Also quasi jede Minute kommen ca. 3 Mann rein. Und es ist sehr wenig Platz vorm Gruppenraum, da passen grad mal 2 Mütter und 2 Kinder rein, und ab da steht man dann schon auf dem Flur.... Das ist irgendwie blöd. Ich weiß nicht wie es ist wenn ich erst so um 12.15 Uhr da wäre... Am Anfang haben die Erzieher gesagt, ich soll am besten um 12 Uhr da sein, weil mein Kleiner dann auch darauf wartet abgeholt zu werden, grad am Anfang, er soll ja nicht sehen, dass vor ihm 10 Kinder abgeholt werden und seine Mama ist immer noch nicht da...
Ich werd mal sehen wies so weitergeht, aber danke schonmal für die aufbauenden Worte!!!
Beitrag von a79 - 02.02.12 - 14:16 Uhr
Hallo,
ist schon erstaunlich, dass der "Übergang" der Kinder in neue Phasen (Kindergarten, Schule etc.) auch für die Eltern so einen emotionalen Übergang darstellt, oder? Wir kommen quasi mit in den Kindergarten (wir, mein jüngster Sohn und ich, sind in drei Wochen soweit!), wobei ich glaube, dass das weder uns selbst noch den Fachkräften immer so präsent ist.
Wenn es Dinge gibt, die Dich verunsichern, solltest Du unbedingt die Gruppenerzieherin ansprechen und sie um ein -möglichst ruhiges- Gespräch bitten, um Fragen und 'Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, dann wirst Du bald mittendrin sein und auch eine Bindung zu den Erzieherinnen aufbauen. Vielen Eltern geht es am Anfang so - war bei mir und meinem Großen nicht anders, als er in den Kindergarten kam- und dafür musst Du Dich nicht schämen! Dein Kind kommt schließlich in eine Dir bis dato fremde Einrichtung und Du kannst, während er dort ist, nicht beeinflussen, was dort mit und um ihn herum geschieht. Du kennst die Erzieherinnen noch nicht so genau und bist vielleicht nicht sicher, ob sie Dein Kind so fördern und fordern, wie Du es tun würdest - auch darüber kann man sprechen, so erfährst Du auch, welche Einstellung sie haben, zu Erziehungsfragen und allem was dazu gehört.
Auch wenn es Dir jetzt so vorkommt, als würden um Dich herum alle anderen Eltern den Kindergartenalltag mühelos meistern, ist das nur eine subjektive Sicht, denn alle haben mal angefangen wie Du und ich bin sicher, alle hatten ihre Unsicherheiten und Ängste, wichtig ist, sich das auch einzugestehen und zuzugestehen. Das macht es nicht nur für Dich sondern auch für Dein Kind leichter (wobei er ja schon ganz gut zurechtzukommen scheint, oder hat er Eingewöhnungsprobleme?).
LG und Kopf hoch! Du machst das schon!
Andrea
PS: Ja, zu den Kernabholzeiten ist es bei uns auch wuselig - wenn ich etwas nachfragen will, mache ich das am Liebsten morgens beim Bringen, da ist es ruhiger oder ich vereinbare tatsächlich einen festen Termin zum Gespräch...das geht auch recht zeitnah.
Beitrag von aggie69 - 02.02.12 - 15:19 Uhr
Mach Dir keine Sorgen - das geht am Anfang jeden so.
Ich habe mir schon bei der Eingewöhnung die Erzieherin gegriffen und sie gebeten, mir zu sagen, wenn ich was falsch mache (was falsches anziehe, falsches Essen einpacke usw.) Ist doch besser, man bekommt es ordentlich gesagt, als daß die hinterm Rücken tratschen, wie doof man ist.
Beim Abholen sind nicht mehr viele Kinder übrig, da haben wir öfter mal Zeit zu quatschen.
