Hausbau

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Beitrag von mausi1982051082 - 02.02.12 - 14:44 Uhr

Hallo,

mein Mann und ich sind gerade am überlegen, ob wir uns ein Haus bauen oder kaufen sollen/wollen.

Wir haben zusammen ein Netto vom 3400 € + 184 € Kindergeld. Er muss Unterhalt an sein Kind bezahlen. Würden wir einen Kredit von ca. 200.000 €, leider ohne EK, erhalten?

Liebe Grüße
Steffi

Beitrag von corny123 - 02.02.12 - 15:11 Uhr

Das hängt von vielen Faktoren ab. Seid Ihr jetzt schuldenfrei? Habt Ihr negative Schufa-Einträge oder schonmal Mahnverfahren gehabt?

Wir haben letztes Jahre ein Haus gekauft für knapp 450.000 und haben ohne EK problemlos eine Finanzierung bekommen, unser Netto ist allerdings auch gut höher als Eures.

corny

Beitrag von mami18052010 - 02.02.12 - 15:12 Uhr

Frag de Bank!

Die sagen dir, was du für einen Kredit bekommen könntest!

Beitrag von twisterdister - 02.02.12 - 15:14 Uhr

Hallo,
ohne EK und dem geringen Netto sind meiner Meinung nach 200000 Euro nicht stemmbar.

Ohne EK sind die Zinssätze auch höher. Bei der Ing Diba z.B. müsstet Ihr mit einer monatlichen Rate von 900 Euro 15 Jahre abzahlen und habt immer noch eine Restschuld von knapp 160000 Euro...

Beitrag von myimmortal1977 - 02.02.12 - 15:41 Uhr

Kann Dir hier niemand beantworten.

Bei der Kreditaufnahme haben die Banken schlaue Rechner. Das was wichtig ist, dass Ihr nach Abzug aller Kosten genügend Geld für den Lebensunterhalt übrig behaltet.

Ihr müsst zur Bank gehen und dort Euer Vorhaben mit Euren Zahlen durchrechnen lassen.

Gewisse Faktoren, wie z. B. unbefristete Arbeitsverhältnisse, andere Verbindlichkeiten, Schufa Einträge, etc spielen auch eine Rolle. Ohne unbefristete Arbeitsverhältnisse rückt die Bank meistens keinen Cent raus.

Euch alles Gute, Janette

Beitrag von coppeliaa - 02.02.12 - 16:44 Uhr

bei insgesamt 2 oder 3 unterhaltsverpflichtungen und null eigenkapital (und somit bisher auch nix gespart) seh ich da ehrlichgesagt bei 2 k euro eher schwarz. ihr müsstet mit einer vierstelligen rückzahlung pro monat rechnen, dazu 200 - 400 euro betriebskosten. könntet ihr das überhaupt stemmen?

LG

Beitrag von joy1975 - 02.02.12 - 17:13 Uhr

Ich glaube, das wird nix, außer dein Mann ist verbeamtet o.ä.
Ohne Eigenkapital macht das heute kaum noch eine Bank. Und wie jemand schon schrieb, sind 200.000€ viel Holz. Da habt ihr selbst bei nur 1% Tilgung zwischen 800-900€ Belastung jeden Monat. Hinzu kommen Nebenkosten fürs Haus (300-400€) usw. usf.

Ihr tilgt dann aber wirklich nur sehr wenig und zahlt am Ende das Doppelte an die Bank wie ihr aufgenommen habt. Ich würde davon eher die Finger lassen.

Beitrag von zwiebelchen1977 - 02.02.12 - 17:18 Uhr

Hallo

Sie brauchen ja noch mehr als die 200 000. Die Kaufnebenkosten sind auch nicht ohne.

Bianca

Beitrag von anni125 - 02.02.12 - 17:29 Uhr

Vielleicht könnt ihr ja wirklich erst noch Geld sparen. Wir bauen nächstes Jahr, haben aber bereits ein Grundstück und auch Ek. 200000€ würde ich mich nicht trauen.

Beitrag von vwpassat - 02.02.12 - 17:45 Uhr

Die Zahlen sind vielleicht etwas grenzwertig, aber Dein Mann ist immerhin schon 41.

Gute Bekannte von uns haben mit Ende 40 gebaut, die Frau ist kürzlich mit 66 verstorben...................

Ich würde davon abraten.

Beitrag von anni125 - 02.02.12 - 17:49 Uhr

Hab ich auch gerade gelesen. Und ein Baby ist noch in Planung. Glaube auch es wird nix.

Beitrag von pattyd - 03.02.12 - 07:18 Uhr

Bei knapp 3600 Euro netto bekommt ihr 200.000 Euro auch ohne EK sicherlich schon von der Bank.
Alles andere müsste ihr selber entscheiden...ihr liegt sicherlich bei 1500 Euro/Monat für Haus und Betriebskosten...Risiken wie Arbeitslosigkeit hat man immer.
Ich freue mich natürlich für die vielen Leute hier bei Urbia, die 200.000 Euro Eigenkapital und 20.000 Euro im Monat verdienen...die Regel ist das áber denke ich nicht.

Beitrag von vwpassat - 03.02.12 - 10:37 Uhr

Das ist Dummsülz.

Viele Leute hier haben gar kein Haus und wollen auch keins, da sie etwas realistischer denken.

Beitrag von pattyd - 03.02.12 - 12:21 Uhr

"Das ist Dummsülz."

Na gut, dass du die Weisheit mit Schaufeln gefressen hast.
Die Threaderstellerin gehört ja anscheinend zu denen, die ein Haus möchten.
Ein Haus zu finanzieren ist natürlich nicht unbedingt günstiger als eine Wohnung zu mieten (wobei eine Wohnung ja auch jemandem gehört), allerdings kommt eben auch noch der Aspekt des Lebensgefühls dazu. Ein Haus mit Garten auf dem Land kann man halt nicht mit dem Ein-Zimmer-Wohnklo in der Stadt vergleichen, natürlich muss man dann vielleicht auf nen Neuwagen oder Urlaub verzichten, aber gehen tut das.

Und ich bezweifle mal, dass der überwiegende Teil sein Haus bar bezahlt...und die Finanzierungszeiten liegen halt bei 20-30 Jahren.

Wenn alle sonst denken würden wie du, gäbe es auch keine Häuser/Wohnungen, wo andere zur Miete wohnen könnten.

Und wie gesagt, es gibt immer ein Risiko durch Arbeitslosigkeit, etc. Aber alle die fallen, landen dann letzten Endes eben im gleichen Topf.

Beitrag von delfinchen - 03.02.12 - 08:57 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht.
Wir haben ein Netto von etwa 4.400 (das Kindergeld lass ich mal außen vor) und ein EK von knapp 45.000.

Um umzubauen müssten wir auch an die 200.000 rechnen und ich weiß nicht, ob wir uns das trauen sollen - dabei habe ich ein sehr sicheres Gehalt und könnte auch noch deutlich mehr arbeiten (habe gerade mal 40% wegen meiner 28 Monate alten Zwillinge).

Wir müssen und das jetzt mal genau durchrechnen lassen, ich hab von sowas leider keinerlei Ahnung - aber auch nicht den Nerv, mich da reinzuarbeiten.

Wäre mir an eurer Stelle zu riskant, denn viel Spielraum habt ihr nicht, sollte was Unvorhergesehenes eintreffen.

Wenn ihr aber Familie habt, die euch im Notfall unter die Arme greifen können, dann EVENTUELL.
Lasst euch das genau durchrechnen und lasst euch Angebote von verschiedenen (!!!) Banken machen.

LG,
delfinchen