Immer die Doofe....

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Beitrag von sachrise - 02.02.12 - 17:03 Uhr

Hallo erstmal,

hab bisher immer nur gelesen,aber ich muß jetzt auch mal
was loswerden und hoffe auf eventuelle Erfahrungsberichte bzw. Tipps.

Es geht um den Vater meines Jüngsten.Ich habe mich nach monatelangem,
nervenaufreibenden Streitereien von ihm getrennt.Damals war der Kleine knapp
7 Monate.Anfangs kam er 2-3 mal die Woch um den Kleinen zu besuchen.Eine Familientherapeutin riet mir dann das zum Wohle der großen Kinder zu stoppen.
Ich habe dann übers Jugendamt sofort in die Wege geleitet das er sein Kind sehen kann,
begleitetetn Umgang weil er meiner Meinung nach nicht in der Lage war das alleine zu meistern.
Ich habe ihm nie Steine in den Weg gelegt,nur als Mutter zum Wohle meines Kindes gehandelt.Dennoch gab es immer wieder Probleme,er ist das Opfer,er muß nach meiner Pfeife tanzen usw.
Mittlerweile ist unser Sohn fast 2 und seit November darf er ihn alleiUne nehmen,sprich zu sich nach Hause etc.
Alles in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.
Ich habe schon länger das Gefühl das die Dame vom Amt sich auf seine Seite schlägt,hab es auch schon angesprochen,aber das wäre nicht so.
Naja jedenfalls krieg ich langsam die Krise,es ist immer das gleiche,er beschwert sich wie böse ich bin,das er mein Hampelmann wäre usw.
Ähm?!er verschiebt regelmäßig,kurzfristig die Besuchstermine und ich soll es akzeptieren.er kann nicht mal die Windeln kaufen die ich ihm gesagt hab (Sohnemann verträgt leider nur bestimmte) und andere Kleinigkeiten einhalten,die aufgrund der Neurodermitis wichtig wären.
Aber ich bin jedesmal wieder die Dumme vorm Jugendamt.
Von meiner Seite her wurden noch nie Termine abgesagt oder verschoben o.ä.

Was kann ich denn noch tun?Ich mache doch schon alles was von mir verlangt wird.Und die Tante vom Jugendamt findet immer wieder Entschuldigungen für ihn.

Das macht mich irgendwann kirre....

Beitrag von parzifal - 02.02.12 - 17:17 Uhr

Du nennst leider keine Gründe, wshalb das Jugendamt sich "auf seine Seite schlägt"?

Weil es jetzt keinen betreuten Umgang mehr gibt? Mehr hast Du ja nicht genannt.

Warum gibst Du die Windeln nicht mit (zahlt er vollen Unterhalt?)? Dann gibt es auch keine Probleme diesbezüglich.

Was sind das für "andere Kleinigkeiten" die er nicht einhält?

Was meinst Du mit "was kann ich denn noch tun"??

Was willst Du konkret geändert wissen und wie sollen die Änderungen aussehen?

Beitrag von sachrise - 02.02.12 - 17:56 Uhr

Das mit dem begleitetem Umgang wurde gemeinsam entschieden,
wobei ich eigentlich keine andere Wahl hatte dem Zuzustimmen wenn ich ihm keine Steine in den Weg legen möchte.

Nein er zahlt keinen Unterhalt,obwohl er arbeitet.Das läuft aber auch alles...
Er wollte die Windeln und andere Sachen selbst kaufen,also hab ich ihm gesagt

welche der Kleine verträgt.

Andere Kleinigkeiten damit meine ich Absprachen die zusammen mit dem Jugendamt
getroffen wurden,wie z.B. rechtzeitig Bescheid geben wenn's mal nicht geht,bestimmte

Dinge die Junior aufgrund der Neurodermitis nicht essen sollte...

Es wurde besprochen das es kein Thema ist den Termin MAL zu verschieben,wenns aus diversen Grunden mal nicht geht.Aber rechtzeitig,nicht einen Abend vorher....
Die letzten 7oder 8 Termine wurden auf diese Weise abgesagt und seinerseits erwartet das ich an dem Tag den er dann gern hätte alles freischaufle und verändere.

warum das Jugendamt sich auf seine Seite schlägt.....wenn da jetzt anfange dann wird's ein Roman,es ist schon vom ersten Gespräch an so gelaufen das sie ihn schön geredet hat,ihm zwar seine rechte klar macht aber nicht seine Pflichten usw

Mit "was soll ich denn noch tun" meine ich das ich dich schon alles menschnmögliche mache damit er sein Kind sieht,auch wenn r kurzfristig absagt.
Ich hatte mit eigentlich mehr Unterstützung Co Jugendamt erhofft,mehr Hilfestellung in der Kommunikation mit ihm (was ja leider sehr schwer ist),das mal gesehen wird das ich noch nie Steine in den Weg gelegt hab sondern 3-4 kleine Punkte verlange die für die Gesundheit des Kindes wichtig sind.
Aber leider ist das nicht so.Stattdessen muß ich mit anhören das er zum Hampelmann gemacht wird.Mit was frage ich mich?

Beitrag von parzifal - 05.02.12 - 19:49 Uhr

"Das mit dem begleitetem Umgang wurde gemeinsam entschieden,
wobei ich eigentlich keine andere Wahl hatte dem Zuzustimmen wenn ich ihm keine Steine in den Weg legen möchte."

Das verstehe ich nicht ganz. Du musstest dem begleiteten Umgang zustimmen um ihm keine Steine in den Weg zu legen?

Begleiteter Umgang ist doch ein Stein in den Weg legen?
Ob dieser gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage.

Welche Alternative wäre Dir denn lieber gewesen?

Beitrag von sachrise - 06.02.12 - 16:03 Uhr

das mit dem UNbegleitetem Umgang sollte es eigentlich heißen,sorry....Tippfehler.

"Begleiteter Umgang ist doch ein Stein in den Weg legen?
Ob dieser gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage."

Nein,z.B. Kontakt verweigern wäre Steine in den Weg legen für mich.Aber nicht begleiteter Umgang bei einem 7 Monate altem Baby und einem Vater der nicht mal weiß wie die Milchflasche zubereitet wird,geschweige denn wie man wickelt.

Mittlerweile hat er ja unbegleiteten Umgang,ich denke so genau kann ich die Situation und den Kindsvater gar nicht schildern um begreiflich zu machen warum ich erstmal nur dem begleiteten Umgang zugestimmt habe.

Beitrag von manavgat - 02.02.12 - 21:24 Uhr

Ähm?!er verschiebt regelmäßig,kurzfristig die Besuchstermine und ich soll es akzeptieren.

Warum lässst Du Dir das bieten?

Anwaltsschreiben, dass er den Umgangstermin einzuhalten hat oder dieser fällt eben aus ohne Ersatz. Das mit den Windeln teilst Du ihm ebenfalls schrifltich mit. Ein Aufwasch.

Mit dem Jugendamt musst Du weder sprechen, noch nach deren Pfeife tanzen. Die können nichts anordnen und haben auch nix zu melden.

Gruß

Manavgat