Das ist jetzt nicht ihr ernst!

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Beitrag von mamavonpaul - 02.02.12 - 18:56 Uhr

Hallo Mädels

Die Mutter meines Zukünftigen Mannes ist von ihrem Mann getrennt das schon seit 30 Jahren. Mein Mann hatte 12 Jahre lang zu seinem Vater keinen Kontakt, bis vor 5 Jahren. Da meldete er sich bei ihm und wir trafen uns.

Redeten miteinander, haben viele Sachen aus der Welt geschafft. Es ist ein normales Verhältnis, sicher wird es nie ein Vater Sohn Verhältnis aber man ist alt genug um normal miteinander umzugehen und beide freuen sich das sie wieder Kontakt zueinander haben.

Nun kommts:

Heute war die Mutter meines Mannes im Büro bei ihm und sagte ihm das sie nicht möchte das sein Vater mit zur Trauung kommt. Sie ertrage das nicht. Sie fand es schon schrecklich das er zum 1. Geburtstag seines einigen Enkels war. Sie meinte dann: "wenn er kommt komme ich nicht"

Hallo gehts noch? wie kann man so egoistisch sein? jetzt nach 30 Jahren seinen Sohn noch immer zwischen 2 Stühle zu stellen. Ich raff es nicht.

Hat man es als Scheidungskind nicht schon schwer genug?

Beitrag von emily86 - 02.02.12 - 18:59 Uhr

Oh mein Gott...

das ist schrecklich.
Ich würde meinen Vater nicht ausschließen.

Meine Eltern haben auch nicht das optimalste verhältnis seit sie getrennt sind.
Natürlich könnte sich meine Mom etwas besseres Vorstellen,
als einen ganzen Tag miteinander zu verbringen.

Aber ich denke man kann sich ja auch mal zusammen reißen.

Redet nochmal mit ihr und erklärt ihr,
dass er irgendwo ganz anders sitzen wird.

Beitrag von 004 - 02.02.12 - 21:43 Uhr

Also wenn die Mutter solange wie der Sohn keinen Kontakt zum Ex/Vater hatte, wird das seinen Grund haben. Und "nur" weil der Sohn etwaige Sachen mit seinem Vater "ausgeräumt" hat, muss dass noch lange nicht für seine Mutter gelten. Ihr solltet sie da auch verstehen. Allerdings werden auch Eltern "im Alter komisch/kindisch". Erst sinds die Wechseljahre, dann sonstiges. Naja. Ich weiß auch nicht, aber wenn Deinem Mann an seiner Mutter mehr liegt als an seinem Vater, was die Eltern-Kind-Beziehung angeht meine ich, würde ich mit dem Vater sprechen. Vllt. fühlt er sich auch unwohl dabei, eingeladen zu sein bzw. zu werden und zu wissen, dass er auf seine Exfrau trifft, sagt nur nichts? Wenn sein Verhältnis zum Vater so offen ist, kann er mit ihm auch offen darüber reden und vllt. ergibt sich schon dadurch etwas. Ich persönlich würde meine Mutter nicht überreizen, und ihr zuliebe die Wogen glätten. Mit irgendeinem Kompromiss. Aber wie soll der aussehen? Dass der Vater evtl. "nur" bei der Feier dabei ist? Also nicht bei der Trauung? Und ganz woanders sitzt?

VG, 004

Beitrag von 004 - 02.02.12 - 21:47 Uhr

Wie hat Dein Mann denn überhaupt reagiert? Vllt. sollte er ihr in aller Ruhe sagen, dass er es als Scheidungskind schon nicht einfach hatte und sie ihm jetzt nicht auch noch Steine in den Weg legen soll. Einfach irgendein Wink mit dem Zaunpfahl, dass sie nicht drumherum kommt, es aus der Sicht ihres Sohnes zu sehen. Wird aber bestimmt ein hartes Stück arbeit, wenns schon am Geburtstag vom Enkel so war. Am besten sperrt ihr die beiden in ne Besenkammer, dann haben sie auch die Möglichkeit, paar Sachen aus der Welt zu räumen, die noch zwischen ihnen stehen.

VG

Beitrag von mamavonpaul - 03.02.12 - 07:23 Uhr

Ich würde es ja verstehen, wenn er sie schlecht behandelt hätte damals oder heute gemein zu ihr wäre. Doch das ist er nicht. Er redet ganz normal wie ein erwachsener Mann mit ihr und verhält sich auch so.

Das sie es schon nicht ertragen konnte das er beim Geburtstag von Paul war haben wir beide gestern das 1. mal gehört.

Sonst redet sie auch nicht schlecht über ihn. Aber jetzt auf einmal will sie das nicht.
Sie kann uns auch keinen Grund dafür nennen, sie will es einfach nicht. SIe muss doch nciht mal mit ihm reden an dem Tag, nichtmal neben ihm sitzen. WIr verlangen einfach nur von ihr das sie sich zusammenreißt und einen Tag einfach nur eine Anwesenheit erträgt.

Beitrag von hierunddort - 02.02.12 - 22:20 Uhr

ich kenne das. Ich habe mit beiden Elternteieln mehrfahc geredet und ihnen gesagt, dass ich mir nichts weiter wünsche an diesem Tag, nur dass sie beide es schaffen 30 minuten im selben Raum zu sein und sich dabei nicht an die Gurgel zu springen!!!

Mittlerweile sind beide bereit zu kommen. Sie bringen jeweils einen Freund / Freundin mit, der sie "stützt". Ich wüsste nciht, was ich gemacht hätte, wenn einer von beiden nicht "mitspielen" würde...

Ich hoffe, das renkt sich wieder ein. Alles Gute

Beitrag von emeri - 03.02.12 - 09:17 Uhr

hey,

ich kenne das gsd so nicht. allerdings würde ich mich auf so ein "wenn der, dann komm ich nicht!" spiel wohl nicht mitmachen und allen zu kreuze kriechen, damit sie dann doch kommen und zum schluss noch die stimmung versauen.

ehrlich: ich würde da sagen "entweder alle - oder keiner". aber einen extra ausladen nur weil der andere nicht will, würde ich so nicht. das sind erwachsene menschen, die können sich doch wohl ihrem kind zuliebe mal einen abend am riemen reißen - oder kommen eben nicht.

es ist EUER besonderer tag. es soll ein schöner tag für EUCH sein und nicht einer, an dem ihr schwiegermamas händchen halten müsst, weil sie ihre vergangenheit noch nicht verarbeitet hat. IHR seit diejenigen die bestimmen wer kommt und wer nicht. wem das nicht passt, der soll doch bitteschön daheim bleiben. ist eber nur meine meinung und die art, wie ich das handhaben würde. :-)

lg

Beitrag von blackcat9 - 03.02.12 - 09:34 Uhr

Hallo.

Toll, dass sich Dein Zukünftiger und sein Papa ausgesprochen haben und sich nun verstehen. Ist ja auch nicht selbstverständlich.

Ich finde es echt schlimm von Deiner Schwiegermutter, dass sie so etwas sagt. Sie muss doch wissen, dass Ihr es sicher schön finden würdet, wenn seine BEIDEN Eltern bei seiner Hochzeit dabei sind. Unverständlich.

Was sagt denn sein Vater dazu?

Ich würde wohl nochmal mit der Mutter reden und ihr sagen, dass Ihr beide dabei haben wollt und dass es sicher mal für einen Tag geht. Ich finde das krass von seiner Mutter, sowas zu verlangen. Es ist schließlich Euer Tag. Sie müssen ja keine Freunde sein, können weit voneinander auseinander sitzen.

LG
Franzi

Beitrag von muschelputt - 03.02.12 - 12:24 Uhr

Es ist eure Sache, wen ihr bei der Trauung dabei haben wollt. Entweder sie gibt sich damit zufrieden oder sie muss halt wegbleiben.

Ich würde mich von ihr nicht unter Druck setzten lassen.

Seine Mutter ist so ähnlich wie meine ... da komm ich mir manchmal auch vor wie im Kindergarten. Obwohl sie nach meinem Vater noch einmal verheiratet war und jetzt auch wieder in einer Beziehung steckt, kommt sie einfach nicht damit klar, dass mein Vater eine neue Partnerin an der Seite hat. Dabei ging die Trennung damals von ihr aus!#bla

Beitrag von gruene-hexe - 03.02.12 - 12:42 Uhr

Alle Einladen die man dabei haben möchte. Wer will, der kommt, wer nicht will, der findet schon eine Ausrede. Lasst euch von so einem Käse bloß nicht nötigen!

Beitrag von luka22 - 03.02.12 - 15:25 Uhr

Wirklich traurig so etwas! Ich würde mich nicht erpressen lassen. Ich würde ihr sagen, dass der Vater bereits eingeladen ist und ihr ihn sicher nicht wegen ihrer Befindlichkeit ausladen werdet.

Grüße
Luka

Beitrag von 1975er - 12.02.12 - 01:27 Uhr

Hallo,

das ist ziemlich ärgerlich, gleichzeitig hört es sich für mich so an, als ob Dein Mann mit seiner Mutter eine stärkere/bessere Beziehung hat. Wenn die zwei sich nicht entscheiden können, ist eine Lösung, dass Dein Mann sich mit seinem Papa bespricht, so dass dieser seine Entscheidung versteht, ihn nicht einladen zu können.

Manchmal ist es im Leben der bessere Weg, den Wünschen der wichtigeren Person zu beugen, wenn man dieser mehr verdankt als der anderen Person. Auch wenn man diese andere Personal lieb hat. Aus Verantwortungsgefühl würde ich es jedoch nicht machen.

Aber dennoch: Richtig ist das alles nicht.

Gruß
1975er