Einschlafen/Beruhigung- bitte euch um eure Tricks

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Beitrag von maria-33 - 03.02.12 - 15:44 Uhr

Hallo zusammen,

also bei uns (Toni, 4 Mon.) klappt das Einschlafen nicht besonders gut. Rituale und gleiche Abläufe klappen (noch?) gar nicht und die meisten "Tricks" nutzen sich sehr schnell ab, vor allem wenn wir sie mehmals hintereinander anwenden.

Deswegen wechseln wir ständig ab, zB Babymassage, monotone Hintergrundgeräusche (laufender Föhn etc), Spucktuch über Kopf, lange auf dem Arm im Dunklen rumtragen, mit ins Bett legen und ganz festhalten...

Welche Tricks habt ihr??

Beitrag von jumarie1982 - 03.02.12 - 16:06 Uhr

Huhu!

Den einfachsten Trick überhaupt:

Stillkoma!

#winke
LG
Jumarie

Beitrag von wuestenblume86 - 03.02.12 - 16:17 Uhr

Mit 4 Monaten Stillkoma wie jumarie so treffend beizeichnete #herzlich

Mittlerweile gebe ich meinem Sohn einfach Nähe beim Einschlafen. Wichtig ist es bei einerMethode zu bleiben und nicht alle 2 Min zu wechseln #schwitz
Als er noch kleiner war, bin ich abends oft mit ihm spazieren gegangen im tuch und hab ihn nur noch ins bett gelegt :-)

Beitrag von lilja27 - 03.02.12 - 16:55 Uhr

bei uns wird abgewartet auf die müdigkeitsanzeichen ,.dann kleines abendritual,..und dann wird sie gepuckt, ich leg mich zu ihr (familienbett ) und dann singe ich leise bis sie schläft.

lg

Beitrag von schmusepuppe - 03.02.12 - 18:41 Uhr

Hallo

Zuerst ware ich bis sie wirkich Bettgehreif ist. Nach 5 Monaten weiß ich nun, dass das so gut wie nie vor 20 Uhr ist.

Alle 2-3 Tag baden wir ( entweder mit mir oder Papa). Da powert sie sich noch schön aus mit Geplansche. Danach gibts eine Ölmassage. Dann rein in den Pyjama und wir gehen in ihr Zimmer. Dort mache ich noch Licht, nicht zu hell aber auch nicht zu dunkel. Wenn sie merkt sie SOLL schlafen, dann geht das Gebrüll los. Ich geb unsere Abendmusik rein, wir legen uns ins große Bett. Aber ja nicht kuscheln, denn dann kommt Gebrüll. Also lass ich ein bisschen Abstand, gib ihr meine Hand zum spielen oder einen zweiten Schnuller. Sie wird immer müder. Wenn sie den Kopf rüber dreht mach ich das Licht dunkler und erst dann kuscheln wir. Ich bleib bei ihr bis sie schläft.
Singen oder vorlesen mag sie überhaupt nicht.

Auch Tags über mach ich keinen Druck was das schlafen betrifft. Sie schläft schon die letzten 5 wochen immer auf ihrer Spieldecke ein. Sie ist zwar erst 5 Monate, aber ich sag ihr trotzdem öfter wenn sie weint, dass sie nicht schlafen muss sondern es ihre Entscheidung ist wann sie dazu bereit ist. Irgendwie scheint sie mich zu verstehen.

lg Schmusepuppe

Beitrag von mondbaer - 03.02.12 - 20:39 Uhr

Stillen, tragen, mit Zipfel von Mullwindel leicht über die Wange streichen (hat bei beiden Mädels immer super geholfen), pucken!

Die Kleine ist 13 Monate und schläft noch immer stillend ein (ca. 60%), ansonsten halte ich sie sehr fest in meinem Arm, nur so kommt sie zur Ruhe!

Beitrag von eichkatzerl - 04.02.12 - 09:26 Uhr

#winke

1. Finde heraus, was der tatsächliche Schlafbedarf deines Kindes ist. Da kann ein Schlafprotokoll helfen.

2. Achte auf erste Müdigkeitsanzeichen wie Augen reiben, gähnen, Ohren zupfen usw.

3. Lege dein Kind nur ins Bett, wenn es wirklich müde ist.

4. Schalte alle Stör- und Reizquellen über den Tag aus, die einen guten, ruhigen Schlaf verhindern können (sprich: ist das Baby im Raum sind Fernseher und PC aus!)

5. Achte auf eine angenehme Einschlaftemperatur! Vielen Babys sind die empfohlenen 16-18°C zu kalt zum Einschlafen!

6. Überprüfe ob der Schlafsack deines Kindes optimal ist. Ich persönlich habe festgestellt, dass nicht jedes Kind in jedem Schlafsack gleich gut ein- und durchschlafen kann.

7. Überprüfe den Schlafplatz deines Kindes! Bietet er optimale Voraussetzungen zum Einschlafen (z.b ist er abgedunkelt, zu hell, zu dunkel, zu zugig, zu laut...)

8. Überprüfe ob dein Kind Nähe oder Abstand zum Einschlafen braucht. Nicht jedes Kind will Mama neben oder bei sich haben, wenn es einschläft (mein Sohn übrigens auch nicht!). Andere können nicht alleine einschlafen.

9. Versuche abends eine Atmosphäre der Ruhe bei euch zu schaffen. Und das nicht erst ne halbe Std. bevor euer Schatz ins Bett geht, sondern 1-2 Std. vorher. Kuschelt zusammen, lest was vor. Spielt was ruhiges. Gestaltet jeden Abend gleich und möglichst "langweilig".

10. Versucht eure Tage und Abende möglichst gleich zu strukturieren. Gestaltet mal eine Woche möglichst alle Tage gleich ohne große Unternehmungen usw. Geht 2mal tägl. für ne Std. raus an die frische Luft, macht es euch gemütlich.
Sorgt dafür, dass euer Kind mal ne Woche zu Ruhe kommt und überprüft, ob sich sein Einschlafverhalten ändert.

WICHTIG:
Probiert die Tipps nicht nur einmal aus und verwerft sie als "unbrauchbar und unwirksam". Schlaf ist etwas statisches, d. h. es dauert bis sich hier was umstellt. Im Schnitt 1-2 Wochen. D. h. wenn man was ändern will, muss man es länger durchziehen und in der Not auch mal die Zähne für ein paar Tage zusammenbeißen und damit weitermachen.

Viel Erfolg und Geduld wünscht das

Eichkatzerl

Beitrag von maria-33 - 04.02.12 - 12:34 Uhr

Hallo Eichkatzerl,

danke für deine Tipps!
Ist es deiner Meinung nach schon zu viel für das Baby, wenn es mal für ein paar Minuten (auf meinem Arm) mit in den PC guckt (meistens guckt sie am Bildschirm vorbei), z.B. wenn ich emails checke oder hier im urbiaforum was lese? Dass ich keine Filme auf dem PC angucke oder Musik höre ist klar!

LG

Beitrag von eichkatzerl - 04.02.12 - 13:27 Uhr

Meiner Meinung nach ja, aber ich bin da eher rigoros eingestellt.

Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn schon so viele mediengeschädigte Kinder kennengelernt...da bin ich echt streng.

Zumeist ich oft höre..."mein Kind guckt doch eh nicht hin, vorbei, es interessiert sich nicht dafür, läuft weg..." usw.
Aber unterbewusst (und es ist oft das "gemeine Unterbewusstsein", das die Schlafstörungen bereitet) flimmert, klimpert, dudelt da dann doch was.

Das setzt sich dann fest...und wenn das Kind dann einschlafen bzw. schlafen soll...nunja dann flimmert, klimpert und dudelt es halt doch im Kopf, wenn du verstehst was ich meine.

Deshalb nochmal meine Antwort:
Ja, zuviel. Der PC und die Flimmerkiste gehören aus. Punkt!

LG
Eichkatzerl

P.S. Es gibt durchaus Kinder, die das besser verkraften als andere. Das steht außer Frage, nur wenn es eh schon Schlafprobleme gibt, dann würde ich es nicht noch extra ausprobieren.

Beitrag von angie2112 - 05.02.12 - 20:44 Uhr

Sch- Laute und leichtes auf den Popo- Klopfen, so dass er "vibriert".
Solche Tricks funktionieren aber nur, wenn man sie konsequent über mehrer Wochen durchzieht....also jetzt nicht Kind schreien lassen oder so...