Hallo zusammen!
Meine Kleine ist eine wahnsinnig schlechte Schläferin!
Nachts wacht sie alle 2-3 Stunden (manchmal auch stündlich!) auf und ist - vermutlich wegen fehlendem Schlaf in der Nacht - tags schon morgens sehr schnell und dann eigentlich ständig, d.h. spätestens nach einer Stunde wach sein, extrem müde!
Sie ist ca. um 7 Uhr wach, dann lasse ich sie erst noch eine Weile neben mir liegen, gegen halb 8 stehen wir auf, ich wickel und wasch sie etc und gegen halb 9 hat sie dann hunger. Ich stille sie also, sie schläft dabei ein, aber schon nach 30 minuten ist sie wieder wach. Und so geht das dann den ganzen Tag weiter!
Um neun ist sie also wieder wach, gegen 10:30 Uhr pack ich sie dann in den KiWa und geh mir ihr raus, sie schläft dann wieder nur 30 Minuten.
Insgesamt kommen wir tagsüber auf 5-6 Schläfchen á 30 Minuten, abends geht sie um ca. 19 Uhr ins Bett.
Das Einschlafen abends zieht sich oft in die Länge, weil sie entweder immer wieder aufwacht (nach ein paar Minuten) oder einschläft aber nach einer Stunde dann nochmal Hunger hat und an der Brust 30-40 Minuten nuckelt. Wenn sie dann irgendwann endlich schläft, schläft sie manchmal nur 2-3 Stunden, will dann also wieder trinken oder ist einfach "nur so" wach, wälzt sich zum Beispiel im Bett und macht sich dann damit erst richtig wach. Irgendwann liegt sie dann hellwach im Bett, "redet" ne Weile so vor sich hin, bis sie irgendwann nörgelig wird.
Das gemeine ist, dass unsere Nächte von der 5.-13. Lebenswoche richtig super waren, sie also von 20-6 Uhr geschlafen hat, mit 2-3 mal kurzem stillen zwischen durch. Das war aber leider nur eine kurze Phase...
Ich habe schon alles versucht: sofort bei Müdigkeit ins Bett legen, warten bis sie völlig "überm Punkt" ist, in ihrem Bett schlafen lassen, auf dem Arm schlafen lassen, Tragetuch, Manduka, Stubenwagen, Familienbett (nachts), feste Tagesstruktur, Reize immer weiter runter fahren (keine Musik etc., kein ständiges Bespaßen, auch nicht ständig ein neues Spielzeug), das Gegenteil also ausgiebige Spielstunden, monotone Geräusche zum Einschlafen und während des Schlafs (z.B. laufender Föhn oder tickender Wecker), mehr Dunkelheit im Schlafzimmer usw.
Nichts hilft! Die Kleine ist ständig müde, manchmal gähnt sie schon 15 Minuten nach dem letzten Schläfchen wieder und meistens wird sie dann sehr schnell extrem nörgelig und quakt, reibt sich die roten Augen, beginnt zu weinen. Ich muss sie also immer wieder ins Bett bzw. in den Schlaf bringen, sie fühlt sich offensichtlich unwohl! Trotzdem klappt das Einschlafen nur wenn sie mind. eine Stunde wach war. Die Zeit dazwischen ist entsprechend anstrengend!
Ich mache mir echt Sorgen! Sie ist oft so überreizt, obwohl bei uns alles recht ruhig abläuft (feste Tagesstruktur, keine Geschwister, nicht jeden Tag Besuch/Ausflüge etc.).
KiA, Hebamme, Osteopath alle möglichen Leute habe ich schon gefragt - konnten mir bislang nicht helfen bzw haben alle Tricks nie länger als 2-3 mal funktioniert.
Habt ihr noch Tipps für mich? Hat jemand ähnliche Probleme?
Ich danke schon mal für eure Antworten!
Hilfe: Baby, 20 Wochen alt, ständig müde und überreizt - schläft aber kaum!
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Beitrag von maria-33 - 02.02.12 - 16:07 Uhr
Beitrag von lilja27 - 02.02.12 - 17:02 Uhr
hast du sie mal gepuckt?
lg
Beitrag von lilja27 - 02.02.12 - 17:09 Uhr
meine ist auch schon 5 monate alt, ohne pucken ,..hab ich solche nächte und tage wie du.
bei uns war auch der 19 wochen schub extrem lang und anstregend, ich war wirklich an der grenze meiner kräfte, mir war oft schwindelig usw durch den schlafentzug
lg
Beitrag von maria-33 - 02.02.12 - 17:22 Uhr
ging 2-3 mal, jetzt hasst sie es, genauso wie das tragetuch.
Beitrag von lilja27 - 02.02.12 - 17:29 Uhr
schade , aber es gibt auch kinder die haben einfach auch eine krankhafte schlafstörung als leihe lässt sich das nicht feststellen und man quält sich ewig evtl wäre ein facharzt z.b mit schlaflabor mal eine anlaufstelle.
weiß ja nicht evtl gibts da anlaufstellen ähnlich wie bei schreiambulanzen
lg
Beitrag von eichkatzerl - 02.02.12 - 18:55 Uhr

Wir hatten das auch ne Zeit lang (wann kann ich gar nicht mehr genau sagen, aber ich glaube im Alter deines Kindes).
Wir haben genauso wie du alles mögliche probiert.
Schließlich waren wir noch bei meinem Homöopathen, der uns endlich helfen konnte.
Unsere Hilfe:
- Viburcolzäpfchen oder Passiflorazäpfchen (vor dem Abendschlaf)
- 3x tägl. Avena Comp. (von Wala) Globuli (eine Gabe a`5 Globuli)
Es hat ein paar Tage gedauert, dann war es gut. Wir haben das ca. 2 Wochen lange gemacht und hatten hinterher eigentlich keine Schlafprobleme mehr.
LG
Eichkatzerl
Beitrag von inoc - 02.02.12 - 22:23 Uhr
Da kann ich mich anschließen!
Wir haben Passiflora Globulis gehabt, haben die 2,5 Wochen gegeben, jeden Abend 5 Kügelchen und Mittags auch, da es da irgendwann auch anfing (wobei unsere Kleine echt super sensibel ist und irgendwie jeden "Pups" im Schlaf verarbeitet) 
Wir haben dann noch Avena Sativa D 12 empfohlen bekommen, da unsere Kleine zwar die nächtlichen Wachphasen nicht mehr hatte, aber immer noch nen unruhigen Schlaf. Haben diese aber noch nicht benutzt, da seit drei Tagen das erste Zähnchen durch ist (zumindestens das obere Stück) und seitdem schläft sie wieder viel ruhiger.
Aber vll kann ja hier jemand anderes etwas zu Avena Sativa sagen.
Beitrag von eichkatzerl - 03.02.12 - 09:26 Uhr
Avena Sativa ist in etwa das Gleiche wie Avena Comp. von Wala.
Das eine ist von Wala (ein Kombipräperat, das neben dem Hafer auch noch u.a. Baldrian enthält), das andere ist das Reinpräperat und enthält nur den Hafer.
Was jeweils besser wirkt, muss man probieren. Bei uns hat nur das Avena Sativa (also nur der Hafer) nicht geholfen, das Kombipräperat wirkt spitzenmäßig.
LG
Eichkatzerl
Beitrag von inoc - 03.02.12 - 10:30 Uhr
Sowas ähnliches dachte ich mir auch schon. War mir nur nicht sicher und wollte hier nicht irgendwas falsches schreiben 
Aber du kennst dich ja etwas aus auf dem Gebiet (hattest mir auch schon mal ne Frage beantwortet)
Beitrag von sim123 - 03.02.12 - 06:56 Uhr
Hab ich es richtig verstanden, dass ihr das seit der 14. Woche habt?
Das wäre recht lang und wahrscheinlich nicht mehr durch Schub, Zähnchen oder Mobilwerden zu begründen.
Wird sie richtig satt? Du könntest beispielsweise mal für eine Nacht abpumpen und ihr die Flasche geben. Dann siehst du wieviel sie trinkt und wie groß der Hunger ist.
Wie schläft sie denn ein? Immer beim Stillen oder nutzt ihr auch einen Schnuller?
Es könnte am Einschlafstillen liegen. Bei meinem Sohn hat es sich wieder sehr verbessert als er mit Schnuller einschlafen konnte:
http://www.urbia.de/archiv/forum/th-3430001/Geschafft-Baby-schlaeft-ohne-Einschlafstillen-Brust-ein.html
Beitrag von ninis - 03.02.12 - 07:51 Uhr
Hallo,
vielen Dank für Deinen Beitrag über das Einschlafstillen. Ich habe auch dieses Problem. Bei mir hat es sich durch monatelanges abendliches Bauchweh so eingeschlichen. Ich habe sie immer wieder angelegt, bis sie genug bekommen hatte (sie konnte wg. des Bauchwehs nicht oder nur kurz trinken) und meist sind wir dann beide gegen Mitternacht vor Erschöpfung eingeschlafen. Dabei hat sie sich den Schnuller abgewöhnt und will jetzt immer zum Einschlafen an meiner Brust nuckeln.
Ich versuche ihr gerade den Schnuller wieder anzugewöhnen, aber es klappt nicht so recht. Da sie bald Zähnchen bekommt, kaut sie mehr darauf herum, so wie auf einem Beißring...
Sie ist jetzt 22 Wochen alt.
Wie dem auch sei, Du hast mir Mut gemacht, danke!
LG
Eva
Beitrag von sim123 - 03.02.12 - 09:47 Uhr
Freut mich 
Wenn sie zahnt, vielleicht beruhigt sie sich dann besser mit dem Beißring oder ähnliches. Gerade bei größeren Kindern kann es z.B. auch ein Schnuffeltuch sein, dass beruhigt und in den Schlaf gleiten lässt.
Alles Gute!
Beitrag von maria-33 - 03.02.12 - 09:23 Uhr
Sie trinkt tags und nachts alle 2-3 Stunden und zwar recht ordentlich, also satt ist sie. Einschlafstillen - davon kann ich nur träumen. Sie schläft nur selten an der Brust ein, oft genug hilft überhaupt keine Methode (weder Rituale, wach ins Bett legen noch auf dem Arm schaukeln etc.) . Sie schreit dann irgendwann vor Müdigkeit bis sie davon einschläft
Beitrag von sim123 - 03.02.12 - 09:44 Uhr
Was ist mit einem Schnuller?
Kann sie mit einem Schnuller was anfangen (also weiß wie man schnullert) aber beruhigt sich in der Einschlafsituation nicht?
Wie wäre die Bauchlage? Du könntest sie, wenn sie eingeschlafen ist, auf den Bauch drehen, da schlafen viele Kinder ruhiger. Aber das hilft dir beim Einschlafen natürlich nicht.
Wenn alle andere Beruhigungsmethoden nicht funktionieren, würde ich wirklich mal abklären lassen ob es organisch irgendwas sein könnte. Evtl. mal einen anderen Kinderarzt aufsuchen. Schreiambulanz wäre vielleicht auch eine Adresse.
Beitrag von maria-33 - 03.02.12 - 09:56 Uhr
Sie schläft NUR auf dem Bauch!
Schnuller will sie nicht. Sie hat ihn mit 1,5 Monaten 2-3 Tage genommen und dann wurde es immer weniger. Probiere es regelmäßig weiter, hab ihn ihr erst gestern nachmittag angeboten: sie würgte und spuckte ihn immer wieder aus.
Der Kinderarzt konnte mir auch nicht weiter helfen. Er meinte, es wäre alles noch im Rahmen des Normalen und mit Medikamenten (auch homoepathischen) möchte er noch warten..
Beitrag von sim123 - 03.02.12 - 10:12 Uhr
Bei uns hat es eine Woche gebraucht, bis Tim was mit dem Schnuller anfangen konnte und von da an waren es nur 1-2 Tage bis er damit sehr friedlich eingeschlafen ist.
Nuckelt sie an was anderem gern, z.B. deinem Finger oder Schnuffeltuch?
Alles Gute!
Beitrag von maria-33 - 03.02.12 - 10:18 Uhr
An ihren Händchen und zwar den ganzen Tag. Aber nachts oder zum Einschlafen macht sie das komischerweise nicht, auch nicht, wenn ich ihr die Händchen an den Mund halte. Ich werde jetzt aber noch intensiver probieren, ihr den Schnuller anzugewöhnen, vielleicht nimmt sie ihn ja doch irgendwann.
