Studieren

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Beitrag von elisaspatz - 02.02.12 - 15:54 Uhr

Hallo,

Aus gegebenem Anlass möchte ich fragen, was eure studierenden Kinder an Geld zur Verfügung haben. Oder was ihr zum Ausbildungsgehalt dazugebt.

Was meint ihr, was man unbedingt braucht? Und was meinen eure Kinder, was sie unbedingt brauchen?

VLG

Beitrag von bambolina - 02.02.12 - 16:39 Uhr

Hallo

vorausgesetzt, die Kinder wohnen noch daheim - warum sollte man seinem Kind das ein Ausbildungsgehalt bekommt, noch was dazu geben? Meine Tochter hatte Kost und Logis frei und musste mit ihrem "Gehalt" von 350€ klar kommen.
Überleg doch mal - 350€ Taschengeld zum "raus hauen" - hast du soviel Taschengeld monatlich? Ich auf jeden Fall nicht.

Zu meiner Zeit bekam ich auch nichts zu meinem Ausbildungsgehalt dazu, im Gegenteil ich musste sogar noch was davon daheim abgeben...

Wenn man studiert kann man sich einen Nebenjob suchen - ich hab zwar selber nicht studiert, kannte aber durch meine Freundin genügend Studenten, die das so gehandhabt haben.

Wenn ich nichts dazugebe, schließt das aber nicht aus, dass ich meine Kindern im Bedarfsfall nicht mal unter die Arme greife.

lg bambolina

Beitrag von elisaspatz - 02.02.12 - 16:47 Uhr

Hallo,

ganz meine Meinung. Ich kam nur wegen eines anderen Threats darauf und wollte mich mal umhören ob ich die einzige Rabenmutter bin, die das so sieht ;)

VLG

Beitrag von bambolina - 02.02.12 - 16:49 Uhr

Kannste mir mal den Link schicken?

hm, dann sind wir ja schon zwei Rabenmütter #freu

lg bambolina

Beitrag von frech1995 - 02.02.12 - 16:59 Uhr

Hallo!

Wenn die Kinder noch daheim wohnen und sich in Ausbildung befinden, sehe ich keinen Grund, ihnen zu ihrer Ausbildungsvergütung, die ja manchesmal durchaus sehr reichlich ist, noch etwas dazu zu geben. Wenn 400 Euro zum freien Verballern nicht ausreichen, muss das Kind, auch wenn es dazu vielleicht schon etwas spät ist, den Umgang mit Geld entweder erlernen oder neu erlernen.

Beim Studium seh ich das etwas anders. Da kann man, sofern der Studierende noch daheim wohnt, durchaus im Monat auch mal ein Zusatztaschengeld von 50 oder 10 Euro springen lassen. Das Hauptaugenmerk sollte halt wirklcih auf das Studium gerichtet sein und nicht auf zwei oder drei Nebenjobs und das Studium zur Nebensache werden lassen. Allerdings würde ich das Studium nicht voll finanzieren, sondern nur unter die Arme greifen.

Beitrag von anyca - 02.02.12 - 17:02 Uhr

50 Euro? Dafür würde ich in Berlin noch nicht mal die Monatskarte für den Bus kriegen.

Kommt natürlich darauf an, was Mama dem studierenden "Kind" sonst noch zahlt, aber 50 Euro reicht ja nicht mal für Klamotten. Mit über 18 will man den neuen BH ja nicht mehr mit Mami im Schlepptau kaufen.#hicks

Beitrag von frech1995 - 02.02.12 - 17:05 Uhr

Ich sag ja nicht ein reines Taschengeld, sondern ein zusätzliches! Außerdem hängt es ja auch von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern ab!

Und bei uns haben die Studenten nen Studienausweis, der sie dazu berechtigt, kostenlos Bus und Bahn zu nutzen.

Beitrag von anyca - 02.02.12 - 17:18 Uhr

Ist ja nur ein Beispiel.

Natürlich hängt es von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern ab, aber eben auch davon, wie Geld fürs Kind bzw. Taschengeld definiert wird.

Bei mir war es z.B. so, daß zu Schulzeiten das Taschengeld wirklich nur für die Extras da war, daß ich ab dem Studienbeginn aber einen größeren monatlichen Betrag bekam, von dem ich dann eben auch Bücher, Schreibwaren, Kleidung etc. etc. selber zahlen mußte, was vorher meine Eltern übernommen haben. War also in dem Sinne nicht teurer für meine Eltern.

Beitrag von wind_sonne_wellen - 02.02.12 - 17:58 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hat nach dem Abi zuerst eine Ausbildung gemacht und studiert nun seit Oktober, es ist zwar nicht weit von hier, trotzdem hat er da ein Appartment im Studentenwohnheim.
Er musste während seiner Ausbildung hier nichts abgeben und ich habe auch keinen Grund gesehen, ihm noch Geld zu geben. Er hat sich aber monatlich einen Betrag beiseite gelegt der ihm jetzt als Student nützlich ist.
Jetzt bekommt er den vollen Bafög Betrag und sein Kindergeld, damit kommt er so gut aus, dass er noch immer sparen kann. Gut so, denn er muss pro Semester über 700 Euro an Studiengebühren etc. zahlen und monatlich ja auch die Miete für seine "Studentenbude"

Meine Tochter fängt im August nun auch eine Ausbildung an und da werden wir es genauso handhaben. Sie bekommt keinen Zuschuss von uns, muss aber auch nix abgeben. Wäre ja auch noch schöner.. sie wird ein ganz schönes Gehalt bekommen ;-) Da wird sie auch für das eventuelle Studium sparen können.

LG Petra

LG Petra

Beitrag von marathoni - 02.02.12 - 19:00 Uhr

Mein Sohn beginnt nach dem Abi nun ab Sept. ein duales Studium. D.h. er bekommt zw. 900-1200.-€ monatl. eh vom Arbeitgeber. Da er weiterhin hier wohnt, werde ich nichts von ihm verlangen. Taschengeld oder sonstiges gibts dann aber nicht mehr.
Er soll sich voll und ganz auf sein Studium konzentrieren.
Bisher hatte er einige sehr lukrative Nebenjobs, da hat er einiges an Geld angehäufelt...

Beitrag von tattel - 02.02.12 - 19:53 Uhr

HI,

als ich Azubi war (gut, ist schon ein paar Jährchen her) musste ich daheim was zum Haushaltsgeld dazugeben.

Von wegen zusätzliches Taschengeld !

Auch Führerschein und uraltes kleines Auto (war ich stolz darauf) musste ich selbst bezahlen.

Die Studenten, die ich kenne, arbeiten meistens in den Semesterferien, um flüssig zu sein.

VG

Tattel

Beitrag von neokeks - 02.02.12 - 20:24 Uhr

Hallo

Ich bin seit letztem Jahr Studentin und kann dir sagen, wie es bei mir ist.

Ich wohne zu Hause, also entfällt schon mal das Geld für eine Wohnung. Da ich aber meinen gewünschten Platz an der Uni hier in der Nähe nicht bekommen habe, bin ich dieses Wintersemester hin und her gefahren zwischen Uni und zu Hause ( insgesammt 1:30h in eine Richtung) . Meine Eltern zahlen den Sprit für mein Auto. Sie hätten auch eine Wohnung bezahlt man findet jedoch nichts für ein halbes Jahr und da ich eh zum Sommersemester an die Uni bei uns in der nähe wechseln will, lohnt es sich einfach nicht.

Zudem bezahlen meine Eltern die Studiengebühr jedes Semester. Und ich kriege noch mein Taschengeld von sage und schreibe 30 Euro ;-).

Also Sprit+ Semestergebühr von ca 250€+ Bücher ca 150€ pro Semester + 30€ Taschengeld .
Ich bin schon immer mit meinen 30€ ausgekommen, ansonsten habe ich älteren Menschen geholfen die mal ab und zu einen 10 abgedrückt haben aber ohne dass ich es verlangt habe, oder ich war Babysitten. Man muss aber auch sagen, dass wenn ich Shoppen gehe und Schuhe oder Kleidung brauche dafür Geld bekomme.

Vllt suche ich mir mal eine Beschäftigung im Altersheim wenn ich wieder mehr Zeit habe. Es macht mir richtig Spaß mit den alten Leuten, kann auch dran liegen, dass meine Großeltern im Ausland wohnen.

Und ja ich erwarte nicht mehr von meinen Eltern, sie helfen mir auch schon so genug!

Habe aber eine Freundin, deren Eltern ihr klipp und klar gesagt haben, dass sie bitteschön Bafög nehmen soll wenn sie was will. Sie darf noch zu Hause wohnen aber wie sie zurecht kommt ist ihre sache. Bei denen könnte ich mir sogar vorstellen dass sie etwas abgeben muss #zitter .
Sowas finde ich wiederum richtig blöd. Sie war immer eine gute Schülerin und hat auch schon so sich Geld dazuverdient und nun behandeln sie ihre Eltern als wollten sie sie so schnell wie möglich los werden.

Beitrag von gh1954 - 03.02.12 - 10:14 Uhr

>>>Habe aber eine Freundin, deren Eltern ihr klipp und klar gesagt haben, dass sie bitteschön Bafög nehmen soll wenn sie was will.<<<

Das kommt ja darauf an, ob überhaupt ein Anspruch auf Bafög besteht.

Beitrag von kolo - 03.02.12 - 04:31 Uhr

Ich studiere selber im 3. Semester.

Nun. Ich habe einen Nebenjob (ca. 640 Euro), bekomme noch das Kindergeld von meinen Eltern (150 Euro) - und 100 Euro geben sie noch dazu.

Ich wohne nicht mehr bei meinen Eltern - und ich bezahle ALLES selbst. Miete, Studiengebühren, Bücher, Versicherung, etc.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob man das als viel Geld bezeichnen kann oder nicht.

Jedenfalls klappt es bisher alles gut. Die ersten Monate nach dem Auszug und Studienbeginn habe ich sogar nur von meinem Ersparten gelebt...

Bafög würde ich laut Rechner wohl auch kriegen (wobei ich da nicht sicher bin, wegen dem "hohen" Nebenjobgehalt). Ich habe es jedenfalls nicht beantragt. Wozu auch, wenn ich ohne über die Runden komme? Beantragen kann ich es immer noch - wenn es sein muss.

Meine Eltern können mich nicht mit mehr Geld unterstützen, Nebenjob hin oder her.
Aber das ist auch okay. Ich will ihnen nicht länger als nötig auf der Tasche liegen, das ist mir nur unangenehm - auch wenn ich's natürlich dankend nehmen würde - wenn sie es hätten und könnten ;)

Ich nehme nicht mehr als ich brauche. Ich bin 22 und will nicht mein Lebenlang von irgendwem abhängig sein - egal ob Familie oder Behörden.

Nervig ist das Ganze nur bei der Wohnungssuche ;) Finde mal eine Wohnung ohne Bürgschaft der Eltern. Vielleicht würden meine Eltern es sogar tun, also, für mich bürgen. Weil sie wissen, dass ich selbstständig mein Geld verdiene etc. Aber ich frage sie nicht mal danach. Noch mal: Ich bin 22, nicht 12.

Und wie soll man jemals eigenständig leben, wenn man noch bis Ende 20 von irgendwem durchgefüttert wird?

Beitrag von ballroomy - 03.02.12 - 11:03 Uhr

Ich bin zum Studium ausgezogen. Hab damals 1350 DM bekommen. Davon habe ich Miete, Krankenkasse, Essen, Kleidung also eigentlich alles bezahlt. Büchergeld gabs extra.
Das ist aber sehr von der Stadt abhängig. In Köln sind z.B. die Mieten deutlich höher als in Aachen.

Dann gibts heute ja teilweise Studiengebühren, die müssen auch bezahlt werden.
Ich denke mal unter 800 Euro im Monat kommt man kaum noch hin.
Bis meine Kinder so weit sind dauerts noch ;-)

Beitrag von asimbonanga - 03.02.12 - 12:27 Uhr

Hallo,
diese Frage kann nicht beantwortet werden.
Was man unbedingt braucht hängt sehr von den Mietpreisen und Lebenshaltungskosten der Stadt ab, dem Studienfach ( manche können nebenher nicht arbeiten, zumindest in bestimmten Phasen nicht ) den benötigten Fachbüchern, Praktika, Zusatzqualifikationen u.s.w.

L.G.

Beitrag von claudi.mei - 03.02.12 - 13:28 Uhr

Hallo,

also bin in meinem Studiengang (staatliche Uni) eine der wenigen, die kein Auto besitze und sich alles außer der Wohnung selbst finanziert.

Der Regelfall in meinem Umfeld ist eine Wohnung, ein Auto und 500 bis 1000 Euro Bar / Monat. Iphones, Laptops, Möbel, Reisen etc. gibt es extra. Alles von den Eltern.

VLG

Beitrag von leiahenny - 03.02.12 - 16:46 Uhr

Mein Sohn studiert weiter weg und hat Miete (300 Euro) plus 400 Euro für den gesamten Rest.

Mit dem nebenbei jobben ist heute nicht mehr so einfach, da das Studium extrem verschult ist.

Beitrag von mmemaman - 05.02.12 - 15:00 Uhr

Ich habe in London studiert und logischerweise dort gelebt - die Mietkosten, wenn man nicht in einer völligen Absteige leben will, kann man sich ja vorstellen.

Ich hätte ein Darlehen bekommen können, das wurde aber von meinen Eltern abgelehnt, weil sie mich lieber schuldenfrei in meine Zukunft starten sahen - respektive, vom Vater die normalen Alimente, die vom Gesetz her als Mindessatz angeordnet wurden, mein Mami hat den Grossteil zugesteuert. Ich sehe es aber als meine Pflicht später für sie aufzukommen und mir ist es auch wichtig, etwas zurückzugeben. Das gleicht sich in Zukunft wieder nach altmodischem Generationenvertrag aus.

Wir haben die grundsätzlichen Sachen berechnet: Miete, Nebenkosten, Versicherung, Transportkosten, Essen, Telefon. Das habe ich dann monatlich überwiesen bekommen und bezahlt, in den ersten zwei Jahren ging es knapp und ich habe meine Ersparnisse aufgebraucht, im letzten Jahr wurde es aufgestockt und ich konnte mir auch mal den Luxus gönnen ohne viel Schuldgefühle mal in 'nen Starbucks zu gehen.

Kleidung und ähnliches wurde nach Bedarf geschaut - da ich in London wohnte, hiess das auch, dass Mami und Schwester kein Hotel brauchten und öfters "mal eben" nach London konnten (Durchschnittlich dreimal im Jahr.) und da wurde meistens geschaut, ob ich was brauche und dann zusammen gekauft.

Ich habe in den Sommerferien gearbeitet - nicht grossartig bezahlt, aber da die monatlichen Beträge weiterliefen, konnte ich sparen und manchmal Auftragsarbeiten angenommen.
Neben dem Studium arbeiten wäre auf Kosten meiner Leistungen gegangen und sehr problematisch geworden. Ich weiss, dass manche von meinem Kurs in einer Bar arbeiten, aber das sieht man dann halt auch - da muss man sich fragen, ob man für drei Jahre die Arschbacken zusammenkneift und das Beste herausholt oder lieber mehr Geld hat und Durchschnitt ist.

Ich hatte auch selten ganze Wochenenden frei. Generell ist es auch nicht erwünscht, das wir nebenbei arbeiten und da wir tagsüber körperliche, praktische Arbeit machen und abends dann die ganze Theorie und Aufsätze durchsehen respektive schreiben mussten, war man sehr müde und da wir an gefährlichen Maschinen und mit hochgiftigen Substanzen in Kontakt waren, war Übernächtigung ein unzumutbares Risiko.

Beitrag von juliesunshine - 07.02.12 - 14:25 Uhr

Ich habe 2007 mein Studium abgeschlossen, da gab es noch keine Studiengebühren.

Ich habe die ersten 6 Semester lang Bafög bekommen und zu Hause bei meiner Mutter gewohnt. Bafög betrug über 400 Euro, ich habe die Hälfte davon abgegeben, da meine Mutter zu dem Zeitpunkt arbeitslos war. Die restlichen 200 Euro hatte ich als Taschengeld, für Bücher etc übrig.
Weil ich einen Hochschulwechsel hinter mir hatte (der als Fachwechsel galt), hab ich meinen Bafög-Anspruch nach dem 6. Semester verloren. Habe mir viele schöne Nebenjobs gesucht, die mir unterm Strich immer um die 400 Euro einbrachten. 2005 bin ich ausgezogen und habe in einer WG für 250 Euro Monatsmiete gewohnt, hatte als immer noch 150 Euro übrig. Das ist ziemlich wenig, wenn man davon leben muß und zwischendurch auch mal neue Schuhe, eine neue Jacke etc. braucht, aber es geht.
Von meiner Mutter hab ich nie Geld dazubekommen, aber sie hat mir öfter kleine Sachen geschenkt, mal neue Handtücher, einen Pulli oder den neuen Toaster, nachdem der alte in Flammen aufgegangen war.:-D

Beitrag von bittere-pillen - 07.02.12 - 20:41 Uhr

Hallo,
also ich kann ja mal erzählen wie das bei mir und meinen brüdern so läuft und lief. dazu vorneweg, meine eltern sind geschieden und deswegen unterschiedlich damit umgegangen.

ich studiere nun seit 3 jahren. mein vater ist sehr wohlhabend, deswegen bekomme ich kein bafög. meine mutter ist jetzt nicht arm aber auch nicht reich (aber sie tut immer so als ob sie nichts hätte). ich wohne nicht mehr zuhause. von ihr bekomme ich noch nicht mal das gesammte kindergeld ausgezahlt....(aber dreimal im jahr in den urlaub fahren und 5 flachbildfernseher haben....). von meinem vater bekomm ich 400 euro, d.h. ich hab so 500 euro monatlich zum leben. davon bezahl ich dann auch alles. ich komm aber gut zurecht. bücher fürs studium wünsche ich mir zu weihnachten oder zum geburtstag, wenn ich sie unbedingt brauche, kosten ja immerhin 100 euro das stück...
mein vater würde mir auch noch mehr bezahlen wenn ich nicht hinkäme, weil es ihm wichtig ist das ich mich nur aufs studium konzentrieren kann, weil das muss man bedenken: ein studium ist heutzutage auf jedenfall ein mindestens 40 stunden pro woche job (mindestens)

mein bruder (mütterlicherseits) hat eine ausbildung gemacht und währenddessen sowohl zuhause gewohnt, als auch in einem azubiwohnheim und hat noch zusätzlich geld von meiner mutter bekommen. wieviel weiß ich jetzt nicht aber er hat auch als er zuhause gewohnt hat noch geld bekommen...kriegt er immernoch, obwohl er 27 ist und seit jahren arbeitet...

mein großer bruder väterlicherseits hat eine ausbildung gemacht und dabei zuhause gewohnt. ihm wurde das dachgeschoss zur wohnung umgebaut und seitdem zahlt er miete an meine eltern (väterlicherseits). hat also während der ausbildung nichts bekommen sondern sogar noch gezahlt. auch lebensmittel die er mit verbraucht muss er mitbezahlen.

mein kleiner bruder väterlicherseits studiert seit einem jahr. er studiert in einer größeren stadt als ich (miete höher) und muss richtige studiengebühren bezahlen (ich bezahl nur 75 euro im semester). daher bekommt er mehr geld monatlich (mein vater möchte keine nebenjobs, nur in der vorlesungsfreien zeit wäre das ok für ihn) und er bekommt die studiengebühren bezahlt, muss aber sonst sehen wie er mit seinem geld klar kommt.

ist also von fall zu fall unterschiedlich...man muss halt sehen ob man bafög bekommt oder nicht...viele meiner mitstudenten bekommen eigentlich nur ihr kindergeld, wenn sie bafög bekommen...und kommen damit auch zurecht...
man muss halt sehen, dass es studenten nicht so leicht haben wie man so denkt und das man sich für sein kind ja auch einen guten abschluss erhofft...
ich kenn auch einige, die von geburt an gespart haben für ihr kind und dann zum studienbeginn, das konto übergeben haben und gesagt haben: "so und damit musst du dein gesamtes studium finanzieren, mehr kriegst du nicht." ist dann auch dementsprechend viel...