Mein Patenonkel war im kh weil seine Gallenblase raus genommen wurde. Da meine Pateneltern Zeitung austragen gehen und meine Patentante keinen Führerschein hat, sind wir (mein Partner und ich) mit ihr gefahren und haben ihr geholfen. Natürlich ohne Geld oder irgendetwas, haben auch kein Dank erwartet. Wir haben gern geholfen.
In der Zeit mussten wir um 2.30 Uhr aufstehen und ich musste mein Zyklusblatt leider auch hinten anschieben )=.
Das Auto hatten wir solange bei uns vor der Tür stehen.
Nun ist mein Patenonkel wieder aus dem kh und das Auto soll wieder bei Ihnen stehen, obwohl sie jetzt noch einen ganzen Monat sich freigenommen hat vom Zeitungsaustragen.
Ich soll sie immer zum Einkaufen fahren (bedeutet ich muss von mir Zuhause, zwar nur 15 Minuten Zufuß aber trz bin sowieso immer im Stress, laufen um dann mit dem Auto sie hinzufahren wo sie hinmöchte. Darf sie dann zurück fahren mit dem Auto beim auspacken helfen und anschließend wieder Zu Fuß nach Hause laufen.
Ich soll jetzt echt das Auto wieder zu ihnen bringen, damit es vor ihrer Haustür steht. Sie fahren damit zwar nicht aber es soll da stehen. ( Mein Patenonkel hat eine Behinderung und sieht kaum noch was, fährt daher nur ganz früh morgends zum Zeitungssaustragen, doch da haben sie ja noch einen Monat Urlaub)
Heißt: Sie brauchen das Auto nicht, haben noch Urlaub vom Zeitungssaustragen aber wollen das Auto haben. Dazu darf ich in den nächsten Tagen wieder mit ihr zum Einkaufen fahren. Ich darf das Auto nicht mal bis dahin jedenfalls hier lassen das ich dann jedenfalls nur ZURÜCK laufen muss.
Sie meint ich dürfte es ja immer abholen, wenn ich wohin möchte (was nicht der Fall ist, sagt sie immer und im endeffekt darf ich es nicht haben).
Ich weiß nicht was jetzt das Problem daran ist? Wieso muss das Auto jetzt plötzlich wieder bei Ihnen stehen? Ich muss so oft iwo hin und bin auf dem Bus angewiesen in dieser Kälte. Und sie brauchen es den ganzen Monat nicht aber wollen es bei sich haben. )=
Klar gebe ich ihnen ihr Auto wieder, aber wozu schon diesen Monat????? Ich bin sooo tierisch sauer und fühle mich ausgenutzt.
Bin ich unverschämt? Oder ist das wirklich totaler Blödsinn von denen?
Sehe ich das Falsch? )=
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Beitrag von jennaa - 02.02.12 - 18:33 Uhr
Beitrag von gluecks.kind - 02.02.12 - 18:46 Uhr
Klingt alles etwas verworren. Dein Patenonkel sieht kaum noch was, fährt aber noch mit dem Auto Zeitung austragen??? Darf er denn überhaupt noch fahren, wenn er fast nichts sieht?
Also es ist nicht dein Auto, sondern das von deinem Patenonkel. Wieso soll das Auto also bei dir stehen? Wenn dir das so nicht passt, dann fährst du eben nicht mehr mit deiner Tante einkaufen.
LG
Beitrag von jennaa - 02.02.12 - 18:49 Uhr
Ja er sieht kaum noch was.. ka ob er das noch darf... deswegen fährt er nur morgens, da ist kaum Verkehr.
Ja ich weiß das es sein Auto ist und seine Entscheidung, nur richtig finde ich das nicht... ob das Auto da nun ein Monat rumsteht oder ob wir es nutzen...
Mit ihr nicht mehr einkaufen fahren wäre eine Lösung, aber ob ich so viel Mut habe.... ich fühle ich als ob ich sie in Stich lasse... obwohl ich sie auch mies finde -.-
Danke für deine Meinung.
Beitrag von mrs.mrsmrs - 02.02.12 - 18:55 Uhr
Das Auto gehört Deinem Patenonkel?
Beitrag von jennaa - 02.02.12 - 18:57 Uhr
ja.
Beitrag von mrs.mrsmrs - 02.02.12 - 19:12 Uhr
Dann hat er auch zu bestimmen, wo es steht.
Was ich davon halte, halbblind Auto zu fahren, in der Hoffnung, es ist wenig Verkehr=Unfallgefahr, mag ich jetzt nicht sagen. Dennoch ist es sein Auto.
Ich bin der Meinung, Du solltest dankbar sein, daß Du es nutzen darfst, und aushilfsweise beim Austragen helfen und die Tante mal zum Supermarkt zu fahren, ist ein geringer Preis für die Nutzung eines Autos.
Rechne mal Steuer, Versicherung, (Er)haltungskosten eines Fahrzeugs. Da kommt pro Monat einiges zusammen.
Somit finde ich, daß Du das falsch siehst. Das heißt nicht, daß ich Dich nicht verstehen kann, aber wenn Du alles abwägst...zu welchem Schluß kommst Du dann?
Beitrag von galeia - 02.02.12 - 19:19 Uhr
Ich würde die Unterstützung einstellen. Immer nur nehmen aber nichts zurück geben ist nicht mein Ding, da wäre ich egoistisch.
Beitrag von emeri - 02.02.12 - 19:23 Uhr
hey,
also ich sage mal so: wenn sie etwas von dir wollen (einkaufen fahren, zu arztterminen, etc.) und sie das auto ohnehin nicht brauchen, dann sollte dir deswegen kein extra aufwand entstehen (15 min fußweg um sie dann herumzufahren) -
ABER
nur weil sie das auto nicht brauchen und gerne mal von dir eine gefälligkeit brauchen heißt das nicht, dass du das auto zu deiner freien unbegrenzten verfügung bekommen musst, solange sie es nicht brauchen.
mich würde der 15min fußweg um sie dann einkaufen zu fahren auch nerven, das würde ich auch sagen. aber ich würde das auto ansonsten nicht für spaßfahrten oder sonstigem einfach so nehmen. wenn du ohne auto überleben kannst, wenn sie es brauchen, dann kannst du auch ohne auto überleben, wenn sie es nicht brauchen. ansonsten musst du dir wohl ein eigenes zulegen.
lg
lg
Beitrag von jennaa - 02.02.12 - 19:29 Uhr
Stimm ichdir in allem zu, das Ding ist ja auch.. sie meint wenn wir das Auto brauchen dürfen wir es jeder Zeit abholen. Dann kann es doch aber auch hier stehen... sie fahren damit nicht... und ich mnüsste imemr hin und her rennen.
Danke euch allen.
Beitrag von emeri - 02.02.12 - 19:34 Uhr
achso, es steht ansonsten zur freien verfügung? hm, dann kann ich das auch nicht nachvollziehen. rede noch mal mit deinem patenonkel und frag nach dem grund, warum das auto direkt vor seiner tür stehen muss. vlt. braucht er einfach die sicherheit, dass es da ist. ältere menschen können ab und an etwas eigen werden, das muss man dann auch akzeptieren 
lg
Beitrag von sniksnak - 02.02.12 - 20:21 Uhr
Also ich finde es unverschämt von dir, dass du erwartest, dass du das Auto haben kannst, nur weil sie es nicht nutzen, ja.
Es gehört ihnen, und somit ist es in ihrer Entscheidungsgewalt, was damit passiert! Wenn du in der Kälte nicht auf den Bus warten willst, schaff dir doch eins an?!
Und warum nutzen sie dich aus? Du schreibst doch oben, du hast ihnen in ihrer Situation gerne geholfen. Sehr wirr und widersprüchlich!
LG
Beitrag von jennaa - 02.02.12 - 21:03 Uhr
Klar dürfen sie das entscheiden, find das nur blöde das ich ständig zwischen mir und ihnen hin und her laufen muss um sie einkaufen zu fahren. Das alles obwohl es auch ruhig bei mir stehen kann, weil sie es ja in mom nicht brauchen.
Sie sagt ja auch so wenn ich fahren möchte kann ich kommen. Wozu dann der Aufwand.
Beitrag von inblack - 02.02.12 - 22:20 Uhr
Vielleicht, damit es auf einer Seite (deiner!) keine Missverständnisse darüber aufkommen, wem das Auto gehört und wer darüber verfügen darf.
Wenn es bei Ihnen steht, musst du fragen, steht es erst mal bei dir, wirst du darüber immer freier verfügen.
Der Eigentümer des Autos möchte eben auch Besitzer bleiben - nur zu verständlich, wie ich finde.
Beitrag von sniksnak - 02.02.12 - 22:25 Uhr
Genau, wenn du es brauchst, kannst du es dir holen, denn es gehört ihnen!
Mal ganz davon ab, dass mein Auto mir heilig ist - ich habe es auch, damit ich es nutzen kann, wenn mal was dringendes ist (Unfall, Krankheit, "ich muss schnell los-Moment")!! Und ich würde in einem solchen Fall nicht erst zu xyz rennen wollen, nur weil dort MEIN Auto steht. Auch hier könnte bei deinem Patenonkel der Beweggrund liegen.
Beitrag von inblack - 02.02.12 - 20:55 Uhr
Wenn das Auto ihnen gehört, dürfen sie darüber bestimmen.
Kauf dir selbst eins. DAS ist doch dein eigentliches Problem.
Beitrag von cecile23 - 03.02.12 - 08:24 Uhr
Ich versteh dich und würde mich auch ausgenutzt fühlen.
Du sollst zu ihr laufen um Sie dann mit ihrem Auto zum Einkaufen zu bringen und danach kannst du wieder nach Hause gehen?
Laß dich nicht weiter ausnutzen, soll sie doch jemand anderen fragen.
Beitrag von maischnuppe - 03.02.12 - 09:23 Uhr
Als ich in deinem Alter war (jetzt hör ich mich an wie meine Oma, ohje) da habe ich mir mein erstes eigenes Auto gekauft und ganz schnell festgestellt, was für einen Wert es hat. Und auch, wie schnell dieser Wert hinüber sein kann! Verbrauch, Unterhalt, alles kostet Geld, von Reparaturen mal ganz zu schweigen. Du scheinst diesen Wert noch nicht zu schätzen und auch wenn dein Onkel nicht mehr so gut sieht ist er anscheinend abhängig vom Auto, bzw. bedeutet es ihm mehr Freiraum und diesen hat er gerne gut sichtbar vor seinem Küchenfenster geparkt.
Beitrag von bezzi - 03.02.12 - 10:05 Uhr
Es ist einfach das GEFÜHL, ein Auto vor der Tür zu haben, das man jederzeit nutzen KÖNNTE, das Deine Pateneltern brauchen. Ich kann das verstehen.
Als unser Auto 2 Tage in der Werkstatt war, haben wir uns deswegen extra eins geliehen. Wir sind nicht einmal damit gefahren.
Natürlich kann ich auch Deinen Standpunkt verstehen. Du musst ja im Gegenzug nicht immer gleich und sofort springen, wenn die einkaufen wollen.
Dann ist es Dir halt auch mal zu kalt oder Deine Füße tun Dir weh.
Außerdem kann der Patenonkel doch auch jetzt wieder selber zum Einkaufen fahren, oder ?
Beitrag von budgie - 03.02.12 - 11:16 Uhr
Hallo !
Also im Gegensatz zu den meisten hier kann ich dich verstehen.
Die Beiden nehmen deine Hilfe in Anspruch, aber wenn dir dadurch derartige Umstände entstehen, würde ich persönlich dafür Sorge tragen, dass dein Zeitaufwand möglichst gering ist. Soll heissen, ich wollte nicht, dass du 15 Min zu mir läufst einfache Strecke, um mich "spazieren" zu fahren.
Ich bin da aber eh ein anderer Typ, manchmal viel zu gutmütig.
Ich habe unser Auto auch mal der Schwägerin geliehen, damit sie ihr Kind in die Kita bringen konnte, weil ihr Wagen in der Werkstatt stand. Sie hätte die Tage auch einfach zuhause bleiben können und ihr Kind mal nicht gebracht. Wollte sie aber nicht.
Ich hatte zu der Zeit noch keinen Kindergartenplatz, sodass ich auch mal ein paar Tage auf den Wagen verzichten konnte, obwohl wir im Dorf leben. Mein Mann kam abends mit seinem Firmenwagen und ich habe meine Fahrwege abends mit seinem Wagen gemacht.
Und natürlich habe ich meiner Schwägerin zugesagt, dass sie den Wagen auch abends bei sich stehen lassen konnte, Fußweg wären auch ca 10 Min gewesen.
Wie gesagt, ich bin da wohl eher die Ausnahme, denn mal abgesehen davon, dass nicht jeder tagelang sein Auto verborgt, kam noch dazu, dass wir ein relativ großes und PS starkes Auto fahren. Da hatte mein Mann schon ein bisschen Bauchschmerzen.
Es war eben eine Ausnahme für die Familie
.
LG
