Kaninchen?

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von manipani - 02.02.12 - 16:45 Uhr

Hallo!

Wir hatten vor ein paar Jahren schon mal 2 kaninchen. Eines ist mit 5 Jahren gestorben dann haben wir den 2. einer Freundin geschenkt die einen 2. gebraucht hat.

Jetzt überlege ich ob wir vielleicht wieder welche halten könnten. Wir haben 3 Kinder und ich dachte daran jedem eines zu schenken (aber kümmern werde ich mich hauptsächlich darum!). Wir sind grad in ein Häuschen mit Garten gezogen und ich würde den Hasen draussen ein Gehäge bauen. Zusätzlich könnte man den Garten ausbruchssicher machen. Wie ist das wenn man 3 kaninchen hat. Was nimmt man da für Geschlechter. Wir hatten früher ein weibchen und ein kastriertes Männchen. Beide waren Babies als sie zu uns kamen.

Lg Kristin

Beitrag von dominica - 02.02.12 - 17:36 Uhr

Hallo!

Es gibt viele, die eine 3er Gruppe haben. Welche Geschlechter-Kombi die beste ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. Das kommt sehr auf die Tiere und deren Charakter an, ob die 3er Gruppe funtkioniert oder nicht. Bei 3en muß man halt schauen, daß kein Außenseiter übrig bleibt. Sonst wäre eben die Überlegung, noch ein 4. demenstprechend gegengeschlechtliches Tier dazu zu holen.

Schön, daß ihr einen Garten habt und ein Gehege errichten wollt. Beim Bau müßt Ihr darauf achten, daß es von allen 6 Seiten (auch unten u. oben) ein- und ausbruchsicher gebaut ist. Also Erde ausheben und Grund ausbuddelsicher machen mit Draht oder Platten. Als Gehege-Umzäunung nimmt man starken Vierkantdraht. Die Schutzhütte wird dann am Gehege angeschlossen, damit die Tiere zwischen drinnen und draußen jederzeit wählen können. Von der Größe würde ich schon mind. 10 qm einplanen, schon deshalb, falls ein 4. noch dazu kommen müsste.

Zum Umgang mit den Kindern wäre zu beachten, daß die Tiere auf dem Boden belassen werden und immer ein Erwachsener dabei ist. Dann finde ich es akzeptabel, wenn die Tiere den Kindern "gehören" sollen.

Noch zur Anschaffung: Bitte hole keine Tiere in der Zoohandlung. Schau erst mal im Tierheim, vielleicht gibt es dort sogar 3, die sich schon verstehen und der/die Rammler kastriert sind. Klar sind junge Kaninchen süß, aber sie werden ja ohnehin schneller groß als man gucken kann.

LGs

Beitrag von ironic666 - 02.02.12 - 17:52 Uhr

Drei Tiere kann gut gehen, muss es aber nict, wie die Vorrednerin schon sagte. Schau, dass du sie jung vergesellschaftest, das funktioniert in jedem Fall am besten.

Zum Gehege/Stall noch ergänzend:
Du kannst dir Sorgen wegen Fuchs, Marder und Co sparen, wenn du sie Nachts im Stall sicherst. meine Karnickel waren am Tag im gesicherten Garten unterwegs, da nur uter Aufsicht ohne sicherung nach oben und unten. Abends wurde die Klappe zum Garten geschlossen. Der halbe schuppen war auf 2 Etagen (ca.300cmx180cm und 160cmx120cm) zum Stall umfunktioniert, im Winter waren sie kaum bis gar nicht draußen und nachts, wie gesagt, generell drin da beides gefahrenzeite sind was raubtiere angeht!

Beitrag von bluemotion - 02.02.12 - 21:38 Uhr

Kaninchen sind Fluchttiere. Du solltest dich eher fragen, ob es für das Tier gut ist mit Kindern groß zu werden *lieb gemeint*#herzlich

Ich persönlich würde nicht zu solch einem Tier raten (auch nicht zu Meerschweinchen oder Hamstern und Mäusen) Auch wenn sie draußen leben, werden sie ja doch betüttelt und begrabbelt.

Wie wäre es mit einer Katze? Sie hat ihren eigenen Willen, die Kinder können Verantwortung übernehmen (Katzenklo säubern, bürsten, füttern), eine Katze zeigt den Kindern ihre Grenzen auf, indem sie leicht beißt oder etwas kratzt. So lernen sie, wie sie mit Tieren umgehen müssen (respektvoll und freiraumgebend)

Wir haben 2 Katzen und ich möchte sie nicht missen! Sie leben im Haus und unsere Tochter (18Mo) weiß genau, wie sie mit ihnen umgehen muß, sonst gibts von den Katzen auch eine "Ermahnung".

LG

Beitrag von dominica - 02.02.12 - 21:57 Uhr

Das unterschreib ich!

Wir haben beides (Kaninchen und Kater) und natürlich haben meine Kinder (2 u 4,5) viel mehr von unserem Kater. Er ist halt ein richtiges Familienmitglied, das die Kinder voll zu respektieren haben. Wenn nicht, merken sie das gleich.

Kaninchen haben ja in dieser Richtung keinen Willen, den sie großartig zeigen könnten. Außer weghoppeln. Daher sollte Hochnehmen und Dauerstreicheln tabu sein, was bei uns auch der Fall ist.

Kaninchen gehören m.M. nur nach draußen, aber gerade deshalb sind sie halt vom Familienleben abgeschottet, vorallem im Winter. Was den Tieren keinen Abbruch tut, aber die Kinder "lernen" von ihnen natürlich nicht annähernd so viel und haben nicht so den nahen und täglichen Umgang wie mit unserem Kater.
Von der Arbeit her geht der Pluspunkt auch ganz klar zu Katzen. Da sind Kaninchen um einiges anspruchsvoller. Vorallem am Anfang bis Gehege, Stall, etc fertig sind.

LGs

Beitrag von juju277 - 03.02.12 - 19:30 Uhr

Hi,

ich hatte auch schon 3er-Gruppen, gab auch keine Probleme damit. 2 Weibchen und ein kastrierter Rammler, hat sehr gut geklappt.

Unsere sind auch immer draußen und tagsüber im ausbruchssicheren Garten, sodass sie auch viel Platz haben um sich notfalls aus dem weg zu gehen.

Unsere Kinder und auch Besucherkinder finden die Kaninchen toll, allerdings sind es keine Schmusetiere. Sie lassen sich überhaupt nicht anfassen, was aber okay ist und so lernen die Kinder eben auch, dass nicht alle Tiere zum Kuscheln da sind und man ihre Grenzen respektieren muss.

Die Katze wird dafür dann umso mehr beschmust...

Viel Spaß mit eurer Kaninchengruppe!

LG juju