bin so wütend, mein arbeitszeugnis

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Beitrag von pitty81 - 02.02.12 - 18:32 Uhr

kurz zur vorgeschichte. war in dem discounter wovon hier gleich die rede ist 7 jahre beschäftigt, 2 davon in leitender position.

hatte durch die ganze arbeiterei und streß (3 schichtsystem, 4 jährige tochter, allein erziehend) nen burnout im dezember und war bis 31.01. krank geschrieben.

habe mich entschlossen zu kündigen aus gesundheitlichen gründen zum 31.1. sperre vom arbeitsamt habe ich nicht zu erwarten da bescheinigung vom arzt.

bin ein körperliches wrack, habe mich im laufe der jahre da kaputt gearbeitet, bandscheibe, handgelenke etc.

und heute mein zeugnis und hier ein paar auszüge davon:

Unter Einhaltung und Umsetzung der gesetzlichen Anweisungen und Richtlinien sorgte sie für sauberkeit und ordnung in der filiale und im außenbereich--------> hört sich an als ob ich da die putzfrau gewesen wäre oder!?!??! hab ich net einmal gemacht. wir hatten putzfrau für innen und aussen.

Die arbeitsweise von frau .... war dabei zielstrebig, zuverlässig und schnell. sie zeichnete sich durch gute belastbarkeit aus und war auch zu zusätzlichen arbeiten bereit.

wie kannten frau... als eine immer ehrliche, pünktliche und sehr fleissige mitarbeiterin, die die ihr übertragenen arbeiten stets zu unserer zufriedenheit ausführte.

Ihr verhalten gegenüber vorgesetzten, mitarbeitern und kunden war gut.

ist doch echt der oberknaller oder?!?!

brauch mal paar aufmunternde worte. #heul werde mich schleunigst zum anwalt bewegen und es so net annehmen.

Beitrag von hensaba - 02.02.12 - 18:51 Uhr

Hallo...
Ich versteh es net ganz...das ist doch kein schlechtes Zeugnis oder?? Also ich verstehe deine Aufregung net...
Was genau ärgert dich so???

LG

Beitrag von pitty81 - 02.02.12 - 19:21 Uhr

dann kennst du dich anscheinend nicht aus.

Beitrag von hensaba - 02.02.12 - 23:16 Uhr

Nee...ich kenne mich net damit aus...deshalb fragte ich,was daran so verkehrt ist...

Bitte vielmals um Entschuldigung!!!

Beitrag von pitty81 - 04.02.12 - 08:09 Uhr

eine entschuldigung ist doch net nötig. du hast mich werder persönlich angegriffen noch beleidigt. nur zur info: in arbeitszeugnissen steht zwischen den zeilen mehr als du denkst. und dies ist ein wirklich schlechtes arbeitszeugnis.

Beitrag von hensaba - 04.02.12 - 10:08 Uhr

Ok danke für die Antwort...

LG hensaba

Beitrag von hippogreif - 02.02.12 - 21:55 Uhr

Wenn Du so gar keine Ahnung von der Materie hast - wieso schreibst Du dann eine Antwort???

Beitrag von hensaba - 02.02.12 - 23:15 Uhr

Deshalb fragte ich ja weil ich mich net damit auskenne und vlt was dazu lernen könnte...denn ich werd demnächst auch ein arbeitszeugnis brauchen...

Entschuldige bitte....

Beitrag von sassi31 - 02.02.12 - 18:56 Uhr

Also erst einmal ist es für eine Beurteilung immer besser, wenn man den ganzen Text vom Zeugnis lesen kann.

Wenn du nicht geputzt hast und das auch nicht zu deinen Aufgaben gehörte, lass es aus dem Zeugnis entfernen.

Beitrag von juliz85 - 02.02.12 - 18:58 Uhr

huhu!
mein onkel schreibt sowas grundsätzlich selbst und lässt es nur unterschreiben!
dein zeugnis ist echt nicht der hit!
lg julia

Beitrag von sassi31 - 03.02.12 - 15:54 Uhr

Das macht aber nicht jeder AG mit.

Beitrag von elisaspatz - 02.02.12 - 19:28 Uhr

Hallo,

erstmal ne Tasse Tee und beruhigen. Du musst das auf keinen Fall so annehmen. Wenn du magst kannst du den ganzen Text mal einstellen, dann kann man den Gesamteindruck wirklich besser beurteilen, wie auch schon jemand geschrieben hat.

Allerdings ist es gesetzlich festgelegt, dass man nach einer bestimmten Frist (ich glaube 3 Jahren, bin mir aber nicht sicher) das Recht hat, sein Zeugnis selbst zu verfassen und unterschreiben zu lassen.

Ich würde tatsächlich dagegen angehen unfair behandelt zu werden. Ein gutes Arbeitszeugnis, gerade über eine Position über mehrere Jahre, kann Türen öffnen.

Allerdings ist es manchmal auch so, dass AGs Standartformulierungen übernehmen, ohne sich über die Implikaturen Gedanken zu machen.

Hier ist ein Link zu einem Buch, dass du bei google books frei lesen kannst, da stehen ein paar interessante sachen noch drin:

http://books.google.de/books?id=yie0Z_VDBYgC&printsec=frontcover&dq=arbeitszeugnisse&hl=de&sa=X&ei=qdUqT929HMbktQbq9syLDQ&ved=0CE8Q6AEwAQ#v=onepage&q=arbeitszeugnisse&f=false

Viel Glück und viele Grüße!

Beitrag von pitty81 - 02.02.12 - 19:33 Uhr

vielen dank!! werde da mal rumstöbern

Beitrag von bruchetta - 02.02.12 - 21:05 Uhr

Einerseits soll das Zeugnis Deine Leistung wieder spiegeln (die hier niemand beurteilen kann), andererseits darf Dein AG Dir kein so schlechtes Zeugnis ausstellen, dass es Dich in Deinem beruflichen Lebensweg blockiert.
Das ist hier sicherlich der Fall.

Beitrag von manavgat - 02.02.12 - 21:33 Uhr

Da Dich ein (zu) schlechtes Zeungis lebenslang benachteiligen kann, würde ich Dir empfehlen, umgehend eine Fachanwältin für Arbeitsrecht aufzusuchen. Ich finde das Zeungnis für 7 Jahre Tätigkeit auch zu kurz.

Gruß

Manavgat

Beitrag von manja85 - 02.02.12 - 21:43 Uhr

hallo

also ich würde das auch auf jedenfall nicht annehmen.. aber ich denke es ist vllt. besser wenn du erstmal ein eigenes zeugnis schreibst und schaust, ob sie es akzeptieren, bevor du dich mit einem anwalt ggf. in unkosten stürzt..

lg und viel glück

ps: wenn du dich damit nicht auskennst dann schau mal im netz.. vllt. findest du da was.. ansonsten kannst du dich bei mir melden wenn du magst.. ich hatte das damals in der berufsschule und müsste das noch irgendwo rumliegen haben..

Beitrag von hippogreif - 02.02.12 - 22:00 Uhr

Hier ein ganz passabler Zeugnisgenerator:
http://www.hrod.de/zeugnis.php
Er sollte allerdings nur als Anhaltspunkt dienen, denn auch der beste Zeugnisgenerator macht noch kein super Zeugnis,da ein gutes Zeugnis vor allem von den zusätzlichen /individuellen Sätzen neben all den Standartfloskeln lebt.
Du kannst mich gern per PN anschreiben, kenne mich mit der Materie ganz gut aus.
Grundsätzlich ist zu empfehlen, dieses Schwachsinnszeugnis auf keinen Fall zu akzeptieren.

Beitrag von miau2 - 03.02.12 - 17:41 Uhr

Hi,
ja, geh zum Anwalt.

Es gibt m.E. nach ein paar ganz große Möglichkeiten:

- der AG hat keine Ahnung und hat es gut gemeint und blöd gemacht (halte ich eher für unwahrscheinlich, kam ja wohl aus einer Personalabteilung, wo man eine gewisse Professionalität erwarten sollte) - dann sollte sich das vielleicht sogar ohne Anwalt lösen lassen.

- der AG WILL dir ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Weil er deine Arbeitsleistung nur mit einer drei-vier (so ungefähr) bewerten würde. Er darf dir nur kein schlechtes ausstellen - Arbeitszeugnisse sind der allergrößte Witz überhaupt, da man auch dem unfähigsten Vollidioten (was keineswegs heißen soll dass ich dich damit meine ;-)) ein "wohlwollendes" ausstellen muss, statt zukünftigen Arbeitgebern einfach ehrlich mitzuteilen was sie zu erwarten haben. Also wäre ein solches Zeugnis der Versuch, deine Arbeitsleistung eben nicht wirklich gut zu bewerten - aber dabei irgendwie zu versuchen, das ganze "wohlwollend" klingen zu lassen.

- der AG kann dich nicht ausstehen und versucht dich reinzureiten.

Möglich halte ich anhand deiner Beschreibung besonders die beiden letzten Punkte.

Wie gut deine Arbeitsleistung wirklich war weißt nur du.

Dinge, die du nicht gemacht hast gehören nicht rein. Wobei immer die Frage ist, was da wirklich steht und was hineininterpretiert wird. So mit wenigen Ausschnitten ist das sicher noch weniger erkennbar als im Gesamtzusammenhang.

Viele grüße
miau2

Beitrag von pitty81 - 04.02.12 - 08:14 Uhr

da steht ja nicht mehr drin als das!! kommt nur noch wir wünschen ihr alles gute blabla. und der erste satz ist wie lang ich im unternehmen war etc

mittlerweile weiß ich durch ein paar anrufe das es mit voller absicht war. kriege jetzt ein zeugnis mit ner 2 ausgestellt.

sie weigern sich mir ein zeugnis auszustellen für die zeit wo ich hauptvertretung war.

mein chef meinte er kennt mich net in dieser position(hatte den bezirk gewechselt), deshalb kann er mir dafür kein zeugnis ausstellen lassen.

Beitrag von miau2 - 04.02.12 - 11:04 Uhr

Hi,
aber irgend jemand wird ja wohl dein Chef gewesen sein.

Für die Zukunft: ich würde bei jedem wichtigen Wechsel innerhalb des Unternehmens (also auch z.B. wenn man deutlich befördert wird) um ein Zwischenzeugnis bitten.

Dann kann die Probleme reduzieren, dass auch Chefs wechseln...

Viel ERfolg jedenfalls..

Miau2