Hallo,
ich muss mich leider für einen Abbruch entscheiden.
Meine Freundin meint, dass ich die Kosten beim ersten Mal nicht selbst tragen muss.
Stimmt das?
Liebe Grüße
Was kostet ein Abbruch?
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Beitrag von besser so - 02.02.12 - 22:32 Uhr
Beitrag von binnurich - 02.02.12 - 22:35 Uhr
kommt auf deine Versicherungssituation und dein Einkommen an soweit ich weiß
ich ab das damals mit der Krankenkasse besprochen
Beitrag von 123-reicht - 03.02.12 - 08:58 Uhr
Hallo,
es kommt drauf an, ob du arbeitest oder nicht. Wenn du ein eigenes Einkommen hast (kommt auf die Höhe drauf an) kann es sein, dass du den Abbruch selbst zahlen musst. Die Kosten liegen meist zwischen 300 und 350 Euro. Wenn du nur wenig oder gar kein Einkommen hast, frag bei deiner Krankenkasse nach, ob sie die Kosten übernehmen. Da gibts einen Antrag den man ausfüllen muss und falls die Kosten übernommen werden, bekommst du von der Krankenkasse Unterlagen, die du dann mit zum Arzt nehmen musst, der den Abbruch durchführt.
Es zählt wirklich nur DEIN Einkommen. Nicht das Einkommen deines Partners.
Noch ein Rat von mir:
Überlege dir wirklich gut, ob du den Abbruch durchführen lässt. Du musst dir zu 100% sicher sein und darfst es nicht machen, nur weil jemand anders das von dir verlangt oder es "nur" der falsche Zeitpunkt ist oder so. Diese Entscheidung ist nicht rückgängig zu machen und beim kleinsten Zweifel am Abbruch kannst du den Abbruchtermin auch jederzeit absagen.
Alles Gute.
Beitrag von klara2011 - 03.02.12 - 09:19 Uhr
Hallo guten Morgen,
da ich das gleiche Problem habe wie Du, kann ich Dir nur sagen - dass Du zuerst den Beratungstermin wahrnehmen musst, damit Du den Schein bekommst.
Dann auf zur Krankenkasse - eine Kostenübernahme beantragen. Es kann sein, dass Du den Beraterschein mit vorzeigen musst - bei der AOK soll es wohl teilweise so sein. Aber jede Kasse handelt anders.
Und wenn die Kasse übernimmt, gibt es Unterlagen für den Arzt. Damit stehst Du nicht mehr in der Pflicht zum Bezahlen. Der Arzt rechnet direkt ab.
Ich wünsche Dir - neja - viel Erfolg - ist sicherlich falsch ausgesprochen - viel Kraft wäre besser - denn es zehrt und kostet viel Kraft. Mein Abbruch steht nächste Woche an - allerdings aus medizinischen Gründen.
Liebe Grüße
Beitrag von 123-reicht - 03.02.12 - 09:36 Uhr
Stimmt. Du hast Recht. Man muss bei der Krankenkasse den Beratungsschein von der Beratungsstelle vorlegen, wenn man die Kostenübernahme beantragt !!!
Beitrag von besser so - 03.02.12 - 09:54 Uhr
Vielen Dank euch Beiden!
Beitrag von ps.alm-139 - 03.02.12 - 11:36 Uhr
Der Abbruch kostet das Leben eines Menschen. Ich wünsche Dir, dass sich irgendwelche Hilfen auftun, damit dieser Schritt nicht nötig wird.
Alles Gute für Dich
Beitrag von lena1309 - 03.02.12 - 21:31 Uhr
Das ist eine Antwort, die hier keiner wirklich als nützlich ansieht.
An die TE, du hast ja schon Antworten bekommen und beim Termin in der Schwangerschaftskonfliktberatung kannst du auch diesen Punkt ansprechen. Die leisten auch Hilfestellung bei der Krankenkasse, wenn man da unsicher ist.
LG
M.
Beitrag von coonurba - 04.02.12 - 16:38 Uhr
Die TE hat sich bestimmt nicht einfach so für einen Abbruch entschieden warum willst du ihr denn noch ein schlechtes Gewissen reinreden. Es gibt Frauen die sehen keinen anderen Ausweg für sich als einen Abbruch. Nicht jede Frau bekommt das Baby.
Und die TE gehört zu denen , die das nicht möchte, warum und weshalb geht keinen was an. Sie fragt nicht nach der Meinung ob ein Abbruch der richtige Weg ist sondern was es an Geld kostet....
Beitrag von schmusimaus81 - 05.02.12 - 13:37 Uhr
Natürlich kostet der Abbruch das Leben eines Menschen und ein Menschenleben ist unbezahlbar.
ABER: Es gibt einfach mal Situationen, in denen es nicht möglich ist ein (weiteres) Kind zu bekommen. Die Entscheidung zu einem Abbruch ist auch nicht einfach und sollte wohl überlegt sein.
Dass der Schwangerschaftsabbruch keine Verhütungsmethode ist, wird ja sicher jeder wissen...
