Teil 2 zu: Nach Trennung im Haus bleiben oder umziehen

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Beitrag von denkdenkdenkdenk - 03.02.12 - 12:24 Uhr

Hallo!

Ich hatte vor zwei Wochen schon mal gepostet, es ging darum, ob ich mit meinem Sohn nach der unschönen Trennung von meinem Mann im Haus bleibe oder umziehe, hier der Link:

http://www.urbia.de/forum/16-partnerschaft/3442282-nach-trennung-noch-im-haus-bleiben-oder-jetzt-umziehen/21891172

Hab mich jetzt entschieden, auszuziehen. Ist glaub ich wirklich das Beste. Er überlegt, ob er hier einzieht und mich auszahlt. Das wäre ja das Beste, was passieren kann. So kann ich mir in Ruhe ein Wohnung suchen und wir müssen uns nicht um den Verkauf kümmern. Er will das jetzt alles mal durchrechnen, ob er das finanziell schafft, danach gehen wir jeweils zum Anwalt etc...
Alles okay soweit, aber mal ehrlich: Er zieht hier mit seiner Neuen ein, grrrr.Wie manche Leute das so schaffen, alles wegzuschieben? Wir haben nicht lange hier gewohnt zusammen (rund 1,5 Jahre), aber immerhin ist hier alles (endgültig) kaputt gegangen...und jetzt zieht er mit ner Neuen ein, kommt jeden Tag am leeren Kinderzimmer vorbei, sowas...

Bin natürlich froh, wenn alles reibungslos läuft, auf der anderen Seite hat er im Grunde nur die Frau ausgetauscht und fängt mit ihr hier von vorn an. :-(Traurig alles irgendwie. Und mein Sohn kommt ihn dann ja häufig besuchen, hat die alte Umgebung, das ist für ihn zwar schön, für mich aber ziemlich bitter...komme mir so...hmmm...abgelegt vor. Habe auch Angst davor, dass mein Sohn es hier im alten Haus schöner findet und die neue Wohnung doof...#schmoll

Kann mir noch mal jemand etwas Mut machen, ist das dann dauerhaft ein ätzendes Gefühl oder legt sich das? Freue mich ja auch ein bisschen auf die neue Wohnung..

Liebe Grüße!

Beitrag von frieda05 - 03.02.12 - 13:13 Uhr

Ich kann Deine Gefühle durchaus nachvollziehen.

Vielleicht hilft Dir ein Beispiel aus meinem Freundeskreis.

Der Mann hatte etwas anderes am Laufen. War so eine On/off-Geschichte. Sie spielte eine gewisse Weile mit (sie ist die gutmütigste Frau, die mir außer Mutter Theresa einfällt). Dann irgendwann - nach ca. 3 Jahren, gab sie auf. Er hatte vorher gesagt, er würde ihr und dem Kind niemals das "zu Hause" wegnehmen wollen #rofl (Super, wenn man 3 Jahre lang verarscht wird). Sie zog dennoch aus. Das Mädchen (derweil ca 9 Jahre alt) wollte beim Vater bleiben. Die neue Wohnung der Mutter war für das Kind ganz gruselig und "NEIN" das wollte sie garnicht. Ein Schlag ins Gesicht für die Mutter. Für uns anderen irgendwie auch, da das Kind immer ein totales Mama-Mädchen war und ihr von vielen mangelnde Loyalität vorgeworfen wurde. Sie wollte allerdings ihre gewohnte Umgebung (obwohl die Mutter nur 2 Strassen weiter zog) nicht aufgeben (desweiteren unterstelle ich ihr heute noch, daß sie damit verhindern wollte, daß "die Neue" sich dort breit machen könnte).

Erst war die Lütte "nur" 2 mal die Woche und am WoE bei Mama. Dann ging sie in beiden Haushalten aus und ein... - und jetzt (o.k. sie ist inzwischen 17) hat sie beim Vater den Kleiderschrank.... - der Rest ist bei Muttern. Vor allem aber ihr Herz und sie.

Ich denke wirklich nicht, daß die Qualität einer Wohnung eine emotionalte Bindung unterlaufen kann. Ich hoffe, meine Kinder würden mit mir unter eine Brücke ziehen, wenn es hart auf hart kommt.

GzG
Irmi
#klee

Beitrag von witch71 - 03.02.12 - 13:41 Uhr

"Ich hoffe, meine Kinder würden mit mir unter eine Brücke ziehen, wenn es hart auf hart kommt."

Ehm.. also wenn ich unter die Brücke ziehen müsste dann würde ich gerade wegen meiner Emotionen zu meinen Kindern wollen, dass die lieber woanders unter kommen.

Grad bei den Temperaturen jetzt. Brrr! #zitter

Beitrag von frieda05 - 03.02.12 - 13:43 Uhr

auch wieder wahr #rofl......