Hallo,
Ich weiß nicht mehr was ich noch anstellen soll:
Meine Tochter fast 5 schläft abends nicht ein, ich meine sie brauchte noch nie viel Schlaf, auch als Baby nicht, genau nach 30min. war sie wieder wach und quitsch vergnügt.
Aber wenn ein Kind früh um 6:30 aufsteht weil es in den Kindergarten muss, dann im Kindergarten keinen Mittagsschlaf macht (schon seit sie 3 ist nicht mehr) und abend um 20 Uhr ins Bett geht, müßte sie doch eigentlich schnell einschlafen ODER?!?
Nein, sie schläft vor 22 Uhr 23:00 Uhr nicht ein.
Ich habe alles versucht, Rituale alles für die Katz.
Einschlafgeschichten, Hörspiele, Sternenhimmel, sie hat das schönste Himmerbett auf Erden, tausend Kuscheltiere um sich herum, Kuscheleinheiten von Mama und Papa, Gespräche vom Tag vorm Schlafen, warme Milch... habe ich noch was vergessen?... wie gesagt alles versucht.
Um 22 Uhr reicht es mir dann, dann lege ich mich dazu sonst würde sie wahrscheinlich bis um 12 da liegen und nur rumkuken.
Früh dann das Drama: "Ich bin ja soooooo müde Mama" dann kann sie sich kaum auf den Beinen halten weil sie ja ach so müde ist, dann muss ich sie anziehen weil sie es einfach nicht schafft.
IST DENN DAS NORMAL?????? Ich weiß mir keinen Rat mehr. Soll ich mal zum Arzt? Aber zu welchem? Und was soll der anstellen?
So geht das jetz schon seit Ewigkeiten und es nervt. Jeden Abend und Früh das Gleiche. Ich fühle mich schon wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier"
Finde ich hier Gleichgesinnte die mir vielleicht helfen können?
Grüssle Nelli
Hilfe sie schläft nicht, weiß nicht mehr weiter
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Beitrag von nelli76 - 02.02.12 - 21:08 Uhr
Beitrag von haruka80 - 02.02.12 - 21:09 Uhr
Hallo,
mein Sohn ist knapp 3 und es ist das selbe....
Ich kann dir da nicht helfen, ich finds nur anstrengend.
Beitrag von abo55 - 02.02.12 - 21:13 Uhr
Hallo,
wenn du dich ab 22.00 Uhr sowieso dazulegst, warum dann nicht gleich um 20.00 Uhr?
Anderer Gedanke, kann es sein, dass du den "richtigen" Zeitpunkt verpaßt, d.h., dass sie um 20.00 Uhr schon übermüdet ist und daher nicht in den Schlaf findet?
Grüße Abo55
Beitrag von nelli76 - 02.02.12 - 21:19 Uhr
Wir legen uns seit 2 Jahren immer abwechselnd zu dem Kind. Nun mußte sie dem Weihnachtsmann versprechen endlich mal alleine einzuschlafen. Es ist ja auch belastend sich dazu zu legen. Ist ja auch nicht normal. Man hat ja abends nicht mal ein wenig Ruhe vom Tag. Geschweige den ein Liebesleben.
Nun liegt sie alleine im Bett, das ist ja schon ein Fortschritt aber der Rest fehlt halt.
Und zum Zeitpunkt, ich habe es auch schon vor 8 versucht. Das gleiche.
Beitrag von schnuffelschuh - 02.02.12 - 21:29 Uhr
Hallo 
Wie ist es denn wenn sie in eurem Bett schlafen dürfte ??
habt ihr das schon versucht ??
Meiner hat ewig nicht in seinem Bett geschlafen alles versucht über stunden dagesessen und händchen gehalten bis er geschlafen hat 
Am besten hat es funktioniert wenn ich ihn in unser Bett gelegt habe da ist er innerhalb von 10 min eingeschlafen und wenn er geschlafen hat haben wir ihn in sein Bett getragen 
Nun ist er 3 1/2 Jahre alt und schläft am liebsten immer noch in unserem Bett aber eben auch in seinem (ohne Händchen halten)
Vielleicht wäre das eine alternative !?
Lg Bianca
Beitrag von jeannine1981 - 02.02.12 - 21:22 Uhr
hier !!!
Meine Tochter (im März wird sie 4) ist auch so ein Exemplar. Als Baby schon hat sie sich gegen das Einschlafen gewehrt und kurz vor dem Wegtreten angefangen umsichzustrampel und sich wachzurütteln.
Derzeit braucht sie ca 2 Std. zum Einschlafen und auch ich finde das zuviel.
Wir haben uns vom KiA Globulis verschreiben lassen die ein Einschlafen fördern sollen und auch Lavendelöl. Beides bachte bei uns leider nichts. Heute gab es bei uns den ersten Abend Bachblüten nach dem Abendbrot und was soll ich sagen nach nichtmal einer halben Std. hat sie geschlafen. 


Ob das nun eine Ausnahme war, werde ich ja die nächsten Tage sehen. Es ist ja nicht nur für uns eine Qual sondern auch für die Kinder wenn sie sich ständig von links nach rechts schmeißen müssen.
Lg
JEannine und Lena
Ps frag deinen KiA oder einen Homöopathen
Beitrag von nelli76 - 02.02.12 - 21:57 Uhr
Was meinst du mit Bachblüten? Als Tee oder was?
Beitrag von jeannine1981 - 03.02.12 - 09:29 Uhr
als Tropfen 
Lg
Beitrag von bin.zurueck - 02.02.12 - 22:31 Uhr
Mein Sohn (6) ist auch so ein Exemplar. Der geht um 19:30 ins Bett. Wir lesen ein Pixi Buch oder singen, dann eine Runde kuscheln . Am Ende wird noch ein Hörbuch angemacht und das Kind soll(eigentlich) einschlafen...eigentlich...denn es fängt an:Mama, ich habe Hunger (na klar
) ...Mama ich habe Durst...Mama ich habe Ohrenschmerzen
oder sonst was...Er tut alles nur um nicht einzuschlafen 
Ich denke, wir haben ihn aber auch in diesem Sinne "verzogen". Bis zum 6 Geburtstag haben wir ihn in den Schlaf begleitet und da ist er innerhalb von 5-10 Minuten eingeschlafen...Ich denke, er ist alt genug um alleine einschlafen zu können...
sorry, geholfen habe ich Dir auch nicht damit- aber wie du siehst, du bist nicht alleine
Beitrag von christianeundhorst - 03.02.12 - 03:49 Uhr
Hallo Du,
wiso ist es belastend sich dazu zu legen???? Ich mache das auch - schon immer - und geniesse das sehr! Ich freue mich oft schon aufs "ins-Bett-bringen" weil das für mich eine schöne entspannte Kuschelzeit ist. Vielleicht liegt es an Deiner Einstellung dazu. Kinder spüren ja sowas ohne das man es aussprechen muss. Wenn sie spürt, daß Du es als belastend empfindest kann es sie durchaus am einschlafen hindern. Entspanne Dich und geniesse die Zeit mit Deiner Tochter! Dann kann sie auch besser in den Schlaf finden.
Unnormal ist es in keiner Weise! Es ist völlig normal, daß Kinder nicht alleine schlafen wollen! Auch ich schlafe lieber mit meinem Mann zusammen als alleine.
Wenn ihr es von euch aus wolltet ( sie musste es dem Weihnachtsmann versprechen ), daß sie alleine einschläft denke ich daß es einfach zu früh war. Warte bis sie es von sich aus macht. Sie wird es machen wenn sie reif dafür ist. Sowas kann man nicht erzwingen!
Ruhe vom Tag und Liebesleben habe ich immer, weil meine Tochter prima einschläft wenn ich mich dazulege. Dann stehe ich wieder auf ( wenn sie tief schläft, nach ca. 15-30 Minuten ) und habe den ganzen Abend für mich und meinen Mann. Wenn es bei Dir nicht klappt liegt es ja ggf daran, daß Du NICHT bei ihr liegst.
Ich rate Dir Dich darauf einzulassen und zu entspannen. Wenn ich innerlich unruhig, hibbelig, genervt und unzufrieden bin dann schläft meine Tochter auch nicht ein. Erst recht nicht wenn Du es als Belastung ansiehst. Ich denke wenn Du das abstellen kannst wird es auch klappen. Oft ist ja Erziehung nur Arbeit an uns selbst
Liebe Grüße,
Chris mit Frieda Lina 3 Jahre und 6 Monate
Beitrag von magisterprincess - 03.02.12 - 04:49 Uhr
Liebe Christiane!
Ich finde dein Post lieb und teile auch deine Meinung, dass Kinder einfach besser einschlafen, wenn sie, wie wir auch gern, Körperkontakt haben, aber das Problem, das die Postschreiberin vermutlich hat, so wie ich, dass das Kind auch mit Begleitung nicht früher schläft.
Ich verbringe seit ca. 2 Jahren, davor konnte mein Kind sich logischerweise noch nicht selber aufsetzen, so gut wie jeden Abend 1,5-3h damit, mein Kind ins Bett zu bringen.
Und jetzt habe ich w.o. gegeben, sie bleibt bis ca. 22.30 auf, ich halte dieses stundenlange Desaster im Bett nicht aus und ich liebe das Kuscheln mit ihr, aber sie kommt nur zu Ruhe, wenn ich mich komplett auf 0 herunterfahre, dh. ich bin dann auch so fertig, dass ich schlafe/schlafen will. Lieg einmal stundenlang im Finstern und summ ein Kind in den Schlaf! 
Ich habe aber auch noch einen Ehemann, den ich liebe und mit dem ich hin und wieder ungestört reden will und Sachen für Erwachsene machen will. 
Unser Glück ist nur, dass Luciana in der Früh länger schlafen kann, da sie noch nicht in die Krippe oder in den KiGa muss, sondern meine Mama herkommt, wenn ich zur Arbeit muss, so kommt sie ca. auf 8-9h Nachtschlaf, lg Manuela
Beitrag von zahnweh - 03.02.12 - 08:05 Uhr
". Kinder spüren ja sowas ohne das man es aussprechen muss. Wenn sie spürt, daß Du es als belastend empfindest kann es sie durchaus am einschlafen hindern. "
Das kann ich aus Erfahrung so bestätigen!!
Meine spürt das sofort, ist ständig in Hab-Acht-Stellung. Wenn ich an den Haushalt denke oder was ich noch tun will/muss, schreckt sie immer wieder hoch und fragt teilweise sogar zig mal, ob ich dann wirklich im Bett bleibe.
Als ich mich von dem Gedanken verabschiedet habe: wenn ich bei ihr bin MUSS sie schlafen, als ich aufgehört habe mir den Abend zu verplanen und die verbleibenden Stunden auszurechnen, schlief sie viel entspannter und früher (mit innerem und äußerem Kampf wurde es Mitternacht bis, seit wir unseren Rhythmus gefunden haben und leben ist es 21-7 Uhr)
Wenn ich mich entspanne, selbst ans SCHLAFEN denke, entspannt meine auch. 
Seit wir uns BEIDE um 20 Uhr den Schlafanzug anziehen und Zähne putzen (wenn ich später noch was esse, putze ich halt noch mal
) bringt uns das beide in Ruhestimmung. Schlafen machen wir noch nicht, aber sind ausgeglichener auf den Abend eingestellt.
Beitrag von nelli76 - 03.02.12 - 10:27 Uhr
Ja Belastung war nicht der richtige Ausdruck. Ich habe mich ja nun seit 2/3 Jahren mit hingelegt und habe es auch genossen die Kuschelei. Aber manchmal dauert es dann trotzdem ewig mit dem einschlafen.
Und irgendwann muss doch mal Schluss sein, ich meine sie kommt nächstes Jahr in die Schule. Und man möchte doch auch mal abends sich vor den Fernseher setzen und einen schönen Film kuken. Oder? Versteht ihr wie ich das meine?
Ich gehe den ganzen Tag arbeiten, da braucht man mal ein wenig Abstand und Ruhe.
Ansonsten beschäftige ich mich ja den restlichen Abend nach der Arbeit mit ihr mit spielen oder basteln.
Beitrag von jannimami22 - 03.02.12 - 05:03 Uhr
Hallo
Also wir haben auch eine kleine Maus die nicht gerne schläft sie ist zwei macht aber keinen Mittagsschlaf und steht um 6uhr jeden morgen freiwillig auf :)ist aber dann total fit komischer weise ...ich habe sie auch erst am Anfang um 20uhr ins Bett gemacht doch da war sie schon übermüdet (also nur Theater beim Retual)
Dann habe ich mal verstärkt auf ihren Körper geachtet und festgestellt das sie anfängt um ca 17:30 sich die Augen zu reiben Schnullern will und in ihren Haaren herumspielt...das ist für mich mein Zeichen gewesen das sie ansich schlafen will...also habe ich das Bett gehen vorgezogen auf 18uhr und ich lese immer vor bis die kleine eingeschlafen ist...das klappt prima und dauert ca.20 Minuten :)
Nun weiß ich nicht ob man 5 und 2 Jahre vergleichen kann...hatte aber vorher auch ne Menge versucht und ich weiß auch wie blöd das ist sich mit dem Kind hinzulegen ...es dauert ewig bis Kinder so fest schlafen das sie nicht merken wenn man aufsteht ...
Außerdem ist das alles gut und schön mit dem dazulegen aber wer will schon sich neben sein 10 jähriges Kind legen und warten bis es schläft ab einen gewissen Zeitpunkt sollten Kinder lernen wie man zu not auch alleine einschlafen kann ...
viele Grüße janni und ihre mami
Beitrag von zahnweh - 03.02.12 - 07:54 Uhr
Hallo,
mir fallen dazu mehrere Sachen ein.
1. meine braucht auch so wenig Schlaf! Allerdings ist sie meistens von selbst vor dem Wecker wach. Sie schläft von 21-7 Uhr oder 20-5 Uhr. Ohne Mittagschlaf. Später wurde es nachts auch schon.
Meiner hilft, wenn ab 20 Uhr Feierabend ist für mich. Sie darf noch spielen, aber ich bin nur noch passiv da. Sie kommt dann von selbst um 20_55 Uhr zu mir und schläft um 21 Uhr.
Sie hinzulegen und Rituale und Tamtam hat bei meiner ergeben, dass wir BEIDE um Mitternacht erschöpft waren. Meine sprang an jenen Tagen um 8 Uhr aus dem Bett und ich konnte mich kaum auf den Beinen halten 
2. da deine morgens aber nicht aus dem Bett kommt und müde ist, kann ich verstehen, dass du etwas ändern möchtest!
3. Könnte es sein, dass dein Kind Bio-Rhythmus Eule ist?
Ich bin selbst eine. Stand viele, viele Jahre qualvoll um 6 Uhr auf, weil ich zur Schule musste. Konnte nachts trotzdem nicht oder nur selten einschlafen und habe meinen Tageshochleistungszeitraum zwischen 1 und 4 Uhr morgens.
Vor 22 Uhr schlafe ich selbst nur ein, wenn
- ich Schlafmangel habe (mein Kind braucht weniger Schlaf als ich)
- der Tag sehr anstrengend war (dann schlafe ich von 20-21 Uhr und könnte die Nacht dann durchmachen
)
- jetzt, da ich ein ungeklärtes Kreislaufproblem habe. D.h. ich schlafe nachts früher ein. Aber Morgenmuffel bleibe ich trotzdem!
4. was mir Morgenmuffel morgens hilft:
- Glas Wasser VOR dem Aufstehen
- genug Zeit zum Trödeln
- anschnauzen, wer mir in die Quere kommt und wenn es mein Spiegelbild ist 
5. unser Kinderarzt meinte mal zu mir:
Man kann ein Kind hinlegen (wieder und wieder um die gleiche Uhrzeit), aber man kann niemanden zum Schlafen zwingen. Ein gesundes Kind holt sich den Schlaf den es braucht.
Beitrag von schlumiluma - 03.02.12 - 13:07 Uhr
Ich frage mich, ob dieses ganze Tamtam am Abend immer sein muss?!
Einschlafgeschichte, Hörspiel usw.?! Dann noch Gespräche und Milch.
Wie wäre es denn, wenn ihr euch auf eine Sache Hörspiel oder Geschichte einigt und danach legst du dich noch fünf Minuten dazu und dann ist auch gut. Dann musst du auch mal aus dem Zimmer gehen und sie kann zur Ruhe kommen.
Sicher ist es eine Umstellung und klingt bei manchen auch herzlos, aber ich denke auch, dass zuviel Programm am Abend nicht gut ist und Kinder auch mal allein zur Ruhe kommen sollten. Das geht uns Großen doch auch so.
Bei uns klappt es wunderbar so!
